International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ingrid Levavasseur, one of the leading figures of France's Yellow Vests protests, smiles as she waits for French President Emmanuel Macron's visit in Bourgtheroulde, Normandy, Tuesday, Jan.15, 2019. Macron is formally launching a

Die Aktivistin Ingrid Levavasseur steht zuoberst auf der «Gelbwesten»-Liste für die Europawahlen. Bild: AP/AP

«Gelbwesten» wollen Liste für Europawahlen aufstellen – eine Gefahr für Macron?



Die Protestbewegung der «Gelbwesten» in Frankreich will bei den Europawahlen im Mai mit einer eigenen Liste antreten. Eine Liste mit den Namen von zunächst zehn Kandidaten wurde am Mittwoch vorgestellt.

An der Spitze steht die bekannte «Gelbwesten»-Aktivistin Ingrid Levavasseur, eine 31-jährige Krankenpflegerin aus der Normandie. Bis Mitte Februar soll die Liste auf 79 Kandidaten anwachsen.

Die «Gelbwesten» demonstrieren seit November gegen die Reformpolitik von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und für eine Stärkung der Kaufkraft. Bei Protesten lieferten sich Demonstranten immer wieder gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Elabe zufolge könnte eine Liste der «Gelbwesten» bei den Europawahlen am 26. Mai in Frankreich mit rund 13 Prozent auf den dritten Platz kommen – hinter der Partei Die Republik in Bewegung (La République en Marche) von Staatschef Macron und der rechtspopulistischen Nationalen Sammlungsbewegung (Rassemblement National, früher Front National) von Marine Le Pen.

Allerdings bezieht sich diese Umfrage allgemein auf eine «Gelbwesten»-Liste und nicht konkret auf jene, die am Mittwoch angekündigt wurde. (sda/afp/dpa)

Gelbe Westen – Gilets Jaunes – Proteste in Frankreich

Was wollen die «gilets jaunes»? Wir haben sie in Paris gefragt

Link zum Artikel

«Die Franzosen wollen Revolutionen, verhalten sich dann aber konservativ»

Link zum Artikel

Die gelbe Wut: Das passiert gerade in Paris

Link zum Artikel

Macron und Frankreichs Regierung beraten über Krise – «Gelbwesten» machen weiter

Link zum Artikel

Massenproteste in Frankreich eskalieren – darum sind die Franzosen wütend auf Macron

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Die Forderungen der Gelbwesten:

abspielen

Video: srf/SDA SRF

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Leckerbissen 24.01.2019 13:29
    Highlight Highlight Es wäre durchaus ein interessantes Experiment. Eine Partei die nicht nach politischer Gesinnung entsteht (Links/Rechts) sondern auf gemeinsamen Anliegen und Zielen basiert. Der Weg zum Ziel wäre allerdings interessant. Da würden die Anliegen aufeinander prallen. France Allez! Versucht es bitte.
  • Linus Luchs 24.01.2019 08:40
    Highlight Highlight Es wäre interessant zu erfahren, wo diese Gelbwestenpartei im politischen Spektrum zu verorten sein soll. Meines Wissens erstreckt sich das Gesinnungsspektrum der Menschen, die gegen die Regierung protestieren, von ganz rechts bis ganz links. Der gemeinsame Nenner sind der Frust über den sinkenden persönlichen Wohlstand, Arbeitslosigkeit oder Angst vor dem Jobverlust, das Gefühl, auf der Verliererseite zu stehen, die Wut auf Macron und die Regierung. Aber das ist kein politisches Programm. Welche politische Kraft steht hinter der Parteigründung?
    • #Technium# 24.01.2019 09:12
      Highlight Highlight Geht mir genauso. Kann diese Gruppierung schlicht nicht einordnen. Alles zu diffus, chaotisch. Teilweise rechte Wutbürger und linke Chaoten zugleich.
    • Matrixx 24.01.2019 09:14
      Highlight Highlight Vielleicht ist es genau das, was die Welt braucht.
      Nicht Politik nach Spektrum, sondern bunte Politik, wie sich um die Probleme jedes Spektrums kümmert.
      Irgendwo kann man eine Gemeinsamkeit finden und zusammenarbeiten.
  • G. Schmidt 24.01.2019 08:13
    Highlight Highlight Keine Ahnung was die politische Message ausser “Unzufriedenheit” bei den Gelbwesten ist...

    Glaube kaum, dass sich damit etwas machen lässt. Aber wir werden es sehen

Nach diplomatischer Krise – Emmanuel Macron lädt seinen italienischen Amtskollegen ein

Nach erheblichen diplomatischen Spannungen zwischen Italien und Frankreich will der französische Präsident Emmanuel Macron seinen italienischen Amtskollegen Sergio Mattarella treffen. Eine Einladung zu einem Staatsbesuch in den kommenden Monaten sei vom nach Rom zurückgekehrten Botschafter überbracht worden, teilte der Élyséepalast am Freitagabend mit.

Paris hatte den Botschafter am Donnerstag vergangener Woche für Gespräche nach Frankreich zurückbeordert. Dem aussergewöhnlichen Schritt waren …

Artikel lesen
Link zum Artikel