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Die Aktivistin Ingrid Levavasseur steht zuoberst auf der «Gelbwesten»-Liste für die Europawahlen.
Die Aktivistin Ingrid Levavasseur steht zuoberst auf der «Gelbwesten»-Liste für die Europawahlen.Bild: AP/AP

«Gelbwesten» wollen Liste für Europawahlen aufstellen – eine Gefahr für Macron?

24.01.2019, 06:38

Die Protestbewegung der «Gelbwesten» in Frankreich will bei den Europawahlen im Mai mit einer eigenen Liste antreten. Eine Liste mit den Namen von zunächst zehn Kandidaten wurde am Mittwoch vorgestellt.

An der Spitze steht die bekannte «Gelbwesten»-Aktivistin Ingrid Levavasseur, eine 31-jährige Krankenpflegerin aus der Normandie. Bis Mitte Februar soll die Liste auf 79 Kandidaten anwachsen.

Die «Gelbwesten» demonstrieren seit November gegen die Reformpolitik von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und für eine Stärkung der Kaufkraft. Bei Protesten lieferten sich Demonstranten immer wieder gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Elabe zufolge könnte eine Liste der «Gelbwesten» bei den Europawahlen am 26. Mai in Frankreich mit rund 13 Prozent auf den dritten Platz kommen – hinter der Partei Die Republik in Bewegung (La République en Marche) von Staatschef Macron und der rechtspopulistischen Nationalen Sammlungsbewegung (Rassemblement National, früher Front National) von Marine Le Pen.

Allerdings bezieht sich diese Umfrage allgemein auf eine «Gelbwesten»-Liste und nicht konkret auf jene, die am Mittwoch angekündigt wurde. (sda/afp/dpa)

Die Forderungen der Gelbwesten:

Video: srf/SDA SRF
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