International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07025596 A handout photo made available by the official Saudi Press Agency (SPA) showing Saudi King  Salman bin  Abdulaziz  Al Saud (C) posing for a photo with Eritrean President Isaias Afwerki (L) and Ethiopian Prime Minister Abiy Ahmed (R) in Jeddah, Saudi Arabia, 16 September 2018. According to reports, the leaders of Ethiopia and Eritrea met with King Salman in Jeddah on 16 September to sign a peace deal between the Ethiopia and Eritrea to end a 20-year conflict between the two countries.  EPA/SAUDI PRESS AGENCY HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Eritreas Präsident Isaias Afwerki (L) und der Premierminister Äthiopiens Abiy Ahmed (R) in Jeddah, Saudi Arabien. Bild: EPA/SAUDI PRESS AGENCY

Äthiopien und Eritrea schliessen Freundschaftsvertrag



Gut zwei Monate nach ihrem historischen Friedensschluss haben Äthiopien und Eritrea am Sonntag ihr nachbarschaftliches Verhältnis in einem Freundschaftsvertrag geregelt.

Im Beisein des saudischen Königs Salman unterzeichneten der äthiopische Regierungschef Abiy Ahmed und Eritreas Präsident Isaias Afwerki den Vertrag im saudi-arabischen Dschidda, wie staatliche Medien in dem Königreich berichteten. Auch Uno-Generalsekretär Antonio Guterres war zu der Zeremonie angereist.

Der seit April amtierende Abiy Ahmed hatte das Ende der jahrzehntelangen Feindschaft beider ostafrikanischer Staaten eingeleitet. Am Dienstag hatten die beiden Länder ihre Grenze nach 20 Jahren wieder geöffnet. Bereits am 9. Juli hatten beide Länder wieder Telefon- und Flugverbindungen aufgenommen.

epa07025624 A handout photo made available by the official Saudi Press Agency (SPA) showing Ethiopian Prime Minister Abiy Ahmed (R) signing a peace deal with Eritrea, in Jeddah, Saudi Arabia, 16 September 2018. According to reports, the leaders of Ethiopia and Eritrea met with King Salman in Jeddah on 16 September to sign a peace deal between the Ethiopia and Eritrea to end a 20-year conflict between the two countries.  EPA/SAUDI PRESS AGENCY HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Abiy Ahmed unterzeichnet den Freundschaftsvertrag.  Bild: EPA/SAUDI PRESS AGENCY

Historisches Ereignis

Eritrea gehörte bis zu seiner Unabhängigkeit 1993 zu Äthiopien. Fünf Jahre später brach ein Krieg zwischen den beiden Staaten aus, in dem Zehntausende Menschen ums Leben kamen. Mit dem Abkommen von Algier wurde 2000 der Konflikt beendet. Beide Länder blieben aber verfeindet und hatten keine diplomatischen Beziehungen.

Äthiopien hat rund 100 Millionen Einwohner und wird in einigen Landesteilen von Unruhen erschüttert, die in diesem Jahr eine Million Menschen in die Flucht trieben. Der Vielvölkerstaat zählt trotz raschen Wirtschaftswachstums zu den ärmsten der Welt - wie Eritrea, das rund fünf Millionen Einwohner hat.

epa07025626 A handout photo made available by the official Saudi Press Agency (SPA) showing Saudi Crown Prince Prince Mohammed bin Salman (L) speaking with United Nations Secretary General Antonio Guterres (R) in Jeddah, Saudi Arabia, 16 September 2018. According to reports, the leaders of Ethiopia and Eritrea met with King Salman in Jeddah on 16 September to sign a peace deal between the Ethiopia and Eritrea to end a 20-year conflict between the two countries.  EPA/SAUDI PRESS AGENCY HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman im Gespräch mit Uno-Generalsekretär Antonio Guterres. Bild: EPA/SAUDI PRESS AGENCY

Uno-Generalsekretär Guterres sprach in Dschidda von einem «historischen Ereignis» und einem «Wind der Hoffnung» am Horn von Afrika. Er verwies darauf, dass sich in den nächsten Tagen in Saudi-Arabien auch die Präsidenten von Eritrea und Dschibuti treffen wollten, zwei Länder, die ebenfalls im Streit miteinander lägen. (sda/dpa)

Asmara wird zum UNESCO-Weltkulturerbe: So futuristisch ist die Hauptstadt von Eritrea

Eritreer produzieren in Zürich eine Radiosendung

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

114
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

77
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

118
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

149
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

129
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

105
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

114
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

77
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

118
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

149
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

129
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

105
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dorfne 17.09.2018 10:42
    Highlight Highlight Was geschieht jetzt mit der berühmten, angebl. lebenslangen Wehrpflicht in Eritrea? Die beiden Länder werden jetzt immerhin sicherer für Touristen und Investoren. Da könnte doch BR JSA mit einer Wirtschaftsdelegation hinreisen zwecks Sondierungen.
  • pachnota 16.09.2018 22:48
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • EhrenBratan. Hääää! 16.09.2018 22:11
    Highlight Highlight Bin ich jetzt der einzige, der Lust hat, Eritrea zu besuchen? Echt tolle Bilder!

Durchbruch bei Kommunalwahlen: Ungarns Opposition erobert Budapest

Die Opposition in Ungarn hat bei den landesweiten Kommunalwahlen einen Durchbruch erzielt. So setzte sie sich unter anderem in der Hauptstadt Budapest durch und eroberte den Bürgermeistersitz.

Die Wahl zum Oberbürgermeister gewann Gergely Karacsony, der gemeinsame Kandidat der Opposition, mit 50.6 Prozent der Stimmen deutlicher als erwartet. Der Amtsinhaber Istvan Tarlos von der rechts-nationalen Regierungspartei Fidesz kam auf 44.3 Prozent, wie das Nationale Wahlbüro am späten Sonntagabend …

Artikel lesen
Link zum Artikel