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Dutzende Tote: Terrormiliz Fateh al-Scham bekennt sich zu Anschlägen in Homs

25.02.17, 09:29 25.02.17, 15:14


Zu den Anschlägen in der syrischen Stadt Homs mit mehr als 40 Toten hat sich die Terrormiliz Fateh al-Scham bekannt. Fünf Selbstmordattentäter hätten die Gebäude der syrischen Staatssicherheit und des Militärgeheimdienstes in Homs attackiert.

Dabei seien mehr als 40 Menschen getötet worden, darunter auch der Chef des Militärgeheimdienstes in Homs, Hassan Daabul, teilte Fateh al-Scham, die frühere Al-Nusra-Front, am Samstag mit.

Im westsyrischen Homs waren am Samstagmorgen mehrere Selbstmordanschläge verübt worden. Die Attentäter sprengten sich vor den Gebäuden der Staatssicherheit und des Militärgeheimdienstes in zwei Innenstadtvierteln in die Luft.

Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden mindestens 42 Menschen getötet. Provinzgouverneur Talal Barasi sprach von 30 Toten und 24 Verletzten.

Das syrische Staatsfernsehen nannte keine genaue Zahl der Toten. Es bestätigte aber den Tod von Geheimdienstchef Daabul, der ein enger Vertrauter des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad ist.

Homs ist die drittgrösste Stadt Syriens und war lange in der Hand von Rebellen. Mittlerweile wird sie aber wieder von Regierungstruppen beherrscht.

Homs wurde in den vergangenen Jahren immer wieder von Anschlägen erschüttert, zu denen sich meist die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannte. Vor einem Jahr waren bei einem Doppelanschlag in Homs 64 Menschen getötet worden, die meisten davon Zivilisten.

Mehr Tote in Al-Bab

Einen Tag nach einem Selbstmordanschlag nahe der ehemaligen IS-Hochburg Al-Bab ist der Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge die Zahl der Toten auf 77 gestiegen. Die am Freitag bei einem Rebellenstützpunkt nordwestlich der Stadt gezündete Autobombe habe 41 Zivilpersonen getötet, berichten die Aktivisten am Samstag. Die Terrormiliz Islamischer Staat hatte die Tat für sich reklamiert. (viw/sda/afp/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Karl Müller 25.02.2017 14:05
    Highlight Wer den Durchblick nicht mehr hat: Die Fateh al-Scham ist die Al-Nusra-Front, die eigentlich zur Al-Kaida gehört, aber während sie in Aleppo eingekreist waren, öffentlichkeitswirksam verkündet hatten, sie seien nicht mehr bei Al-Kaida, worauf sie in den westlichen Medien als "Rebellen" galten. Nun sind sie also wieder eine Terrormiliz. Tja, so gehts ...
    17 6 Melden
    • URSS 25.02.2017 17:56
      Highlight Steht alles im Artikel.
      Aber danke für Ihre " Aufklärung "...
      11 1 Melden
    • Karl Müller 25.02.2017 18:33
      Highlight Stimmt. Da habe ich etwas zu schludrig gelesen.
      3 1 Melden
    • Radiochopf 25.02.2017 21:31
      Highlight Trotzdem lesenswert https://de.m.wikipedia.org/wiki/Al-Nusra-Front genau solche Gruppierungen hat man in Aleppo als Zivilsten bezeichnet in unseren Medien... das die sich immer wieder umbennen ist Taktik und scheint ja auch zu funktionieren wie man sieht...
      7 4 Melden
    • URSS 25.02.2017 22:29
      Highlight Ich würde sagen, nicht zu Ende gelesen, gell?!😜
      2 1 Melden

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