International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

15 Jahre Haft für Putzfrau: Dieser Fall empört Griechenland



In Griechenland ist eine Putzfrau wegen Urkundenfälschung zu 15 Jahren Haft verurteilt worden – sie hatte vor vielen Jahren ihr Grundschulzeugnis gefälscht, um bei einem staatlichen Kindergarten eine Stelle als Reinigungskraft zu erhalten.

Nachdem der Fall in der Bevölkerung für grosse Empörung gesorgt hatte, kam die 53 Jahre alte Frau nun am Mittwoch vorerst auf freien Fuss: Der oberste griechische Gerichtshof (Areopag) wolle sich die Akten erneut vornehmen, berichteten griechische Medien.

Die 53 Jahre alte Frau hatte demnach nur fünf anstatt der sechs Pflichtjahre Grundschule absolviert. Sechs Jahre wären Voraussetzung für die Stelle als Putzfrau gewesen.

Vor Gericht gab sie an, sich in einer verzweifelten Lage befunden zu haben, weil sie zwei Kinder und ihren behinderten Mann zu versorgen gehabt habe. Sie arbeitete in der Folge fast 20 Jahre unbeanstandet für den Kindergarten.

Kritik hagelte es nicht nur wegen der überaus hohen Haftstrafe, sondern auch deshalb, weil erst vor kurzem auf Kreta eine Frau wegen eines gefälschten Hochschuldiploms angeklagt gewesen war, die anschliessend nicht nur auf freien Fuss gekommen war, sondern sogar wieder auf ihre staatliche Stelle hatte zurückkehren dürfen. (aeg/sda/dpa)

Telefonbetrüge nehmen rasant zu

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

So verbreitet sich das Coronavirus in deinem Kanton

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

USA haben am meisten Coronavirus-Infektionen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

12
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stalker 28.11.2018 19:48
    Highlight Highlight Letztens einen Artikel von zwei Deutschen gelesen, die in Griechenland lebenslang (25 Jahre) bekamen, weil man auf ihrem Grundstück 80 Marihuana-Pflanzen und 100# Kilo (unverarbeitetes!!) Gras entdeckt hat. Es gab keinen Nachweis, dass sie damit handelten und das Urteil wurde nach einer 20-minütigen Verhandlung gesprochen. Schon bei diesem Fall dachte ich, die spinnen, die Griechen. Aber das ist ja nocg heftiger. Gspunne!!!
  • Vladimir Putin 28.11.2018 15:54
    Highlight Highlight Spricht aber auch nicht unbedingt für das dortige Bildungssystem, dass es möglich ist/ war nur fünf Jahre zur Schule zu gehen. Ausserdem sind 15 Jahre komplett lächerlich, wenn ich in der Schweiz jemanden umbringe komme ich in den meisten Fällen mit weniger davon.
  • Therealmonti 28.11.2018 15:05
    Highlight Highlight Und die sind in der EU?!
  • Spooky 28.11.2018 13:05
    Highlight Highlight Ich verstehe die Richter. Die Gefängnisindustrie ist auf der ganzen Welt Big Business. Darum müssen die Gefängnisse gefüllt werden.
    • stalker 28.11.2018 19:42
      Highlight Highlight Mags du das genauer erklären?
    • Spooky 28.11.2018 21:10
      Highlight Highlight Ist eine geniale ;-) Satire. Aber dass es eine Gefängnisindustrie gibt, stimmt doch, oder nicht? Viele viele Leute profitieren: Zulieferer, Bauunternehmer, Handwerker, billige Gefängnisinsassen als Arbeiter, Wärter usw.
  • michiOW 28.11.2018 12:54
    Highlight Highlight Meine Erwartung zu Beginn: Eine Putzfrau hat ihren Job missbraucht, um Urkunden zu falschen und sich so Hunderttausende € zu erschleichen.

    Was ich gele nt habe: Ein Grundschulzeugnis zu fälschen ist schlimmer als ein Hochschuldiplom zu falschen. Viel schlimmer. In Griechenland.
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 28.11.2018 12:51
    Highlight Highlight Die kleinen hängt man, die grossen lässt man laufen. 🤮
  • Alex_Steiner 28.11.2018 12:49
    Highlight Highlight Meine Fresse... 15 Jahre?

    Der Richter wird hoffentlich bestraft. Am besten mit einer kleinen Gefängnisstrafe. So 15 Jahre sollten genügen.
    • Snowy 28.11.2018 18:14
      Highlight Highlight Wenn Du nun auf die Strasse läufst und den nächsten Menschen erschiesst, der Dir in die Quere kommt, bist Du nach 15 Jahren wieder draussen.

      (Vorasugesetzt hast sonst nichts auf dem Kerbholz)

      Nit ganz bache.

  • Joseph Dredd 28.11.2018 12:44
    Highlight Highlight Wenn zwei dasselbe tun, ist es eben doch nicht dasselbe. Es kommt immer auf den Status an. Traurig...
  • aglio e olio 28.11.2018 12:43
    Highlight Highlight Wer solche Urteile spricht, verdient Berufsverbot.

«Noch nie erlebt»: So sieht der oberste EU-Grenzschützer die Lage in Griechenland

Der Chef der EU-Grenzschutzagentur Frontex rechnet damit, dass weiterhin viele Menschen versuchen werden, über die türkisch-griechische Grenze in die EU zu gelangen. Dies erklärte er in Interviews mit mehreren Zeitungen.

Zwar habe sich die Lage an der Grenze etwas entspannt, «der Migrationsdruck und die Anzahl von schutzbedürftigen Menschen» blieben aber hoch, sagte Fabrice Leggeri den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgabe) und der französischen Zeitung «Ouest-France».

Auf dem …

Artikel lesen
Link zum Artikel