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Die spinnen, die Briten! Minister streiten öffentlich über Brexit-Linie



Mitglieder der britischen Regierung haben am Wochenende ihre Meinungsverschiedenheiten zu Details des EU-Austritts öffentlich ausgetragen. Handelsminister Liam Fox widersprach in einem Interview mit der «Times on Sunday» den Äusserungen von Finanzminister Philip Hammond zu einer Übergangsregelung bei der Personenfreizügigkeit.

epa06094573 Secretary of State for International Trade and President of the Board of Trade Liam Fox leaves No. 10 Downing Street after the cabinet meeting, in London, Britain, 18 July 2017. The cabinet meeting was the last to be hosted by Prime Minster Theresa May before the summer recess.  EPA/WILL OLIVER

Handelsminister Liam Fox widersprach ... Bild: EPA/EPA

epa04879662 British Foreign Secretary Philip Hammond (C) visits the inter-Korean truce village of Panmunjom inside the demilitarized zone, which separates North and South Korea, 11 August 2015. Hammon arrived in South Korea on 10 August to hold talks with South Korean Foreign Minister Yun Byung-se.  EPA/YONHAP SOUTH KOREA OUT

... dem Kollegen Finanzminister Philip Hammond. Bild: EPA/YONHAP

Hammond hatte am Freitag gesagt, im Kabinett herrsche «breite Zustimmung» zu einer Regelung, die EU-Bürgern auch nach dem Brexit bis zu drei Jahre Freizügigkeit in Grossbritannien gewährt.

«Ich war an derartigen Beratungen nicht beteiligt, und ich habe keine Zustimmung zu so etwas signalisiert», entgegnete Fox in der Sonntagszeitung. Die Kontrolle der Migration sei einer der wichtigsten Gründe für die Brexit-Entscheidung im vergangenen Jahr gewesen, «und eine unregulierte Personenfreizügigkeit scheint mir nicht im Sinne dieser Entscheidung zu sein».

Der frühere Vize-Brexit-Minister David Jones warf Hammond unloyales Verhalten gegenüber Premierministerin Theresa May vor, die derzeit in den Ferien in Italien ist. «Diese Agitation des Schatzkanzlers und seiner Getreuen ist ihr gegenüber zutiefst unhöflich und untergräbt ihre Autorität», sagte Jones der «Mail on Sunday».

In Brüssel haben kürzlich die Detailverhandlungen zwischen der EU und Grossbritannien über den Brexit begonnen. Im Zentrum stehen zunächst die drei grossen Austrittsthemen: die künftigen Rechte der EU-Bürger in Grossbritannien, die Milliardenforderungen an London wegen des Brexit und die Stellung Nordirlands. (sda/afp)

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