International
Grossbritannien

«Stupid woman» – beleidigt hier Corbyn Premier May?

«Stupid woman» – beleidigt hier Labour-Chef Corbyn Premier May?

19.12.2018, 14:3319.12.2018, 14:33

Die Debatte um den Brexit wird im britischen Parlament heftig und deftig geführt. Nachdem Premierministerin Theresa May das Votum über den von ihr verhandelten Deal mit der EU auf Januar verschoben hat, noch etwas heftiger.

Beispiel gefällig?

Labour-Chef Jeremy Corbyn beschuldigt May des Taktierens, um ihren «schlechten» Brexit-Deal doch noch durchzubringen.

Mays Antwort: Die Anderen sind Schuld. 

Und dann der Schocker: Ein sichtlich genervter Corbyn bewegt seine Lippen in einer Art und Weise, dass manch ein Beobachter sich fragt, ob er da wirklich gerade «stupid woman» vor sich hergesagt hat.

Für Mays Tories ist klar: Ja, er hat. Und sie erheben wütend ihre Stimme und fordern eine Entschuldigung des Opposition-Führers.

Doch die Entschuldigung kam nicht. Denn der Vorsitzende hat eine Verfehlung Corbyns weder gesehen, noch gehört. 

Und so bleiben die Gemüter erhitzt und die Wogen ungeglättet – wahrscheinlich sogar noch mehr als vor der Debatte.

Alles schlecht also? Nicht ganz. Zum Schluss wünscht der vermeintlich ausfällig gewordene Corbyn allen schöne Weihnachten.

(aeg)

Abgeordneter klaut Mace

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Marius Borg Høiby bricht vor Gericht in Tränen aus – wegen Mette-Marit
Der Prozess gegen Mette-Marits ältesten Sohn, Marius Borg Høiby, läuft weiter. Am Mittwoch erregt der Angeklagte mit einem emotionalen Ausbruch Aufsehen.
Marius Borg Høiby wird seit Mittwochmorgen weiter befragt. Damit wird die Anhörung des gestrigen Tages fortgesetzt. Dort erzählte seine Ex-Freundin Nora Haukland, wie sie das norwegische Kronprinzenpaar anflehte, Høiby zu helfen. «Ihr müsst ihm helfen, seht Ihr nicht, dass er Hilfe braucht?», habe die Frau demnach zu Høibys Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit, und Stiefvater Kronprinz Haakon gesagt.
Zur Story