Wirtschaft
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epa07221280 Anti-Brexit campaigner dressed as British Prime Minister Theresa May holding a plate of fudge poses for photographers outside Houses of Parliament in Central London, Britain, 10 December 2018. Prime Minister May faces a vote in the House of Commons tomorrow on her draft agreement with the European Union which is due to take the United Kingdom out of the European Union in March 2019.  EPA/WILL OLIVER

Anti-Brexit-Demonstranten vor dem britischen Parlament in London. Bild: EPA/EPA

Analyse

Jetzt muss Theresa May den Brexit abblasen

Die Verschiebung der Abstimmung im Parlament ist eine Bankrotterklärung. Premierministerin Theresa May ist am Ende. Doch es gibt einen Ausweg.



Auf der Insel zitieren die Menschen in diesen Tagen entweder Shakespeare – «Now is the winter of our discontent» (Richard III.) oder «O! Let me not be mad, not mad, sweet temper.» (King Lear). Oder sie flüchten sich in den britischen Galgenhumor. «Es ist passiert, wir werden alle sterben.»

Die Situation ist tatsächlich dramatisch. Premierministerin Theresa May hat soeben die Abstimmung über den Austrittsvertrag mit der EU vertagt. Sie hat einsehen müssen, dass sie keine Chance hat, ihn durch das britische Unterhaus zu boxen.

epa07221421 (FILE) - British Prime Minister Theresa May gives a press conference at the end of the European Council meeting in Brussels, Belgium, 25 November 2018, (reissued 10 December 2018). Media reports on 10 December 2018 state that Theresa May is to make a statement to British Membersof Parliament later in the day amid reports the the Meaningful Vote due to take place on 11 December 2018 on her Brexit deal is being delayed.  EPA/OLIVIER HOSLET

Ist zum politischen Zombie geworden: Theresa May. Bild: EPA/EPA

Deshalb rutscht sie nun auf den Knien nach Brüssel und hofft, dass die EU ihr wenigstens in letzter Sekunde noch ein paar Konzessionen macht. Sie hofft vergebens. Mehr als symbolische Zugeständnisse liegen nicht drin. Donald Tusk, Präsident des Europäischen Rates, hat bereits erklärt, er sei höchstens bereit, «darüber zu diskutieren, wie man den Prozess der Ratifikation erleichtern könnte».

Mays Niederlage ist total. Sie, die einst grossspurig verkündete: «Lieber keinen Deal als einen schlechten Deal», hat nun einen Deal akzeptieren müssen, der miserabel ist. Keines der hochfliegenden Brexit-Ziele ist erreicht worden. Das Vereinigte Königreich wird nicht, wie die Brexiter versprochen haben, den Fünfer und das Weggli erhalten.

Das Vereinigte Königreich wird kein überdimensioniertes Singapur werden, das mit der ganzen Welt freien Handel betreibt und gleichzeitig seine Grenzen und seine Zuwanderung selbst kontrollieren kann.

epa07221701 Pro EU protesters demonstrate outside parliament calling for People's Vote in London, Britain, 10 December 2018. Media reports on 10 December 2018 state that British Prime Minister, Theresa May is to make a statement to British Members of Parliament later in the day amid reports the the Meaningful Vote due to take place on 11 December 2018 on her Brexit deal is being delayed.  EPA/WILL OLIVER

«Der Brexit ist eine Monstrosität». Die Brexit-Hardliner als Karikatur der Demonstranten.  Bild: EPA/EPA

Stattdessen muss London Konditionen akzeptieren, die erniedrigend sind. Um eine harte Grenze auf der irischen Insel zu vermeiden, muss das Vereinigte Königreich weiterhin in der Zollunion der EU bleiben und sich damit den EU-Regeln beugen. «Es ist klar, dass Mrs Mays Deal in jeder Hinsicht praktisch schlechter ist als das, was Grossbritannien bereits hat», stellt der «Economist» schonungslos klar.

Der Katzenjammer in London ist daher gewaltig. Das britische Pfund purzelt, die Wirtschaft heult auf. Carolyn Fairbairn, Direktorin des Unternehmensverbandes CBI, warnt: «Wenn nicht schnell ein Abkommen beschlossen wird, dann schlittert das Land in eine nationale Krise.»

In Westminster werden derweil die langen Messer gewetzt. May wird von den eigenen Parteikollegen niedergemacht. «Das kann man nicht mehr Regieren nennen, das ist nur noch ein schreckliches Chaos», sagt etwa Jacob Rees-Mogg, ein konservativer Brexit-Hardliner.

Scotland's First Minister Nicola Sturgeon speaks at the Royal Society of Arts in London, Monday, Oct. 15, 2018. Sturgeon plans to set out an alternative to the Brexit choices outlined by Britain's Prime Minister Theresa May.  (Stefan Rousseau/Pool Photo via AP)

Will eine zweite Abstimmung: die schottische Premierministerin Nicola Sturgeon. Bild: AP/Pool PA

In Edinburgh werden alte Abspaltungsgelüste wieder wach. Nicola Sturgeon, Führerin der Scottish National Party, hat einen Misstrauensantrag gegen die Regierung eingereicht und will ein zweites Referendum. «Zusammen können wir den Menschen die Chance geben, den Brexit mit einer zweiten Abstimmung zu verhindern», tweetete sie.

Das ist tatsächlich eine Option. Der europäische Gerichtshof hat nämlich deutlich gemacht, dass Grossbritannien seinen Brexit aus eigener Kraft rückgängig machen kann. Annulliert London die Anrufung des Austrittsartikels 50, bleibt es in der EU, ohne dass alle EU-Staaten dem beipflichten müssen.

Diese Option rückt nun ins Zentrum, obwohl sie mit Risiken behaftet ist. Hardliner an der Brexitfront würden eine Dolchstosslegende verbreiten, wie dies die Nazis nach Versailles getan haben. Doch die Alternative ist noch verheerender. Ohne Deal besteht die Gefahr, dass die Insel im Chaos versinkt.

Um dies zu verhindern, müsste die Premierministerin zunächst den Brexit absagen und dann ein zweites Mal das Volk befragen. «Das wäre peinlich», kommentiert der «Economist». «Aber einen Brexit ohne Deal durchzustieren wäre ein schlimmer, permanenter Fehler.»

Die Briten füllen ihre Lager

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Video: srf/SDA SRF

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123Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Froggr 12.12.2018 21:27
    Highlight Highlight Mein Gott immer diese Angstmacherei. GB wird aus der EU austreten, obs dem Rest der Welt passt oder nicht. Und auch dannach wird sich die Welt weiter drehen. Die EU macht ihr Ding und GB ihres. So einfach ist es. Gewisse Dinge ändern sich (ins Negative, sowohl auch ins Positive). Und das ist gut so.
  • Chili5000 12.12.2018 13:53
    Highlight Highlight Was haben die Briten doch die Hosen voll. Erst grossmäulig aus der EU austretten wollen um jeden Preis. Nachdem sie nun gegoogelt haben was den das genau bedeutet haben sie nun den schiss in der Hose. So etwas naives habe ich noch nie gesehen...
  • Hans der Dampfer 12.12.2018 13:31
    Highlight Highlight Man stelle sich vor. Die Leute stimmen über eine Vorlage ab, nehmen sie an und ab dem ersten Tag läuft die Gegenkampagne der Gegner und der schlechten Verlierer. Klar das die EU was dagegen hat wenn GB raus geht weil es eben auch zeigt das im erlauchten EU Kreis vieles falsch läuft aber darüber redet ihr ja lieber nicht.. Die Briten haben so entschieden und man sollte dies respektieren - genau so wie ich politische Entscheide akzeptieren muss.
    • Astrogator 12.12.2018 18:31
      Highlight Highlight Darüber wird nicht geredet weil eigentlich jeder kapiert, dass es Schwachsinn ist der nicht zutrifft.

      Es wird ja akzeptiert, die GB ist weder gezwungen den Austrittsvertrag zu ratifizieren noch in der EU zu bleiben, wo ist das Problem?

  • WHYNOT 11.12.2018 20:39
    Highlight Highlight Ach ne und was dann?
  • Crocc 11.12.2018 19:52
    Highlight Highlight Das konnte nicht gut gehen, weil ihre Anhänger zerstrittene Oldies einer vergangenen Zeit sind. Dazu kommen Nordirland und auch die Schotten, die mehrheitlich in der EU verbleiben wollen. Die Briten sollten sich nicht weiter von Populisten blenden lassen und in der EU bleiben, auch wenn das was kostet. Allerdings sollten sie sich besser integrieren, den Euro übernehmen, sich an einer EU-Armee beteiligen, u.s.w.
    • Hans der Dampfer 12.12.2018 13:24
      Highlight Highlight Jaja.. Aber die CH soll dann lieber nicht in die EU gell?
  • Bruno Meier (1) 11.12.2018 19:06
    Highlight Highlight Was ist hier eigentlich los? Man könnte meinen, dass nach einem harten Brexit keine Ware mehr nach UK geliefert wird oder werden könnte. Zahlt jemand von ihnen Eintritt bei der Migros, damit er etwas kaufen kann? Jede Firma oder Staat in der EU wird weiterhin gerne nach UK liefern. Das dies teurer wird? Wahrscheinlich, aber nicht sicher. Komplizierter? Ein wenig, Zoll- und Ausfuhrpapiere brauchte es auch bisher. Die Welt wird sich weiter drehen und am 28.03.19 in letzter Sekunde, werden im UK und der EU auf einmal Dinge möglich, die vorher nicht verhandelbar waren, gab es ja schon mehrfach.
    • peeti 12.12.2018 11:50
      Highlight Highlight Meier, tönt zwar einfach, ist es aber nicht. Aufgrund der Geschichte in Irland, wo vor 30 Jahren noch ein Bürgerkrieg herrschte, wird die EU nie einem harten Brexit zustimmen. Als Nichtbeteiligte masse ich es mir nicht an, darüber zu urteilen, ob eine Grenze mit Zollkontrolle nun kompliziert ist oder nicht.

      Geben Sie sich doch das (etwas philosophische) Video im folgenden Artikel: https://www.ft.com/content/6e89a026-e1bb-11e8-8e70-5e22a430c1ad
  • chorax 11.12.2018 16:07
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist die vollständige Realitätsverweigerung.
    Theresa May hat nicht die Macht, den Brexit "abzublasen".
    Das einzige was in ihrer Macht steht, ist ihr eigener Rücktritt. Aber der würde alles noch schlimmer machen. Immerhin ist das Parlament noch geeint, wenn auch nur noch in der Unzufriedenheit mit Theresa May. Würde Theresa May zurücktreten käme es zu einem wüsten und äusserst lähmenden Machtkampf, der bis über den offiziellen Termin des Austritts Grossbritanniens aus der EU hinaus dauern würde. Aber eigentlich ist der Brexit längst schon passiert.
    • _kokolorix 11.12.2018 18:34
      Highlight Highlight Im Moment ist noch überhaupt nichts passiert, ausser einem unglaublichen Imageschaden. GB ist nach wie vor EU Mitglied und kann es auch bleiben. Offensichtlich ist bloss, dass die hard Brexiter nicht bereit sind die Verhandlungen zu führen. Da sind sie genau so feige und verlogen wie unsere SVP. Schade nur, dass die dümmere Hälfte der Bevölkerung dieses beschämende Trauerspiel als eindrucksvolles Powerplay der Faschisten bewundert, obwohl diese sich wie Kinder im Trotzalter aufführen
    • Fabio74 11.12.2018 20:11
      Highlight Highlight Fakt ist dass MAy gescheitert ist und nun eine lahme Ente ist. Rücktritt wäre wohl das einzige machbare für sie noch
    • Chili5000 12.12.2018 13:59
      Highlight Highlight Woran soll den die May gescheitert sein? Brexit und einen besseren Deal mit der EU? Das Füferli und das Weggli etwa? Wo lebt ihr eigentlich?
  • Sweetwater 11.12.2018 15:51
    Highlight Highlight Mays Deal sei in jeder Hinsicht schlechter als derjenige, den GB bereits hat (schreibt der Economist). Ja dachten die im Ernst, sie können austreten und obendrein noch einen besseren Deal bekommen? Wie weltfremd ist das denn?
    • Anam.Cara 11.12.2018 16:39
      Highlight Highlight Das ist wunderbares Beispiel für politischen Populismus, Sweetwater.
      Man versprach vor dem Referendum das blaue vom Himmel. Schon am Tag nach dem Sieg ruderten einige der Brexit-Protagonisten zurück. Und Boris Johnson hat sich aus der Verantwortung verabschiedet.
      Die Risiken eines Austritts waren unklar. Das wurde dem Volk von den Befürwortern nicht gesagt. Der Tenor war: Egal was uns nicht gefällt, oder warum es uns nicht so gut geht - die EU ist an allem schuld.

      Ich wünschte mir, dass Abstimmungs-Info generell etwas ausgewogener wäre. Auch hierzulande.
    • FrancoL 11.12.2018 16:42
      Highlight Highlight Wieso weltfremd? In der so weltoffenen und weltbewanderten Schweiz haben wir wohl fast die Hälfte der Bürger die genau so denkt.
    • Chriguchris 11.12.2018 16:43
      Highlight Highlight Na ja, so weltfremd, dass man den Populisten geglaubt hat und für den Brexit gestimmt hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • A_C_Doyle 11.12.2018 15:45
    Highlight Highlight May tut mir ein bisschen Leid. Schliesslich versucht sie nur umzusetzen was das Stimmvolk entschieden hat :-/ Das dieser Brexit harzig wird war eigentlich klar.
    • trichie 11.12.2018 16:13
      Highlight Highlight Was das Stimmvolk unter Vorspiegelung falscher Tatsachen und Abgabe von vornherein unhaltbarer Versprechungen seitens Leuten wie Nigel Farage, Boris Johnson, etc. entschieden hat trifft es eher 😉
    • chorax 11.12.2018 16:32
      Highlight Highlight @trichie
      Bei jeder Volksabstimmung wird mit der Vorspiegelung falscher Tasachen operiert.
      Was ist hier eigentlich Deine Aussage? Dass das Volk dumm ist, solcherlei nicht durchschaut und deswegen lieber von einem Oberidioten an der Nase herumgeführt werden soll, statt dass es selbst bestimmt?
    • Dr. Unwichtig 11.12.2018 17:49
      Highlight Highlight Das stimmt. Allerdings hat Frau May vor Jahresfrist noch ganz anders getönt und war davon überzeugt einen knallharten Deal mit der EU aushandeln zu können. Das sorgte für feuchte Träume bei Rechtspopulisten in ganz Europa - auch Hierzulande. Das Erwachen ist heftig...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 11.12.2018 14:40
    Highlight Highlight Genau das zeigt mir die Gefährlichkeit der EU. Sie drangsaliert Staaten bis zum Zusammenbruch. Dann gibt man ihnen Geld im Glauben, vollwertige EU-Mitglieder geschaffen zu haben. Ist wie 'Bad Cop, Good Cop'. Es ist nicht gut, mit Angestellten der EU, das sind ja die Endsandten Sesselpupser, sie wollen die EU weil sie werden da gut bezahlt.
    • Fabio74 11.12.2018 16:28
      Highlight Highlight Noch immer falsch.
      Die EU tut hier nichts zur Sache. Es geht einzig und allein um den Ausstieg der Briten bzw Übergangslösungen im Anschluss bis neue Abkommen da sind
      Dein plumpes EU-Bashing ist Stumpfsinn
    • Anam.Cara 11.12.2018 16:43
      Highlight Highlight Gubbe: GB war vollwertiges Mitglied. Sie wollen freiwillig austreten.
      Und die Brexit-Protagonisten haben dem Volk versprochen, mit der EU einen besseren Deal auszuhandeln, als die Mitgliedschaft.

      Ich verstehe den Bezug deiner Kritik zum aktuellen Situation der Brexit-Verhandlungen nicht ganz. Soll sich die EU von jedem austrittswilligen Land schlechte Bedingungen aufzwingen lassen?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 11.12.2018 16:48
      Highlight Highlight Die Rechtspopulisten mit ihren markigen Versprechungen können doch nicht schuld sein
      Schon gar nicht wenn sie sich aus der Verantwortung stehlen und anschließend wieder eine große Klappe haben.
      Wenn man zu viel versprochen hat, sind prinzipiell IMMER alle anderen Schuld. 😁
    Weitere Antworten anzeigen
  • INVKR 11.12.2018 14:25
    Highlight Highlight Lustig, wie die Brexiter jetzt einfach May die ganze Schuld in die Schuhe schieben, anstatt einzusehen, dass der Brexit vielleicht von Anfang an eine erscheckend dämliche Idee war, die einfach grossspurig durchgeboxt wurde, ohne Rücksicht auf die Realität zu nehmen ("I think that the people of this country have had enough of experts"). Jene holt einen halt irgendwann immer ein.
  • felixJongleur 11.12.2018 14:12
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich noch andere ausser dieser eine Brexit Demonstrant? Herrlich, der wohl meist fotografierte Welshman die letzten Monate, der Steve Bray.
  • Bettflasche mit Antithese 11.12.2018 14:01
    Highlight Highlight Es ist sicher nicht Mays Niederlage. Sie war vor der Abstimmung gegen den Brexit und setzt nun den Volkswillen um. Dass der deal nicht so gut wie damals von anderen vorgegaukelt ist, ist nicht ihr Fehler und dass sie diesen nicht durchs Unterhaus bringt liegt an dem fehlenden Rückhalt bei den letzten Wahlen. Nein. May steht einfach ihre Frau. Wo sind denn Boris Johnson &co.?
  • Spellbinder 11.12.2018 13:41
    Highlight Highlight Das Problem ist nicht das der Deal schlecht ist, sondern der Brexit.
    Die Brexit Befürworter haben dem Volk ihre wunschträume versprochen, welche nie auch nur annähernd umsetzbar waren.
  • Heinz Schmid 11.12.2018 13:41
    Highlight Highlight Hier ist der destillisierte Konflikt:
    GB möchte den Binnenmarktzugang zur EU. Dies bedeuted: A) Waren können zollfrei über die Grenze transportiert werden, B) Zugang zum Finanzmarkt, d.h. Geld kann frei über die Grenze fliessen, C) Firmen können sich hüben wie drüben niederlassen.
    GB möchte aber auch die Personenfreizügigkeit einschränken. Dies bedeutet Waren/Geld und Gesellschaften dürfen über die Grenze, Menschen aber nicht.
    Die EU sagt strickt: Menschen sollten ihrer Arbeit hinterher ziehen dürfen, da sich auch die Firmen verlagern dürfen. So darf auch der Londoner Banker nach Frankfurt.
    • DemonCore 11.12.2018 14:07
      Highlight Highlight Was GB möchte ist eben nicht ganz klar, da sogar in der Regierungskoalition keine Einigkeit bezüglich Binnenmarkt- und Zollunionmitgliedschaft herrscht. Der Binnenmarkt der EU besteht aus den vier Grundfreiheiten (Kapital-, Waren-, Dienstleistungs- und Personenfreizügigkeit) und die können nicht auseinanderdividiert werden, was ja auch die Schweiz schon unsanft realisieren musste. Der Binnenmarkt war im Wesentlichen eine britische Erfindung, als Antwort auf ejne jahrzehntelange wirtschaftliche Schwäche nach WW2. Die aktuelle britische Position ist wahlweise dumm oder schizophren.
    • Ökonometriker 11.12.2018 14:33
      Highlight Highlight @DemonCore: wobei sie ja im Falle der Schweiz auseinanderdividiert sind. Die Dienstleistungsfreiheit gilt beispielsweise nicht für die Schweiz, während die Schweiz der EU keine vollständige Warenfreizügigkeit gewährt.
    • DemonCore 11.12.2018 14:41
      Highlight Highlight Ja, kleine Zugeständnisse konnten wir der EU abringen, vor allem weil wir bei Prodi, Barroso, Juncker, den dt. und frz. Regierungen jeweils einen Stein im Brett hatten. Das ändert aber nichts am Kerngedanken des Binnenmarktes. Im Moment tun wir alles um unseren Goodwill zu verspielen, in dem wir das Rahmenabkommen auf die lange Bank schieben. In unserer Massendelusion glauben wir, das funktioniert mittel- und langfristig. Tant pis...
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  • Amadeus 11.12.2018 13:36
    Highlight Highlight "Mays Niederlage ist total".

    Ich bin da anderer Meinung. May versucht zu retten, was zu retten ist und muss verschiedene Interessen unter einen Hut bringen:

    SNP: will keinen Brexit und 2ref
    DUP: will Brexit ohne Backstop
    Labour: findet Mays Deal zwar doof, aber will nur ein 2ref wenn er nicht zustande kommt
    Tories: Manche wollen einen anderen Deal als den von May, manche wollen no deal.
    UKIP: will harten Brexit
    Wirtschaft: will in der EU bleiben
    EU: bleibt hart mit ihren Forderungen

    Und ja, es war klar, dass es zu diesem Chaos kommt. Den 5er und das Weggli zu bekommen war nie realistisch.
  • Pidemitspinat 11.12.2018 13:34
    Highlight Highlight Ich sehe den Brexit in folgendem Kontext: Er ist eines der Symptome dafür, dass der Narionalstaat im Sterben liegt und sich nun ein letztes Mal aufbäumt. Das zeigen auch die grotesken nationalistischen Strömungen in ganz Europa, die sich an dieser alten Idee vom Vaterland festklammern. Doch schon heute haben Konzerne mehr Macht als so manche staatliche Behörde. Ob Brexit oder nicht, das Kapital wird weiterhin ungestört über Grenzen hinweg fliessen und sich, für einige wenige, vermehren. Die letzte Chance auf Demokratie liegt künftig in der Selbstverwaltung der Menschen auf lokaler Ebene.
    • DemonCore 11.12.2018 14:12
      Highlight Highlight Klimaerwärmung, autokratische Regimes in China und Russland, rasanter technologischer Wandel (Super AI, CRISPR/CAS-9), religiöser Fanatismus, alles Dinge die den Nationalstaat sehr, sehr alt aussehen lassen. Mit wem sollen die europäischen Zwergstaaten sich zusammentun? Die USA sind nicht verlässlich. Afrika, Asien? Da hat noch keine Aufklärung stattgefunden. Menschenrechte, Demokratie, Rechtsstaat sind da allenfalls akad. Gedankenspiele. Wir Brüder und Schwestern in Europa gehören zusammen, unter den Werten der Aufklärung. Alles andere sind gefährliche Fantasien.
    • Pidemitspinat 11.12.2018 14:34
      Highlight Highlight @DemonCore
      Ich gebe dir teilweise Recht, mitunter in Bezug auf Russland und China. Bei der Aufklärung sehe ich es etwas anders: Deren Prinzipien sind nicht exklusiv eine europäische Erfindung, sondern basieren auf universellen Werten, die in jeder menschlichen Kultur zu finden sind. Die Probleme Afrikas rühren von der kolonialen Ausbeutung, Unterdrückung und Zerstörung der Werte durch unser so aufgeklärtes Europa. Und viele der antiken Schriften, die Europa im dunklen Frühmittelalter vergass, wurden nur dank arabischen und persischen Schriftgelehrten konserviert und wiederentdeckt. http://,
    • chorax 11.12.2018 16:11
      Highlight Highlight Ich deute anders. Der Brexit ist ein Symtom für die Auflösung der EU, gerade weil das Prinzip des Nationalstaates sich einmal mehr als einzig taugliches Modell erweist.
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  • In vino veritas 11.12.2018 13:29
    Highlight Highlight Na so was! Jetzt läuft es plötzlich darauf hinaus, dass die Briten entweder doch in der EU bleiben oder ein harter Brexit unvermeidlich ist. Also genau dass, was sich May von Anfang an gewünscht hat (Verbleib in der EU). Bei mir hinterlässt es einen fahlen Nachgeschmack, wenn May keinen guten Vertrag für die Briten aushandeln "kann" und GB dann doch in der EU bleibt. Ich hoffe, dass ich mich irre, aber wer weiss das schon. Solche "Bauernschläue" schadet langfristig dem Vertrauen in die Politik. Völlig unabhängig davon, ob GB nun in der EU verbleibt oder nicht...
    • destin 11.12.2018 17:42
      Highlight Highlight @In vino veritas
      Ihre Argumentation zur Verhandlung des Vertrages ähnelt doch sehr der von extrem Religiösen (und der der SVP): Du musst nur genug daran glauben, dann wirst du geheilt - wenn du nicht geheilt wirst, hast du nicht stark genug daran geglaubt...
  • cal1ban 11.12.2018 13:26
    Highlight Highlight Ohne den drittgrössten Nettozahler GB bekäme die EU grosse Probleme. Macron will ja die EU reformieren, hat aber selber grosse Proteste im Land und kaum mehr die Zustimmung der Franzosen. Und Deutschland muss natürlich wieder als Zahlesel für die EU hinhalten. Spanned wird es, wenn Rees-Mogg Premierminister werden würden.
    • Leon1 11.12.2018 13:41
      Highlight Highlight Rees-Mogg ist eine Luftschleuder. Protestieren war schon immer einfacher als effektiv zu regieren.

      Theresa May ist an einer Aufgabe gescheitert, an der sie zwar nicht selbst schuld ist, sie jedoch auch nicht lösen konnte. Eine Person mit weniger Machtstreben hätte die Position daher gar nie angetreten.
      Die Erwartungen der Brexiteers waren nie erfüllbar gewesen, dass es den Funfer und's Weggli nicht gibt war vernünftigen Menschen schon immer klar.
    • cal1ban 11.12.2018 15:19
      Highlight Highlight swisskiss: Geflüchtete bzw. Migranten nicht aufnehmen aber trotzdem Gelder von der EU erhalten, das geht natürlich nicht. Oder erneut mehr Kriegsreparationen fordern. Meinst du das mit widerspenstig? Was sollen denn, die Politiker in diesen Ländern machen, deren Wähler wollen halt keine Einwanderung aus fremden Kulturen.

      Von diesem Briten-Rabatt wusste ich nichts. Scheinbar ist den Ja-Wählern der Rabatt egal oder viele wussten gar nicht davon.
    • Fabio74 11.12.2018 20:21
      Highlight Highlight naja man blende den Thatcherschen Briten-Rabatt aus. Die EU existiert auch ohne die Briten.
      Die EU braucht Reformen, aber wie man in der Schweiz sieht, sind Reformen äusserst mühsam weil schmerzhaft. Jeder verteidigt Pfründe
      Was die Politiker im Osten sollen? Dem Volk erklären, was Rechte und Pflichten sind. Dass man Mitglied ist und von unzähligen Fördertöpfen profitiert um die eigene marode Infrastruktur zu verbessern, dazu aber Pflichten wie Flüchtlingsaufnahme gehört
      Aber wer wie im Osten Minderheiten wie Roma schikaniert und ausgrenzt,behandelt auch andere Menschen schlecht...
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  • Arneis 11.12.2018 12:38
    Highlight Highlight Auch wir haben nun in der EU-Frage wichtige Entscheidungen zu fällen.
    Da kann man gerne mal über den Tellerrand schauen was erfolgsversprechend ist und was nicht.
    Eine Abmachung bei der beide Parteien leicht unzufrieden sind, ist meist eine Gute.

  • WID 11.12.2018 12:36
    Highlight Highlight Warum fordert die EU eigentlich von ihrem wichtigsten Handelspartner USA die Personenfreizügigkeit nicht ein?
    • SparkintheDark 11.12.2018 13:18
      Highlight Highlight Weil die USA nich Teil der EU sind ....
    • DemonCore 11.12.2018 13:24
      Highlight Highlight Vier Grundfreiheiten - Google mal.
    • WID 11.12.2018 15:37
      Highlight Highlight @SparkintheDark: eben, dann kann ja auch England oder die Schweiz nicht Bestandteil der EU sein. Und trotzdem kann man gut zusammen geschäften. wzbw.
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  • zombie woof 11.12.2018 12:31
    Highlight Highlight Aber Nigel Farage hat doch gesagt.....
    • DemonCore 11.12.2018 13:26
      Highlight Highlight Easiest trade deal in history - walk in the park - we will have cake and eat it! - Oh, I didn't realize how important Dover was to our trade - Blue passports and fish! - We hold all the cards
  • Tiny Rick 11.12.2018 12:27
    Highlight Highlight Ich wünsch ihnen eine wirtschaftliche Krise. Es wird nähmlich die am stärksten treffen, welche für diesen Unsinn gestimmt haben. Das ist dann der Lohn für ihre Taten
    • Fabio74 11.12.2018 20:26
      Highlight Highlight das ist doof.
  • Oh Dae-su 11.12.2018 12:26
    Highlight Highlight Schade wurde die Abstimmung verschoben. Hätte das Parlament May's Deal versenkt, wäre der Weg frei gewesen für eine neue Brexit Abstimmung. Dieses Mal halt einfach zwischen No-Deal-Brexit und gar kein Brexit. Dann wäre allen klar gewesen, um was es geht.
  • Gonzolino_2017 11.12.2018 12:22
    Highlight Highlight Ein harter Brexit kann nicht schlimmer sein als Mitglied in der EU zu bleiben! Hört auf mit dieser Stimmungsmache! Das Scheitern ist nicht programmiert, weil niemand mehr den Brexit will, sondern weil die eigenen Verbündeten eine andere Vorstellung vom Resultat bzw. Dem Ausstiegsvertrag haben! Im Gegenzug macht die EU natürlich alles um England bahalten zu können, weil sie einen Starken Partner und Geldgeber verliert! Mit einem Rücktritt von May wäre der Brexit nicht vom Tisch, akzeptiert das endlich!
    • Gertrud 11.12.2018 12:45
      Highlight Highlight Die Zusammenhänge der Weltwirtschaft, dem freien Handel und der politischen Abhängigkeit sind für einen Laien wirklich unheimlich schwer zu verstehen. Daher bist du entschuldigt.
    • SparkintheDark 11.12.2018 13:20
      Highlight Highlight England ohne die EU? .... Ein weitere kalte karibische Insel
    • SparkintheDark 11.12.2018 13:23
      Highlight Highlight Brexit is History. Tot. Beerdigt. Finito.
  • Maku 11.12.2018 12:18
    Highlight Highlight Wir haben gute "Chancen", dass 2020 in der CH ähnlich chaotische Verhältnisse herrschen werden. Die sog. "Begrenzungsinitiative" der SVP verlangt eine Kündigung der PFZ innerhalb von 12 Monaten wonach (mindestens) die Bilateralen I. fallen würden.

    Die SVP geht wie Brexiter davon aus, dass wir der EU so richtig zeigen werden wo Bartli den Moscht holt und viel bessere Verträge aushandeln werden...
    • DemonCore 11.12.2018 13:33
      Highlight Highlight Auch das Trödeln mit dem Rahmenabkommen in der Schweiz hat viel von der brit. Brexitproblematik. Wie die Briten haben wir komplett unrealistische Vorstellungen von den tatsächlichen Machtverhältnissen und von den wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Zusammenhängen. Die Gewerkschaften und die Superpatrioten zusammen werden uns in die exakt gleiche Bredouille bringen.
    • bebby 11.12.2018 14:06
      Highlight Highlight Völlig einverstanden. Deshalb hütet sich die SVP auch davor, direkt die Bilateralen zur Diskussion zu stellen.
      Der Brexit ist auch nur zustande gekommen, weil gar nicht klar definiert war, was das bedeutet. Unterdessen haben die Briten eine genauere Vorstellung davon und sollten deshalb nochmals zu den Urnen gerufen werden.
      Das Risiko bleibt allerdings, das aus dem Bauch heraus entschieden wird, in einer faktenfreien Welt.
    • Chesus80 11.12.2018 14:16
      Highlight Highlight Die letzten grossen Abstimmungen haben gezeigt, dass nur ca. 30% der Schweizer so blöd sein wird und der Begrenzungsinitiative zustimmen wird. Da mache ich mir keine Sorgen.
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  • Else 11.12.2018 12:16
    Highlight Highlight Theresa May am Ende? Ich glaube nicht. Sie war ursprünglich eine Gegnerin des Brexit und würde sich schlussendlich vielleicht über ein neues Referendum freuen. Sie wäre dann die Frau, die diesem Theater ein Ende gemacht hat. Why not?
    • Baba 11.12.2018 12:42
      Highlight Highlight Ich verstehe das andauernde May Bashing auch nicht.

      Den Karren an die Wand gefahren hat Cameron - unter kräftiger Mithilfe Nigel Farages und dessen UKIP. UKIP hat den Briten den Fünfer unds Weggli versprochen, nicht Theresa May! Wie Sie richtig schreiben, war May eigentlich Brexit Gegnerin und versucht nun die Kastanien aus dem Feuer zu holen...

      Der EuGH hat den Briten am Wochenende den roten Teppich ausgerollt. Wenn sie den nun nicht beschreiten, ist ihnen echt nicht mehr zu helfen.

      Dann sollen aber die 'konservativen Brexit Hardliner' selbst zu liefern anfangen!
    • René Obi 11.12.2018 13:31
      Highlight Highlight Besonders hässlich, dass Farages und Co nach dem Ja den Schwanz eingezogen haben.
  • WID 11.12.2018 12:15
    Highlight Highlight Warum eigentlich kann Grossbritannien keine europäisches Singapur werden?
    • Skeptischer Optimist 11.12.2018 13:02
      Highlight Highlight Weil die englische Elite zu dumm dafür ist.
    • sealeane 11.12.2018 13:07
      Highlight Highlight Weil Singapore auch jetzt schon teilweise nur auf kisten anderer staaten funktioniert (z. B. Banken) ... Und wie soll das dann bei nem grossen england gefallen? Der ehwige wachtumstraum ist eine lüge. Und höufig wird beim wachstum nur andern was vom kuchen weg genommen...
    • ChiliForever 11.12.2018 13:10
      Highlight Highlight Ich bin sicher, den liberalen Wirtschaftskapitalisten würde das gefallen...
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  • Bynaus @final-frontier.ch 11.12.2018 12:13
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass vor der Austritts-Abstimmung keine seriöse Auseinandersetzung mit dem konkreten Austritt und seinen Folgen stattgefunden hat - die Folgen wurden von den Befürwortern schöngeredet, und man hat ihnen damals offenbar geglaubt (auch, weil die EU erst nach der eigentlichen Anrufung von Artikel 50 verhandeln wollte). Die Briten haben jetzt, nach realistischen Verhandlungen, einen ganz anderen Eindruck von den Herausforderungen eines Austritts bekommen - da ist es nur fair, wenn nun nochmals darüber abgestimmt werden kann.
    • Else 11.12.2018 12:23
      Highlight Highlight Genau, jetzt wissen die Briten dass sie von den Brexiteers unumwunden belogen wurden und auch die Protestwähler sind aufgewacht.
    • Sweetwater 11.12.2018 15:43
      Highlight Highlight Fair aber äusserst peinlich...
    • Froggr 12.12.2018 21:24
      Highlight Highlight So geht Demokratie nicht!
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  • walsi 11.12.2018 12:13
    Highlight Highlight Die Absage wäre ein Bankrotterklärung gegenüber der EU. Nach einem Beitritt ist es nicht möglich wieder auszutreten. Das gibt den Bürokraten in Brüssel noch mehr Macht. Die Politik bestimmt ohne das Volk.
    • Joshuuaa 11.12.2018 12:57
      Highlight Highlight Die EU ist faktisch ein Wirtschaftsprojekt, in dessen Zentrum ein gemeinsamer Binnenmarkt mit《vier Freiheiten》steht: Personenfreizügigkeit, Dienstleistungen, Kapital und Gütern. Die Durchsetzung dieser Freiheiten bedingt gemeinsames Recht. Der Aufbau der EU führt dazu, dass dieses Recht zu undemokratisch beschlossen wird. Die PFZ ist problematisch.
      Aber als Wirtschaftsgemeinschaft hat die EU Interessen gegenüber Anderen durchzusetzen; auch wenn sie dir und den Briten nicht passen. Gemeinsam Stärke zu erhalten, die eine Nation allein nicht hat, ist ihr Sinn und im Interesse der EU-Bürger.
    • Hattori_Hanzo 11.12.2018 13:01
      Highlight Highlight Möglich ists auf jedenfall, der Deal liegt ja auf dem Tisch. Wieso sollte der aber gratis kommen? Logischerweise akzeptierte man mit dem EU beitritt sowohl Rechte als auch Pflichten. Ergo gewinnt man bei einem Austritt micht nur Freiheiten zurück, sondern verliert auch gewisse Annehmlichkeiten. Diese gegeneinander aufzuwägen ist Sache der Polotiker und Wähler. Und das wird aktuell getan.
    • pontian 11.12.2018 13:05
      Highlight Highlight @walsi Natürlich kann man austreten, aber dann muss man von den VORTEILEN die eine Mitgliedschaft hat auch Abschied nehmen. Den Briten haben die Brexit-Befürworter weisgemacht, die EU hätte nur Nachteile und alleine wäre alles besser. Jetzt stellt sich raus, dass das eventuell doch nicht so ist.
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