Grossbritannien
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epa07227015 British Prime Minister Theresa May gives a statement outside 10 Downing Street after a Confidence Vote in London, Britain, 12 December 2018. Theresa May won a challenge to her leadership on 12 December 2018 after Conservative Members of Parliament voted in her favour in a Confidence Vote.  EPA/ANDY RAIN

Die britische Premierministerin Theresa May spricht von einem möglichen irreparablem Schaden.  Bild: EPA/EPA

«Irreparabler Schaden»: May warnt vor einer Spaltung Grossbritanniens  



Ein zweites Brexit-Referendum würde der britischen Politik nach Worten von Premierministerin Theresa May einen gewissen Schaden zufügen. Es würde das Land zudem «weiter spalten».

So heisst es in vorab veröffentlichten Auszügen einer Rede, die May am heutigen Montag im britischen Parlament halten will. «Lassen Sie uns den Briten gegenüber nicht Wort brechen, indem wir versuchen, ein weiteres Referendum abzuhalten.»

Eine solche zweite Volksabstimmung würde «der Integrität unserer Politik irreparablen Schaden» zufügen, heisst es in Mays Redetext weiter. Ein zweites Referendum über einen Austritt Grossbritanniens aus der EU würde das Land ausserdem nicht weiterbringen. Es würde vielmehr das Land «in genau dem Moment, in dem wir daran arbeiten sollten, es zu vereinen, weiter spalten».

Die Briten hatten sich 2016 in einer Volksabstimmung mit knapper Mehrheit dafür ausgesprochen, die Europäische Union zu verlassen. May versucht nun, das Parlament in London von einem mit Brüssel ausgehandelten Austrittsabkommen zu überzeugen. In dem Brexit-Chaos in Grossbritannien werden immer wieder Forderungen nach einem neuen Referendum laut. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bynaus @final-frontier.ch 17.12.2018 10:08
    Highlight Highlight Die wahren Bedingungen des Austritts waren bei der Abstimmung nicht bekannt (nicht zuletzt, weil die EU erst nach der Anrufung der Austrittsklausel verhandeln wollte). Entsprechend wurde munter drauflos spekuliert und fantasiert. Es ist absolut fair, der Bevölkerung das Ergebnis der Verhandlungen vorzulegen und zu fragen, ob man unter diesen Bedingungen wirklich austreten möchte.
  • rodolofo 17.12.2018 08:19
    Highlight Highlight Ist diese Spaltung denn nicht schon längst Tatsache?
    Trotz (knapper) Annahme des Brexit bei der letzten Abstimmung waren damals schon CA. DIE HÄLFTE DER BRITINNEN gegen einen Brexit!
    Jetzt fragt sich halt, ob dieses knappe Resultat der damals siegreichen Mehrheit das Recht gibt, die unterlegene Hälfte der Bevölkerung zu vergewaltigen und sie vieler vielversprechenden Zukunftsperspektiven zu berauben.
    Das sind sehr knifflige Fragen an die Demokratie.
    Eine Art "Demokratie für Fortgeschrittene" wird gesucht, mit der auch "die kleinere Hälfte" der gespaltenen Bevölkerung zufrieden sein könnte.

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