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Schon wieder wurde ein kleines Mädchen in Indien vergewaltigt



Erneut ist in Indien ein kleines Mädchen Opfer einer Vergewaltigung geworden. Die Leiche der Siebenjährigen wurde nach Angaben der Polizei am Dienstag auf einer Baustelle im Bundesstaat Uttar Pradesh entdeckt.

Das Mädchen war wenige Stunden zuvor von einer Hochzeit verschwunden. Ein Nachbar wurde wegen des Verdachts festgenommen, das Mädchen auf die Baustelle gelockt, vergewaltigt und getötet zu haben.

Der Polizei zufolge hatte der Nachbar zuvor Zelte bei der Hochzeit aufgestellt. Er versuchte zu fliehen, konnte aber wenig später festgenommen werden, wie der örtliche Polizeichef Akhilesh Chaurasia sagte. Zwar fehle noch der Autopsiebericht, allerdings deute alles darauf hin, dass die Siebenjährige erwürgt wurde.

epa06673683 People hold candles and placards during a candle-light protest march against the alleged rape cases in Uttar Pradesh and Jammu and Kashmir, in Mumbra on the outskirts of Mumbai, India, 16 April 2018. Indian people staged several protests to rape cases and violence against women in India after a girl child was raped and murdered in Kathua district or Jammu region in January 2018. Protesters demanded justice for the victim. The Crime Branch of Jammu and Kashmir Police has filed a case in the local court and indicted eight people in the case.  EPA/DIVYAKANT SOLANKI

Ein Gedenkmarsch in Mumbai. Bild: EPA/EPA

Fünftägiges Martyrium

Vergangene Woche war es in Indien zu den grössten Protesten seit Jahren gekommen, nachdem Details über die Gruppen-Vergewaltigung und Ermordung einer achtjährigen Muslimin bekannt geworden waren.

Das Mädchen war im Januar im Bundesstaat Jammu und Kaschmir entführt, unter Drogen gesetzt und fünf Tage lang von mehreren Männern vergewaltigt worden, unter anderem in einem Hindu-Tempel. Sie wurde schliesslich gewürgt und mit einem Stein erschlagen.

epa06666310 Indian activists hold placards to show support for the chairperson of the Delhi Commission for Women Swati Maliwal, who is on a hunger strike against the alleged rapes in Uttar Pradesh, Jammu and Kashmir, in New Delhi, India, 13 April 2018. According to news reports, the chairperson of the Delhi Commission for Women, Swati Maliwal  is sitting on hunger strike demanding that authorities take strict actions against the alledged rapists.  EPA/RAJAT GUPTA

Wütende Proteste in Indien. Bild: EPA/EPA

Zu den Verdächtigen zählen vier Polizisten und ein Tempelwächter. Die hinduistischen Männer sollen das Verbrechen begangen haben, um als Nomaden lebende Muslime aus einem von Hindus dominierten Gebiet im Süden von Jammu zu vertreiben.

Bei ihrem Prozess am Montag plädierten die Angeklagten auf nicht schuldig. Zwei Minister von Jammu und Kaschmir, die an einer Kundgebung zur Verteidigung der mutmasslichen Täter teilnahmen und der Partei von Indiens Regierungschef Narendra Modi angehören, mussten zurücktreten.

Abgeordneter als Täter

Für Empörung hatte vergangene Woche darüber hinaus die Vergewaltigung einer Jugendlichen durch einen Abgeordneten der Regierungspartei BJP im Bundesstaat Uttar Pradesh gesorgt. Jährlich werden in Indien 40'000 Fälle von Angriffen auf Frauen angezeigt. (sda/afp)

So poetisch zerstört diese Inderin sexistische Kackscheisse

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1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • honesty_is_the_key 17.04.2018 19:01
    Highlight Highlight Wenn ich sowas lese, dann möchte ich einfach nur weinen. So unglaublich schrecklich, dafür fehlen mir die Wörter !

    Ich bin Buddhistin und glaube an zweite Chancen und so - aber solche Tiere (sorry, kann da nicht von Menschen sprechen) haben einfach nur die Todestrafe verdient.

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