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A veiled woman looks at a map on the bank of the Geneva Lake, in Geneva, Switzerland, Switzerland, Sunday, July 25, 2010. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Eines der wenigen Bilder, das eine vollverschleierte Frau in der Schweiz zeigt.
Bild: KEYSTONE

Interview

«Ich werde dieses Gesetz mit meinem Scheckbuch neutralisieren» – Interview mit dem Mann, der im Tessin alle Burka-Bussen bezahlen will



Rachid Nekkaz hat Geld. Viel Geld. Seit Frankreich 2011 die islamische Vollverschleierung in der Öffentlichkeit verbot, begleicht der franko-algerische Unternehmer die anfallenden Bussen. Auch im Tessin, wo ein entsprechendes Gesetz diese Woche die letzte Hürde genommen hat, will der Millionär eingreifen. Demnächst wird er nach Lausanne und Lugano reisen, um die Gründe für sein aussergewöhnliches Engagement darzulegen. Im Interview verrät der 43-Jährige, wie enttäuscht er von der Schweiz ist.

Was ist Ihre Motivation, diese Burka-Bussen zu bezahlen?
Rachid Nekkaz: Erlauben Sie mir zunächst eine Präzisierung: In Europa kommt ausschliesslich der Nikab vor, die Burka hingegen gehört nach Afghanistan.

Einverstanden. Ihre Motivation?
Ich nahm es dem damaligen Präsidenten Sarkozy sehr übel, dass er die Angst vor dem Islam in Europa dafür missbrauchte, um Gesetze vorzuschlagen, welche die Grundrechte einschränken und die muslimischen Mitbürger stigmatisieren und diskriminieren. Ich teilte den französischen Abgeordneten mit: Wenn ihr dieses Gesetz verabschiedet, werde ich es auf der Strasse mit meinem Scheckbuch neutralisieren. Genau das werde ich auch in der Schweiz tun.

Bild

bild via youtube/Choufchouf Dz

Zur Person

Rachid Nekkaz (43) wurde in Frankreich als Sohn algerischer Einwanderer geboren. Er hält einen Abschluss in Philosophie von der Sorbonne und wurde mit einem Internet-Start-up vermögend. Inzwischen ist er im Immobilienbereich tätig. 2013 gab er seine französische Staatsbürgerschaft auf, um bei der algerischen Präsidentschaftswahl 2014 anzutreten. Er ist mit einer amerikanisch-französischen Doppelbürgerin verheiratet und Vater eines Kinds.

Was ist Ihre persönliche Sicht auf die Vollverschleierung?
Ich habe immer gesagt, dass ich gegen den Nikab in Europa bin. Das ist nicht die ideale Art sich zu integrieren und Arbeit zu finden. Aber ich halte es mit Voltaire: «Du bist anderer Meinung als ich und ich werde dein Recht darauf bis in den Tod verteidigen». Ich führe hier keinen religiösen Diskurs, es geht um die Wahrung von Grundrechten.

Bild

Rachid Nekkaz neben einer gebüssten Nikab-Trägerin.
bild: afp

Wie viele Bussen haben Sie bislang bezahlt?
In Frankreich 1002, in Belgien 252 und in Holland zwei. Total belaufen sich die Kosten auf 220’000 Euro.

«Die Schweizer Banken horten seit 50 Jahren die Milliarden reicher Araber, ohne sich zu beklagen.»

Rachid Nekkaz

Das ist viel Geld.
Falls nötig, bin ich auch bereit, mehr bereitzustellen, um all jenen Ländern Europas eine Demokratie-Lektion zu erteilen, welche offenbar die Bedeutung der Freiheit und der Toleranz vergessen haben. Ich bin traurig, dass Länder wie die Schweiz, einst ein Symbol für die Freiheit und die Toleranz, heute in dieselbe Falle tappen und freiheits- und muslimfeindliche Gesetze beschliessen.

Umfrage

Bist du für ein Verbot der Vollverschleierung in der Öffentlichkeit?

4,086

  • Ja44%
  • Nein50%
  • Weiss nicht6%

Und dasselbe auf Twitter:

Im Unterschied zu Frankreich ist die Zahl der Burkaträgerinnen in der Schweiz verschwindend klein – oft handelt es sich zudem um Touristinnen aus Golfstaaten, die sich die Busse gewiss leisten können.
Ich habe gehört, dass einige Schweizer Parlamentarier deshalb die Bussen heraufsetzen wollen. Ich finde das unglaublich!

Können Sie die Ängste jener nicht nachvollziehen, die den Anblick vollverschleierter Frauen nicht gewohnt sind?
Frankreich hat Algerien während 130 Jahren kolonialisiert und bei dieser Gelegenheit Tausende vollverschleierte Frauen gesehen. Die Schweizer Banken horten seit 50 Jahren die Milliarden reicher Araber, ohne sich zu beklagen. Für mich zieht dieses Argument mit der Gewohnheit nicht. Nein, es sind verantwortungslose Politiker, die auf dem Rücken der Terroranschläge und der Angst vor dem Islam die Grundrechte einschränken. Das ist inakzeptabel und des toleranten Esprits Europas unwürdig.

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234Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tschiger 29.11.2015 11:10
    Highlight Highlight @ Berner
    In Deutschland heisst es Zebrastreifen. Im SVG der Schweiz heisst es Fussgängerstreifen.
  • stadtzuercher 28.11.2015 20:33
    Highlight Highlight «Ich werde dieses Gesetz mit meinem Scheckbuch neutralisieren»
    Das ist dieselbe Gesinnung wie die unserer depperten Rechtsbürgerlichen: Gesetze gelten für den Mittelstand, aber die mit genug Geld stehen darüber. Ich finds gut zahlt da ein wohlhabender Ausländer diese Bussen, schlägt den Tessinern ein Schnippchen und hält der SVP den Spiegel vor.
  • kiawase 28.11.2015 19:29
    Highlight Highlight schön zu sehen wenn jemand kompromisslos gegen unsinn vorgeht ... ja es gibt unsinn in gesetzten ... kampf gegen intoleranz ist immer unterstützungswürdig
    • Darling 24.08.2016 09:51
      Highlight Highlight @simply smarter
      Ich beantworte die Frage mal für mich, auch wenn sie nicht an mich gestellt war.
      Intoleranz muss IMMER bekämpft werden.
  • Sponge Bob 28.11.2015 19:19
    Highlight Highlight Der Anblick von verhüllten Frauen verletzt meine religiösen Gefühle als abendländischer Christ.
    Als aufrichtiger, gläuber Christenmensch ist es heilige Pflicht einander von Angesicht zu Angesicht zu begegnen.
    Ich mache hiermit mein Recht auf freie Religionsausübung geltend und verlange ein Verbot von Burka, Nickap und ähnlichem.
    Ohne Verbot werden die religiösen Gefühle aller Christen in der Schweiz in absolut unzumutbarem Masse verletzt und ihnen deren Grundrecht auf Religionsfreiheit verwehrt.
  • Sir Lanzelot 28.11.2015 07:58
    Highlight Highlight Links zu ticken muss man erst verstehen:
    - man ist gegen Unterdrückung
    - man ist gegen Kapitalisten
    - man ist koste es was es wolle für Gleichheit (Fußgängerinnenstreifen)

    So, nun kommt ein Kapitalist der die Unterdrückung sponsert und Ungleichheit predigt... Was passiert ?? Genau die selbe Linken schreien brav: "Hero" ...
    Und das nur weil die Idee vom Burkaverbot von rechts kam.
    • Berner 28.11.2015 13:09
      Highlight Highlight es heisst Zebrastreifen
    • Hanjo 29.11.2015 13:18
      Highlight Highlight Vielleicht hilfts ja auch, wenn man einfach mal seine Antwort zur Frage "Was ist Ihre persönliche Sicht auf die Vollverschleierung?" liest.

      Ausserdem gibts auch einige reiche Menschen, die wissen, dass eine unfaire Verteilung des Vermögens den sozialen Frieden gefährdet und somit gegen den Kapitalismus sind.

      Kann aber schon sein, dass die Denkweise der "Linken" für viele "Rechte" einfach zu komplex ist.
    • Sir Lanzelot 30.11.2015 21:28
      Highlight Highlight Danke für die Steilvorlage...
      Nun so kompliziert und genial wie es dir vielleicht erscheinen mag sind diese linken Gedankengänge absolut nicht. Durchaus durchschaubar wenn nicht sogar plump. Zu offensichtlich die unheilige Allianz mit einem Kapitalisten... Aber eben, der Zweck rechtfertigt die Mittel. Hauptsache man kann vorgeben was gutes zu tun und dabei den Rechtsstaat unterwandern. Schreit doch gleich Anarchie, dann seid ihr wenigstens ehrlich!
      Links halt... ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 27.11.2015 19:13
    Highlight Highlight @ Raembe, Verschleierung bzw. Kopftücher ist auch eine jahrhundert lange Tradition in verschiedenen Religionen. (z.B. christliche Nonnen). Komplettverschleierung bei Passfotos bzw. Umgang mit den Behörden ist bereits heute untersagt, dafür brauchen wir kein neues Gesetz.
  • atomschlaf 27.11.2015 17:34
    Highlight Highlight Man stelle sich mal den Aufschrei der Linken, Grünen und Oberkorrekten vor, wenn ein Milliardär daherkäme und den Schweizer Automobilisten alle Geschwindigkeitsbussen zahlen würde...
    • exeswiss 28.11.2015 00:37
      Highlight Highlight nikab zu tragen gefährdet keine leben... typisch äüfel mit birnen vergleich.
    • Sir Lanzelot 28.11.2015 07:49
      Highlight Highlight Den Verhältnissen angepasstes Fahren gefährdet auch keine Leben und unterdrückt auch niemanden...
      So viel zu deinen Äüfeln!
    • stadtzuercher 28.11.2015 20:36
      Highlight Highlight Atomschlaf, gibt es bereits heute. Das sind die Ferraris und Porsches die in der Innenstadt jeweils frech im Parkverbot stehen. Die Inhaber bezahlen die Bussen aus der Portokasse. Solches Getue ist ganz nach dem Gusto der Bürgerlichen: Dem Staat zeigen, dass seine Regeln nur für den Pöbel gelten.
  • GeorgOrwell 1984 27.11.2015 17:22
    Highlight Highlight Wenn es so ist, dass die Minderheit sich anpassen muss, auch wenn es um etwas pers. wie den Glauben geht, frage ich mich, ob nicht der nächste Schritt, "alle müssen sich die Haare blond färben und blaue Linsen tragen" heisst? Wäre auch Demokratie? oder Kirchen-Pflicht für alle? nun mit solchen Gesetzen formt man sich eine Gesellschaft (wie Hitler damals) und der Vielfalt geht dabei verloren... Da könnte das Clonen von Menschen wieder ein Thema sein? dann sähen alle gleich aus und würden sich gleich benehmen? LEBEN und LEBEN LASSEN, denke das ist die Lösung...
    • Sponge Bob 27.11.2015 17:45
      Highlight Highlight lauter gute Ideen, wie unsere Gesellschaft tatsächlich besser funktionieren täte
    • efrain 28.11.2015 00:21
      Highlight Highlight Demokratie ist grundsätzlich die Tyrannei der Mehrheit. Ich kann nicht glauben, dass man so ein naives Verständnis der Gesellschaft haben kann.

      Das Mittel, um zu verhindern, dass eine faschistische Monokultur entsteht, heisst Föderalismus. Der funktioniert aber aufgrund territorialer Unterteilungen - und nicht mit Subgruppen innerhalb derselben föderalistischen Einheit.
    • Sponge Bob 28.11.2015 11:28
      Highlight Highlight @efrain: heisst das nun, dass z.B. der Kanton Graubünden zum islamischen Schweizer Territorium erklärt werden soll, mit Scharia und dem ganzen Tamtam?
  • Ninon 27.11.2015 17:21
    Highlight Highlight Die Islamisten kapern das Vokabular der Linken und die Linken fallen darauf herein. Die iranischen Mullahs bezeichnen Frauen, die die Vollverschleierung im Iran verweigern als "islamophob" (zed-e eslam, persisch: gegen den Islam). Jeder aufgeklärter Humanist, jede Frauenrechtlerin, jeder Totalitarismuskritiker und Antifaschist müsste deshalb für ein Burkaverbot sein. Jeder Menschenrechtler und Friedensapostel auch. Jeder aufgeklärte Ex-Muslim ist für ein Burka-Verbot. Nur die hiesige Linke macht sich mit den Forderungen der Islamisten gemein.
    • Kian 27.11.2015 18:28
      Highlight Highlight Im Iran wird die Vollverschleierung abgesehen von einer winzigen, arabischen Minderheit im Süden nicht praktiziert.
  • Sir Lanzelot 27.11.2015 17:19
    Highlight Highlight Mir ist es wirklich ein Rätsel wie man es "Heldenhaft" oder "gut" finden kann, dass sich jemand klar gegen unserere Gesetze stellt.
    Klar dazu auffordert "Brecht ruhig das Gesetz, ich bezahle dann die Busse"
    Wo sind wir denn da?

    Heisst das, ich kann jedes Gesetz fröhlich brechen wenn ich genug Geld hab?

    Natürlich ist man versucht das gutzuheissen wenn man ja eh gegen das Burkaverbot ist.
    Aber denkt mal etwas differenzierter darüber nach!
    Das hat nix mit einem speziellen Gesetz zu tun sondern geht gegen den Grundsatz eines Rechtstats.
    • din Vater 27.11.2015 18:54
      Highlight Highlight Blödsinn, Gesetze waren schon immer da, um gebrochen zu werden.
    • Tschiger 27.11.2015 19:23
      Highlight Highlight Genau meine Meinung. Wer Geld ohne Ende hat, kann es sich leisten das Gesetz zu missachten. Das soll demokratisch und sozial sein? Die Linken müssten einmal mehr gegen diesen Mann sein, weil sein Verhalten unsozial und ungesetzlich ist
    • stadtzuercher 28.11.2015 20:38
      Highlight Highlight "Heisst das, ich kann jedes Gesetz fröhlich brechen wenn ich genug Geld hab?"
      Ja, das heisst es. Es nennt sich Neoliberalismus, und wird auch in der Schweiz von den bürgerlichen Politikern propagiert und deren Geldgebern gelebt.
  • Gustav.s 27.11.2015 16:33
    Highlight Highlight Wie ist das eigentlich: Wird man für dasselbe "Vergehen" bei Wiederholung immer wieder gebüsst oder bekommt man irgendwann Knast?
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 27.11.2015 16:56
      Highlight Highlight Irgendwann gibts eine Festnahme mit Zwangsentkleidung /s
    • Jan. 27.11.2015 18:23
      Highlight Highlight in frankreich wurds in verschiedenen einzelfällen irgendwann als aussichtslos betrachtet und ignoriert..
  • dä dingsbums 27.11.2015 16:33
    Highlight Highlight Es ist interessant, dass man im Tessin Zeit und Musse hat, ein Problem zu lösen, das keines war.
    An alle die hier von Grundrechten und Freiheit der Frauen sprechen:
    Es gibt in der Schweiz noch einiges zu tun in Sachen Gleichstellung der Frau. Daran sollten wir Arbeiten, da müssen wir Ungerechtigkeiten verhindern und da sollten Gesetze und Verordnungen erlassen werden.
    Doch plötzlich sind die tapferen Verteidiger der Grundrechte der Frauen weg und haben anderes zu tun. Schade.
    Ich finde es gut das Herr Nekkaz mit seiner Aktion, unserer Gesellschaft den Spiegel vorhält.
  • Buddhatwig 27.11.2015 14:49
    Highlight Highlight Ein Verbot ist die falsche Antwort. Aber was für Antworten gibt es noch? Unsere Gesellschaft ist ein individualistische Gesellschaft. Man muss eben gesehen werden, um als Individuum erkannt zu werden. Ja, ich bin gegen die Verschleierung. Ich betrachte sie als eine Provokation, sogar ein Angriff auf die Offenheit, Gleichheit und Freiheit, was die Grundwerte europäischer Gesellschaft sind. Aber ein Verbot ist wohl gegen die Religionsfreiheit. Es gibt also keine gute Lösung!
  • farrah 27.11.2015 14:39
    Highlight Highlight ich bin wirklich sehr traurig über das resultat in der umfrage! mal ernsthaft, was bringt es euch wenn sie sich nicht mehr verschleiern, habt ihr dann irgendwas davon?! nein habt ihr nicht! natürlich bin ich auch gegen die diskrimierung der frauen und wünsche mir ebenfalls dass diese ihre rechte haben so wie wir, aber man kann nicht einfach ein verbot gegen so etwas machen, ich kenne auch frauen die das freiwillig machen und wollen! enttäuscht!
  • Skianto 27.11.2015 14:27
    Highlight Highlight Sollen sich doch die Männer auch verschleiern oder sind die nicht genug emanzipiert ?
  • atomschlaf 27.11.2015 14:14
    Highlight Highlight Soll mir keiner sagen, dass eine Vollverschleierung kein Sicherheitsrisiko darstellt.
    https://pixpix.co/fhawh.1/9o5V_9G83piK9-PsC-BQVdhpf-iC91BC6T6Dk0/
    • goschi 27.11.2015 16:32
      Highlight Highlight so wie ein langer Mantel, Winterkleidung, dicke Kleider, ach Kleider überhaupt?

      Pakete dienen auch dem Verbringen von Paketbomben, trotzdem kommt keiner auf die Idee, damit das Verbot von Paketen zu begründen.
    • Chlinae_Tigaer 27.11.2015 19:17
      Highlight Highlight @goschi

      Ich hab noch nie von einem Paket gehört das sich ein Sprengstoffguertel umschnallte und damit unter die Menschen ging.

      Sie schon?
    • goschi 27.11.2015 20:23
      Highlight Highlight Dafür brauche ich keine Burka zu tragen, dafür reicht schon ein Wollpullover...
      Das was sie da betreiben ist eine schlicht dumme Argumentationslinie, die keiner sachlichen Betrachtung standhält.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 27.11.2015 13:55
    Highlight Highlight Ich frag mich weshalb dieses Thema so emotionalisiert. Nekkaz selbst äusserst sich kritisch gegenüber der Verschleierung, genau so wie gegenüber einem Verbot. Seine Kritik ist angebracht, ein Burkaverbot widerspicht einem liberalem Rechtstaat. Ich frag mich was ein solches Verbot denn überhaupt bringen würde. Ausser Einnahmen in die Staatskasse wohl nicht viel. Die betroffenen Frauen sind dadurch nicht weniger unterdrückt. Es gibt keine rationalen Argumente die für ein Verbot sprechen.
    • atomschlaf 27.11.2015 14:12
      Highlight Highlight Vermutlich weil bei immer mehr Menschen die Toleranz gegenüber solchen islamischen Marotten rasant sinkt.
    • Sapere Aude 27.11.2015 14:57
      Highlight Highlight Aus welchem Grund? Inwiefern wird dein oder mein Leben durch diese islamische Marotte beeinflusst? Warum müssen wir jene bestrafen, die wahrscheinlich am meisten darunter leiden? Wäre es nicht sinnvoller die Unterdrücker in die Pflicht zu nehmen, anstatt den Druck auf die Unterdrückten weiter zu erhöhen? Auf der einen Seite verbieten wir islamische Symbole in unserer Gesellschaft, schränken die Religionsfreiheit ein, aber verkaufen den Saudis, die ja gerade einen Steinzeitislam vertreten weiterhin Waffen. Irgendwie heuchlerisch und kontraproduktiv. Terroristen halten wir so nicht auf.
    • Sapere Aude 27.11.2015 15:09
      Highlight Highlight @ Sound, wenn andere mit Millionen und Lobbying versuchen, die Gesetzgebung zu beeinflussen, dann kräht kein Hahn danach. Inwiefern soll das den demokratischen Werten widersprechen, wenn er die Bussen übernimmt? Die Strafe wird ja gezahlt. Übrigens stellt beispielsweise die französische Polizei teilweise gar keine Bussen mehr aus, weil sie immer die gleichen Frauen büssen müssten. Das Gesetz führt sich selbst ad absurdum unabhängig von Nekkaz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Depecher 27.11.2015 13:36
    Highlight Highlight ob für oder gegen vollverschleierung...tatsache ist ein in der schweiz bestehendes gesetz welches strafvereitelung verbietet. wenn ich also die strafe dür andere übernehme mach ich mich selbst strafbar.....
    • Buebi 01.12.2015 13:56
      Highlight Highlight @Depecher Wo steht das? Zeigen sie es mir. Ich kann es nicht finden.

      Es ist ein Unterschied ob jemand eine falsche Zeugenaussage macht um eine Strafe für den Angeklagten abzuwenden oder ob er für jemanden eine Busse bezahlt. Übrigens reden wir hier nicht von einer Straftat sondern von einer Ordnungswidrigkeit. Somit ist es dann eine Ordnungsbusse. Es ist auch verboten an gewissen öffentlichen Plätzen zu rauchen. Das ist keine Straftat sondern eine Ordnungswidrigkeit. Deshalb -> Ordnungsbusse. Und die kann jeder Bezahlen.

      Ansonsten beweisen sie mir das Gegenteil!


  • Tischbein 27.11.2015 13:35
    Highlight Highlight Und Miniröcke, die kürzer als Knielänge sind, sollten auch verboten werden. Diese Dekadenz wird zum Untergang des Abendlandes führen. Und wenn wir schon dabei sind: Baseballcaps, diese amerikanischen Statements einer kapitalistisch-darwinistischen Gesellschaft gehören ebenfalls mit hohen Bussen belegt.
    • Philipp 27.11.2015 14:59
      Highlight Highlight Ja, ja. Am besten man soll doch alles verbieten, einfach alles. Oder? Sicher nicht!
      Aber: Ich bin für das Vermummungsverbot. Zumindest in der Öffentlichkeit. Ich will sehen, wer Steine oder Molotov Cocktails schmeisst, Fenster einwirft etc. Und ich will wissen, ob ein Mann sich als Frau verkleidet und z.B. einen Sprenggurt trägt. Gerade in dieser gefährlicher Zeit, in der der Terrorismus – leider von Muslimen, zumindest solchen, die sich dafür halten – sich stark verbreitet.
    • GeorgOrwell 1984 27.11.2015 17:11
      Highlight Highlight Einen "Sprenggurt" kann jede die einen langen Mantel trägt, tragen, es hat nichts mit der Kopfbedeckung zu tun;)
      Also sollten wir lange Mäntel verbieten? es geht noch weiter, jede der einen Mutz trägt, könnte eine Glatze haben und deshalb evtl. ein gewaltbereiter Rassist sein, sollen wir Mützen auch verbieten?

      Vielfalt macht eine Gesellschaft reicher und intelligenter... Sollten von diesem Vielfalt profitieren und es nicht als "Provokation" anschauen...
  • Peter Wolf 27.11.2015 13:31
    Highlight Highlight Interessant. Wer sich für ein Verhüllungsverbot stark macht, muss konsequenterweise auch für ein mediales Verhüllungsverbot sein, d.h. Kommentare hier und auf andern Online-Plattformen nur noch mit richtigem Namen und Registrierung: So wie man das Gesicht eines Menschen sehen soll, darf und soll man auch wissen, wer welche Meinung vertritt. Eine illusorische Forderung? Vielleicht, aber sie würde Wunder wirken gegen die fremdenfeindliche, wütbürgerliche, besserwisserische Jauche, die tagtäglich aus den Spalten vieler Online-Medien (watson weitgehend ausgenommen) trieft.
  • Lowend 27.11.2015 13:15
    Highlight Highlight Die Schreibprofis der SVP legen sich ja wieder mal kräftig in's Zeug, um ihrer Forderung nach Beschneidung der Freiheit und neuen Gesetze zu propagieren, die nur unendlich viele neue Probleme verursachen und rein gar nichts zum friedlichen Zusammenleben der Menschen in der Schweiz beitragen! Wie haben die Scheinpatrioten vor den Wahlen das Wort "Freiheit" überall so schön plakatiert, aber in Tat und Wahrheit kommt von keiner Partei so viele Verbote und unnötige Gesetze und Freiheit sollen wohl nur die Anhänger dieser totalitären Polit-Sekte geniessen dürfen! Verlogenheit, ein Name ist SVP!
    • Jan. 27.11.2015 13:43
      Highlight Highlight Du verstehst das falsch. Die ritterliche Motivation der SVP ist und war schon immer, die Rechte der armen, unterdrückten Frauen im Orient zu stärken. Wir wissen ja alle, dass diese löbliche Partei sich immer für die Lösung der Probleme von Nicht-Schweizern einsetzt. Da ist es nur verständlich, dass so viele Schweizer diesen noblen Gedanken mit ihrer Stimme unterstützen.
    • Lowend 27.11.2015 14:03
      Highlight Highlight LOL! Wäre schön, wenn sie sich gleich stark für die Rechte der Schweizer Frauen einsetzen würden,aber der Heiland von Herrliberg war ja nie für die Gleichberechtigung der Schweizer Frauen, aber nun schmücken sich die Frauenfeine von früher mit den Errungenschaften der linken Politik, obwohl die echten rechten Eidgenossen im Grunde ihr Frauenbild mit den streng religiösen Islamisten teilen. Da erübrigt sich jeder Kommentar!
      Benutzer Bild
    • Linus Luchs 27.11.2015 15:21
      Highlight Highlight Lowend, es ist nicht richtig, dass alle, die einem Burkaverbot etwas abgewinnen können, SVP-Mitglieder oder -Sympathisanten sind! Oder würden Sie den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte als SVP-Zentrale bezeichnen?
      Die Religionsfreiheit ist ein wichtiger Bestandteil unserer liberalen Gesellschaft, aber das Gleichheitspostulat, das auch in unserer Verfassung steht, hat den höheren Stellenwert.
      Wozu dient denn die Verschleierung? Welche Fantasien liegen der Idee zugrunde, dass eine Frau Körper und Gesicht in der Öffentlichkeit verbergen muss? Hier geht es um Kontrolle und Macht!
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  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 27.11.2015 12:55
    Highlight Highlight Soll er doch gerne machen. Die Bundeskasse kann seine Förderbeiträge gut gebrauchen. Einfach die Bussen genügend hoch ansetzen. Das Tessin macht es vor.
  • majortom79 27.11.2015 12:23
    Highlight Highlight Westliche Frauen müssen sich in gewissen arabischen Ländern verschleiern – wieso sollte es nicht auch umgekehrt anwendbar sein? Ich finde das eigentlich ganz okay, Religion/Kultur hin oder her...
    • Kian 27.11.2015 13:05
      Highlight Highlight Weil wir in einem freiheitlich-liberalen Rechtsstaat leben.
    • Bowell 27.11.2015 13:27
      Highlight Highlight Dann sind wir doch auch einfach mal so freiheitlich-liberal und machen unsere eigenen Gesetze;)!
  • Tatwort 27.11.2015 12:09
    Highlight Highlight Weshalb diskutiert hier eigentlich niemand mehr über Rachid Nekkaz? Ein "Traumpolitiker" - denn er bezahlt seinen Wählern - so er gewählt wird - 300 Euro. Ein Paradebeispiel dafür, dass Demokratie käuflich ist.
    Und woher genau hat Rachid Nekkaz sein Geld? Welches Startup hat er gegründet?
    In Europa, USA und Australien finde ich keine Firma, die ihm gehörte oder gehört. Er behauptet, die Firma sei in Bangalore gewesen. Hat Watson keine Freunde bei der "Times of India"? Fragt doch mal bei denen nach.... Dann hättet ihr ne Europa-exklusiv Story... und Nekkaz kurze Hosen an...
    • AdiB 27.11.2015 12:48
      Highlight Highlight weisst du wie gewisse millionäre firmen kaufen ohne das ihr name zu finden ist? ich mach ne gmbh auf und bin ein stiller inhaber. mit dieser gmbh kaufe ich firmen und unternehmen oder sogar immobilien. das machen sehr viele. und im netz findest du solche infos nicht. die reichen sind nicht reich geworden weil sie dumm sind.
      vielleicht lsufen die formen auch über ein amerikanisches unternehmen das auf seiner frau läuft. es gibt soviele möglichkeiten.
    • Tatwort 27.11.2015 13:24
      Highlight Highlight @AdiB: Klar ist dies alles möglich. Nur: Weshalb sollte er diese Firma nie namentlich erwähnen? Und wieso gründet er ein Startup in Bangalore und vermeidet es von Anfang an, seinen Namen zu erwähnen? Er konnte ja nicht wissen, dass es erfolgreich wird. Du operierst mit vielen "vielleichts" - ich wäre um Fakten dnkbar.
      Fakten sind es auch, die ich von Journalisten einfordere - im obigen Artikel werden uns aber Vermutungen und Behauptungen als Fakten verkauft. DAS sähe ich gerne geändert.
    • AdiB 27.11.2015 15:48
      Highlight Highlight steuerhinterziehung?
  • URSS 27.11.2015 11:43
    Highlight Highlight Soll er doch die Bussen bezahlen. Das geht mir am Arsch vorbei...
    Die religiösen Muslime meinen für sie gelten immer Sonderrechte die sie selber anderen Religionen nicht gewähren...
    Es ist an der Zeit die Schraube bei diesen Eiferern anzuziehen ...
    Ansonsten ist Europa in 20 Jahren eine Trümmerwüste....
    • sevenmills 27.11.2015 11:56
      Highlight Highlight Nein, für sie gelten die gleichen Rechte wie für alle Menschen in der Schweiz: Nämlich das Recht, sich so anziehen zu dürfen und so zu leben, wie sie wollen.
      Und Sie als der grösste Eiferer, übertreiben Sie mal nicht: bei den an zwei Händen abzuzählenden Niqabträgerinnen geht die Schweiz nicht unter ;)
    • Crecas 27.11.2015 12:28
      Highlight Highlight @Urs
      Es ist immer ein sehr schwaches (kein) Argument, wenn man Unrecht mit anderem Unrecht zu begründen versucht.
    • Daniel Kunz 27.11.2015 12:40
      Highlight Highlight Sonderrechte? Ich bin stolz auf unsere freiheitlichen Rechte hier, aber die haben wir garantiert nicht wegen Leuten, die denken wie Sie. Und den Trümmerhaufen machen Sie sich hier grad mal selbst und schieben ihn dann sonst jemandem in die Schuhe..
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerWeise 27.11.2015 11:42
    Highlight Highlight Wenn ihr so weitermacht, könnt ihr euch bald auf saudische Petrodollars freuen.

    Wahabiwatson.ch
    • Kian 27.11.2015 13:07
      Highlight Highlight wasabiwatson? wassup watson?
    • DerWeise 27.11.2015 13:15
      Highlight Highlight ich hab mir wenigstens Mühe gegeben ;)
  • dracului 27.11.2015 11:35
    Highlight Highlight Stimmt, mit Geld kann man eben durchaus ein Rechtssystem für seine eigenen Zwecke nutzen!
    q.e.d.
  • Shlomo 27.11.2015 11:35
    Highlight Highlight Ich bin schockiert über die Unterstützung des "Burka-Verbots" von den Kommentatoren hier.
    Dieses Verbot ist rassismus in Reinstform und hat nichts, aber auch gar nichts mit der Bekämpfung der Unterdrückung der Frau zu tun. Die gleichen Köpfe die hier gege die Verschleierung sind, wählen dann SVP welche wiederum die Frauen am liebsten am heimischen Herd sehen.
    • fuegy 27.11.2015 12:18
      Highlight Highlight Rassismus ist nicht das richtige Wort dafür denn unabhängig was für eine Rasse eine Person unter einer Burka hat, geht es nicht um die Person, sonder um die Burka.
    • Buebi 27.11.2015 12:51
      Highlight Highlight Ich bin auch gegen ein Verbot. Aber den Befürwortern Rassismus vorzuwerfen geht beträchtlich zu weit.
    • DerWeise 27.11.2015 13:14
      Highlight Highlight "rassismus in Reinstform"
      "gleichen Köpfe ...wählen dann SVP"

      ...du würdest dich wundern, wie nahe die konservative Muslime der SVP in der Gesinnung stehen ;)


      Aber gut, du hast gezeigt, dass du weder von Rassismus, Religion, Frauenrecht eine Ahnung hast. Gratuliere :)
  • felixJongleur 27.11.2015 11:34
    Highlight Highlight Alles Konvertite, schölölölölööö, alles Konvertite, schöööölölölölölöööö....
  • enti 27.11.2015 11:31
    Highlight Highlight Wir brauchen kein diskriminierendes Burkaverbot, aber man könnte solche Fragen problemlos mit dem Verhüllungsverbot regeln, wenn man es dann auch durchsetzen würde. Das betrifft genauso 1. Mai Demonstranten, Sportfans und eben auch verhüllte Frauen. Ausnahmen kann man ja machen bei traditionellen Veranstaltungen wie der Fasnacht.
    Dass ein ausländischer Miliardär mit Geld versucht ein Schweizer Gesetz auszuhebeln ist ein Angriff auf unsere Demokratie.
    • Kastigator 27.11.2015 11:40
      Highlight Highlight Es gibt kein schweizweites Vermummungsverbot.
    • Marc A. 27.11.2015 11:47
      Highlight Highlight Also - wenn wir Burkas verbieten, sind wir diskriminierend. Aber wenn die Hooligans nicht vermummt rumlaufen dürfen ist es ok? Ich finde, dass Du die Fans diskriminierst mit Deinem Kommentar. Nicht alle welche mit einem Kapuzenpulli und Sonnenbrille rumlaufen sind automatisch gewalttätig - genauso wenig wie alle Musliminnen mit Burka Terroristinnen sind. Ich begrüsse das Verbot für alle - fand nur Deine Begründung schwach. Aber es widerspiegelt unsere Gedankenwelt von heute ziemlich gut. Lieber diskriminieren wir uns + unsere Rechte selbst in der Hoffnung, dass uns alle dafür lieb haben.
    • Tscheggsch? 27.11.2015 13:58
      Highlight Highlight @unBearable

      Weil vielleicht einfach nicht alle Menschen hier Bock haben ständig irgendwo gefilmt und beobachtet zu werden. Oder sich aus irgendwelchen Gründen Montags auf der Titelseite von 20min wieder zu finden.
  • fuegy 27.11.2015 11:31
    Highlight Highlight durch nicht notwendige Zeichne, welche nur mit Religion, nicht aber mit dem Glauben zu tun haben!
  • fuegy 27.11.2015 11:30
    Highlight Highlight Für mich (Atheist) gehören Religiöse Zeichen wie Burka, Nikab, Kopftuch, Kruzifix, Davidstern u.s.w nicht in die Öffentlichkeit. Jeder soll seinen Glauben frei ausüben dürfen! Um ein guter, gläubiger Mensch zu sein braucht es keine Darstellung des persönlichen Glaubens in der Öffentlichkeit! Im Gegenteil, solche Zeichen tragen nur dazu bei, dass man die Menschen in verschiedene Schubladen steckt, was der Allgemeinheit nicht hilft. Die Schubladisierung der Menschen durch Mode, Kleidung u.s.w ist schon genug, da braucht es, zumindest im Europa 2015, nicht noch eine Teilung...
    • glüngi 27.11.2015 11:33
      Highlight Highlight Ich bin ebenfalls Atheist aber was sie da sagen ist ein Widerspruch in sich. Wenn sie für Religionsfreiheit sind dann gehört auch der Kleidungsstil dazu.
    • fuegy 27.11.2015 12:14
      Highlight Highlight Ich unterscheide Glauben und Religion, deshalb sieht es nach einem Wiederspruch aus. Religion hat nur bedingt etwas mit Glauben zu tun und somit ist der Glaube, meiner Meinung nach, nicht an die dogmatischen Ansätze und Regeln der Religionen gebunden.
    • Tscheggsch? 27.11.2015 13:56
      Highlight Highlight Can i get an Amen? ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dä Brändon 27.11.2015 11:25
    Highlight Highlight Juhuuu Helmfrei ins Tessin fahren. Freiheit ich komme....!!!
    • 7immi 27.11.2015 12:56
      Highlight Highlight machen sie, was sie nicht lassen können. der helm dient ihrem schutz und keinem anderen zweck. jeder, der schonmal mit einem hummeli kontakt hatte mit 80kmh, kann sich vorstellen, wie die verletzungen ohne helm ausschauen könnten...
      die burka mit einem töfhelm zu vergleichen finde ich respektlos und spielt die problematik herunter. frauen werden in gewissen ländern mit säure verunstaltet, wenn sie sich gegen das kopftuch oder die burka wehren.
  • Der Tom 27.11.2015 11:22
    Highlight Highlight Und gibt es auch jemanden der Parkbussen bezahlt?
  • Sponge Bob 27.11.2015 11:16
    Highlight Highlight Herr Nekkaz sagt: "... die Burka hingegen gehört nach Afghanistan."
    Sponge Bob sagt: "Jede islamische Kleidervorschrift und jeder der sie zulassen will gehören zum IS geschickt."
    • DerWeise 27.11.2015 11:32
      Highlight Highlight ...Sagt der Mann ;)

      Wann ziehst du dir Niqab und Handschuhe an?
    • Kastigator 27.11.2015 11:41
      Highlight Highlight Das gilt dann auch für die jüdischen Kleidervorschriften?
    • Sponge Bob 27.11.2015 18:16
      Highlight Highlight @Kastigator: Wenn es nach mir ginge: Ja. Ich würde das öffentliche Bekunden der Religionszugehörigkeit in jedweder Form unter Strafe stellen (nicht unter einem Monat Zuchthaus). Religion ist Gift für die Demokratie. Die Demokratie muss laizisitisch sein, und total gesäubert von Religion funktionieren. Religion gehört wie Sadomasopraktiken und Fetische in die hintersten Winkel des Privaten verstaut.
  • Jan. 27.11.2015 11:15
    Highlight Highlight wie alle hier mit dem scheinargument rumfuchteln, dass man nur die frau vor unterdrückung schützen will. 1. gibt es sicher frauen die das teil tragen weil sie wollen. 2. wird keine einzige frau weniger ein niqab tragen wegen eines verbotes.

    ach und das argument mit dem bikini in saudiarabien ist genauso toll.. wenn die das machen müssen wir es ja genauso machen... weil sie sind ja ein hammer vorbild und sone quasi rache ist ja ein topargument..

    wenn ihr vor fremdem angst habt, dann sagts und versteckt euch nicht hinter solchen “argumenten“
    • Jan. 27.11.2015 13:44
      Highlight Highlight Blitzer dürfen sich gerne äussern, ich diskutiere liebend gerne :)
    • Sponge Bob 27.11.2015 18:29
      Highlight Highlight @Jan: Ihr Argument ist mehr als fragwürdig. Es gibt Fahrer die wollen zu schnell fahren und lassen sich von Bussen nicht davon abhalten. Nach ihrer Logik sind Geschwindigkeitslimiten darum sinnlos und gehören abgeschafft. Trotz des Verbotes zu stehlen, wird gestohlen, also schaffen wir diesen Tatbestand auch ab, auch Vergewaltigung, Totschlag, etc. Ein Gesetz hängt nicht von seiner Durchsetzung ab.
      Wenn andere Staaten etwas Ähnliches (Kleidungsvorschrift) verbieten, dann ist das ein Hinweis für die grundsätzliche Umsetzbarkeit im Sinne von: soetwas gibt es schon, das können wir also auch!
    • Jan. 28.11.2015 00:02
      Highlight Highlight Das sehe ich anders. Der entscheidende Unterschied ist m.E. das Motiv ein solches Gesetz ins Leben zu rufen. Überhöhte Geschwindigkeit, Diebstahl, Totschlag, you name it, schaden direkt der Gesellschaft. Die gesetzliche Einschränkung dient bei diesen Themen dem Allgemeinwohl und ist zielführend.
      Eine solche Kleidungsvorschrift würde nicht dem Allgemeinwohl, sondern höchstens einer unterdrückten Trägerin helfen. Und das tut sie eben nicht! Oder nimmst du an eine unterdrückte Frau zieht das Teil dann aus weil mans hier nicht tragen darf? Geholfen wird damit niemandem. Wozu dann das Ganze?
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  • Tatwort 27.11.2015 11:11
    Highlight Highlight Gibt es in der Schweiz nicht eine schon fast religiöse Gruppe der Autotuner? Wenn die in Ausübung ihrer Pseudoreligion nun mit 120 durch die Dörfer rasen, wäre das auch ein Fall für Nekkaz.

    Ich glaub, ich gründ ne Kirche.
  • manhunt 27.11.2015 11:07
    Highlight Highlight dann soll die busse auf 1'000'000 CHF festgelegt werden. mal sehen wie lange sein scheckbuch dann noch reicht.
    • Kastigator 27.11.2015 11:42
      Highlight Highlight Nenne uns bitte die rechtlichen Grundlagen dazu.
    • manhunt 27.11.2015 13:26
      Highlight Highlight rechtliche grundlagen zu höhe einer busse? die höhe einer busse wird von gesetzgeber nach ermessen festgelegt. da es sich in der schweiz resp. den entsprechenden kantonen um ein neues gesetz handelt, gibt es dazu noch keine entsprechenden richtlinien im bussenkatalog. ich bin überhaupt kein befürworter irgendwelcher verbote. jedoch empfinde ich es als höchst problematisch, wenn jemand versucht mit geld demokratische entscheide zu untergraben.
    • manhunt 27.11.2015 13:41
      Highlight Highlight selbstverständlich steht es monsieur nekkaz frei, sein geld auszugeben wie ihm beliebt. seine philosophische argumentation ist in meinen augen jedoch heuchelei. wenn er sich doch so sehr um die freiheit andersdenkender sorgt, gäbe es für ihn bestimmt möglichkeiten, weitaus mehr zu bewirken, als er es mit seiner aktion jetzt tut.
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  • DerWeise 27.11.2015 10:56
    Highlight Highlight Ein reicher Mann, setzt sich für seine wohlhabenden wahabitischen Freunde ein, die hier ihre Luxusferien machen, schön, kann ich verstehen.

    Was ich aber nicht verstehe, sind die Hippies, die hier anhand einer wahabitischen Kleidervorschrift gegen Kleidervorschirften aussprechen.

    Mal abgesehen davon ist der Niqab KEINE traditionell islamische sondern vorislamische Kleidungsform und wurde erst durch die (männlichen) saudischen Spinner salonfähig gemacht.
    • Jan. 27.11.2015 11:09
      Highlight Highlight Ich bin alles andere als ein hippie, aber es ist nun mal ganz und gar nicht mein problem wie sich andere anziehen wollen.. was schadet es euch denn wenn ihr eine frau im niqab seht? das belastet mich ebenso wenig wie jemand der weisse socken in sandalen anhat. auch verbieten?

      und: wer sich jetzt ganz verschleiert, wird das in zukunft auch tun. die saudische touris kommen wahrscheinlich sowieso, denen sind die paar fränkli egal und falls mal eine verschleierte frau in der schweiz wohnen würde, bliebe sie halt nur zu hause, da sie das ding nie ausziehn würde. hammer integration!
    • DerWeise 27.11.2015 11:23
      Highlight Highlight Tja bei solchen Ausführungen frage ich mich letztenendes nur eines:
      Warum setzten sich NUR Männer für diese "Liberalität" ein?

      ...Tja du würdest die Frau verschleiert bleiben lassen, ich würde mal mit ihrem Mann über Integration, Gleichberechtigung und Sexualität sprechen.
    • Jan. 27.11.2015 13:35
      Highlight Highlight @DerWeise: Verstehe ich das richtig, du nimmst an, dass jede Frau die sich verschleiert, dies nur tut, weil sie gezwungen wird? Auch die, die nur ein Kopftuch tragen? Wie sieht es mit christlichen Nonnen aus, der Unterschied zum Hijab ist da wohl kaum vorhanden? Und dir ist wohl auch bewusst, dass unser geltendes Rechtssystem diesen Zwang sowieso untersagen würde?
      Was meinst du mit Integration? Kennst du hier ansässige Niqabträgerinnen? Die müssen sich nicht integrieren, die sind zu Besuch. Und wenn du dich mit fremden Männern über deren Sexualität unterhalten willst.. mach das wenn du willst
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bowell 27.11.2015 10:52
    Highlight Highlight "Ich kauf mir die Welt, wie sie mir gefällt🎶"
  • Buebi 27.11.2015 10:47
    Highlight Highlight Übrigens: Beim Heiraten könnt ihr den Gesichtsschleier welcher dann vor dem Altar hochgehalten wird um die Braut zu Küssen auch vergessen...
    • Pascal Mona 27.11.2015 11:04
      Highlight Highlight Also ich war in den letzten 10 Jahren an ca. 10 kirchlichen Hochzeiten (allesamt katholisch, falls dies einen Einfluss hat), diesen Gesichtsschleier habe ich in der Schweiz noch nie gesehen! Das ist doch ein Produkt aus Hollywood?! Oder wird zumindest in der Schweiz meiner Meinung nach nicht praktiziert.
    • Buebi 27.11.2015 12:01
      Highlight Highlight Verdammt! Erwischt...
  • Linus Luchs 27.11.2015 10:44
    Highlight Highlight Rachid Nekkaz will den Europäern eine Lektion betreffend Grundrechten und Freiheit erteilen, indem er dafür sorgt, dass ein Diskriminierungsinstrument gegen Frauen auch auf europäischem Boden eingesetzt werden kann. Grotesk.
    Schade, wurde er nicht gefragt, was passiert, wenn eine Muslima eines Tages zu ihrem Mann sagt: „Ich sehe das jetzt nicht mehr ein mit dieser Verhüllung in der Öffentlichkeit. Ab heute verzichte ich darauf.“
    Diskriminierung eines Geschlechts ist keine Meinung, sondern ein Verstoss gegen die Menschenrechte. Das will Herr Nekkaz natürlich nicht begreifen.
    • sevenmills 27.11.2015 10:48
      Highlight Highlight Und sie gehen einfach davon aus, dass niemand die Burka freiwillig trägt?
      Und sie gehen auch davon aus, dass das Aufzwingen (psychische Gewalt, vielleicht auch körperliche) nicht schon lange strafbar ist?
    • Linus Luchs 27.11.2015 11:22
      Highlight Highlight Und Sie, sevenmills, gehen davon aus, dass Frauen in Saudi-Arabien mit nicht verwandten Männern sprechen dürfen? In der Stadt Auto fahren dürfen? In ein politisches Amt gewählt werden dürfen? Jeden Beruf erlernen können? Sich ohne Schleier öffentlich zeigen dürfen?
      Die Diskriminierung hat ein krasses Ausmass, und die Verschleierung ist ein Teil davon. Ich weiss, dass viele Muslima sagen, sie würden den Nikab oder die Burka freiwillig tragen. So lässt sich die Unfreiheit aushalten. Aus der Not eine Tugend machen, nennt man das.
    • DerWeise 27.11.2015 11:25
      Highlight Highlight "Und sie gehen einfach davon aus, dass niemand die Burka freiwillig trägt?"

      Yeah right....
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Host 27.11.2015 10:39
    Highlight Highlight Es ist genau so undemokratisch die Grundrechte des Individuums einzuschränken, wie die Folgen eines demokratischen Entscheids mit Geld auszuhebeln.
    • Luki Bünger 27.11.2015 10:55
      Highlight Highlight Würde mich jetzt noch wundernehmen, was du von transparenten Wahlkampfbudgets hältst.
  • Buebi 27.11.2015 10:37
    Highlight Highlight Letztes mal sass ich in Interlaken, auf der Heimwehfluhbahn mit meiner Frau und meinem Sohn einer arabischen Familie gegenüber. Die hatten vier Kinder. Und ich kann euch sagen: Da hat die Frau aber definitiv die Hosen an. Auch wenn ich die Worte nicht verstanden habe, hat man deutlich gemerkt wer der Chef ist. Der Chef in arabischen Familien ist definitiv der mit dem Vollschleier.
    • Monti_Gh 27.11.2015 11:39
      Highlight Highlight das ist wirklich so. die frau hält sich im Hintergrund und hält alle fäden in der Hand.
    • AdiB 27.11.2015 13:00
      Highlight Highlight liegt am temprament der südländischen frauen. umso weiter in den süden um so agressiver die frauen.
    • atomschlaf 27.11.2015 14:07
      Highlight Highlight @Buebi: So haben die Appenzeller damals auch argumentiert, als sie das Frauenstimmrecht nicht wollten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frausowieso 27.11.2015 10:31
    Highlight Highlight Er stellt seltsame Argumente in den Raum. 1.Was haben die Geschäfte Schweizer Banken mit der Bevölkerung zu tun? Weil CH Banken Geschäfte mit arabischen Männern machen, sei die CH Bevölkerung an verschleierte Frauen gewohnt? Okayyyy^^! In der Schweiz werden diese Gesetze auf Wunsch einem Grossteil der Bevölkerung und nicht von Politikern erlassen. Ich bin links, aber bleibe dabei, dass Europa nicht der richtige Lebensraum für vollverschleierte Frauen ist. Diese Kultur beinhaltet ja nicht nur die Verschleierung. Das ist nur der sichtbare Teil.
  • kEINKOmmEnTAR 27.11.2015 10:28
    Highlight Highlight Ein schwieriges Thema.
    Wir dürfen einerseits nicht eine Einschränkung der Freiheit mit dem Fehlen eben dieser in Saudi Arabien argumentieren oder wollen wir uns wirklich mit diesen Ländern vergleichen?
    Andersseits habe ich auch ein schlechtes Gefühl, wenn die nonverbale Kommunikation weniger stattfindet.

    Ich denke ich würde letzendlich an der Urne für die Freiheit aller Stimmen, aber nicht ohne mulmiges Gefühl.
  • Christian vG 27.11.2015 10:26
    Highlight Highlight Was hat eine Niqab (Nikab bzw. Burka mit Grundrechten bzw. Religionsfreiheit zu tun? Rein gar nichts. Es steht nirgends im Koran, dass dies zu den religösen Pflichten einer muslimischen Frau gehört. Ich habe als Christ den Koran gelesen, weil ich es genau wissen wollte. Es ist lediglich eine kulturelle Angelegenheit. In der westlichen Kultur ist es Gang und Gäbe, dass man im Umgang mit Menschen sein Gesicht zeigt. Wenn ich in einem fremden Land bin passe ich mich aus Respekt auch an. Und laufe zum Beispiel nicht mit Schuhen in eine Mosche, sondern respektiere die Regel und ziehe die Schuhe aus
    • Frausowieso 27.11.2015 10:57
      Highlight Highlight Genau wie die Beschneidung von Mädchen (und für mich auch die von Jungen). Das sind kulturelle Angelegenheiten. Irgendwo zieht jede Gesellschaft ihre Grenzen. Es wird immer Individuen geben, die dadurch eingeschränkt werden.
    • Angelo C. 27.11.2015 11:11
      Highlight Highlight Guter Kommentar 👍!

      Mal sehen, ob der Milliardär und Querschläger es immer noch zu seinem kruden Hobby macht, allen total Vermummten die Bussen zu zahlen, wenn Wobmanns nationale Initiative angenommen wird und andere Länder, welche so ein durchaus berechtigtes Verbot in der Pipeline haben, nachziehen werden.

      Da er den französischen Pass zurückgegeben hat und keinen schweizerischen besitzt, sollte man ihn in diesen Ländern wegen Missachtung geltender Gesetze bzw. deren mutwilliger Umgehung mit einem Einreiseverbot belegen.
      In unserer Kultur gehört sich Beides nicht, Umgehung und Niqab...

    • Matthias Fiechter 27.11.2015 11:25
      Highlight Highlight Der Mann missachtet keine Gesetze, er zahlt Bussen. Darüber kann man geteilter Meinung sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dekiii 27.11.2015 10:18
    Highlight Highlight Sorry aber das Tragen eines Burkas ist kein Grundrecht der Schweiz! Wenn diese Leute schon in eine fremde Kultur kommen dann haben sie gefälligst sich zu anpassen und nicht die Schweiz soll sich anpassen. Ich meine man darf als europäische Frau in vielen arabischen Ländern auch nicht im Bikini oder kurzem Rock rumlaufen. 🤔
    • Buebi 27.11.2015 10:49
      Highlight Highlight Wenn dann vergleichen sie doch nicht Äpfel mit Birnen. Sonern Äpfel mit Äpfel. Also ein Demokratisches Land mit einem Demokratischen Land.
    • Kastigator 27.11.2015 11:44
      Highlight Highlight Genau, Dekkii: Setzt uns doch gleich mit einem islamischen Unrechtsstaat. Läck, du bist ja ein Vorzeigepatriot.
    • DerWeise 27.11.2015 11:57
      Highlight Highlight @Kastigator

      Immer die selbe Keule. Sein Punkt, dass man sich als Gast und in diesem Fall Tourist sich den Gepflogenheiten anpasst ist doch völlig legitim.

      Wenn ich in Tunesien oder Ägypten bin, ziehe ich mir außerhalb der Hotelanlagen auch lange Hosen an und verzichte auf 2-3 andere Dinge, kein Ding.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sevenmills 27.11.2015 10:16
    Highlight Highlight Ich finde es nicht gut, dass es irgendwo auf der Welt Kleidervorschriften gibt (ich bin übrigens strikt gegen Religiöse Verschleierung), also will ich solche in meinem Land auch nicht.
    Es geht mir ums einfache Prinzip, dass man in einem freien Land jeden Menschen selber entscheiden lassen soll, was er anziehen und wie er sein Leben leben will, solange er damit die Freiheiten der andern nicht einschränkt. Wir dürfen uns dabei nicht die Logik der Gesetze solcher totalitären Staaten aneignen, so wie viele es vorschlagen.
    Und wer einer Frau den Nikab aufzwingt, macht sich sowieso strafbar.
    • Sponge Bob 27.11.2015 10:55
      Highlight Highlight Sie träumen. Kleidervorschrift ist selbstverständlich. Keinem ist es erlaubt nackt, oder in unsittlicher Kleidung sich öffentlich zu bewegen.
      Das Tragen eines Gesichtschleiers, resp. die Verhüllung des Gesichtes ist gleichermassen unsittlich, das machen nur Vergewaltiger, Bankräuber und militante Demonstranten. Einzig während der Fasnacht, darf und soll man sich maskieren.
      Andere Länder, andere Sitten. Hier ist unser Land, hier gelten unsere Sitten. Basta!
    • Frausowieso 27.11.2015 10:59
      Highlight Highlight Solche Gesetze werden erlassen um Menschen aus dieser Kultur aus dem Land zu ekeln. Man will nicht nur den Schleier nicht, sondern die Kultur für die er steht.
    • sevenmills 27.11.2015 11:00
      Highlight Highlight Jop, ich bin auch gegen diese Kleidervorschriften. Es ist in der Eigenverantwortung von jedem einzelnen, wie er herumlaufen will, solange er andere nicht gefährdet. Und das tut weder ein normaler Nackter noch ein normaler Verschleierter.

      Wieso jetzt schon wieder dieses Argument "andere Länder, andere Sitten" kommt, ist mir schleierhaft. Ich wurde so erzogen, dass man tolerant ist und sich nicht in das Leben anderer einmischt. Ein Grossteil der wenigen Schweizer Burkaträgerinnen sind übrigens Konvertiten. Also keine "Ausländer".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nameless Hero 27.11.2015 10:15
    Highlight Highlight «Batman der Burkas»
    (Jaja, Nikab, aber es klingt einfach besser so!)
    • Buebi 27.11.2015 10:40
      Highlight Highlight Es klingt einfach hetzerischer.
    • DerWeise 27.11.2015 11:28
      Highlight Highlight Hetze here Hetze there,
      Hetze everywhere,
      einfach mal wieder Hetze schreien,
      ja das find ich fair
    • Buebi 27.11.2015 12:04
      Highlight Highlight Schönes gedicht. Ja ich wollte das Wort Hetze auch mal benutzen. Zugegeben: es ist nicht Zielführend.
  • Der Kritiker 27.11.2015 10:15
    Highlight Highlight dann rufe ich alle tessineinnenr auf, sich einen spass daraus zu machen. rein in die verschleierung, lasst Euch büssen, lasst die busse von diesem wohltäter bezahlen und bessert damit Euer budget auf.
    • strieler 27.11.2015 10:34
      Highlight Highlight Das Budget aufbessern? Besser nochmals Nachdenken hä?
    • Der Kritiker 27.11.2015 10:39
      Highlight Highlight nimmt der staat mit den bussen kein geld ein?
    • trio 27.11.2015 10:42
      Highlight Highlight @strieler Das Budget der Polizei... (oder wo die Bussen eben hinzugerechnet werden)
  • emc2 27.11.2015 10:15
    Highlight Highlight Auch wenn ich seine Absichten löblich finde, frage ich mich, ob sein Vorgehen rechtlich verhält. Ich kann es mir nur schwer vorstellen, dass es so ist...
    • Kastigator 27.11.2015 11:46
      Highlight Highlight Man begeht eine Übertretung, und dafür muss eine Busse bezahlt werden. Wer die Busse bezahlt, ist irrelevant.
  • Scaros_2 27.11.2015 10:13
    Highlight Highlight Finde den Typ Widerlich. Der steht in seiner Argumentation näher an Saudiarabien und dem Daesh als einer offenen, globalen Welt.
    • Shlomo 27.11.2015 11:40
      Highlight Highlight In Tat und Wahrheit steht er einer liberalen Gesellschaft näher. Wohingegen du nicht besser bist als Saudiarabien oder der Daesh.
  • Brienne von Tarth 27.11.2015 10:13
    Highlight Highlight Ich hab nichts gegen den Islam speziell, ich bin gegen alle Religionen... wenn sie in die Öffentlichkeit getragen werden (Ja, auch die Kirchen und Christen in der Schweiz stelle ich in allen Belangen auf die gleiche Stufe wie Moslems usw.) Der Vergleich mit dem Penis triffts da sehr gut.

    Religion ist wie ein Penis.
    Es ist in Ordnung eine zu haben.
    Es ist in Ordnung stolz darauf zu sein.
    Aber bitte hole ihn nicht in der Öffentlichkeit raus und wedle damit herum.

    Grundsätzlich kann man sowieso sagen, dass die meisten Religionen nicht mehr Zeitgemäss sind und eine Generalüberholung brauchen.
    • chilli37 27.11.2015 10:42
      Highlight Highlight Hihi, Penis
  • Dreamtraveller 27.11.2015 10:11
    Highlight Highlight Alltags-Held per excellence!
  • Nicosinho 27.11.2015 10:07
    Highlight Highlight Herr Nekkaz:
    Dürfen Europäerinnen in Saudi-Arabien im Bikini rumlaufen?
    • Kian 27.11.2015 10:16
      Highlight Highlight Ich glaube, da helfen all die Millionen nichts. Die würde geköpft und anschliessend gekreuzigt.
    • strieler 27.11.2015 10:17
      Highlight Highlight perfekt - sie habens kapiert - jetzt wissen sie warum ein Mensch der sich zu den Grundrechten bekennt nie ein Burkaverbot bejahen kann - wir wollen ja eben NICHT auf der selben Stufe wie Saudi-Arabien sein.
    • Lezzelentius 27.11.2015 10:17
      Highlight Highlight Ist Saudi-Arabien als 'Rechtsstaat' vergleichbar mit der Schweiz? Überhaupt, was soll das für ein Argument sein: "Wie du mir, so ich dir" auf staatlicher Ebene zwischen Bevölkerungen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mafi 27.11.2015 10:00
    Highlight Highlight Interessantese Interview.

    Aber bitte Kian, wenn du schon in der ersten Frage korrigiert wirst bitte ich dich darum den Titel wenigstens richtig zu schreiben... Ein Burka-Verbot an sich gibt es nicht. Es geht um die Vollverschleierung, da alles andere Kleidervorschrift wäre (nicht erlaubt.), und damit eine gesetzliche Grauzone. Also bitte: Titel auf Verschleierung oder wenigstens Nikab.
    • Kian 27.11.2015 10:14
      Highlight Highlight Ich finde die Unterschiede zwischen den beiden Schleiern nicht so bedeutend, lasse mich aber gerne von einem Experten wie R. Nekkaz belehren. In der Schweiz ist der Begriff Burka geläufiger, weshalb er für mich im Titel in Ordnung geht.
    • Buebi 27.11.2015 10:45
      Highlight Highlight @Kian Ob ich nun durch ein Gitternetz oder durch einen etwas grösseren Schlitz durchschauen muss, (will, kann) ist sehr wohl ein Unterschied. Noch nie eine Larve angehabt mit Gitternetz was? Ausserdem ist die Burka ein Ganzkörperschleier --> Kartoffelsack über den ganzen Körper. Ein Gesichtsschleier ist ein Gesichtsschleier. Logisch oder?
    • DerWeise 27.11.2015 11:11
      Highlight Highlight Und Kian, zu denken geben sollte dir auch, dass in der Öffentlichkeit sowie hier NUR Männer die Spinnereien (Keidungsvorschriften) wie Vollverschleierungen verteidigen.
  • Sir Lanzelot 27.11.2015 10:00
    Highlight Highlight Der Mann gehört verhaftet:

    Bin zwar kein Jurist, aber sein Verhalten bietet genügend Anhaltspunkte:

    - Widerstand gegen die Staatsgewalt
    - Mehrfache Mithilfe und Vorbereitung von Straftaten.
    - Vereiteln von Strafverfolgung
    Usw.

    Oder gilt neuerdings anstelle des Faustrechts nun das Geldrecht?
    Wenn dem so wäre werde ich eine Versicherung ins leben rufen für Verkehrssünder!
    • Mafi 27.11.2015 10:20
      Highlight Highlight Inwiefern Widerstand?

      Wieso Mithilfe? Er geht nur auf Verurteilte zu.

      Welche Strafverfolgung vereitelt er?


      Btw. diese "Versicherungen" gibts in Frankreich, private pots wo Leute einzahlen und dafür die die Bussen bezahlen. Ist nicht Illegal, wenigstens in Frankreich. Keine Ahnung von der Schweiz.
    • strieler 27.11.2015 10:26
      Highlight Highlight stimmt alles nicht mal im Ansatz - 1. er leistet keinen Widerstand : verhindert ja nicht die Bussen
      2. Er bereitet die Straftaten nicht vor - er hilft erst nachdem die Straft<aten (durch das versenden der Bussenrechnung) erfolgt ist.
      3. Strafverfolgung wenn man das denn so nennt hat mit der Busse ja schon stattgefunden

      Und zur Idee mit den Verkehrsbussen: genau darum gibts für die schwereren Verstösse den Führerscheinentzug - da sich in der Schweiz so mancher auch so jegliche einfache Verkehrsbusse ziemlich einfach bezahlen kann.
    • Buebi 27.11.2015 10:30
      Highlight Highlight Wiederstand gegen die Staatsgewalt?
      Mehrfache Mithilfe und Vorbereitung von Straftaten?
      Vereiteln von Strafverfolgung?

      Also ich bezahle dem Kollegen die 40zig Franken Parkbusse weil er gerade Bankrott ist. Dann trifft das alles auf mich zu?

      Du hast sie doch nicht mehr alle. In China funktioniert das vielleicht. Hier aber stellt das Bezahlen von Bussen für andere wohl keine Straftat dar.

      Ich bin auch kein Jurist. Aber ich bin echt froh dass du keiner bist...
    Weitere Antworten anzeigen
  • lily.mcbean 27.11.2015 09:56
    Highlight Highlight cool! ein selbsloser, reicher mensch ist zur abwechslung auch mal schön!
    das zitat von voltaire hat bei mir zudem mitten ins herz getroffen!
    • Sponge Bob 27.11.2015 11:01
      Highlight Highlight beati sunt spiritu pauper
  • Pius C. Bünzli 27.11.2015 09:56
    Highlight Highlight guete maa
  • Louie König 27.11.2015 09:54
    Highlight Highlight Ich finde diesen Mann super. Das ist ein lächerliches Verbot und meiner Meinung nach überhaupt nicht nötig. Ich habe noch nie eine Vollverschleierte Frau gesehen und den meisten wird es genauso ergehen. Es ist ebenso unsinnig, wie das Minarettverbot. Es wird etwas verboten aufgrund von undefinierten Ängsten von Menschen, die einen geistigen Horizont haben, der knapp bis zur Nasenspitze reicht. Wie lange wollen wir eigentlich noch dabei zuschauen, wie die Grundrechte mit Füssen getreten werden?
    • DonChirschi 27.11.2015 10:45
      Highlight Highlight Kann dir einen Besuch in Interlaken oder in Zell am See während der Sommersaison empfehlen, wenn du gerne einmal vollverschleierte Frauen sehen möchtest.
    • jane * 27.11.2015 10:54
      Highlight Highlight Du sagst es!

      Diese engstirnige Denkweise gewisser Leute gibt mir schon zu denken... Aber solange die eigenen Grundrechte nicht eingeschränkt werden, scheint ja alles in bester Ordnung zu sein. Wo soll das nur hinführen? Die Grundrechte sind nicht dazu da, nur die eigenen Rechte zu schützen, sondern die Rechte aller - auch bzw. vor allem auch jene von Minderheiten.
    • Sponge Bob 27.11.2015 11:07
      Highlight Highlight Die Verhüllung des Gesichts ist kein Grundrecht und auch keine religiöse Pflicht. In den islamischen Ländern Tunesien und Türkei gibt es Koptuch- und Verschleierungsverbote.
      Wer hier von der Wahrung von Grundrechten faselt, hat absolut keine Ahnung davon, was Grundrechte überhaupt sind.
      Die Burka ist politische Propaganda für die absolut verabscheuungswürdige Ideologie der IS-Terroristen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marc A. 27.11.2015 09:48
    Highlight Highlight "Wahrung von Grundrechten" ist wohl kaum seine Motivation. Sonst würde es mich interessieren, für wieviele Menschen er sich schon in Saudi Arabien eingesetzt hat, welche dort auf ihr Todesurteil warten, nur weil sie sich z.B. auf Social Media zum christlichen Glauben bekennt haben. Ist denn nur das Ausleben des muslimischen Glaubens ein Grundrecht? Scheinheiligkeit hoch zehn. Bussen sind da um Regeln durchzusetzen und zwar ohne Gewalt. Sind die Bussätze zu klein und zeigen keine Wirkung, dann finde ich eine Erhöhung legitim.
    • strieler 27.11.2015 10:33
      Highlight Highlight Deine Logik ist bestechlich - das Gesetz steht also mit den unsäglichen Gesetzen in Saudi-Arabien auf einer Stufe - genau so eine Denkweise erwartet man von einem Aufgeklärten Europäer der in einem Rechtsstaat aufgewachsen ist - gute Einsicht- Gratulation!
      Frage: warum genau haben wir dann ein solches Gesetz?

      Zum Engagement des Herrn Nekkaz: naja wie will er denn in Saudi-Arabien helfen, wenn die Hilfe in Europa (der Wiege der Freiheitsrechte) eben auch schon benötigt wird?
    • Marc A. 27.11.2015 11:07
      Highlight Highlight @Strieler - Nun, Gesetze sind da um die lokalen, gesellschaftlichen Vorstellungen von Moral und Ethik zu regeln. Diese Frage kann ich Dir relativ gut beantworten. ich persönlich finde es schon problematisch dass er versucht, diese Regeln mit dem Scheckheft zu untergraben, das ist aber nicht der Punkt. Was mich stört ist seine Scheinheiligkeit und Begründung von wegen "Grundrechten". Dieser Mann pfeifft auf die Grundrechte, sonst würde er sich genau so für Christen und andere Religionen einsetzen. Daher - dieser Mann ist ein Blender und hat eine andere Motivation für seinen Support.
  • DerWeise 27.11.2015 09:46
    Highlight Highlight Was für komische Argumente hier ins Feld geführt werden.Vollverhüllung hat in einer offenen Gesellschaft nichts zu suchen.

    "Muslimfeindlich"? Schön, werden also wieder alle in den Saudischen IS-Light Wahabitentopf geschmiessen. Das Gesetz ist höchstens Fundi-feindlich und auf Fundis jeglicher Sorte sollten wir verzichten können.
    • Kian 27.11.2015 10:18
      Highlight Highlight Woher kennst du die Gesinnung all dieser Frauen? Kannst du es nicht ihnen überlassen, wie sie sich kleiden?
    • Kopold 27.11.2015 10:20
      Highlight Highlight "Kleidervorschriften haben in einer offenen Gesellschaft nichts zu suchen."

      Hab deinen Schreibfehler korrigiert ;)
    • DerWeise 27.11.2015 11:00
      Highlight Highlight Mehr zu denken geben, sollte dir die Gesinnung des "Experten" Neqqaz, der hier eine vorislamische und von der überwältigenden Mehrheit der Muslime abgelehnten Kleidungsform salonfähig machen will.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Energize 27.11.2015 09:44
    Highlight Highlight Recht hat der Mann - allerdings wird es nichts ändern, wenn er "nur" die Rechnungen bezahlt.
  • Amanaparts 27.11.2015 09:42
    Highlight Highlight Schwierige Angelegenheit. Man muss differenzieren. Die Verschleierung ist vor allem kulturell bedingt. Der Islam gibt das nicht vor, daher finde ich das Argument der Religionsfreiheit nicht richtig. Ich finde es fällt eher unter den Bereich Persönlichkeitsrecht. Stell dir eine Gesellschaft vor, in der es Kleidervorschriften gibt. Wollen wir das? Und wenn ja, wo ziehen wir die Grenzen? Fastnacht! Drag Queens! Goths! Man stelle sich vor eine Drag Queen verkleidet sich zur Fastnacht mit einer Burka/Nikap. Alles in allem eine sehr polemische und unnötige Diskussion.
    • DerWeise 27.11.2015 10:11
      Highlight Highlight Stell dir eine Gesellschaft vor, in der es Kleidervorschriften gibt"

      Dann versuch mal nackt durch die Stadt zu schlendern ;)

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