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epa07071416 (FILE) - A composite picture shows Yazidi Kurdish human rights activist from Iraq Nadia Murad (L) and Congolese gynecologist Denis Mukwege in Strasbourg, France, 10 October 2016 and 26 November 2014 respectively (reissued 05 October 2018). Denis Mukwege and Nadia Murad have won the 2018 Nobel Peace Prize, the Norwegian Nobel Committee based in Oslo, Norway, announced on 05 October 2018.  EPA/PATRICK SEEGER

Bild: EPA/EPA

Friedensnobelpreis für den Kampf gegen sexuelle Gewalt als Waffe im Krieg

Für ihren Kampf gegen sexuelle Gewalt als Waffe im Krieg erhalten der kongolesische Arzt Denis Mukwege und die irakische Menschenrechtsaktivistin Nadia Murad den Friedensnobelpreis 2018.



Die beiden hätten sich in herausragender Weise gegen solche Kriegsverbrechen eingesetzt, erklärte das norwegische Nobelkomitee am Freitag in Oslo. Mukwege habe sein Leben der Betreuung von Opfern sexueller Gewalt gewidmet, Murad als Zeugin vom Missbrauch gegen sich selbst und andere berichtet. «Jeder von ihnen hat auf seine Weise dazu beigetragen, sexuelle Gewalt im Krieg besser sichtbar zu machen, sodass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden können», erklärte das Komitee.

Die heute 25-jährige Jesidin Murad ist selbst ein Opfer von Kriegsverbrechen. Sie wurde von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak als Sex-Sklavin gehalten und vergewaltigt, wie schätzungsweise 3000 andere jesidische Mädchen und Frauen. Der jesidische Glauben ist die Ursprungsreligion der Kurden und vor allem im Nordirak, aber auch im Iran, in der Türkei und in Syrien verbreitet.

epa07071261 (FILE) - The former IS prisoner Nadia Murad delivers her speech after winning the Vaclav Havel Human Rights Prize in the Council of Europe in Strasbourg, France, 10 October 2016 (reissued 05 October 2018). Congolese gynecologist Denis Mukwege and Yazidi Kurdish human rights activist from Iraq Nadia Murad have won the 2018 Nobel Peace Prize, the Norwegian Nobel Committee based in Oslo, Norway, announced on 05 October 2018.  EPA/PATRICK SEEGER

Murad hält eine Rede vor dem Europarat, 10. Oktober 2016. Bild: EPA/EPA

In der IS-Ideologie sind Jesiden «Ungläubige» und «Teufelsanbeter», weil diese auch einen Engel verehren. Zehntausende flohen 2014, als die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) grosse Gebiete im Nordirak überrannte. Während der IS die meisten jesidischen Männer wohl tötete, verkauften die Extremisten die Frauen als Sklavinnen. Ende 2017 vertrieb die irakische Armee den IS aus dem Land.

Der sexuelle Missbrauch sei systematisch und Teil einer militärischen Strategie gewesen, erklärte die Nobel-Jury. Murad gelang damals die Flucht, sie lebt inzwischen in Deutschland und macht als UN-Sonderbotschafterin auf die Qualen der IS-Opfer aufmerksam.

Genau das, was Alfred Nobel wollte

Der 63 Jahre alte Gynäkologe Denis Mukwege behandelt in seiner von Konflikten zerrissenen Heimat Kongo Tausende Opfer von Gruppenvergewaltigungen. Dafür gründete er 1999 das Panzi-Spital in Bukavu im instabilen Osten des Landes, wo er den Patienten auch psychologische, juristische und finanzielle Unterstützung anbietet. 2015 erschien der Dokumentarfilm «Der Mann, der Frauen repariert». «Die Bedeutung von Doktor Mukweges engagierten und selbstlosen Bemühungen in diesem Bereich kann nicht genug betont werden», erklärte die Nobelpreis-Jury.

epa07071564 A handout photo made available by the Dr. Denis Mukwege Foundation shows Congolese gynecologist Denis Mukwege at an undisclosed location, 13 October 2011 (issued 05 October 2018). Congolese gynecologist Denis Mukwege and Yazidi Kurdish human rights activist from Iraq Nadia Murad have won the 2018 Nobel Peace Prize, the Norwegian Nobel Committee based in Oslo, Norway, announced on 05 October 2018.  EPA/TORLEIF SVENSSON / DENIS MUKWEGE FOUNDATION HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Der kongolesische Arzt Mukwege behandelte tausende Opfer sexueller Gewalt. Bild: EPA/DENIS MUKWEGE FOUNDATION

Experten hatten sich im Vorfeld schwer getan, einen Nobelpreisträger vorherzusagen, weil sie laufende Friedensprozesse etwa auf der koreanischen Halbinsel für zu instabil hielten. Kurz vor der Bekanntgabe waren die Namen von Mukwege und Murad aber immer höher gehandelt worden - auch im Zuge der #MeToo-Bewegung gegen sexuelle Belästigung. Die Jury würdigte mit dem Preis zudem den zehnten Jahrestag der UN-Resolution für Frieden und Sicherheit von Frauen, in der sexuelle Gewalt als Kriegsverbrechen anerkannt wird.

Die Arbeit von Mukwege und Murad erfülle genau die Kriterien, die Alfred Nobel in seinem Testament für den Friedenspreis festgelegt habe, erklärte das Komitee. «Eine friedlichere Welt kann nur erreicht werden, wenn Frauen, ihre Grundrechte und Sicherheit im Krieg anerkannt und geschützt werden.» Mukwege und Murad hätten ihre eigene Sicherheit gefährdet, indem sie mutig Kriegsverbrechen bekämpft und Gerechtigkeit für die Opfer gesucht hätten.

Warum in Oslo?

Die Osloer Jury hatte sich unter 331 Anwärtern entscheiden müssen - 216 Personen und 115 Organisationen waren für den Preis vorgeschlagen. Nur wenige Nominierungen waren im Vorhinein bekannt.

Im vergangenen Jahr hatten die fünf Mitglieder des Nobelkomitees die in Genf ansässige internationale Kampagne zur atomaren Abrüstung (Ican) ausgezeichnet. Die Organisation erhielt den Nobelpreis für ihre «bahnbrechenden Bemühungen» um ein vertragliches Verbot von Atomwaffen. Damit forderte die Jury auch ausdrücklich alle Atommächte auf, ihre Verpflichtungen zum Verzicht auf diese Waffen einzuhalten.

Wie die Nobelpreise für Medizin, Physik, Chemie und Literatur wird der mit neun Millionen schwedischen Kronen (990'000 Franken) dotierte Friedensnobelpreis am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel, verliehen. Überreicht wird die Auszeichnung allerdings anders als die anderen Nobelpreise nicht in Stockholm, sondern in der norwegischen Hauptstadt Oslo.

Warum Nobel dies damals entschied, ist nicht bekannt. In seinem Testament legte der Dynamit-Erfinder fest, die Auszeichnung solle an denjenigen gehen, der «am meisten oder besten für die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verkleinerung stehender Armeen» gewirkt hat. (sda/dpa)

Das ist die Reaktion, wenn man gerade erfährt, dass man den Friedensnobelpreis 2017 erhält:

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wine Spectator 06.10.2018 12:43
    Highlight Highlight Irgendwie Schade, nicht das die beiden keine Ehrung verdient hätten, aber mal ehrlich, in einer Woche erinnert sich kein Mensch mehr daran, hätte jedoch Kim Jong-un den Preis bekommen, wäre das endlich die erforderliche Anerkennung vom Westen. Der North-Korea-United States Summit war für mich das "Friedensereignis" des Jahres 2018.
  • majcanon 05.10.2018 14:18
    Highlight Highlight Seiner bedeutenden Arbeit alle Ehren... aber der Titel (sowie auch die Überschrift) finde ich unpassend..

    der Mann, der Frauen repariert

    Bedeutet dies, dass Frauen, welche Opfer von sexueller Gewalt wurde, defekt oder kaputt sind?
    • α Virginis 05.10.2018 14:50
      Highlight Highlight Der Titel ist sicherlich unglücklich formuliert, obwohl "Reparatur" vom lateinisch "reparare", „wiederherstellen“ stammt.
      Leider war dem Verfasser wohl nicht bewusst, dass sich "Reparatur" nur auf ein defektes Objekt und somit auf kein Lebewesen anwenden lässt.

      (Kleiner Exkurs in die Semantik oder so) ;))
    • Ueli der Knecht 05.10.2018 15:02
      Highlight Highlight Es entmenschlicht und versachlicht auch die betroffenen Frauen. Das ist genau das, was der Friedensnobelpreisträger bekämpfen will.

      Ich finde, watson sollte den Titel ändern.

      Mein Vorschlag: "Der Mann, der Opfer von Massenvergewaltigungen ins Leben zurück hilft".

      Denn es geht bei Arbeit von Mukwege vorallem um die Opfer von Massenvergewaltigungen, die als Kriegswaffe eingesetzt wurden.
    • α Virginis 05.10.2018 16:09
      Highlight Highlight WOW! Nun ists "Friedensnobelpreis für den Kampf gegen sexuelle Gewalt als Waffe im Krieg"!


      Vielen Dank Watson für die superschnelle Korrektur <3
  • abishot 05.10.2018 11:16
    Highlight Highlight Nicht an Trump?! Fake News ^^
  • dunou 05.10.2018 11:16
    Highlight Highlight Danke... mir war schon übel als ich gelesen habe, dass Trump unter den Nominierten war...
    • Patsia 05.10.2018 12:43
      Highlight Highlight Die Nominierung findet allerdings nicht durch das Nobel-Preis-Komitee statt, sondern alle Mitglieder des Komitees sowie ihre Berater, ehemalige Preisträger, Vorstände einschlägiger Organisationen, alle Mitglieder von Regierungen oder Parlamenten souveräner Staaten, Richter des Internationalen Gerichtshofes sowie alle Professoren einschlägiger Studienrichtungen (auch nicht ordentliche) und noch ein paar mehr können Kandidaten nominieren. Also eine ganze Menge von unterschiedlichen Leuten, die berechtigt sind, jegliche Person zu nominieren.
      https://www.nobelprize.org/nomination/peace/
    • Schlafwandler 05.10.2018 14:21
      Highlight Highlight Ehemalige Preisträger? War sicher Obama, der ihn nominiert hat um ihm eins auszuwischen :)

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