International
Islamischer Staat (IS)

Flugzeugabsturz über dem Sinai: Doch kein Terrorakt?

Beim Flugzeugabsturz über dem Sinai kamen 224 Menschen ums Leben.
Beim Flugzeugabsturz über dem Sinai kamen 224 Menschen ums Leben.
Bild: AP/Russian Ministry for Emergency Situations

Ägypten widerspricht Russland: Beim Flugzeugabsturz über dem Sinai «deutet nichts auf einen Terrorakt hin»

14.12.2015, 11:0614.12.2015, 11:26

Die ägyptischen Behörden haben nach eigenen Angaben keine Hinweise darauf, dass der Absturz einer russischen Verkehrsmaschine Ende Oktober über dem Sinai durch einen Terroranschlag verursacht wurde.

«Der technische Untersuchungsausschuss hat bisher nichts gefunden, was auf eine rechtswidrige Aktion oder einen Terrorakt deuten könnte», erklärte das Luftfahrtministerium am Montag.

Beim Absturz des Flugzeugs am 31. Oktober über der Sinai-Halbinsel waren alle 224 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Nach russischer Ansicht wurde die Maschine durch eine Bombe zum Absturz gebracht. Die Islamisten-Miliz «IS» hat erklärt, sie sei dafür verantwortlich. (sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Netflix zeigt live, wie ein Mensch sein Leben riskiert – Expertin erklärt das Phänomen
In der Nacht auf den 24. Januar besteigt der Extremsportler den Taipei 101 ohne Seil – und die Menschheit kann dabei live zusehen. Eine Expertin ordnet ein.
Schon seit Jahrhunderten fühlen sich Menschen von Ereignissen angezogen, bei denen sie zusehen können, wie andere Menschen sich in Lebensgefahr begeben. So kämpften bereits Gladiatoren bei den Römern zur Unterhaltung der Menschen in Arenen, oft bis zum Tod. Und auch in unserer Zeit werden in vielen Zirkusaufführungen halsbrecherische Kunststücke aufgeführt, die bei nur einem Fehltritt tödlich enden könnten.
Zur Story