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50 Verletzte bei nächtlichen Unruhen am Jerusalemer Tempelberg



epa06092676 Israeli border police arrest a young Palestinian as hundreds of Palestinian Muslim worshipers pray in front of the Lions' Gate near the entrance to the al-Aqsa compound in Jerusalem's Old City, 17 July 2017. Hundreds of Palestinian Muslim worshipers refuse to pass through the new security check and shouted slogans against Israel and argued with police as Israel reopened the holy site after it was closed for Friday prayers after the fatal Palestinian shooting attack on Isaeli secuirty personnel.  EPA/ABIR SULTAN

Verstärkte Sicherheitsmassnahmen führten zu Zusammenstössen zwischen palästinensischen Demonstranten und Polizisten. Bild: EPA/EPA

Bei nächtlichen Zusammenstössen mit der Polizei sind in der Nähe des Tempelbergs in Jerusalem rund 50 Palästinenser verletzt worden. 15 davon seien von Geschossen mit Gummimantel getroffen worden, teilte das Rote Kreuz am Dienstag mit.

Hintergrund der Unruhen sind verschärfte Sicherheitschecks für muslimische Gläubige am Tempelberg. Die Kontrollen hatte Israel am Sonntag nach einem blutigen Attentat eingeführt.

epaselect epa06090937 Israeli Border police stand guard next to new security metal detectors at the entrance to the al-Aqsa compound in Jerusalem's Old City, 16 July 2017. Israel reopened the holy site after it was closed for Friday prayers after the fatal Palestinians shooting attack.  EPA/ABIR SULTAN

Stein des Anstosses: Metalldetektoren am Eingang zum Hügel der al-Aqsa-Moschee. Bild: EPA/EPA

Der Tempelberg mit der Klagemauer sowie der al-Aksa-Moschee und dem Felsendom ist eine heilige Stätte für Juden wie auch Muslime. Der Streit um die Besuchsrechte, also wer den Hügel betreten und dort beten darf, hatte schon in der Vergangenheit zu Spannungen und Gewalt geführt.

Aufruf zu «Tag des Zorns»

Die Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas rief für Mittwoch zu einem «Tag des Zorns» auf. Auch die Hamas und der Islamische Dschihad haben zu Protesten und Zusammenstössen mit Sicherheitskräften im Westjordanland und im Gazastreifen aufgerufen.

Der Grossmufti von Jerusalem, Mohammed Ahmed Hussein, kritisierte die Sicherheitsschleusen mit Metall-Detektoren als Veränderung des Status quo. Vertreter der Palästinenser hatten immer wieder die Befürchtung geäussert, Israel wolle nach und nach die Kontrolle über den Tempelberg (al-Haram al-Scharif) übernehmen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte bereits am Freitag betont, dass er den Status quo nicht verändern werde.

Beim Attentat hatten am Freitag drei israelische Araber zwei israelische Polizisten an einem der Zugänge zum Tempelberg tödlich verletzt. Sie wurden beim Anschlag selbst erschossen. (wst/sda/dpa)

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