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epaselect epa06105854 Jordanian security forces stand infront of their armored vehicle next to the Israel embassy, in Amman, Jordan, 23 July 2017. Media reports state that one person is dead and one injured following an attack on the Isaeli embassy in the Jordanian capital.  EPA/AHMAD ABDO

Sicherheitskräfte der Anti-Terroreinheit vor der israelischen Botschaft in Jordanien. Bild: EPA/EPA

Tote bei Schüssen in Israels Botschaft in Jordanien



Bei einer Schiesserei auf dem Gelände der israelischen Botschaft in Jordanien sind Sicherheitskreisen zufolge zwei Menschen getötet worden. Beide seien Jordanier. Zwei weitere Personen seien bei dem Vorfall am Sonntag in Amman verletzt worden, darunter ein Israeli.

Die Polizei teilte mit, die Schüsse seien in einem Gebäude gefallen, nachdem zwei jordanische Mitarbeiter einer Möbelfirma das Gelände betreten hätten. Weitere Details lagen zunächst nicht vor.

Israel verhängte eine Informationssperre. Die jordanischen Behörden riegelten das Gelände nach Polizeiangaben ab. Dutzende Angehörige einer Anti-Terrorismus-Einheit befänden sich im Einsatz.

epa06105860 Jordanian security forces near the Israel embassy, in Amman, Jordan, 23 July 2017. Media reports state that one person is dead and one injured following an attack on the Isaeli embassy in the Jordanian capital.  EPA/AHMAD ABDO

Das Gelände rund um die Botschaft ist abgesperrt. Bild: EPA/EPA

In Jordanien leben viele palästinensische Flüchtlinge und deren Nachfahren. Israel und Jordanien hatten 1994 einen Friedensvertrag unterzeichnet. Jordanien fungiert als «Wächter» der muslimischen Heiligtümer in Jerusalem.

Unklar war, ob der Vorfall im Zusammenhang mit dem jüngsten Gewaltausbruch zwischen Israelis und Palästinensern stand. Bei den schwersten Zusammenstössen zwischen Israelis und Palästinensern seit Jahren geht es um den Zugang zum Tempelberg in Jerusalem, der Juden, Muslimen und Christen gleichermassen heilig ist.

Am Freitag waren dabei drei Israelis und drei Palästinenser getötet worden. Kurz danach hatten in Jordanien mehrere Tausend Menschen gegen Israel und die verschärften Sicherheitsvorkehrungen am Tempelberg demonstriert, die Auslöser gewaltsamer Proteste waren.

Nach der Eskalation schickten die USA einen Spitzendiplomaten in die Region. Der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump für internationale Verhandlungen, Jason Greenblatt, machte sich noch am Sonntag auf dem Weg nach Israel, wie ein Regierungsvertreter in Washington sagte.

Trump und die Regierung verfolgten die Ereignisse in der Region genau. «Die Vereinigten Staaten verurteilen die jüngste terroristische Gewalt vollkommen.» (sda/reu/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Peace Leute 24.07.2017 06:45
    Highlight Highlight Im Artikel steht eine Unwahrheit, wie sie auch in anderen Zeitungen zu lesen ist: Die drei Israelis sind nicht bei den Protesten getötet worden.

    Für die drei Palästinenser trifft dies zu. Zu erwähnen wäre dann auch, dass es sich um gewaltsame Proteste handelte. Oder was meint ihr mit Zusammenstössen?

    Die drei Israelis hingegen wurden bei einem Anschlag getötet, nicht in Jerusalem, sondern in einer Siedlung in der Westbank nahe bei Ramallah, in ihrem Zuhause beim Znacht von einem Attentäter erstochen, der ins Haus eingedrungen war.

    Und warum gibt's dazu keinen eigenen Artikel bei Watson?
    • Saraina 24.07.2017 10:37
      Highlight Highlight Der Anschlag geschah aus Protest über die Situation am Tempelberg. Die Proteste haben sich ja mittlerweile von Jerusalem ins Westjordanland und bis in angrenzende Länder ausgedehnt. Das Problem bei solch unsymmetrischen Situationen ist eben, dass Anschläge Zivilisten in Situationen treffen, wo diese es nicht erwarten, weil die Sicherheit der offenkundigen Ziele (Armee, Polizei) ständig verstärkt wird und so gut ist, dass diese nicht mehr angreifbar sind.
    • König 24.07.2017 11:37
      Highlight Highlight das attentat auf die siedler ist sehr wohl bekannt. sogar telezüri hat darüber. dass dieses attentat auf siedler zudem eine direkte reaktion auf die toten palästinenser bei nachmittäglichen zusammenstössen nach dem freitagsgebet war ist auch glasklar. UND. das ganze nahm seinen anfang nach einer attacke von arabern auf polizisten (israelis) auf dem tempelberg. darauf hat israel am tempelberg den zugang für muslime verschärft. genau dagegen demonstrierten die palästinenser zum freitagsgebet, wo es dann 3 tote gab.
    • Pommfritt 24.07.2017 13:18
      Highlight Highlight @ Saraina: Es ist erschreckend, wie du hier das Abstechen von wehrlosen Zivilisten zu rechtfertigen versuchst. Dies ist keine Form des Protests, sondern bösartige Blutrünstigkeit. Es waren übrigens auch Kinder dabei, die konnten aber glücklicherweise zusammen mit ihrer Mutter verstecken. Sonst wären sie ebenfalls abgeschlachtet worden: http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4992716,00.html

      Unabhängig davon, weshalb solch ein grausamer Anschlag geschieht, sollte er ausdrücklich benannt und beschrieben werden. In diesem Artikel ist dies nicht der Fall, damit fehlt eine wichtige Information.
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