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epa07074230 Domenico Lucano greets the people who came to Riace to witness their solidarity with the mayor, now suspended under house arrest for aiding illegal immigration, Riace, 06 October 2018. Domenico Lucano was arrested on 02 October as part of an investigation coordinated by the Locri prosecutor's office on the activities of the Calabrian municipality and on the management of funds for immigration projects.  EPA/MARCO COSTANTINO

Bürgermeister Domenico «Mimmo» Lucano steht nach seiner Verhaftung unter Hausarrest.   Bild: EPA/ANSA

Ein italienisches Dorf half Flüchtlingen und wurde dafür bestraft – ein Erlebnisbericht

Das kalabrische Dorf Riace galt als Vorbild für eine erfolgreiche Migrationspolitik – bis Italiens Innenminister Matteo Salvini genug hatte und den Bürgermeister verhaften liess. Erinnerungen an einen Besuch im August.



Ganz Italien schaut derzeit nach Riace, einem 2000-Seelen-Dorf inmitten der hügeligen Landschaft von Kalabrien. 20 Jahre lang nahm deren Bürgermeister Domenico Lucano Flüchtlinge auf, gab ihnen Häuser, eine Arbeit, Italienischkurse. Riace half damit nicht nur den Migranten, sondern auch sich selbst. Denn wie so viele Dörfer in Süditalien litt es an der Abwanderung ihrer Bewohner in den Norden. Mit der Ansiedlung der Flüchtlinge fand Bürgermeister Lucano neue Besitzer der verlassenen Häuser, Bepflanzer der zuvor stillgelegten Äcker und neues Leben auf dem verwaisten Dorfplatz.

Jetzt setzte die italienische Regierung der Idylle ein Ende. Anfang Oktober wurde Lucano verhaftet. Dem italienischen Innenminister Matteo Salvini war der Bürgermeister schon lange ein Dorn im Auge. Nun beschuldigt er ihn, die Abfallentsorgung in Riace ohne vorherige Ausschreibung an Migranten vergeben, Scheinehen zwischen Bewohnern seines Dorfes und Flüchtlingen arrangiert und Beihilfe zur illegalen Einwanderung geleistet zu haben. Auf Anweisung von Salvinis ausländerfeindlichen Lega ordnete die Regierung an, die aufgenommenen Flüchtlinge von Riace in Sammellager zu bringen.

In den Medien wurde es «das Wunder von Riace», «das Dorf der Hoffnung» oder «Riace, das Vorzeigedorf» genannt. Nun ist der Traum geplatzt. Erst vor Kurzem noch schienen der Zusammenhalt des Dorfes und der eiserne Wille des Bürgermeisters jeglicher Erschütterung trotzen zu können.

Bei einem Besuch in Riace Mitte August war dies deutlich spürbar. Seit einigen Tagen befand sich Bürgermeister Lucano in einem Hungerstreik. Er protestierte dagegen, dass ihm die Provinz Reggio Calabria die Unterstützungsgelder für sein Flüchtlingsprojekt ohne Erklärung gestrichen hatte. Seit zwei Jahren setze ihn die Regierung unter Druck. Seit Salvini im März den Posten des Innenministers übernommen hatte, habe sich für ihn die Situation noch mehr zugespitzt. Das erklärte er einem italienischen Journalisten, der mit Mikrofon, Kamera und Entourage um den Bürgermeister stand.

Etwas abseits des Geschehens sassen jene, um die es im Kern der Sache eigentlich ging: Somalier, Eritreer, Kurden, Palästinenser, Syrer, Afghanen, Malier, Tunesier, Senegalesen. Mit ernsten Gesichtern beobachteten sie «Mimmo», wie sie ihren Helden nannten. Noch gab er sich kämpferisch, doch welche Zukunft blühte ihm? Und was bedeutete das für das Schicksal der Flüchtlinge?

epa07074113 Supporters attend a solidarity demonstration for the Mayor of Riace, Domenico Lucano, in Riace, Calabria region, southern Italy, 06 October 2018. Domenico Lucano was arrested on 02 October as part of an investigation coordinated by the Locri prosecutor's office on the activities of the Calabrian municipality and on the management of funds for immigration projects.  EPA/MARCO COSTANTINO

Unterstützer von Bürgermeister Domenico Lucano protestieren gegen dessen Verhaftung. Bild: EPA/ANSA

Aus der Taverna «Donna Rosa» drang aufgeregtes Kindergeschrei. Ein dunkelhäutiger Junge schoss die Treppen herunter auf die Strassen, ein anderer stürzte hinter ihm her. Ursprünglich war das Restaurant eines jener Projekte, die aus Lucanos Engagement für die Flüchtlinge hervorging. Migranten bewirteten hier Gäste mit typischen Gerichten ihrer Herkunftsländer. Im Innern des Gebäudes wurden dieser Tage aber keine kurdischen oder eritreischen Speisen gekocht, sondern Flyer geschrieben, mit Medien telefoniert oder Veranstaltungen geplant.

Die zwei Kinder, die sich aus der Taverne heraus unter lautem Gelächter durch die Strassen jagten, rannten nun auf Lucano zu, der vis-à-vis auf einer niedrigen Mauer sass und noch immer mit dem Journalisten sprach. Der eine Junge streckte dem Bürgermeister frech seine Handfläche entgegen und liess sich von ihm ein High-Five geben. Ganz zum Ärgernis seiner Mutter, die ihn in barschem Ton anherrschte und von Lucano wegzog.

epa07064499 A demonstrator holds a banner reading 'Riace does not capture' against the arrest of Riace mayor Domenico 'Mimmo' Lucano in Rome, Italy, 02 October 2018. Riace Mayor Domenico 'Mimmo' Lucano was put under house arrest on 02 October 2018 in relation to allegations of aiding illegal immigration, prosecutors said. The arrest warrant, performed by finance police, also referred to alleged wrongdoing over the direct assignment of trash-collection services without a public tender. Lucano's administration of the town in the southern region of Calabria has been frequently lauded by commentators for the way migrants were integrated into the local community and made a positive contribution to it.  He was named among Fortune's 50 greatest world leaders in 2016.  EPA/CLAUDIO PERI

«Riace lässt sich nicht verhaften.»  Bild: EPA/ANSA

Etwas weiter vorne im schmalen Gässchen sassen vier ältere Dorfbewohner im Schatten der Häuser um einen weissen Plastiktisch und spielten Karten. Beim Anblick der Gestalten hätte man denken können, dass dies ein ganz normaler Ort, mit ganz normalen Leuten, irgendwo in Süditalien war.

Obwohl Riace in den vergangenen Jahren zu einem Flüchtlingsdorf wurde, das rund 800 Menschen ein neues Zuhause gab, änderte dies nicht die Gewohnheiten der Bewohner. Die Männer schmetterten beim Ablegen die Karten so laut auf den Tisch, dass jedes Mal ein dumpfer Knall erklang. Dazu tranken sie Wein und schwiegen sich an.

Wenig guten Mutes war der Barista im Café am Dorfplatz. Seit Monaten erhalte er das Geld für die Riace-Euros nicht mehr, sagte er und öffnete seine Kasse. Darin lag ein Stapel bunter Scheine. Diese spezielle Währung war ebenfalls eine Erfindung von Lucano. Zwar erhielten die Flüchtlinge in Riace von der Regierung einen gewissen Geldbetrag. Doch weil sich die Zahlung regelmässig um Monate verzögerte, führte der Bürgermeister ein eigenes Währungssystem ein. Mit den Riace-Euros konnten die Migranten in lokalen Geschäften das Nötigste einkaufen. Sobald die Regierung das Geld überwies, konnten die Ladenbesitzer die künstliche Währung in Euros umtauschen.

Doch weil Salvini die Zahlungen blockierte, zwang das nicht nur Lucano in einen Hungerstreik, sondern brachte auch den örtlichen Barista in Not. «Wir alle stehen hinter Mimmo. Aber so wie es jetzt ist, kann es nicht mehr weiter gehen», sagte er. Als dann jedoch ein Mädchen in die Bar kam und ihm wortlos einen Riace-Euro-Schein entgegenstreckte, zögerte er nicht und reichte eine Packung Chips über die Theke.

Zwar bröckelten die schützenden Mauern rund um die kleine Welt von Riace schon damals. Doch Mitte August bestand bei der Bevölkerung noch Hoffnung, dass sich irgendwie alles zum Guten wenden könnte. Zuletzt bewahrheitete sich dies allerdings nicht. Mit der Verhaftung Lucanos und der Umsiedlung der Migranten zerfiel das Modell Riace, das mancherorts Vorbild einer Migrationspolitik der Zukunft war. Was nun mit den aufs Neue leer stehenden Häusern, der Taverna oder der wieder eröffneten Schule passiert, ist unklar.

Flüchtlinge willkommen in Kalabrien

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91Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alnothur 16.10.2018 19:58
    Highlight Highlight Bravo Lucano :) Schade, wurde es von oben herab erstickt...
    • rodolofo 17.10.2018 08:02
      Highlight Highlight Von der bildungsfernen Neureichen-Elite...
  • banda69 16.10.2018 19:53
    Highlight Highlight Salvini hat nun auch noch veranlasst, dass in Lodi, einer 50 000-Einwohner-Stadt in der Lombardei (Norditalien) seit Schuljahresbeginn viele der 300 Grundschüler mit Migrationshintergrund (SVP-Sprache: keine Eidgenossen) getrennt von ihren italienischen Freunden essen müssen.

    So sind sie, die Schlechtmenschen von Trump, über Salvini bis hin zur SVP.
  • k~m 16.10.2018 17:17
    Highlight Highlight "Denn wie so viele Dörfer in Süditalien litt es an der Abwanderung ihrer Bewohner in den Norden."
    Klar, bei solchen Zuständen:
    https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/muell-mafia-und-das-grosse-schweigen-100.html
  • Freebee 16.10.2018 16:54
    Highlight Highlight Das Modell Riace ist nicht gescheitert. Vielmehr war es so erfolgreich, dass es politisch gestoppt wurde.

    Eine Schande fuer die Regierung Italiens. Jetzt muss sich der M5S endlich aus dem Schatten der Lega loesen und dem Gebaren ein Ende setzen!
    • k~m 16.10.2018 17:39
      Highlight Highlight Die kalabrische Mafia ‘Ndrangheta bitte nicht vergessen...
    • FrancoL 16.10.2018 17:42
      Highlight Highlight Jetzt ist es zu spät! Die Liga hat in Italien ca 25-30% in den Umfragen und der M5S hat leicht verloren.
    • a-n-n-a 16.10.2018 18:17
      Highlight Highlight Für mich sind die M5S leider fast genauso faschistisch wie die Lega ( mit einigen Ausnahmen wie z.B. Fico,), mit Betonung auf leider..
  • rodolofo 16.10.2018 15:48
    Highlight Highlight Da ist die Rede von zwei Arten von Italien.
    Für mich ist sonnenklar, welches Italien ich liebe und welches ich nicht ausstehen kann.
    Aber so ist es mit allem Leben!
    Denn es beinhaltet immer auch das Sterben und den Tod, Krankheiten, Unfälle, Krieg und Katastrophen.
    Salvinis Rechtspopulisten-Gedankengut ist eine solche Krankheit!
    Sie befällt zuerst zuerst das Gehirn, blockiert dann den Zugang zu den Gefühlen und zum Mitgefühl, und verwandelt dann den eben noch lebenslustigen und temperamentvollen Italiener in eine seelenlose, von der Rechtsnationalen Sekte ferngesteuerte Kampfmaschine...
  • banda69 16.10.2018 15:28
    Highlight Highlight Genau so ist die Welt der rechtspopulistischen Schlechtmenschen.

    Ob Salvi, Trump oder SVP: Nur Profit, Macht und Gier zählen. Menschlichkeit wird im Keime erstickt.
  • Alex Vause 16.10.2018 15:24
    Highlight Highlight Es gibt nicht mehr viel zu sagen. Lucano ist ein Vorbild, ein grosser Mann.

    Salvini... Ich will nicht zu beleidigend werden im Internet...
  • barbablabla 16.10.2018 15:14
    Highlight Highlight Es ist sehr angstmachend das einzelne Politiker soviel Macht haben die Leute willkürlich einzusperren oder unter Druck zu setzten das man aus Angst jegliche Menschlichkeit verstecken muss. Projekte die helfen würden einem Dorf das bald verschwinden wird neue Perspektiven zu geben einfach aus purem Nationalissmus zu zerstören grenzt an an absoluter Ignoranz. Welt erwachte. Der rechte Wahnsinn muss aufhören.
  • Menel 16.10.2018 15:11
    Highlight Highlight Eine andere Art mit Flüchtlingen umzugehen:

    Play Icon
  • der_senf_istda 16.10.2018 14:58
    Highlight Highlight Salvini handelt aus rassistischen Motiven und Lucano hat das beste aus der Situation gemacht, dafür meinen Respekt.
    Aber: Das Model "Riace" ist keine nachhaltige Lösung für das Problem der Flüchtlinge. Diese Leben auch in Riace schlussendlich von staatl. Transferleistungen und für die überwiegende Mehrheit der Flüchtlinge gibt es ausser der Sozialhilfe keine Zukunft in Europa.
    Die Lösung liegt in den Herkunftsländern, nicht in Europa. Wir müssen die Menschen dort unterstützen.
    • piedone lo sbirro 16.10.2018 15:38
      Highlight Highlight der_senf_istda

      "Die Lösung liegt in den Herkunftsländern, nicht in Europa. Wir müssen die Menschen dort unterstützen."

      wohlstandsgefälle, ausbeutung, armut, kriege in afrika usw. all dies hat sehr viel mit der politik der rechtsnationalisten in europa zu tun.

      was tun denn ihre freunde salvini, trump usw. für die menschen vor ort?

      https://www.infosperber.ch/Artikel/Gesellschaft/Wer-Krieg-finanziert-wird-Migration-ernten

      https://www.swissaid.ch/de/Glencores%20Trick%20auf%20Kosten%20der%20Armen
    • Juliet Bravo 16.10.2018 15:50
      Highlight Highlight Die Menschen dort bilden sich und betätigen sich gewerblich. Das ist doch wohl die beste Voraussetzung, dass sie mal auf eigenen Beinen stehen können, oder nicht?
    • FrancoL 16.10.2018 16:01
      Highlight Highlight Man kann auch hier die Flüchtlinge ausbilden und wenn man vor Ort endlich mehr Einsatz zeigt diese ausgebildeten Arbeitskräfte wieder in ihr Land zurückführen. Es braucht beides: Ausbildung hier oder/und vor Ort, zudem muss vor Ort wieder eine Situation geschaffen werden, die es den Flüchtlingen ermöglicht auf eigenen Beinen zu stehen.
      Nicht einfach, aber einfach die einzige Lösung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 16.10.2018 14:27
    Highlight Highlight Mit fremdem Geld kann jeder Robin Hood spielen.
    • FrancoL 16.10.2018 16:03
      Highlight Highlight Fremdes Geld? Man könnte auch betrachten woher dieses Geld auch zum Teil kommt. Man sollte nicht so töricht sein und meinen dass wir unseren Wohlstand nur unsren Qualitäten verdanken, ein Teil davon haben wir durch Ausbeutung und Ausnutzung "verdient", gerade Italien kann sich da auch an der eigenen Nase nehmen.
    • piedone lo sbirro 16.10.2018 16:04
      Highlight Highlight Mutbürgerin

      glauben sie eigentlich salvini und seine lega nord zahle seine xenophobe propaganda aus der eigenen tasche?

      die ital. politiker sind die bestbezahlten in europa - fürs gemeine volk hat sich schon länger keiner mehr eingesetzt. dafür profitiert u.a. das tessin von der steuerhinterziehung der "onorevoli".
    • Juliet Bravo 16.10.2018 16:25
      Highlight Highlight Was für „fremdes“ Geld?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gabbo 16.10.2018 14:06
    Highlight Highlight Ich als Doppelbürger bin schockiert. Kein Wunder geht es diesem Lande zunehmend schlechter, mit solchen Idioten an der Spitze..
    • rudolf_k 17.10.2018 06:11
      Highlight Highlight Würde eher sagen: Kein Wunder geht es diesem Lande zunehmend schlechter, mit einem solchen (Wahl-)Volk..
  • Fumia Canero 16.10.2018 13:59
    Highlight Highlight Domenico Lucano ist ein Vorbild an Menschlichkeit - Matteo Salvini das Gegenteil..
  • Hackphresse 16.10.2018 13:58
    Highlight Highlight Und so liebe Kinder, bewirtschaften Rechte Populisten Probleme.
    Lösungen werden keine gesucht, da sonst das einzige Thema solcher Parteien verschwinden würde.
    • Liselote Meier 16.10.2018 14:08
      Highlight Highlight In Ungarn das selbe. Gestern wurde das Obdachlosengesetz massivst verschärft.

      Obdachlose dürfen sich nicht mehr in der Öffentlichkeit Aufhalten, werden neu vertrieben.
      Wurde die Obdachlosen-Heime erweitert, wo sie schlafen könnten? Natürlich nicht.
    • FrancoL 16.10.2018 14:51
      Highlight Highlight Es zeigt sich immer mehr dass hässliche Gesicht der rechten Populisten. Sie sind für Europa eine Schande.
    • rodolofo 16.10.2018 16:34
      Highlight Highlight @ FrancoL
      Die sind auch für Brasilien eine Schande!
      Letztlich ist es immer und überall das Selbe:
      "Starke Männer" mit schwacher Hirnleistung "lösen" die Probleme mit Drohungen und mit Gewalt.
      Tatsächlich verschlimmert sich dadurch die Misere und die Welt bewegt sich näher auf den Abgrund eines 3.Weltkriegs zu.
      Zum Glück gibt es aber noch "schwache" Frauen und Männer mit starker Hirn- UND Herz-Leistung, so wie dieser Bürgermeister von einem Dorf in Kalabrien, der im immer noch sehr Katholischen Italien dem Vorbild von Jesus Christus folgt!
      Salvini will ihn wie ein Römer ans Kreuz nageln...
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 16.10.2018 13:56
    Highlight Highlight statt die wahren kriminellen zu verhaften, lässt salvini lucano verhaften von denen es leider viel zu wenige gibt.

    betrachtet man die ausgezeichneten beziehungen von salvini zur 'ndrangheta ist es auch nicht weiter verwunderlich. er und seine lega nord gehörten auf grund von steuerdelikten usw. selber hinter gitter.

    italien hat ein problem mit rechten nationalrassisten und kein flüchtlingsproblem:



    Benutzer Bild
    • Whitchface 16.10.2018 15:48
      Highlight Highlight
      Die Zahlen der UNHCR sind leider nicht besonders aussagekräftig. Die Zahlen mögen statistisch korrekt sein, stellen aber trotzdem nicht die ganze Geschichte dar. Polen hat verhältnismäßig massiv mehr Flüchtlinge (Ukr. Kriegsflüchtlinge) aufgenommen als z.Bsp. DE oder AT. Polen vergibt an Ukrainer jedoch keine Flüchtlingsstati, sondern ausschließlich Aufenthaltsgenehmigungen, deshalb erscheinen diese Flüchtlinge auch nicht in der Statistik. Die Wahrscheinlichkeit dass ein Ukrainer wieder nach Hause kann, scheint jedoch massiv höher als im Vergleich zu manchen Afrikanischen Staaten.


    • Juliet Bravo 16.10.2018 15:53
      Highlight Highlight Ziemlich beeindruckend! Danke piedone!
    • FrancoL 16.10.2018 16:06
      Highlight Highlight Ja Piedone, jetzt müsste man da noch die Tabelle der Auswanderer aus Italien anfügen und es würde ein schönes Bild entstehen.
      Wohl verstanden, dass ich damit nicht meine dass die italienischen Auswanderer Flüchtlinge sind oder waren, aber auf ihre Art war es ja auch eine Flucht aus einem Land dass zuwenig Arbeit bot.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SomeoneElse 16.10.2018 13:54
    Highlight Highlight Für Salvini ist jeder Mensch südlich von Rom sowieso nicht italienisch. Die Menschen müssen gemeinsam zusammenstehen und die Faschisten einmal mehr zum Teufel jagen!
    • FrancoL 16.10.2018 14:54
      Highlight Highlight Flasch! Wenn der Italiener südlich von Romfaschistische Tendenzen begrüsst ist er ein Super-Italiener und da bekanntlich auch im Süden der Faschismus nie ausgestorben ist, hat der Salvini viele Süditaliener rehabilitiert.
  • Com Truise 16.10.2018 13:51
    Highlight Highlight Man kann halt schlecht gegen multikulturalität posaunen wenn man beispiele hat, wie gut das ganze funktionieren kann.
    Free mimmo!
  • a-n-n-a 16.10.2018 13:37
    Highlight Highlight Es ist eine Schande..


    Io sto con Mimmo Lucano❤

    #NoBorders
    • reaper54 16.10.2018 14:11
      Highlight Highlight Ohne Grenzen kann kein Sozialsystem existieren. Arbeitnehmer würden ausgebeutet bis sie sich erheben würden. Es würde auch schnell keine Gesetze mer geben, jeder würde machen was er will/muss um zu überleben. Willst du das? Die pure Anarchi? Das jeder tötet um zu überleben?
    • piedone lo sbirro 16.10.2018 15:53
      Highlight Highlight reaper54

      "Arbeitnehmer würden ausgebeutet"

      dies passiert vielen italienern ohnehin, und das hat nichts mit den flüchtlingen zu tun.

      ausserdem sind es die flüchtlingshetzer die salvini ihre stimme geben die flüchtlinge schwarz arbeiten (ausbeuten) lassen.

    • FrancoL 16.10.2018 16:09
      Highlight Highlight @reaper54; Eigenartig Deine absolute Aussage! Wieso ist "no Borders" beim Geld möglich? Macht da nicht einjeder was er will damit? Ist da nicht die pure Anarchie?
    Weitere Antworten anzeigen
  • iisebahnerin 16.10.2018 13:31
    Highlight Highlight @Salvini, Lega&Co: Was nicht sein darf, kann nicht sein.... Ihr solltet Euch schämen! Was Ihr in Riace kaputt macht, all den Menschen dort antut, ist einer sogn. zivilisierten Gesellschaft unwürdig!
    Pfui!
  • kirishion 16.10.2018 13:27
    Highlight Highlight Ach wie ich diesen Salvini hasse...
  • Martin Peppone 16.10.2018 13:19
    Highlight Highlight Was nicht sein darf wird unterdrückt. Das hatten wir schon mal!

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