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Matteo Salvini refreshes with some water during the traditional League party rally in Pontida, northern Italy, Sunday, July 1, 2018. Italian Interior Minister, and right-wing League Leader Matteo Salvini has vowed that no more humanitarian groups' rescue boats will dock in Italy, where in recent years, private rescue vessels have brought many of the hundreds of thousands of migrants saved from smugglers' boats. (AP Photo/Luca Bruno)

Der italienische Innenminister Matteo Salvini. Bild: AP/AP

Salvini will europaweites Bündnis gegen «Masseneinwanderung»



Der italienische Innenminister Matteo Salvini von der rechten Lega hat ein europaweites Bündnis gegen «Masseneinwanderung» gefordert.

«Ich denke an eine Lega der Legas in Europa, die alle Bewegungen in sich vereint, die ihre Grenzen und das Wohlergehen ihrer Kinder verteidigen», sagte Salvini beim jährlichen Treffen der Lega am Sonntag im italienischen Pontida. Rund 50'000 Menschen kamen laut Medienberichten zu der Veranstaltung unter dem Motto «Italiener zuerst».

Es war das erste Mal, dass die Lega ihr Jahrestreffen nicht mehr als Oppositionspartei abhielt, sondern als Teil der Regierung in Rom. Salvini bekleidet neben dem Amt des Innenministers auch das des Vizeregierungschefs. Seit Wochen bestimmt er die politische Agenda seines Landes mit dem Migrationsthema und ist auch EU-weit einer der Taktgeber in der Frage.

Die Lega habe sich als «die populistischste Partei» in Europa etabliert, sagte Salvini. «Der Begriff ist ein Kompliment für mich», fügte der 45-Jährige hinzu. Er werde die Hauptstädte bereisen, und nicht nur die europäischen, um eine Alternative für das auf Ausbeutung (und) (...) Masseneinwanderung gegründete Europa zu schaffen."

Italienische Häfen blieben für Flüchtlingsrettungsschiffe den ganzen Sommer lang geschlossen, wiederholte der Rechtsaussen-Politiker seine Worte vom Freitag. Salvini wirft den im Mittelmeer kreuzenden Schiffen von Hilfsorganisationen vor, Schlepper dabei zu unterstützen, Flüchtlinge nach Europa zu bringen.

Italiens neue Regierung hatte bereits in den vergangenen Wochen Hilfsschiffe mit Flüchtlingen abgewiesen, auch Malta hatte das Rettungsschiff «Aquarius» mit 630 Flüchtlingen an Bord zurückgewiesen. Am Mittwoch hatte Malta ein Hilfsschiff der deutschen Organisation «Lifeline» zwar im Hafen von Valletta anlegen lassen, der Kapitän muss nun aber vor Gericht erscheinen. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hexentanz 02.07.2018 08:04
    Highlight Highlight Langsam aber sicher rächt sich das einseitige durchboxen der Migrationspolitik Deutschlands.

    Ich denke schon seit Jahren, dass diese unausgewogene und nicht auf Konsens beruhende Politik sich irgendwann rächt.

    Dabei müsste doch gerade Deutschland wissen, dass es nicht gut ist, wenn man das gemeine Volk ignoriert^^

    Hoffen wir Salvini und Orban etc. regeln es einigermassen würdig.. da die Zustimmung für rabiates vorgehen leider täglich steigt... nicht wegen den bösen bösen rechten, sondern wegen der knallharten Ignoranz der Linken. Siehe Seehofers debakel aktuell.

    Mutti wird's NICHT richten.
  • Hernd Böcke 01.07.2018 23:34
    Highlight Highlight Frei Nach dem Motto: "Nationalisten aller Länder, vereinigt euch!".

    Lächerlich..
  • Ridcully 01.07.2018 23:18
    Highlight Highlight sehen wir es endlich ein: Die Leute sind einfach zu blöd für Demokratie.
  • Nocciolo 01.07.2018 21:04
    Highlight Highlight Unf wir haben in der Vergangenheit all die Italiener rein gelassen... Ich bin nun dafür, dass wir die Grenze zu Italien schliessen. Keine Migration mehr von Italiener in die Schweiz und auch keine Grenzgänger mehr. Und meine Ferien in Italien sind auch gestrichen.
    • Nocciolo 01.07.2018 21:48
      Highlight Highlight Danke
    • Bündn0r 01.07.2018 22:04
      Highlight Highlight Nö. Ich will damit zum Ausdruck bringen, dass er einen wichtigen Unterschied vergessen hat: Die Italiener kamen als Gastarbeiter legal über die Grenze und steigerten unsere Wohlfahrt.
      Die Migration aus Afrika und den nahen Osten überqueren die Grenze illegal und steigert auf kurze und mittlere Frist unsere Wohlfahrt nicht, sondern belaster stattdessen unsere Sozialwerke.
      Dazu sind die kulturellen Unterschiede deutlich grösser. Wenn msn bedenkt, dass man sich in den 50er gegen die Vermischung mit der nahen italienischen Kultur gewehrt hat, sollte ein gesunder Respekt nun selbstverständlich sein
    • Bene86 01.07.2018 23:22
      Highlight Highlight Nocciolo, ihr Kommentar trieft nur so vor Ironie. Geblitzt habe ich es aus dem Grund, weil ich sie nicht als witzig oder intelligent empfand, da indirekter Äpfel mit Birnen-Vergleich.

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