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SZEGED, HUNGARY - AUGUST 30:    Migrants jump through the border fence between Serbia into Hungary close to the village of Roszke on August 30, 2015 near Szeged, Hungary. According to the Hungarian authorities a record number of migrants from many parts of the Middle East, Africa and Asia crossed the border from Serbia earlier this week, said to be due in part to the erection of a new fence that is due to be completed at the end of this month. Since the beginning of 2015 the number of migrants using the so-called Balkans route has exploded with migrants arriving in Greece from Turkey and then travelling on through Macedonia and Serbia before entering the EU via Hungary. The massive increase, said to be the largest migration of people since World War II, led Hungarian Prime Minister Victor Orban to order Hungary's army to build a steel and barbed wire security barrier along its entire border with Serbia, after more than 100,000 asylum seekers from a variety of countries and war zones entered the country so far this year.  (Photo by Matt Cardy/Getty Images)

Eine Gruppe von Flüchtlingen übersteigt den Stacheldraht, der die Grenze zwischen Serbien und Ungarn sichern soll. 
Bild: Getty Images Europe

Kommentar

Reisst sich die EU jetzt nicht zusammen, reisst es Europa auseinander  

Die EU-Aussenminister verhandeln über einen Verteilschlüssel für den anschwellenden Flüchtlingsstrom. Noch einen weiteren Monat lang. Derweil werden die Grenzposten wieder besetzt. Die EU beginnt, den Kern ihres Wesens zu verraten.  



Das europäische Friedensprojekt EU steht vor seiner bisher härtesten Bewährungsprobe. 

Offene Grenzen, freier Waren-, Kapital- und Personenverkehr sollten die alten Erbfeindschaften zwischen den einzelnen Nationen überwinden helfen und aus dem nationalen Flickenteppich einen geeinten Kontinent machen, der Feindseligkeiten in einem gemeinsamen Parlament statt auf dem Schlachtfeld austrägt. 

In der Theorie funktioniert das. In der Realität tut es das immer weniger.

Unter dem Eindruck der Griechenland- und der Flüchtlingskrise tritt offen zu Tage, wie weit es mit der Solidarität innerhalb des Friedensprojekts EU her ist, wenn es ernst wird.

Deutschland verhindert einen Schuldenschnitt für Griechenland und plagt es mit Sparprogrammen, auch wenn diese den Austritt des Landes aus der Eurozone und den Zerfall der Einheitswährung zur Folge haben könnten. 

Von der anderen Seite zeigt sich Deutschland in der Flüchtlingskrise. Angela Merkel erklärt, man werde 800'000 Flüchtlinge aufnehmen. Ihr Vize Sigmar Gabriel legt nach und sagt, es dürfe auch eine Million kommen. 

Bloss: Die schönen Worte trügen. Deutschland will angesichts des zusammengebrochenen Dublinsystems genau so wenig überproportional Flüchtlingsintegration betreiben und bezahlen wie die Grenzstaaten Griechenland, Italien oder Ungarn. Und pocht deshalb auf einen Verteilschlüssel für die Flüchtlinge auf die einzelnen EU-Staaten. 

Das gestrige Treffen der EU-Innenminister zur Ausgestaltung dieses Verteilschlüssels ist ergebnislos geblieben. Der Status Quo wird mindestens bis zum nächsten Treffen am 8. Oktober anhalten. Und sehr wahrscheinlich auch darüber hinaus. Die EU hat es nicht einmal geschafft, seit dem Sommer 40'000 Flüchtlinge aus Italien und Griechenland unter sich aufzuteilen. Wie soll sie jetzt auf die Schnelle weitere 120'000 Flüchtlinge unter sich aufteilen? Und wie jene Hunderttausende, die in den nächsten Jahren nachkommen werden? 

Dass Deutschland und Österreich nach der Implosion von Dublin entgegen dem grundlegendsten Prinzip des Friedensprojektes EU – der Reisefreiheit in Europa – auch noch Schengen aushebeln und wieder Grenzkontrollen einführen, ist vor diesem Hintergrund nur der Anfang. Nicht, dass man die Leute abweisen würde, das nicht. Aber registrieren, notieren, und wissen, aus welchem EU-Land sie gekommen sind – das möchte man schon. Man muss schliesslich wissen, wen man später wo verteilen will.

Schafft es die EU nicht rasch, sich auf einen Verteilschlüssel zu einigen und Ordnung in das Flüchtlingschaos zu bringen, dann werden Deutschland und Österreich nicht die letzten gewesen sein, die ihre nationalen Grenzen wieder selbst kontrollieren. 

Nach dem Beinahe-Kollaps der Einheitswährung Euro und dem Scheitern von Dublin würde die EU mit der dem Wiederaufziehen der nationalen Grenzen den Kern ihres Wesens als Friedensprojekt aufgeben.

Deshalb hat der luxemburgische Aussenminister Jean Asselborn recht, wenn er sagt:

«Wenn sich Europa jetzt nicht zusammenreisst, dann reisst es Europa auseinander.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Angelo C. 15.09.2015 15:10
    Highlight Highlight Zitat : "Schafft es die EU nicht rasch, sich auf einen Verteilschlüssel zu einigen und Ordnung in das Flüchtlingschaos zu bringen, dann werden Deutschland und Österreich nicht die letzten gewesen sein, die ihre nationalen Grenzen wieder selbst kontrollieren."

    So ist es, denn wenn der Flüchtlingsstrom nun infolge der Grenzschliessungen statt durch Oesterreich zum verschlossenen Deutschland, neu via Slowenien zur Schweiz gelenkt würde, was ein durchaus vorstellbares Szenario ist, dann wird auch die Schweiz diesem Beispiel erhöhter Grenzkontrollen durch die Armee folgen müssen.

    • Angelo C. 16.09.2015 13:15
      Highlight Highlight @Zuegroaste : während dein erster Abschnitt in etwa hinkommt, ist der zweite mehrheitlich falsch.

      Auch über Slowenien kann man in Triest die Grenze überschreiten und dann durch die Lombardei in die Schweiz via Chiasso einreisen. Vor Allem aber stimmt deine Darstellung nicht, dass wir hier keinen Grossaufmarsch vom Flüchtlingen via die Ostgrenze erleben dürfte. Nach einem Artikel in der NZZ hat heute gemäss Teletext der Bund die Kantone explizit vor stark vermehrter Einreise von Osten her gewarnt und hat diese aufgefordert, sich auf einen raschen und starken Anstieg der Zahlen vorzubereiten.
    • Angelo C. 16.09.2015 19:55
      Highlight Highlight @Zuagroaste : grundsätzlich pflichte ich dir bei, dass Flüchtlinge lieber dorthin wollen, wo sie eine familiäre Basisstation vorfinden. Da aber die Ministerpräsidenten der Bundesländer gestern Abend bei der eilig einberufenen Sitzung offenbar teilweise verschreckt reagierten, grossteils von fehlenden Kapazitäten sprachen, auch bedeutende Beträge von Berlin einforderten, wird Deutschland nur noch recht zurückhaltend weitere Flüchtlinge passieren lassen. Und da diese dann zumindest gerne in der Nähe von D. und in einem ebenfalls oekonomisch potenten Land leben wollen, werden Zahlreiche kommen.
  • Señor Ding Dong 15.09.2015 14:38
    Highlight Highlight Ich frage mich, was es da so gross rumzudiskutieren gibt. Ist es nicht Aufgabe einer Regierung, für solche humanitären Katastrophen zumindest einen Notfallplan zu haben, den man dann auch durchzieht, ohne noch stundenlang Sitzungen abzuhalten...?

    Ich bin so naiv :'(, immer denke ich, diese ganzen Politiker würden etwas tun den ganzen Tag, wenn nicht grad Wahlen anstehen...
  • Gringoooo 15.09.2015 14:05
    Highlight Highlight Soviel zu den Worten Junkers - mehr Europa und mehr Union.
    Was kann die EU überhaupt noch kontrollieren wenn einzelne Abkommen dermassen schnell bachab gehen und keine Konsequenzen zu fürchten sind?
    Ich sehe innerhalb der EU momentan zu viel Konfliktpotiential.
  • Amboss 15.09.2015 12:55
    Highlight Highlight Wäre es so schlimm? Und die EU würde ja bestimmt nicht auseinandergerissen? Aber die einzelnen Staaten würden sich etwas entfernen und die EU etwas Kompetenzen verlieren.
    Sie würde das, was die einzelnen Staaten und die Menschen in Europa im Jahr 2015 wünschen.
    Insofern wäre dies eher eine Weiterentwicklung als ein Auseinanderreissen.

    Und eine Weiterentwicklung kann ja auch mal heissen, dass man etwas zurückschraubt.
  • amazonas queen 15.09.2015 12:46
    Highlight Highlight Mich nimmt es Wunder, ob Putin nicht die Flüchtlingsströme absichtlich anheizt...
    • Sillum 15.09.2015 13:24
      Highlight Highlight Selbstverständlich, das ist doch keine Frage. Und ganz sicher hat auch Blocher hunderte von Gummibooten nach Syrien geschickt. Weitere hysterische Verschwörungstheorien nimmt Watson gerne entgegen.
    • Gringoooo 15.09.2015 14:07
      Highlight Highlight Der böse Putin wieder mal. Dem sollte man doch mal die Leviten lesen.
      Er sollte sich doch mal ein Beispiel am Musterschüler USA nehmen, die haben schliesslich nicht den kleinsten Antwil an der ganzen Situation. ;)
    • amazonas queen 15.09.2015 14:27
      Highlight Highlight @Silum Erklären sie mir einfach, woher Assad seine Waffen und die Munition hat. Sie können ohne eigene Munitionsfertigung nicht jahrelang einen Stellungskrieg führen. Also, wer liefert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lumpirr01 15.09.2015 12:38
    Highlight Highlight Hallo Dickmo,
    Ja, das ist die Zerreissprobe par Excellent! Ein riesiges Spannungsfeld zwischen denen, die bedingungslos helfen wollen und denen, die bezüglich Sicherheit ins Bibern kommen. Not und Elend auf der einen Seite. Anderseits nicht auszudenken, wenn beim bevorstehenden Oktoberfest einer eine Katastrophe anrichtet......................
  • Scaros_2 15.09.2015 12:35
    Highlight Highlight Die Eu ist wie jeder Club/Verein: Alle machen mit, so lange sie nichts machen müssen, nichts kostet, ein anderer sich drum kümmert und man immer noch seine Freiheit hat. --> es muss sich für jeden lohnen
    ja, friede freude sonnenschein ist rum, jetzt müssen die partner die flüchtlinge retten und das alles kostet geld.
    die Gründungsväter der EU haben aber auch schlampige arbeit geleistet, kohl, mitterand und die ganzen anderen amateure waren politiker, schwätzer und keine volkswirtschafter. die sind halt mit den büchern von jules verne gross geworden, was will man da anderes erwarten.
    • Scaros_2 15.09.2015 13:59
      Highlight Highlight Ja und genau so gibt es diese in der EU. Aber schau einmal in dich hinein und in was für Verein du bist. Überall findest du jene die immer was auszusetzen haben oder gerne was anders hätten oder sich nicht beteiligen. Ich war Jahrelang in der Jungwacht inkl. Leitertätigkeit. Es gab immer die "Meute" die sich vor gewissen Arbeit drückte. Ich war lange im Leichtathletikverein. Wenn es darum ging an Wettkämpfe zu helfen gab es immer die üblichen 10 verdächtigen welche per zufall an dem Tag die Welt retten mussten. So funktioniert die EU. Ein paar fleissige Wichtel, der Rest macht sich breit.

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