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FILE - In this Nov. 14, 2018, file photo, Rep.-elect Alexandria Ocasio-Cortez, D-N.Y., talks with reporters following a photo opportunity on Capitol Hill in Washington, with the freshman class. Ocasio-Cortez seems to be everywhere. She’s cooked soup, live on Instagram. She’s done laundry in public. And she’s clapped back at critics of her clothing and a misstatement. The New York Democrat, who at 29 is the youngest woman to be elected to Congress, says she’s documenting her journey to Capitol Hill to lift some of the mystery of the place and make it, ‘real.’  (AP Photo/Susan Walsh, File)

Gefragte Interview-Partnerin: Alexandria Ocasio-Cortez beantwortet Journalisten-Fragen auf den Treppen des Kapitols. Bild: AP/AP

Löpfe vs Blunschi

Warum AOC die Trumpianer bis aufs Blut reizt – und warum sie überschätzt wird

Alexandria Ocasio-Cortez ist die jüngste Abgeordnete im neu gewählten Abgeordnetenhaus. Ist die Demokratin aus New York der «smartere, schönere und charismatischere Trump»? Oder genau deshalb ein Teil des Problems? Ein Pro und Kontra.



Wie ein alternder Rockstar hat Trump in seiner Ansprache an die Nation nur seine alten Hits heruntergeleiert – und das nicht einmal besonders gut. Warum hat er sich überhaupt die Mühe genommen? Eine These lautet: Der Präsident ärgere sich bis aufs Blut darüber, dass in den letzten Wochen die Demokraten die News dominierten. Mit seiner Rede aus dem Oval Office wolle er das Momentum wieder auf seine Seite zwingen.

Es ist nicht nur das Duo Nancy Pelosi/Chuck Schumer, das Trump vor dem Licht steht. Es ist vor allem auch Alexandria Ocasio-Cortez. Wie Trump stammt die junge Demokratin aus New York, allerdings nicht aus Queens, sondern aus Brooklyn. Wie Trump ist sie landesweit ein Star geworden. Das zeigt sich daran, dass man sie bereits an ihrem Kürzel AOC erkennt, eine seltene Auszeichnung.

Ocasio-Cortez tanzt an der Highschool

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Ironischerweise sind es vor allem die Rechten, die den Ruhm der Linken fördern. Seit den Midterms wird die 29-Jährige fast pausenlos von den Trumpianern attackiert. Sie stamme gar nicht aus einer Arbeiterfamilie, habe an einer teuren Uni studiert, trage Designer-Klamotten und wolle mit ihren sozialistischen Ideen die Vereinigten Staaten in ein neues Venezuela verwandeln, wird ihr auf Fox News, Breitbart und anderen dubiosen Kanälen vorgeworfen.

AOC reagiert darauf souverän. Ein Video, das sie tanzend auf einem Dach zeigt und ihre Naivität beweisen soll, verwandelt sie umgehend mit einen neuen Text in einen viralen Hit. Das Spiel auf den sozialen Medien beherrscht sie perfekt. «Ocasio-Cortez ist eine Macht in den sozialen Medien geworden», stellt Tina Nguyen in «Vanity Fair» fest. «Die Rechten machen sich permanent Sorgen, dass sie die gleiche kaltblütige ‹Schei…drauf›-Haltung an den Tag legt wie Donald Trump

epa06846135 Nobel Prize-winning economist Paul Krugman delivers a keynote speech at an international conference on South Korea's national economy at a hotel in Seoul, South Korea, 28 June 2018.  EPA/YONHAP SOUTH KOREA OUT

Findet AOCs Steuervorschläge ganz okay: Paul Krugman, Nobelpreisträger der Ökonomie. Bild: EPA/YNA

AOC hat jedoch auch Inhalte anzubieten. So will sie eine progressive Steuer einführen, die dazu führen würde, dass die Superreichen rund 70 Prozent ihres Einkommens dem Fiskus abliefern müssten. Naiv, unverantwortlich, gefährlich sozialistisch, heulen die Rechten auf.

Doch AOC erhält für diesen Vorschlag Unterstützung von prominenter Seite. Paul Krugman, immerhin Träger des Nobelpreises für Ökonomie, schreibt in seiner Kolumne in der «New York Times»: «AOC ist alles andere als verrückt, ihr Vorschlag befindet sich im Einklang mit den Thesen von seriösen Ökonomen. (Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten die USA genau ein solches progressives Steuersystem, Anm. d. Verf.) Hingegen haben ihre Kritiker verrückte Ideen – und ihre Steuerpolitik befindet sich im Zentrum dieser Verrücktheit.»

epa07222247 Supporters of Representative elect Ocasio-Cortez's proposed Select Committee on a 'green New Deal' rally inside the office of Democratic Congressman from Maryland and House Minority Whip Steny Hoyer in the Longworth House Office Building in Washington, DC, USA, 10 December 2018. The rally was organized by Sunrise, a 'movement to stop climate change and create millions of good jobs in the process.' Dozens of activists were arrested during their action.  EPA/JIM LO SCALZO

Unterstützt den neuen grünen Deal, fordern Demonstranten im Büro von AOC. Bild: EPA/EPA

Zudem hat AOC die Idee eines Green New Deal wiederbelebt. Dabei handelt es sich um ein staatliches Programm, das die Amerikaner von ihrer Ölsucht befreien und die USA klimatauglich machen soll. Die Idee ist nicht neu, aber nach wie vor brennend aktuell. Wenn wir nicht von den fossilen Brennstoffen loskommen, ist die Klimaerwärmung nicht mehr aufzuhalten.

Auch für ihren neuen grünen Deal erhält AOC Zustimmung in der «New York Times». Kolumnist Thomas Friedman – er gilt als einer der einflussreichsten Journalisten der Welt – wünscht sich zwar eine kapitalistischere Variante, stellt jedoch fest: «Ich bin so aufgeregt, dass die neue demokratische Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez und andere ihre Version eines Green New Deal wieder aufs Tapet bringen, und jetzt erhält sie die Aufmerksamkeit, die sie verdient.»

In wenigen Monaten ist es AOC so gelungen, zum Symbol eines anderen Amerikas zu werden, eines Amerikas, das jung, bunt, grün, fröhlich, sozial und multikulti ist. Sie hat dabei gezeigt, wie man die alten weissen Männer der Trump-Fraktion ins Leere laufen lassen und mit ihren eigenen Waffen schlagen kann. Mit Leonhard Cohen kann die New Yorkerin daher summen: «First we take Manhattan, then we take Berlin.»

Der Kontra-Punkt: Die USA brauchen weniger Trump

Amerika hat einen neuen Darling. Zumindest der linke Teil des Landes. Alexandria Ocasio-Cortez ist zum Shootingstar der Demokraten aufgestiegen, seit sie in den Vorwahlen für einen Sitz im Repräsentantenhaus überraschend ein Partei-Schwergewicht besiegt hatte. Seither ist um die New Yorkerin ein Hype entstanden, der ungesunde Züge trägt.

AOC, wie sie genannt wird, ist eine perfekte Projektionsfläche. Die 29-Jährige ist jung, sieht blendend aus und hat ein grosses Mundwerk. In den Medien ist sie omnipräsent. «60 Minutes», das angesehenste Politmagazin im US-Fernsehen, gab ihr eine Plattform, ebenso die unvermeidliche Rachel Maddow auf MSNBC nach Donald Trumps «Mauer-Ansprache» vom Dienstag.

Das irritiert und nervt. Denn was hat Ocasio-Cortez bislang konkret geleistet? 2016 engagierte sie sich im Wahlkampfteam von Bernie Sanders. Sonst fällt sie vor allem mit knackigen Sprüchen und Attacken auf Donald Trump auf, den die Politikerin mit puertoricanischen und jüdischen Wurzeln als Rassisten beschimpft hat. Ein politisches Amt hat sie vor ihrer Wahl nicht bekleidet.

Ihr «demokratischer Sozialismus» ist gut für eine Schlagzeile, aber in den USA nicht mehrheitsfähig. Das zeigte sich bei den Midterms im November. Sanders-Demokraten setzten sich nur in «sicheren» Wahlkreisen wie jenem von AOC in den New Yorker Stadtteilen Bronx und Queens durch. Wo sie mit ernsthafter republikanischer Konkurrenz konfrontiert waren, zogen sie fast durchweg den Kürzeren.

Natürlich profitiert AOC davon, dass sie von rechts mit kübelweise Hass zugeschüttet wird. Deswegen aber darf man nicht über die problematischen Aspekte ihrer so frischen wie forschen Wortmeldungen hinwegsehen. Faktenchecker haben ihr in mehreren Fällen Halb- und Unwahrheiten nachgewiesen. «Trump hätte seine Freude daran», schreibt die NZZ.

Alexandria Ocasio-Cortez ist eben nicht Teil der Lösung, sondern des Problems. Amerika braucht nicht mehr Trump, sondern weniger. Also Politiker mit der Fähigkeit, Brücken zu bauen und Kompromisse zu schmieden. Und nicht Trump-Imitate von links.

Rep.-elect Alexandria Ocasio-Cortez, a freshman Democrat representing New York's 14th Congressional District, takes a selfie with Rep. Ann McLane Kuster, D-NH, and Rep. Barbara Lee, D-Calif., on the first day of the 116th Congress with Democrats holding the majority, at the Capitol in Washington, Thursday,  Jan. 3, 2019. (AP Photo/J. Scott Applewhite)

Steht gerne im Mittelpunkt: AOC an ihrem ersten Tag als Abgeordnete. Bild: AP/AP

Ihre Omnipräsenz ist ein Symptom für die Krise der US-Medien, die auf der Jagd nach Klicks und Auflage das Schrille und Laute bevorzugen. Phänomene wie Trump und Ocasio-Cortez sind auch eine Folge davon.

Es wäre deshalb nicht erstaunlich, wenn Donald Trump auf AOC eifersüchtig sein sollte. Letztlich ist der Hype um den «Jungstar» nicht gerechtfertigt. Was nicht heisst, dass Ocasio-Cortez eine Nullnummer wäre. Sie hat im Ansatz gute Ideen, dazu gehört der Green New Deal. Aber sie muss erst beweisen, dass sie das politische Handwerk beherrscht. Vorerst ist sie nichts als eine attraktive Projektionsfläche für Trump-Hasser.

NASA-Angestellte stricken während dem Regierungsstillstand

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Statler 10.01.2019 16:31
    Highlight Highlight «Ihre Omnipräsenz ist ein Symptom für die Krise der US-Medien, die auf der Jagd nach Klicks und Auflage das Schrille und Laute bevorzugen.»

    Als wäre das nur ein Problem der US-Medien.
  • Houqo 10.01.2019 06:51
    Highlight Highlight Aber, aber Herr Löpfe, AOC kommt aus der Bronx, nicht Brooklyn!
  • Don Sinner 09.01.2019 22:14
    Highlight Highlight Zitat NZZ von heute über unwahre Aussagen von Ocasio-Cortez: " Politifact untersuchte sechs Aussagen. Darunter waren: eine Halbwahrheit, vier Unwahrheiten und eine mehrfach falsche Aussage. Die «[Washington]Post» hatte ihr für eine akrobatische Rechnung mit wild herbeigezogenen Budgetzahlen vier Pinocchios verpasst, den Goldstandard der Unwahrheit." Stossrichtung des Artikels: Mrs. Ocasio und die neue Congresswomen Rashida Tlaib, welche den Präsidenten "motherf***er" nannte, seien auf dem besten Weg, bezgl. Ausdrucksweise und Verständnis von Wahrheit dem Präsidenten zu folgen.
  • malu 64 09.01.2019 20:45
    Highlight Highlight Ich sehe noch einen kleinen Funken Hoffnung für Amerika, weiter so AOC!
    Zeig den verblendeten Neureichen wo der Hammer hängt!
  • Butzdi 09.01.2019 20:12
    Highlight Highlight AOC hat NICHT vorgeschlagen 70% Taxe zu erheben. Das sind Marginal Taxes, und nur der Einkommensteil über 10 Mio $ pro Jahr würde zu dem Satz besteuert. Wenn einer also 15 verdient, zahlt er für 10 einen tieferen Satz und für 5 die 70%.
    War übrigens in den 50/60ern bei nich gleich sondern sogar bei 94%, also nichts neues und das hat den Boom der USA angekurbelt.
  • RandyRant 09.01.2019 19:07
    Highlight Highlight Also einfach so als Mensch finde ich wirkt sie eigentlich ziemlich sympathisch.
    Ihr Trotztanz ist mir zwar egal - hab ich nur dank watson mitbekommen, aber bestätigt meinen Eindruck dass sie für ihr Alter (und vor allem Amt) sehr/zu kindisch ist.
    Was ich aber echt nicht leiden kann ist dass sie was ihr Umfeld und ihre familiäre Situation angeht gelogen hat und die Medien ihren Job nicht mehr machen. womit ihr vor allem uninformierte das Bronx-Märchen noch immer abkaufen.
  • Herr Berger 09.01.2019 18:48
    Highlight Highlight Ignoriert den Wichtigtuer endlich, anstatt täglich die gleiche Leier...
  • Livia Peperoncini 09.01.2019 18:33
    Highlight Highlight Wie müssen ja nicht ständig in die USA schauen... in der Operation Neo-Libero hat es ja auch diverse akademische Showmasterinnen mit grossem Mundwerk und bescheidenem Leistungsausweis.
    • LVeecy 09.01.2019 19:29
      Highlight Highlight Wow! Und was ist so dein leistungausweis? Was machst du damit deine Interessen vertreten werden? Man kann von der Operation Libero halten was man will, zumindest stehen die für ihre Interessen ein und mobilisieren gleichgesinnte!
  • Magnum44 09.01.2019 17:15
    Highlight Highlight "Sie stamme gar nicht aus einer Arbeiterfamilie, habe an einer teuren Uni studiert, trage Designer-Klamotten (...)" Also wie so ziemlich alle im Parlament, der Präsident sowieso?
    • Cédric Wermutstropfen 09.01.2019 20:25
      Highlight Highlight Es schädigt ihre Glaubwürdigkeit. Mir persönlich ist dies Einerlei. Man kann das Proletariat auch in Designerkleidern vertreten. Ich verstehe aber die Leute gut, die ihr diese Rolle dann nicht mehr abzunehmen gewillt sind, wirkt sie doch so nicht mehr wie eine von ihnen.
  • humpalumpa 09.01.2019 16:22
    Highlight Highlight Bei AOC dachte ich jetzt zuerst an den Emmentaler Käse AOC :=)
  • Urs457 09.01.2019 16:07
    Highlight Highlight Bitte viel mehr AOC, aber nicht nur für die USA!
  • Tom Garret 09.01.2019 16:06
    Highlight Highlight „Ihre Omnipräsenz ist ein Symptom für die Krise der US-Medien, die auf der Jagd nach Klicks und Auflage das Schrille und Laute bevorzugen.“
    Und wie siehts bek Watson aus?
  • rbo 09.01.2019 15:40
    Highlight Highlight Mit den Fakten nimmt es Alexandria "Unemployment is low because everyone has two jobs" Ocasio-Cortez nicht sehr genau:
    Play Icon
    • Aussensicht 09.01.2019 17:49
      Highlight Highlight wieso nicht? ..wer zwei Jobs hat ist nicht gleich arbeitslos wenn er an einem Ort gefeuert wird. Ergo: Weniger Arbeitslose.
  • Gawayn 09.01.2019 15:13
    Highlight Highlight Das Cortez zuerst beweisen soll, das politische Handwerk zu verstehen?

    Trumpel hat X fach bewiesen, das er keinen Schimmer davon hat.

    Ja sie hat zuvor kein politisches Amt bekleidet.
    Trumpel aber auch nicht.

    Dennoch ist der orange Clown noch immer im Amt.

    Unfähigkeit, wäre noch nicht mal ein anerkannter Grund für ein Impeachment
  • Eine_win_ig 09.01.2019 14:47
    Highlight Highlight Bin ich der einzige, der aufgrund des Titels dachte, dass Trump-Anhänger dem Gruyère den Krieg erklärt habrn? ;)
  • Sauäschnörrli 09.01.2019 14:25
    Highlight Highlight Es tun alle so als wäre sie schon Kandidatin für 2020. Lasst die Frau doch erstmal das Abgeordnetenhaus aufmischen.
  • Spooky 09.01.2019 13:58
    Highlight Highlight Leonard Cohen hat auch noch gesagt:
    "I wish the women would hurry up and take over..."
    [https://cohencentric.com/2015/11/28/24006/]
  • El Vals del Obrero 09.01.2019 13:48
    Highlight Highlight Die Tendenz, dass alle in die Mitte rücken wollen ist vielleicht sogar eher einer der Ursachen der heutigen Krisen der Parteinsysteme.

    Klar, man erhofft sich so kurzfristige Vorteile. Mittel- bis langfristig verwässert man so aber nur sein eigenes Programm und die Parteien werden kaum noch unterscheidbar. Siehe SPDCDU in Deutschland. Und so wird dann plötzlich jede noch so abstruse "Alternative" attraktiv.

    Ist vielleicht mit Radiosendern vergleichbar, wenn alle bloss nur die ersten 10 Hitparadeplätze und die selben "Hits der 80er, 90er und 00er-Jahre" in Dauerschleife abspielen.
    • Borki 09.01.2019 20:32
      Highlight Highlight Darum bin ich auch ziemlich zufrieden mit unserem System mit mehr als zwei bedeutenden Parteien...

      Ich hoffe, Deutschland wird sich auch in diese Richtung entwickeln. Es wäre ihnen einfach eine bessere Alternative als diese Alternative zu wünschen...
  • Yogi Bär 09.01.2019 13:44
    Highlight Highlight Bin erfreud solche Stimmen aus den USA zu hören. Eine Reform und vernünftige Politiker braucht es.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 09.01.2019 13:37
    Highlight Highlight “There's a lot of people more concerned about being precisely, factually, and semantically correct than about being morally right,” @AOC says in response to criticism that she’s made factual errors.

    Whoaa
    Das faktenbasiert und korrekt zu argumentieren schon an sich ein moralisches Gebot ist scheint ihr nicht bewusst zu sein.
    Aber hey, was sind schon fakten, wenn man zumindest moralisch richtig liegt....
  • diff 09.01.2019 13:30
    Highlight Highlight "Denn was hat Ocasio-Cortez bislang konkret geleistet?" Nur gerade erfolgreich mit 29 Jahren einen Sitz im Kongress erobert? Und das ohne Papis Millionen.

    Finde ich persönlich schon eine beachtliche Leistung.

  • John Henry Eden 09.01.2019 13:22
    Highlight Highlight Die US-Präsidentschaftswahl gewinnt die Person, die auch Stimmen im Lager der Gegner holt. Trump gewann diese Stimmen in Form von Leuten, die genug vom politischen Establishment hatten. Die gab es gerade bei liberalen Wählern so einige.

    Welche Forderung von AOC soll Stimmen von Konservativen holen? Ich stimme daher Herrn Blunschi zu. So sympathisch mir eine Reichensteuer auch ist.

    Was halten die steinreichen Clintons und bald auch Obamas eigentlich von so einer progressiven Einkommensteuer? Wohl nicht viel, und somit hat AOC selbst parteiintern mächtige Feinde.
    • satyros 09.01.2019 16:18
      Highlight Highlight Bei einer Wahlbeteiligung von unter 60% kommt es vor allem darauf an, das eigene Lager zu mobilisieren. Die eigenen Leute zu begeistern ist deshalb um einiges wichtiger, als Gegner oder Wechselwähler zu überzeugen. Die Republikaner haben das früh begriffen und sich deshalb vom politischen Kompromiss verabschiedet. Obama ist es gelungen, Leute an die Urne zu holen, die früher nie abstimmen gingen (vor allem Schwarze, aber auch junge Neuwähler). Clinton schaffte das nicht. Sanders wäre es vielleicht gelungen, das wissen wir nicht.
    • Gawayn 09.01.2019 17:44
      Highlight Highlight @Satyros

      Auch für dich nochmals.
      In den USA gewinnt nicht der mit den
      meisten Wählerstimmen.

      Es bestimmen die Wahlmänner wer gewinnt.
      Hillary hatte deutlich mehr Wähler als Trumpel.

      Ob Hillary besser gewesen wäre, keine Ahnung.
      Eine Irre mit Verfolgungswahn. Top Politikerin
      Versus
      Ein Irrer Narzist. Ohne den blassesten Schimmer von Politik.

      Ich bin froh nicht so eine katastrophale Wahl haben zu müssen.

      Beide wären nicht wählbar gewesen




  • Max Dick 09.01.2019 13:18
    Highlight Highlight AOC ist wie noch paar andere frischgewählte Demokraten eine junge Rebellin, welche ein Parlament beleben. Ist das schlecht? Nein. Aber es bedeutet auch nicht, dass sich die demokratische Partei jetzt an ihnen zu richten hat, resp. einen Kandidaten dieses Schlages für die nächste Präsidentschaft bringen muss. Ich sehe Brown aus Ohio momentan als den besten Kandidaten. Für linken wie rechten Flügel akzeptierbar, hat 3mal die Senatswahl im wichtigsten aller battleground-Staaten Ohio gewonnen und bietet für Trump kaum angriffsflächen. Harris aus Kalifornien ist dann die ideale Vize-Kandidatin.
  • Hüendli 09.01.2019 13:16
    Highlight Highlight Tolles Format Eurer beiden Grandseigneurs; ich freue mich auf viele weitere Ausgaben im Verlauf des Jahres 😀

    Achja, zur Sache bin ich unentschlossen. Tchuligom 🤷🏼‍♂️
  • Qui-Gon 09.01.2019 13:11
    Highlight Highlight USA halt. Show vor Inhalt.
  • Lucida Sans 09.01.2019 13:02
    Highlight Highlight Was, bitte, für grossartige Leistungen erwarten Sie von einer 29jährigen? Einen Nibelpreis? Bücher? Hallo, die ist 29 und hat sich wahrscheinlich bis vor kurzem mit ihrer Ausbildung beschäftigt. Ich finde ihr Auftreten dem Trumpland angemessen, da die Wirksamkeit des lauten Aftritts bereits durch die Wahl Trumps bewiesen wurde.
    Übrigens, Trump wünscht keine Brückenbauer. Trump wünscht Trump. Und natürlich grossartige Msuerbazer.
    • Hüendli 09.01.2019 15:22
      Highlight Highlight Covfefe!
    • Hüendli 09.01.2019 16:24
      Highlight Highlight Ah jetzt, Mauerbauer, sorry 😅
    • Lucida Sans 09.01.2019 17:37
      Highlight Highlight Sorry, wenn’s pressiert, passiert‘s! Und ich kann nicht einmal die Autokorrektur dafür verantwortlich machen☺️
  • N. Y. P. 09.01.2019 12:57
    Highlight Highlight Brücken bauen kann sie später.

    Alexandria Ocasio-Cortez macht sich jetzt bekannt. Und an der Anzahl Feinde gemessen, ist sie auf dem richtigen Weg.

    Sie soll sich jetzt austoben, im politischen Sinne, danach ist immer noch genügend Zeit, sich ein mehrheitsfähiges Programm zuzulegen.

    Nur schon, dass sie Mr President einheizt und vor der Sonne steht ist doch ein Erfolg.
  • Raembe 09.01.2019 12:55
    Highlight Highlight Müssen wir alles abkürzen? Bei AOC kommt mir immer der Käse in den Sinn....
    • El Vals del Obrero 09.01.2019 13:27
      Highlight Highlight Schätze mal, das Watson-Design-Konzept lässt keine längeren Überschriften zu.
    • Gorna27 09.01.2019 17:43
      Highlight Highlight Alexandria Ocasio-Cortez ist halt nicht gerade kurz:)
    • RandyRant 09.01.2019 19:00
      Highlight Highlight Journalisten sind eben in ihren Twitterblasen unterwegs und dort wird aus Zeichenmangel alles erdenkliche abgekürzt ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Prügelknabe 09.01.2019 12:54
    Highlight Highlight Der Unterschied zwischen Frau Cortez und Herr Trump sind 43 Jahre.... Trump hatte also 43 Jahre mehr Zeit sich zu Beweisen. Besser ist das was Trump anbietet aber nicht.
  • El Vals del Obrero 09.01.2019 12:50
    Highlight Highlight Das Contra würde also heissen, die Demokraten sollten versuchen möglichst die Mitte zu besetzen. Ausserdem sollten Social Media aufhören zu existieren.

    Aber das Erstgenannte war doch schon die Strategie mit Clinton. Und das ging in die Hose.

    Wer ein totaler Republikaner-Anhänger ist, wird auch mittige oder nach rechts gerückte Demokraten nicht wählen. Ausserdem verfangen dann wieder "Elite"- und "Wall Street"-Vorwürfe und die Linkeren bleiben enttäuscht zu Hause.

    Und Social Media und die gesellschaftlichen Veränderungen, die es dadurch gab, kann man (leider) nicht einfach wieder abschaffen.
    • DemonCore 09.01.2019 13:15
      Highlight Highlight Bei Clinton lag es nicht an der politischen Positionierung, sondern an ihrer Person. Es gab wohl kaum eine falschere und heuchlerischere Kandidatur für ein Präsidialamt im 20. Jhdt.
    • Trompete 09.01.2019 13:19
      Highlight Highlight Glaubst du, dass ein "totaler Anhänger" der Demokraten einen mittigen Republikaner unterstützen würde?
      Ich denke, im 2 Parteiensystem gibt es auf beiden Seiten kaum Abweichler, solange die Mehrheiten knapp sind.
    • Max Dick 09.01.2019 13:40
      Highlight Highlight Clinton hat nicht wegen ihren politischen Positionen verloren, sondern weil sie als Person unbeliebt war und zudem einen schlechten Wahlkampf führte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • D(r)ummer 09.01.2019 12:47
    Highlight Highlight Die Ideale sind gut.
    Trumpisches vorgehen begrüsse ich eher nicht, obwohl die USA mehr von den Dems hören sollten.

    AOC sollte ihre Inhalte klar und sachlich rüberbringen. Einige Zuhörer werden dann schon verstehen, dass sie kein Venezuela will. Entschleunigung ist dringend nötig.

    Danke an die Herren Blunschi & Löpfe.
  • Gurgelhals 09.01.2019 12:46
    Highlight Highlight Sorry, aber Blunschis Kommentar ist ärgerlich und v.a. symptomatisch: Da bemüht sich eine Jungpolitikerin, die öffentliche Debatte weg von den neoliberalen Dogmas und die Medienaufmerksamkeit weg vom täglichen Getrumpel zu lenken ... und wie aus dem Nichts fixiert sich das 'Kommentariat' plötzlich auf Policyfragen und legt jedes einzelne Wort auf die Goldwaage.

    Da wird einfach mit zwei Ellen gemessen und dies wohl darum, weil es sich um eine junge Frau handelt. Ich erinnere nur daran, dass eine erbärmliche Nullnummer wie Paul Ryan dagegen jahrelang pauschal als "policy genius" gefeiert wurde.
    • Triumvir 09.01.2019 13:03
      Highlight Highlight 100 Prozent Zustimmung. Trump wurde schliesslich auch - trotz durchgeknallten politischen Ideen -> Stichwort: Mauerbau - zum Präsidenten gewählt.
    • Ohniznachtisbett 09.01.2019 13:29
      Highlight Highlight Ich glaube da hast du Blunschi falsch verstanden. Es geht nicht in erster Linie um Policy Fragen. Es geht darum, dass diese Dame genau das Gleiche macht wie Trump, einfach in die andere Richtung. Ob es für ein Land wie die USA schlau ist, dass die Gesellschaft weiter mit Maximalforderungen von den politischen Polen gespalten wird oder ob es vielleicht schlauer wäre, wieder etwas näher zusammen zu rücken, das ist die Frage die sich stellt. Ich bin hier definitiv mit Blunschi, der für mehr Konsens und weniger gepolter (von beiden Seiten) ist. Das heisst nicht, dass man sich Trump anbiedern muss.
    • Gurgelhals 09.01.2019 14:07
      Highlight Highlight 1/3 Sie macht eben nicht "genau das Gleiche", das ist genau wieder dieser frustrierende "both-sides-ism". AOC macht die Rampensau, ja; aber das ist offensichtlich schlicht nötig, um die öffentliche Aufmerksamkeit endlich mal vom Trumpschen Dauer-Affentheater weg zu lenken, denn über "langweilige" Policyfragen berichtet dann ja wieder kein Schwein. Da ist es einfach heuchlerisch, hier jetzt plötzlich die Detailfragen nach der Policy zu stellen, denn a) das ist schlichtweg nicht ihre Rolle, die sie hier spielt und b) werden diese Fragen bei den Republikanern interessanterweise nie gestellt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 09.01.2019 12:44
    Highlight Highlight 1:0 für Blunschi!
  • MomoLewinsky 09.01.2019 12:35
    Highlight Highlight Kudos für diese differenzierte Meinung und wie sie geäussert wurde. Allerdings möchte ich mit Nachdruck betonen, dass AOC einen Demokraten mit über einem Jahrzehnt Erfahrung im Amt ausgestochen hat und ihre Kampagne auf Grassroot-Finanzierung baute, was auch nach dem ‘Bern’ 2016 eine beachtliche Entwicklung ist in der US-Wahlkampfgeschichte, gerade weil AOCs Wahlkampfthemen extrem links sind. Sicher ist die zunehmende Polarisierung der Politik auch problematisch, aber es ist insofern ein Fortschritt, dass sich der Establishment-Filz in D.C. um seine Glaubwürdigkeit ernsthafte Gedanken macht.
  • LarsBoom 09.01.2019 12:33
    Highlight Highlight Das Problem bei Cortez ist auch, dass sie mitte rechts Wähler denen Trump zu viel des gutes ist und jetzt Demoktatisch gewählt haben, wieder zurück zu den Republikaner treibt. Auch für viele konservative mitte links Wähler ist sie nicht vertretbar. Das ganze Dilemma mit diesen Extremen zeigt auch wieder einmal wie idiotisch dieses zwei Parteien System in den USA ist.
    Nichtsdestotrotz tut Frau AOC der Amerikanischen Politik gut mit ihrer erfrischenden und provokanten Art.
    • El Vals del Obrero 09.01.2019 13:02
      Highlight Highlight Konservative Mitte-Demokraten werden sie wohl immer noch gegenüber Trump vorziehen und vielleicht denoch wählen gehen.

      Ausserdem glaube ich, dass die Mitte überschätzt wird, während unterschätzt wird, dass Trump sicher auch viele Wähler hatte, denen es einfach nur um "Anti-Establishment" ging. Wenn es von den Demokraten auch ein solches Angebot gäbe, was bei ihrem Parteiflügel wohl der Fall ist, würden die vielleicht auch Demokraten wählen.
    • just sayin' 09.01.2019 13:15
      Highlight Highlight seit wann gibt es nur zwei parteien zu wählen in den usa? wann wurde das geändert? ;-)

      in den staaten gibt es mehr parteien als in der schweiz - leider schaffen es in den usa nur zwei parteien eine mehrheit hinzubekommen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Parteien_der_Vereinigten_Staaten
    • El Vals del Obrero 09.01.2019 13:36
      Highlight Highlight @just sayin':

      Des Geheimnis dahinter heisst Majorz/Proporz.

      Majorz führt fast automatisch praktisch zu Zweiparteiensystem, auch wenn dieses theoretisch nicht vorgeschrieben ist. Siehe auch UK, die auch Majorz haben und wo es praktisch nur Torries und Labour gibt.

      Die Schweiz hatte vor dem Wechsel zu Proporz sogar praktisch ein Einparteiensystem (FDP).
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  • Clife 09.01.2019 12:28
    Highlight Highlight Amerika braucht nicht mehr Trump, sondern weniger. Also Politiker mit der Fähigkeit, Brücken zu bauen und Kompromisse zu schmieden. Und nicht Trump-Imitate von links.

    Lieber ein Trump von links als einer von rechts. Die Linken kommen zumindest der Mehrheit der Bevölkerung entgegen. Im Gegensatz dazu macht die Rechte einen auf Wirtschaftsboss und kümmert sich einen Dreck um andere, hauptsache die eigenen Taschen sind voll...Ich gehe soweit und sage, dass sie gerne Schweizerin werden darf und den Cassis, Berset, Maurer oder Parmelin ersetzen darf, die allesamt in ihrer Tätigkeit scheitern...
  • m:k: 09.01.2019 12:20
    Highlight Highlight Eine sympathische Frau. Allerdings kann ich jemanden der sagt es sei wichtiger moralisch richtig zu sein, als Fakten korrekt wiederzugeben als Alternative zu Trump nicht ernst nehmen.
    Benutzer Bild
    • messanger 09.01.2019 13:06
      Highlight Highlight Das Zitat ist unvollständig.

      https://twitter.com/AOC/status/1082344081567768576?s=19

      Benutzer Bild
    • stabiler 09.01.2019 14:38
      Highlight Highlight @messanger: Wer aber ständig etwas "clumsy" ist und korrigiert werden muss, dem unterstelle ich entweder a) Absicht oder b) unsaubere Recherche. Beides nicht eben toll.

      Es macht es im Übrigen auch keinen Deut besser, wenn ACO ihre "falsche Fakten" mit -
      ihrer eigenen Wertung nach - "schlimmeren falschen Fakten" (die von Donald Trump) vergleicht und herunterspielt. Frei nach dem Motto: "My lies are better than other peoples' lies because I’m a better person."

      Hier ein Faktencheck der Washington-Post:

      https://wapo.st/2sgw0oh
  • NocheineMeinung 09.01.2019 12:18
    Highlight Highlight "Ihre Omnipräsenz ist ein Symptom für die Krise der US-Medien, die auf der Jagd nach Klicks und Auflage das Schrille und Laute bevorzugen."
    Das ist keine Krise, sondern das Geschätsmodell der Medien in den USA (und auch bei uns). Wenn nur die Beliebtheit und das Geld zählen,aber die Ausgewogenheit und die Wahrheit vernachlässigt werden, ist es so, leider.
  • Rumbel the Sumbel 09.01.2019 12:17
    Highlight Highlight Man kann es auch umgekehrt sehen: Ironischerweise sind es vor allem die Linken, die den Ruhm der Rechten fördern. Insbesondere in Teilen Europas.
  • *klippklapp* 09.01.2019 12:16
    Highlight Highlight Was passiert in einem Land, in denen die Rechten immer Rechter werden und die Linken mitrücken, weil sie ja unbedingt Brückenbauer sein wollen?
    Ungefähr das was mit Deutschland, Grossbritannien und den USA in den letzten 25 Jahren passiert ist.

    Ob Trump oder nicht: Klare, laute und erfrischende Stimmen von links, werden der USA gut tun.

    Ausserdem schliessen sich klare Haltungen und Kompromisse eingehen im parlamentarischen Alltag nicht aus. Besser als wenn man im Vorhinein seine Haltungen so einwässert, dass danach nichts mehr übrig bleibt.
    • Ursus der Rächer 09.01.2019 12:56
      Highlight Highlight @klippklapp: "Was passiert in einem Land, in denen die Rechten immer Rechter werden und die Linken mitrücken, weil sie ja unbedingt Brückenbauer sein wollen?
      Ungefähr das was mit Deutschland, Grossbritannien und den USA in den letzten 25 Jahren passiert ist."
      Sie haben die Schweiz vergessen, die rückt auch immer mehr nach rechts. Sonst würden Reiche nicht immer Reicher und Arme nicht immer ärmer.
    • just sayin' 09.01.2019 13:05
      Highlight Highlight "Deswegen aber darf man nicht über die problematischen Aspekte ihrer so frischen wie forschen Wortmeldungen hinwegsehen. Faktenchecker haben ihr in mehreren Fällen Halb- und Unwahrheiten nachgewiesen."

      halb-/unwahrheiten von links sind nichts neues und auch wenn diese "klar, laut und erfrischend" vorgetragen werden, ist kein positiver effekt für die usa zu erwarten.

      leider stehen sich links wie rechts da in nichts nach. momentan ist in den usa (wie auch hier in den kommentaren) eine diskussion mehrheitlich unmöglich.

      wir beschränken uns nur noch darauf "die anderen" zu diffamieren.
    • GhustlaBich 09.01.2019 13:48
      Highlight Highlight Falsch. Die richtige Frage ist, was passiert mit einem Land, in dem die Linken die Sau rauslassen konnten? Richtig, es bilden sich Rechte Parteien, welche den Mittelstand wieder aufbauen wollen und die fahrlässige Umverteilungspolitik eindämmen wollen. Wegen dem schädlichen politisch-korrekten Diskurs, wird dieser Vorgang als negativ wahrgenommen. Hoffe dies triggert niemand zu hart.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RescueHammer 09.01.2019 12:16
    Highlight Highlight Herr Löpfe, ihr Kommentar in Ehren, es gibt darin ein paar gute Ansätze (weniger Trump). Aber auch Sie haben ihr Handwerk nicht in 2 Wochen erlernt und ich bin sicher, auch Ihnen ist schon das eine oder andere Missverständnis passiert. Lassen AOC 100 Tage arbeiten und ziehen Sie dann Bilanz.
  • GhustlaBich 09.01.2019 12:09
    Highlight Highlight Es wird Zeit ein MAGA Hut zu kaufen
    • Kastigator 09.01.2019 14:24
      Highlight Highlight An deiner Stelle würde ich erst den Akkusativ lernen. Und dann, wenn es mit dem Lesen endlich klappt, damit anfangen, mich objektiv zu informieren. Das mit dem MAGA-Hut erübrigt sich in der Folge von selbst.
    • GhustlaBich 09.01.2019 22:41
      Highlight Highlight hahaha ich achte mich bei troll comments nicht wirklich auf die Rechtschreibung
    • Kastigator 10.01.2019 15:26
      Highlight Highlight Hihi! Das ist ein erfrischend ehrliches Statement - ein Härzli dafür.
  • sgrandis 09.01.2019 12:07
    Highlight Highlight Danke Watson, schätze diesen pro contra Stil in dieser Doppelt-Kolumne sehr!! Regt sofort eine facettenreicher Meinungsbildung an.

    Wäre es eigentlich Layout-technisch möglich die beiden Kolumnen nebeneinander statt hintereinander zu bringen? oder wird was zu eng auf dem smartphone? (ich lese grad am computer)
  • P. Silie 09.01.2019 12:06
    Highlight Highlight Selbst die Washington Post hat AOC mittlerweile 4 'Pinocchios' verliehen, weil sie es oftmals mit den Zahlen nicht so genau nimmt. Was mich mehr stört, ist eher die Tatsache wie sich AOC bei der Post rausredet und ihre Lüge als OK darstellt, da sie ja angeblich einem 'guten Zweck' dient. Allen in allem eine sympathische Frau, eine gute Werbefläche, aber mit unrealistischem Programm angefangen beim Green New Deal. Trotzdem macht sie es nicht schlecht für jemand, der vor 5 Sekunden noch Kaffee servierte.. Sie hat einen Bezirk gewonnen der seit Jahrzehnten DEM's wählt und das noch ohne Konkurrenz https://www.washingtonpost.com/politics/2019/01/07/alexandria-ocasio-cortezs-very-bad-defense-her-falsehoods/?noredirect=on&utm_term=.97fa28243ea5
  • Hades69 09.01.2019 12:01
    Highlight Highlight Teile und herrsche. Heisst: Bring zwei Lager gegeneinander, schau wie Sie sich bekriegen, das Volk ist abgelenkt und im Hinter Grund werden die Faeden gezogen.
    • PVJ 09.01.2019 12:57
      Highlight Highlight Tönt gut. Aber wer zieht denn diese Fäden?
    • DemonCore 09.01.2019 13:18
      Highlight Highlight Wer die Fäden zieht? Die Echsenmenschen. Früher waren es logischerweise die Juden, bzw. Illuminati. Aber seit die Frösche schwul sind...
    • Hades69 09.01.2019 13:25
      Highlight Highlight Schau hinter den Vorhang, fuer was hat Gotten dir einen Verstand gegeben? Geh auf die Suche, hier findest du keine Antworten.
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