International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
CORRECTS BYLINE  - A protestor holds a photo of one of the victims of the deadly protests during an anti-government march in Managua, Nicaragua, Saturday, Aug. 11, 2018. The current unrest began in April, when President Daniel Ortega imposed cuts to the social security system and small protests by senior citizens were violently broken up. From then more than 300 persons have died and demonstrators have demanded that Ortega leave power. (AP Photo/Alfredo Zuniga)

Bei den jüngsten Protesten wurden zwei Demonstranten verletzt.  Bild: AP/AP

Tausende fordern Freiheit für politische Gefangene in Nicaragua – Polizei eröffnet Feuer



Tausende Menschen sind am Samstag in Nicaragua erneut auf die Strasse gegangen. Dabei haben sie die Freilassung der politischen Gefangenen gefordert.

«Lebend habt ihr sie uns genommen. Lebend wollen wir sie zurück», skandierten die Demonstranten am Samstag bei Protestmärschen in der Hauptstadt Managua und anderen Städten des mittelamerikanischen Landes. Nach Angaben der Opposition wurden seit Beginn der Proteste gegen die Regierung im April zahlreiche Regierungsgegner festgenommen und wegen Terrorismus und organisierter Kriminalität angeklagt.

Häftlinge in Sao Paulo nehmen Wärter als Geiseln

abspielen

Video: srf

In der Stadt Matagalpa im Norden des Landes eröffneten mutmassliche regierungsnahe Paramilitärs nach Medienberichten das Feuer auf die Demonstranten. Zwei Menschen wurden dabei verletzt. «Mit Mördern verhandeln wir nicht über die Freiheit», war auf Transparenten der Regierungsgegner zu lesen.

Die jüngsten Proteste hatten sich an einer Sozialreform entzündet. Mittlerweile fordern die Regierungsgegner allerdings den Rücktritt von Präsident Daniel Ortega, ein Ende der Repression und eine freie Presse. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen kamen bisher rund 450 Menschen bei den Protesten ums Leben. (sda/dpa)

Proteste und Plünderungen in Nicaragua

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

«So sehen Depressionen aus» – Facebookpost einer jungen Frau geht viral

Link zum Artikel

Kann Basel YB wieder gefährlich werden? Alle Transfers der Super League im Überblick

Link zum Artikel

Mehr Spass! Hier kommen die 24 lustigsten Fails, die das Internet gerade zu bieten hat

Link zum Artikel

Kommen Sie, kommen Sie! PICDUMP!

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Angelo C. 12.08.2018 23:17
    Highlight Highlight Kein einziger Kommentar aus der linken Ecke 😉?!
    0rtega einst ein sozialistischer Heilsbringer.

    Wikipedia:

    Zunehmend kam es zu Demonstrationen gegen den korrupten Clan um den Präsidenten. Unabhängigen Fernsehsendern erteilte das Regime während der Unruhen ein Sendeverbot. Die Demonstrationen hielten wochenlang an, Hunderttausende gingen am 30. Mai in auf die Straßen und erstmals nahm Ortega deren Anliegen überhaupt in den Mund, als er seinen Rücktritt ausschloss. Amnesty International klagte die Regierung an, eine "Shoot to kill"-Strategie anzuwenden, also die Toten bewusst in Kauf zu nehmen

Die Knollennasen machten ihn berühmt – Zeichner Mordillo ist tot

Der argentinische Zeichner Guillermo Mordillo ist tot. Er starb am 29. Juni im Alter von 86 Jahren, wie seine Agentur am Montag in Amsterdam der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.

«Es ist leider wahr. Das hat die Familie uns mitgeteilt», sagte eine Sprecherin. Menschen und Tiere mit Knollennasen waren das Markenzeichen des weltberühmten Karikaturisten.

Mordillo wurde am 4. August 1932 als Sohn spanischer Einwanderer in Buenos Aires geboren. Der Durchbruch gelang ihm Ende der 60er Jahre mit der …

Artikel lesen
Link zum Artikel