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Amerikanische Staaten wollen Venezuela aus Regionalbund OAS werfen

epa06785617 A handout photo made available by the Miraflores press office shows Venezuelan President, Nicolas Maduro, during a meeting with the board of the United Socialist Party of Venezuela (PSUV)  ...
Venezuelas wiedergewählter Präsident Nicolás Maduro hat nicht viele Unterstützer im Regionalbund OAS (The Organization of American States).Bild: EPA/MIRAFLORES/EFE

Amerikanische Staaten wollen Venezuela aus Regionalbund OAS werfen

06.06.2018, 04:0706.06.2018, 04:07

Nach der umstrittenen Wiederwahl von Präsident Nicolás Maduro in Venezuela hat die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) ein Ausschlussverfahren gegen den südamerikanischen Krisenstaat eingeleitet. Der Regionalbund verabschiedete bei seiner Vollversammlung am Dienstag in Washington eine harte Resolution, die unter anderem der Wahl vom 20. Mai die Legitimität abspricht.

Der Text wurde von 19 der 34 Mitgliedstaaten mitgetragen. Um Venezuela aus der OAS auszuschliessen, bedarf es einer ausserordentlichen Sitzung. In dieser Versammlung müssten 24 Länder für den Rauswurf stimmen.

Die venezolanische Regierung will den Regionalbund ohnehin verlassen, allerdings dauert das Austrittsverfahren noch bis April kommenden Jahres. Ein Ausschluss wäre jedoch ein deutliches Signal gegen die autoritäre Regierung in Caracas, die zuletzt international immer weiter ins Abseits geraten ist. (sda/dpa)

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