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Venezuelas Regierung wirft USA Sabotage der Präsidentenwahl vor



Einen Tag vor der Präsidentenwahl in Venezuela hat die Regierung von Staatschef Nicolas Maduro den USA vorgeworfen, mit neuen Sanktionen die Abstimmung sabotieren zu wollen. Diese seien eine «systematische Kampagne der Aggression», erklärte die Regierung in Caracas.

Die Strafmassnahmen von US-Präsident Donald Trump hätten keine rechtliche Grundlage, hiess es in der Stellungnahme vom Samstag. Es sei keine Überraschung, dass am Vorabend der Wahl, bei der das venezolanische Volk seine Demokratie gegen die imperialistischen Aggressionen verteidigen wolle, die USA einmal mehr versuchten, die Wahl zu sabotieren.

Die USA hatten am Freitag den Druck auf Venezuela erhöht. Sie brachten Maduro erstmals öffentlich in Zusammenhang mit Drogenhandel und warfen ihm vor, vom Drogenschmuggel zu profitieren. Die Regierung in Washington verhängte Sanktionen gegen die Nummer zwei in Maduros Sozialistischer Partei, Diosdado Cabello. Die USA hatten Maduro bereits mit Sanktionen wegen Verstosses gegen die Menschenrechte belegt und machen ihn verantwortlich für die Krise in Wirtschaft und Politik des ölreichen Landes.

Maduro dürfte bei der Wahl am Sonntag für sechs Jahre als Staatschef bestätigt werden, nachdem den zwei beliebtesten Gegenkandidaten die Teilnahme verboten wurde. Die Europäische Union, die USA und mehrere lateinamerikanische Staaten haben die Abstimmung kritisiert. Die Wahl findet unter starken Sicherheitsvorkehrungen statt. Teile der Opposition haben zum Boykott aufgerufen. (sda/reu)

Heftige Proteste gegen die Regierung in Venezuela

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hoppla! 20.05.2018 11:11
    Highlight Highlight Eine Gemeinsamkeit der USA und Venezuela: Beide haben völlige Nieten als Präsidenten.

    Und trotzdem, jeder der von der Politik des Busfahrers profitiert wählt in wieder. Da herrscht auch im Sozialismus der pure Egoismus.
    • Pisti 20.05.2018 12:56
      Highlight Highlight Nein wer ihn nicht wählt, kriegt nichts zu Essen auf den Tisch.
  • Sebastian Wendelspiess 20.05.2018 10:00
    Highlight Highlight Tja was die Amis anderen vorwerfen, machen sie meist seit längerer Zeit und im grösseren Masse selber.
  • rodolofo 20.05.2018 07:48
    Highlight Highlight Leider dürfte Maduro mit seinen Anschuldigungen recht haben.
    Bereits Stalin profitierte vom Angriff der Nazis auf Russland...
    Eine blutverschmierte Diktatoren-Hand verschmiert die andere...
    • Limpleg 20.05.2018 10:11
      Highlight Highlight Ach komm hör auf, Maduro würde auch Gewinnen, gäbe es mehrere Kandidaten die nicht politisch im Gefängnis sitzen und 80% der Bevölkerung hinter sich hätten.

      Man kann von den USA halten was man will, aber die Sanktionen betrifft nur das Regieme u d das ist gut so!
    • rodolofo 20.05.2018 15:56
      Highlight Highlight Die USA mit einem Präsidenten Obama war etwas Anderes als die USA mit einem Präsidenten Trump.
      Diese USA ist wieder klassisch Imperialistisch und Kolonialistisch einzuschätzen.
      Jede Opposition, die mit diesen USA gemeinsame Sache macht, ist zum Vornherein unglaubwürdig.
      Etwas besser würde es aussehen, wenn eine Unterstützung aus der Europäischen Union käme.
      Europa sollte jetzt die Führungsrolle in der "halb-freien Welt" übernehmen.
      Die USA haben sich bis auf weiteres aus dieser Welt verabschiedet...

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