International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05975596 Russian citizen, Aleksey Makeev (name unconfirmed), sits on a fence atop a building while covered in blood after an angry mob tried to lynch him for reportedly insulting Mexican people on videos and uploading them on social networks, in Cancun, Quintana Roo, Mexico, 19 May 2017. According to reports, a Mexican died after the Russian man attacked him with a knife during the incident.  EPA/ALONSO CUPUL -- ATTENTION EDITORS: GRAPHIC CONTENT

Konnte sich auf das Dach einer Wohnung retten: Russischer Neonazi in Cancún. Bild: EPA/EFE

Mob will russischen Neonazi in Mexiko lynchen – ein Angreifer stirbt



Im mexikanischen Badeort Cancún hat es eine Lynchattacke auf einen mutmasslichen russischen Neonazi mit einem Toten gegeben. Nach lokalen Berichten versuchten rund 200 Menschen, die sich über soziale Medien verabredet hatten, die Wohnung des Russen zu stürmen.

Der Mob war durch im Netz verbreitete Nazi-Symbole und rassistische Kommentare auf den Mann aufmerksam geworden. Dieser versuchte sich zunächst als eine andere Person, als Ukrainer, auszugeben. Beim Sturm auf das Apartment wehrte er sich und erstach einen jungen Mann, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Die Meute schlug mit Steinen und Stangen auf den Mann ein, er konnte noch auf das Dach eines Nachbarhauses entkommen, bevor die Polizei eintraf. Nach Angaben des russischen Konsuls kam der Mann schwer verletzt in ein Spital. Er soll zuvor schon in Russland und auch in seiner Wahlheimat Cancún gewalttätig aufgefallen sein.

Der Russe beschimpfte in Cancún immer wieder wahllos Mexikaner aufs Gröbste und filmte sich dabei. Die Videos stellte er danach ins Netz. Er verbreitete ebenfalls Filme mit Nazi-Symbolen und Hitler-Verehrungen. Nun wurde es den Anwohnern offenbar zu viel. (cma/sda/dpa)

Sieg Fail! Warum Nazis (sonst noch) Volldeppen sind

Das könnte dich auch interessieren:

«So sehen Depressionen aus» – Facebookpost einer jungen Frau geht viral

Link zum Artikel

Kann Basel YB wieder gefährlich werden? Alle Transfers der Super League im Überblick

Link zum Artikel

Mehr Spass! Hier kommen die 24 lustigsten Fails, die das Internet gerade zu bieten hat

Link zum Artikel

Kommen Sie, kommen Sie! PICDUMP!

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Silent_Revolution 21.05.2017 12:14
    Highlight Highlight Dem Verhalten des Mobs nach zu urteilen, hätten sie sich ihm und seiner Ideologie doch problemlos anschliessen können.

    Idioten!
    • Roterriese #DefendEurope 21.05.2017 16:51
      Highlight Highlight Tjo, dass war wohl Notwehr.
  • crust_cheese 21.05.2017 10:58
    Highlight Highlight Schade, hat die Meute den Nazi nicht ganz verwütscht. Den braucht echt niemand.
    • Hattori_Hanzo 21.05.2017 12:49
      Highlight Highlight Auch wenn ihn niemand braucht (ich schon gar nicht): Lynchjustiz ist immer das falsche Mittel, egal wenn es trift.
    • Silent_Revolution 21.05.2017 13:06
      Highlight Highlight Ist nicht einer der wichtigsten Kritikpunkte am Nationalsozialismus, Menschen aufgrund von Gesinnungen / Religion / Rasse tot sehen zu wollen?

      Was genau unterscheidet dich von ihm?
    • Gummibär 21.05.2017 15:55
      Highlight Highlight Rechtsextrem und im Ausland leben ist kein Widerspruch. Die erste grosse Welle von Rechtsextremen Einwanderern in Südamerika waren die Nazi-Verbrecher die (teilweise mit Hilfe der katholischen Kirche) dorthin flüchteten.
  • Raudrhar 21.05.2017 08:17
    Highlight Highlight Selbstjustiz will und kann ich nicht gutheissen.
    Aber man möge mir verzeihen, wenn sich mein Mitleid nur auf den erstochenen Angreifer erstreckt.
  • OkeyKeny 21.05.2017 06:30
    Highlight Highlight Was macht ein russischer Neonazi überhaupt in Mexiko?
    • ponebone 21.05.2017 13:17
      Highlight Highlight Die Antwort erfährst du im Text ;)
      Rassisitische Scheisse verbreiten.

Noch mehr Waffen bei Raketen-Händler entdeckt ++ jetzt ermittelt auch FBI

Der Fall machte international Schlagzeilen: Gewehre, Munition und eine knapp vier Meter lange Luft-Luft-Rakete wurden Mitte Juli im Dunstkreis des rechtsradikalen Milieus in Norditalien gefunden. Drei Personen wurden bis anhin verhaftet, darunter ein Schweizer, der jahrelang für die Schweizer Rüstungsindustrie tätig gewesen sein soll.

Nun hat die italienische Polizei im Haus des Rechtsextremen in Turin weitere Waffen beschlagnahmt. Die Polizei fand bei der Razzia ein Sturmgewehr, eine Machete, …

Artikel lesen
Link zum Artikel