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DISTRIBUTED FOR UNICEF - Italian Coastguard, children, volunteers and officials take part in a symbolic rescue of paper boats to send a message to the G7 leaders to take action to safeguard children on the move off a beach in Palermo, Italy, on Thursday, May 25, 2017. The paper boats made by school children as a symbol of the fragility and unseaworthiness of the vessels that thousands of children are forced to board in their journeys across the Mediterranean contain special messages from young people across Italy. Schoolchildren, volunteers, migrants and refugee adolescents wade in to 'rescue' the boats which commemorate those children who lost their lives trying to reach Europe in flimsy, unseaworthy vessels. Refugees and locals watch the paper boats being collected by children. (Salvatore Cavalli/AP Images for UNICEF)

Flüchtlinge und Freiwillige in Palermo. Bild: AP/UNICEF

Warum Jugendliche aus Afrika flüchten: Europa nicht primäres Ziel



Jugendliche flüchten aus Afrika nach einer neuen Studie oft ohne Wissen ihrer Eltern. Zudem wollen sie nicht explizit nach Europa, sondern nur weg von Gewalt und Elend.

«Auslöser der Flucht ist primär nicht der Wunsch, nach Europa zu gelangen, sondern vielmehr die schreckliche Lebenssituation daheim», sagte Sarah Crowe, Sprecherin des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF am Dienstag in Genf. UNICEF hatte die Studie in Auftrag gegeben. Befragt wurden 850 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren.

Während in griechischen Aufnahmezentren meist Familien aus Syrien, dem Irak und Afghanistan seien, kämen in Italien vor allem Afrikaner an. Von Januar bis Juni seien dort 12'000 Minderjährige angekommen, 93 Prozent davon ohne Eltern.

Drei Viertel der in Italien befragten Jugendlichen sagten nach diesen Angaben, sie hätten die Fluchtentscheidung allein getroffen. Neben der schwierigen politischen Lage gaben sie als Grund häusliche Gewalt, Zwangsehe oder mangelnde Bildungschancen an.

Viele seien oft zwei Jahre unterwegs gewesen und unter schwersten Bedingungen nach Libyen gekommen, sagte Crowe. Fast die Hälfte sei in Libyen entführt, festgehalten oder erpresst worden.

Erst die desolate Lage dort habe sie zur lebensgefährlichen Flucht nach Europa getrieben. «Wenn der Löwe hinter dir steht und das Meer vor dir liegt, gehst du auf das Meer», zitierte Crowe einen Jungen aus Gambia. (cma/sda/dpa)

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