International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06824529 Migrants descend from the Diciotti, an Italian Coast Guard patrol boat, carrying over 500 migrants rescued in recent days in the Mediterranean and a corpse in the port of Pozzallo, Sicily island, southern Italy, 19 June 2018. On board there are also 42 refugees rescued from the 'Trenton' ship of the US Navy from the shipwreck in front of the Libyan coast in which more than 70 people are missing.  EPA/FRANCESCO RUTA

Ein Boot der italienischen Küstenwache mit über 500 Flüchtlingen an Bord, am 19. Juni in Pozzallo, Sizilien. Bild: EPA/ANSA

Deutlich weniger Flüchtlinge an Europas Aussengrenzen

Die Organisation für Migration (IOM) in Genf hat die neusten Zahlen zu den Migrationsbewegungen nach Europa publiziert. Die Unterschiede zum Vorjahr sind frappant. Seit Anfang des Jahres sind deutlich weniger Flüchtlinge nach Europa gekommen als in den Vorjahren.



54'300

Menschen sind von Anfang Januar bis Mitte Juni an Europas Aussengrenzen angekommen. 

187'000

waren es im selben Zeitraum 2017.

390'500

im selben Zeitraum im Jahr davor.

80 Prozent

erreichen Europa nach wie vor über das Mittelmehr. Die meisten kamen in Italien an, gefolgt von Spanien und Griechenland.

16'400

Menschen kamen in Italien an, vor allem aus Libyen und Tunesien. Im vergangenen Jahr waren es im gleichen Zeitraum sieben mal so viele; im Jahr davor sogar elf Mal so viele Personen.

16'300

kamen in Spanien an, vor allem aus Marokko, davon 2700 über Land (über Ceuta, Melilla, Portugal) Im letzten Jahr waren es insgesamt 28'700.

epa06647225 Some of nine immigrants rescued by members of the Civil Guard Special unit of subaquatic activities (GEAS) pose in Ceuta, Spain, 05 April 2018. Immigrants were rescued when they attempted to travelled in a small boat trying to reach Ceuta.  EPA/Reduan

Aus dem Meer gerettete Flüchtlinge in Ceuta. Bild: EPA/EFE

21'000

kamen in Griechenland an (vor allem Syrer, Iraker und Afghaner), davon 8000 über Land. 2017 kamen im selben Zeitraum 35'000 Menschen an, im Jahr davor lag die Zahl bei 177'000 Menschen.

9000

Flüchtlinge und Migranten wurden bis Ende Mai in Bulgarien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Albanien und Ungarn gezählt.

1000

Menschen starben im Mittelmeer als vermisst gemeldet. Im Vorjahr waren es 3100. Die Zahl dürfte nach Angaben von Hilfsorganisationen aber deutlich höher sein. Nicht jede Schiffstragödie werde bekannt. (dwi/sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Nach dem vielen Schnee kommt der Föhnsturm

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Donald Trumps christliche Dschihadisten

Christliche Fundamentalisten waren mit dabei, als das Kapitol gestürmt wurde. Sie bilden einen zentralen Bestandteil von Trumps Kampftruppen – und sie sind brandgefährlich.

Kuhhörner, die Flagge der Südstaaten, Wikinger-Felle und Runen: All dies bringen wir in Verbindung mit den Chaoten, welche das Kapitol in Washington gestürmt haben. Wir denken an Neo-Nazis und weisse Herrenmenschen. Gerne übersehen wir die Vielzahl von christlichen Symbolen, die ebenfalls mitgeschleppt wurden, etwa Fahnen, auf denen die Liebe zu Christus verkündet wird.

Die gewalttätigen Proud Boys sind vor dem Sturm gar zum Gebet niedergekniet. Das ist kein Zufall. «Die Extremisten unter den …

Artikel lesen
Link zum Artikel