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Wie Algerien 13'000 Flüchtlinge in die Wüste schickte

Bild: AP/AP

Seit Oktober 2017 blockiert die Europäische Union viele Flüchtlingsrouten nach Europa – und erhöht den Druck auf die nordafrikanischen Länder. Die Auswirkungen dieser Politik zeigen sich mitten in der Sahara.

25.06.18, 10:29 25.06.18, 11:48


Von einem isolierten Grenzposten aus tief in der Sahara kann man sie sehen, die vertriebenen Flüchtlinge, die zu Hunderten vom Horizont her kommen. Von Weitem sehen sie aus wie Punkte, die sich elend über diese unversöhnliche Landschaft schleppen. Sie sind diejenigen, die überlebt haben.

Algerien hat hier in der Wüste in den letzten 14 Monaten mehr als 13'000 Flüchtlinge ausgesetzt, berichtet die Agentur «The Associated Press» (AP). Darunter schwangere Frauen und Kinder. Sie wurden ohne Wasser oder Nahrung zurückgelassen, zum Teil wurden sie mit Waffen bedroht und all dies bei Temperaturen von 48 Grad Celsius.

A truck carrying goods and migrants drives through Niger's Tenere desert region of the south central Sahara on Sunday, June 3, 2018. Once a well-worn roadway for overlander tourists, the highway’s 4,500 kilometers (2,800 miles) are a favored path for migrants heading north in hopes of a better life _ and more recently thousands who are being expelled south from Algeria. (AP Photo/Jerome Delay)

In grossen Trucks werden die Flüchtlinge in die Wüste gefahren und dann ausgesetzt. Bild: AP/AP

Die meisten von ihnen gehen in den Niger, wo sie über 15 Kilometer langes Niemandsland wandern, um den Grenzposten Assamaka zu erreichen. Er ist weniger eine Stadt als eine Ansammlung aus wackligen Häusern, die langsam im Sand versinken.

Andere Flüchtlinge irren tagelang durstend in der Wüste herum, bevor sie von einem UN-Rettungsteam aufgegabelt werden. Wieder andere schaffen den Weg durch die Sahara nicht und sterben unterwegs. 

Ein Ort im Nirgendwo: Assamaka

Totgeburt in der Wüste

«Jeder ist auf sich allein gestellt», sagte Janet Kamara zu AP. Ihr Körper schmerzt noch immer von der Geburt ihres toten Kindes, das sie inmitten der Sahara zur Welt gebracht hat. Den kleinen Körper beerdigte sie in einem Grab im Sand. Blut klebte ihr noch tagelang an den Beinen, ihre Fussgelenke sind noch immer geschwollen.

Sie erinnert sich an mindestens zwei Nächte in der offenen Wüste, bevor die Gruppe, mit der sie unterwegs war, gerettet wurde. Sicher ist sie sich über die Zeitabfolge aber nicht. «Ich habe meinen Sohn verloren», sagt die Liberianerin, die in Algerien ein Geschäft daraus gemacht hatte, Essen und Trinken zu verkaufen. Im Mai war sie ausgewiesen worden.

A migrant who was expelled from Algeria sits by a water point in a transit center in Arlit, Niger on Friday, June 1, 2018. With scars on his hands and arms, some assume he endured the unspeakable in Algeria, a place where many have been jailed, beaten and robbed by authorities before being abandoned at gunpoint in the Sahara Desert. (AP Photo/Jerome Delay)

Oft müssen die Flüchtlinge erst kilometerweit laufen, um an die nächste Trinkwasserquelle zu gelangen. Bild: AP/AP

Die Massenausweisungen in Algerien sind seit Oktober 2017 stark angestiegen. Damals verstärkte die EU den Druck auf nordafrikanische Länder, Flüchtlinge von ihrem Kurs nach Europa abzuwenden. Hauptsächlich handelt es sich um Migranten aus Mali, Gambia, Guinea, der Elfenbeinküste und dem Niger. 

Mit dem Wissen der EU

Ein Sprecher der EU sagte gegenüber AP, dass man sich dessen bewusst sei, was in Algerien geschieht, dass eigenständige Länder aber Flüchtlinge ausweisen können, solange keine internationalen Gesetze verletzt werden. Algerien bekommt auch keine finanzielle Unterstützung von der EU, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen, wie dies beispielsweise im Niger der Fall ist. Es erhielt allerdings 111,3 Millionen Dollar an Hilfsgeldern von Europa zwischen den Jahren 2014 und 2017.

«Es gibt Leute, die es nicht ertragen konnten. Sie setzten sich einfach hin und wir haben sie zurückgelassen. Sie litten zu sehr.»

Aliou Kande

Die Flüchtlinge, mit denen die AP gesprochen hat, erzählen davon, zu Hunderten in Lastwagen geladen und sechs bis acht Stunden lang nach Süden gefahren worden zu sein, wo sie schliesslich am «Point Zero» abgeladen und in Richtung Niger gewiesen wurden. Zu Fuss. Im Juni letzten Jahres wurden einige Flüchtlinge sogar vor dem «Point Zero» abgesetzt – ganze 30 Kilometer von der nächsten Trinkwasserquelle entfernt.

A sandal lies on the ground in Niger's Tenere desert region of the south central Sahara on Sunday, June 3, 2018. (AP Photo/Jerome Delay)

Die Wüstensonne ist unerbittlich. Bild: AP/AP

Es dauert nur Sekunden, bis die Hitze des Sandes die Schuhe durchdringt und der Schweiss bei der ersten Berührung mit der heissen Luft verdunstet. Schutz vor der Sonne gibt es keinen und die Atmung brennt wie die Luft aus einem heissen Ofen in der Lunge. Aber ein Zurück gibt es nicht mehr.

Sie kehrten nie mehr zurück

«Es gibt Leute, die es nicht ertragen konnten. Sie setzten sich einfach hin und wir haben sie zurückgelassen. Sie litten zu sehr», erzählt Aliou Kande, ein 18-jähriger Senegalese gegenüber AP. Allein in seiner Gruppe, die aus rund 1000 Personen bestand, gaben rund ein Dutzend Menschen auf. Sie hätten sich verlaufen und seien nie mehr zurückgekehrt.

Kande berichtet weiter, dass ihm die algerische Polizei alles abgenommen habe, das er bei sich hatte. Insgesamt seien dies 400'000 Dinar, also rund 340 Dollar und ein Samsung-Telefon gewesen.

«Die Gefahren der Sahara» titelt die AP dieses Video. (AP Video/Nat Castaneda)

Unzählige Videos der AP bestätigen die Erzählungen der Flüchtlinge. Sie zeigen hunderte von Menschen, die von Lastwagen wegstolpern und sich langsam in der Wüste verlieren. Die algerischen Verantwortlichen wollten sich zu den Anschuldigungen nicht äussern. (doz)

«Ich konnte nicht sagen, wer tot war und wer noch lebte»

Video: srf

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Brikne, 20.7.2017
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119Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 25.06.2018 21:36
    Highlight Die Lösung wäre: Follow The Money!

    Aber da ginge es den NGOs an den Kragen.
    Und das möchten die Linken lieber nicht.
    4 8 Melden
    • Fabio74 25.06.2018 22:06
      Highlight Dummes Zeug wie immer
      Follow the money heisst, das Geld wird aus Afrika abgezogen und nach Europa transferiert. Und dieses Geld fehlt dann unten
      8 4 Melden
    • Spooky 25.06.2018 23:12
      Highlight Von diesen armen Schluckern in der Wüste profitieren die Flüchtlingshelfer und die Schlepper. Und Leute, die arbeiten müssen, werden abgezockt.
      6 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 26.06.2018 00:05
      Highlight @Spooky

      Sie meinen die Freiwilligen welche zumeist unentgeltlich arbeiten profitieren davon, oder gar die Organisationen selbst, welche kaum ihre Schiffe bezahlen können? Das klingt nicht besonders logisch.
      7 4 Melden
    • Spooky 26.06.2018 04:46
      Highlight "Sie meinen die Freiwilligen welche zumeist unentgeltlich arbeiten..."

      Hahaaa....du bist ein Lustiger!
      6 4 Melden
    • Fabio74 26.06.2018 07:42
      Highlight Es geht aber um die Ursache WARUM Leute flüchten. Aber dazu wäre mal weiter denken gefragt
      3 4 Melden
  • Flughund 25.06.2018 19:42
    Highlight Was mich nervt ist das hier wieder wie üblich (immer von den selben Apologeten) die Humanitäts-Keule aus dem Schrank geholt wird.
    Denn wer die Menschlichkeit auf seiner Seite hat, der ist im Recht. Und wer es wagt, dem Furor der Humanität entgegenzutreten, der entlarvt sich selbst als Unmensch oder Zyniker.
    Eventuelle Kontrahenten stehen zwangsläufig als kalt oder empathielos da. Deshalb auch wird dieser Trumpf gern in Form der Anklage ausgespielt. Es geht darum, das Gegenüber und seine Ansichten als unmenschlich oder inhuman zu brandmarken.
    14 8 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 26.06.2018 00:16
      Highlight @Flughund

      In einem Streitgespräch wird dem Gegner immer eben jenes Attribut, das wir an uns selbst als besonders ausgeprägt wahrnehmen, in Abrede gestellt.

      Bitte sagen Sie mir doch eine Tugend die höher zu Gewichten wäre, als die Menschlichkeit.
      7 7 Melden
    • Flughund 26.06.2018 09:15
      Highlight Eben das ist ja meine Kritik es gibt kein höheres Gut, diese Karte sticht immer.
      2 0 Melden
    • Andi Amo 26.06.2018 20:00
      Highlight @Flughund

      Die und die Nati-Karte.
      Wer einmal so gebrandmarkt wird, und das passiert in gewissen Kreisen sehr schnell, dem werden die übelsten Eigenschaften und Einstellungen gleich mit angedichtet. Speziell in Deutschland!
      1 1 Melden
  • He nu.. 25.06.2018 17:51
    Highlight ....der Hamner wird uns irgedwann auch treffen. Vielleicht noch verreckter als wir uns es vorstellen können, dessen bin ich mir sicher!
    6 4 Melden
  • durrrr 25.06.2018 17:17
    Highlight Diese Story zeigt wieder mal schön auf, dass es absolut unvernünftig ist in Europa Anreize für eine massenhafte Migration zu schaffen. Es ist einfach unverantwortlich. Eine repressive Migrationspolitik wäre definitiv eine nachhaltigere Lösunh. Der Westen muss endlich mehr in Afrika investieren, vor allem in die Agrarwirtschaft und Bildung. Man kann diese rapide wachsende Bevölkerung einfach nicht mehr mit einer mitteralterlichen Kleinbauernlandwirtschart versorgen. Aber das wollen halt die linken NGOs auch nicht.
    147 22 Melden
    • James McNew 25.06.2018 17:43
      Highlight Der Westen sollte aufhören, seine Agrar- und andere Exporte m
      nach Afrika zu subventionieren und so lokale Märkte zu zerstören. Westliche Firmen sollten aufhören, nur gerade lokale Gesetze zu befolgen, (sofern die korrupten Behörden diese überhaupt durchsetzen) und aufhören, Gewinne abzusaugen. Der Westen sollte aufhören, korrupten Staatsführern Asyl für ihr illegales Geld zu bieten und medizinische Versorgung in Luxus-Spitälern. Der Westen sollte aufhören, Waffen in Kriegsgebiete zu exportieren. Ich garantiere dir, lieber durrr: Bei all dem sind sicher nicht deine linke NGO schuld...
      33 5 Melden
    • Fabio74 25.06.2018 18:57
      Highlight Falsch. WIr subventionieren unsere Agrarprodukte, produzieren zu viel und überschwemmen Afrika damit und machen deren Markt kaputt. Wir fordern von den Afrikaner auf Zölle zu verzichten, riegeln unsere Märkte aber ab.
      Wir liefern Schrott nach unten wissentlich, dass das Zeug dort unten nicht richtig entsorgt wird
      Wir sorgen dafür dass Steuersubstrat nach Europa transferiert wird durch Holdingkonstrukte
      Wir sollten: keine korrupten Regimes mehr dulden und hofieren. Weder Waffen liefern, noch deren Gelder horten. Wir sollten für Bildung und Perspektiven sorgen....
      18 5 Melden
    • Fabio74 25.06.2018 19:00
      Highlight @Teil2 mit Projekten die nachhaltig sind, die für die lokalen Märkte funktionieren. LAndwirschaft anhand der lokalen Klimasituation.
      Den Konzernen die Menschenrechtsverletzungen dulden auf die Finger klopfen, Stichwort Konzernverantwortungsinitiative.
      MEhr Bildung, weniger Kindersterblichkeit, gleich sinkende Geburtsraten
      10 4 Melden
  • Markus Hofstetter 25.06.2018 15:08
    Highlight Wer den Begriff "Massenausweisungen" verwendet, sollte andere dann aber nicht für die "Masseneinwanderung" kritisieren.
    161 26 Melden
    • James McNew 25.06.2018 19:21
      Highlight Als ob es hier darum ginge. Aber: Wenn staatlich organisiert Massen auf Lastwagen geladen und abgeführt werden, ist das schon eine Massenausweisung.
      6 5 Melden
    • Markus Hofstetter 25.06.2018 20:51
      Highlight Als während der Hochphase der Flüchtlingsmigration der letzten Zeit "Massen" nach Deutschland einwanderten, wurde auch nicht von Masseneinwanderung gesprochen bzw. wer dies getan hätte, wäre dafür kritisiert worden. Es ist nur ein Detail, aber korrekt ist es nicht. Ich erwarte schon, dass mit gleichen Ellen gemessen wird.
      6 4 Melden
    • Fabio74 25.06.2018 22:08
      Highlight und was hilft dies zum Thema? eigentlich nichts.
      4 5 Melden
  • Spooky 25.06.2018 14:51
    Highlight "Algerien bekommt auch keine finanzielle Unterstützung von der EU, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen, wie dies beispielsweise im Niger der Fall ist. Es erhielt allerdings 111,3 Millionen Dollar an Hilfsgeldern von Europa zwischen den Jahren 2014 und 2017."

    Und was genau hat Algerien mit diesen 111,3 Millionen Dollar gemacht?
    46 4 Melden
  • Röleböle 25.06.2018 13:52
    Highlight da war ist eine doku auf srf.
    system milch.
    multis der nahrungsmittelindustrie und ihre lobbys setzen europaweit subventionen durch. die hiisigen bauern produzieren fleissig (zu viel!!) milch, die die industrie dankend zu dumping preise abkauft.
    der lokale bauer leidet, und die überproduktion wird als billiges milchpulver in afrika verkauft.
    und, oh wunder, der bauer in afrika kann seine milch auch nicht mehr verkaufen.
    was ihn dann bald mal auf den weg nach europa bringt...
    91 16 Melden
    • Baba 25.06.2018 15:59
      Highlight Und das gleiche geschieht mit Geflügelfleisch, das nach Westafrika "exportiert" wird. Hierzulande ist ja v.a. die Pouletbrust gefragt, allenfalls noch Schenkel aber der Rest ist nicht interessant.

      Nun wird dieses Fleisch in Blöcken gefroren nach Westafrika verschifft und zerstört dort die lokale Geflügelzucht. Nebst dem, dass es ein riesiges Gesundheitsrisiko darstellt, da - einmal vom Schiff runter - die Kühlkette in keiner Weise mehr gewährleistet ist.

      Es ist eine Schande, wie die erste Welt Afrika und seine Menschen ausnimmt und misshandelt. Unterstützt von den dort regierenden Despoten.
      32 6 Melden
    • aglio e olio 25.06.2018 16:20
      19 4 Melden
    • durrrr 25.06.2018 17:19
      Highlight Für viel schädlicher halte ich jedoch die hohen Importzölle mit denen Europa seine Landwirtschaft abschottet. Dadurch haben afrik. Bauern keine Chance auf einen int. Marktzugang und werden sich demnach kaum weiterentwickeln.
      12 7 Melden
    • Fabio74 25.06.2018 19:01
      Highlight @durrr: Du siehst die Perversion. Was wir nicht wollen subventioniert verscherbeln aber von unten den Zaun hochziehen und sich wundern.
      7 4 Melden
    • aglio e olio 25.06.2018 19:42
      Highlight durrr, Importzölle sind nicht das Problem.
      Es ist die subventionierte Landwirtschaft Europas, welche mit ihren Produkten die afrikanischen Märkte zerstört.
      http://m.dw.com/de/eu-freihandel-mit-afrika-unfairer-deal/a-37073640
      4 3 Melden
    • durrrr 25.06.2018 20:38
      Highlight Aglio e olio
      Sorry aber die deutsche Welle ist kaum eine objektive bzw. ernstzunehmende Quelle für solche Themen. Die dritte Welt nimmt Abermilliarden von Dollar Schaden an den Zöllen der ersten Welt. Das ist nun mal Fakt. Dass die Exportsubventionen nicht schädlich für Afrika sind hab ich übrigens nirgends behauptet.
      3 3 Melden
    • Fabio74 25.06.2018 22:10
      Highlight @durrr: Und was ist deine Quelle? Europa zwingt die Afrikaner Zölle abzubauen um den afrikanischen Markt mit subventionierten Gütern zu überschwemmen.
      5 1 Melden
    • durrrr 26.06.2018 00:05
      Highlight @Fabio74
      An dieser Stelle möchte ich dich gerne darauf hinweisen, dass es bei den schädlichen Subventionen in der Landwirtschaft ja gerade deine "bösen bösen Neoliberalen" sind, welche diese minimieren wollen. Bürgerliche Klientelpolitiker und vor allem auch linksgrün befürworten mehrheitlich Agrarsubventionen. Letztere betreiben damit in erster Linie eine ökologische Fehlsteuerung, welche die Weltmarktpreise letzen Endes genau so verzerren wie Exportsubventionen. Auch das Aufheben von Importzöllen im Sinne von Freihandel wird von links aus ideologischen Gründen immer noch strikt abgelehnt.
      1 1 Melden
  • spam.0815 25.06.2018 13:50
    Highlight "Die Sahara ist jetzt ein Friedhof unter freiem Himmel".

    Eindrückliche Doku über die Migrationspolitik der EU in Afrika, wer von dieser profitiert und welchen Preis die Migrant*innen dafür zahlen.

    www.arte.tv/de/videos/078195-000-A/tuersteher-europas/
    32 21 Melden
  • Ril 25.06.2018 13:47
    Highlight So entsorgt man also Menschen. Ich könnt' k*tzen.
    51 38 Melden
  • Quacksalber 25.06.2018 13:24
    Highlight Am meisten betroffen macht mich, wie Afrikaner miteinander umgehen und wie wenig ein Menschenleben zählt. Warum ist die EU an allem Schuld? Ich habe auch wenig Lust zuzusehen wie ein europäisches Land nach dem anderen an die Rechtspopulisten fällt.
    185 28 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 25.06.2018 23:59
      Highlight Wie scheinheilig wir Europäer sind, hier ein Auszug:

      www.sueddeutsche.de/wirtschaft/freihandel-eu-importe-torpedieren-afrikas-wirtschaft-1.3314106!amp

      Märkte ruinieren, Bodenschätze rauben, Wasser in Form von Früchten und Gemüse für uns beanspruchen und dann sagen, schaut für euch.

      Wir sind massgeblich schuld an der Lage in Afrika. Unsere Firmen sollen sich zurückziehen oder wirklich fair Handeln, aber dann wäre hier auch alles so teuer wie es sein müsste.
      4 5 Melden
  • Glücksbringer 25.06.2018 13:18
    Highlight Der Titel des Artikels sollte heißen:
    Wie Algerien, die EU und die Schweiz 13’000 Flüchtlinge in die Wüste schicken
    38 110 Melden
    • Roterriese 25.06.2018 14:06
      Highlight Nicht wirklich..
      51 11 Melden
    • Sepp1212 25.06.2018 14:14
      Highlight Wie viel von deinem Vermögen, deinem Habitat oder deiner Freizeit hast du denn schon für diese Menschen aufgebracht?
      38 15 Melden
    • John Carter 25.06.2018 15:16
      Highlight Die Menschen haben sich selber auf den Weg gemacht, wohlwissend was auf sie zukommt. Das jetzt alle Anderen daran schuld sein sollen stimmt so nicht.

      Afrika hat Tausende Milliarden an Entwicklungshilfe bekommen. Wo ist das Geld geblieben, was haben die NGOs dort unten mit dem vielen Geld gemacht.

      Es sind keine Kriegsgebiete aber arm sind sie alle. Afrika hat 1.5 Mia. Einwohner. Vielen geht es wegen der Korruption schlecht. Trotzdem können nicht alle kommen.
      52 16 Melden
    • Domino 25.06.2018 16:17
      Highlight Glücksbringer: du hast die Leute in die Sahara geschickt
      6 11 Melden
    • Glücksbringer 25.06.2018 16:30
      Highlight Die Flüchtlinge werde zurück nach Süden geschickt, weil sie nicht weiter nach Europa können. Aber nicht nur die EU, sondern auch die Schweiz hat ihre Grenze dicht gemacht.
      Was die Frage von Sepp1212 betrifft: Hätte ich nichts für sie getan, würde ich hier nicht so mitreden können. Aber ich habe wirklich so viel ich konnte von meinem Geld und meiner Zeit eingesetzt und tue es immer wieder.
      15 18 Melden
    • Roterriese 25.06.2018 17:15
      Highlight @Glücksbringer schon deine Terminologie ist falsch. Was ein Flüchtling ist, ist in der Genfer Flüchtlingskonvention geregelt. Ich denke kaum, dass eine Grosszahl dieser illegalen Immigranten (Richtige Terminologie), die Flüchtlingseigenschaft erfüllen würde.
      22 12 Melden
    • durrrr 25.06.2018 17:24
      Highlight @Glücksbringer
      Du machst einen Denkfehler! Würde Europa tatsächlich eine repressive Migrationspolitik betreiben und seine Grenze dicht machen, würden sich viel weniger auf den Weg nach Europa machen und in der Sahara stranden. Eine Politik der offenen Grenzen führt zu einer Sogwirkung und Tausenden von Toten in Wüste und Meer. Unbegreiflich, dass es tatsächlich noch Leute gibt, die das immer noch nicht verstehen^^
      25 8 Melden
    • John Carter 25.06.2018 18:45
      Highlight @Ueli der Knecht!

      NGO's sind Nichtregierungsorganisationen die vor Ort ohne Profit arbeiten und versuchen den Leuten zu helfen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Nichtregierungsorganisation

      Glencore ist genau das Gegenteil!

      4 1 Melden
    • Fabio74 25.06.2018 19:03
      Highlight falsch Durrr. Aber netter Versuch. Die Geschichte der Menschheit zeigt anderes. Wo Hoffnungslosigkeit und Perspektivlosigkeit herrscht, gehen die Menschen. Und zwar dorthin wo sie glauben herrsche ein besseres Leben.
      Nicht umsonst würden Menschen in Melilla und Ceuta sich grauenhafte Verletzungen an den Zäunen holen und de facto keine Chance haben rüberzukommen.
      Die Nachrichten, dass Tausende im Mittelmeer krepieren kommt auch dort unten an. Aber die Hoffnung auf ein besseres Leben ist nun mal grösser.
      6 7 Melden
  • Wilhelm Dingo 25.06.2018 13:09
    Highlight Afrika braucht einen Masterplan für Wirtschaft, Bildung, Sicherheit und Geburtenkontrolle.
    56 8 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 25.06.2018 14:20
      Highlight Ich finde afrikanische Firmen dürfen sich mit unlauteren Mitteln Grund und Boden in aller Welt zu eigen machen und dort dann die Bevölkerung zu unwürdigen Bedingungen schuften lassen. Auch wäre es nur fair diese dann von Bildung fern zu halten. Bei einer etwas aufmüpfigen Bevölkerung dürfen sie auch Diktatoren installieren und Bestechungsgelder fliessen lassen.

      Wenn dann die unterdrückten und ausgebeuteten nach Afrika wollen einfach die Schotten dicht machen und solange es geht weiter abkassieren.

      Das wäre eine sehr gute Lösung des Problems.

      PS ich vergass wir besitzen keine Bodenschätze.
      26 31 Melden
    • The Origin Gra 25.06.2018 14:57
      Highlight @Wilhelm Dingo: Wird die Wirtschaftslage in Afrika besser werden auch ganz Automatisch die Geburtenzahlen sinken.

      Wie in der Schweiz wo noch bis in die Siebziger Grossfamilien mit Dutzenden Kindern gang und gäbe waren.

      Aber ja, es könnte halt sein das ein CEO ein paar Milliönchen weniger an Boni und ein Aktionär ein paar Milliönchen weniger an Dividenden hat.
      Geht gar nicht, ist Ungerecht, also weiter wie bisher
      30 3 Melden
    • einmalquer 25.06.2018 15:20
      Highlight Da werden die Unternehmen in dieser globalisierten Wirtschaft nicht mitmachen wollen
      12 0 Melden
    • Fabio74 25.06.2018 19:06
      Highlight wir sehen ja wie die Konzernverantworungsinitative vernichtet wird. Kein Allheilmittel aber ein Schritt in eine Richtung.
      Dann hören wir auf Steuersubstrat abzuziehen aus diesen Ländern. Helfen eine bedarfsorientierte nachhaltige Landwirtschaft aufzubauen.
      Hören auf Waffen zu liefern, parkieren die Gelder dieser Regimes nicht mehr hier
      4 2 Melden
  • The Origin Gra 25.06.2018 13:00
    Highlight Scheinbar werden Lager in den Subsahara-Ländern ja in Europa gerade In.


    Man weiss was mit den Menschen dort passiert (Vergewaltigt, Misshandelt und als Sklaven verkauft oder in der Wüste Ausgesetzt) aber es interessiert nicht, ist halt Unbequem.

    Nur sollte dann z.B. der EU der Friedensnobelpreis aberkannt werden und der Westen sollte sich dann Unterstehen von "Humanitären Werten" zu Reden, die scheinen Inexistent zu sein.

    36 26 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 25.06.2018 12:47
    Highlight ...und dann gibt es jene die vom Sofa aus schreiben wir hätten weder Geld noch Platz um sie aufzunehmen. Fühlt ihr euch jetzt wenigstens so schlecht wie ihr seid?

    Freundliche Grüsse Djinn
    47 70 Melden
    • Roterriese 25.06.2018 14:09
      Highlight Nö ich fühl mich gerade spitze. Was tust DU gegen die Krise? Gehst DU vor Ort helfen oder verfasst du nur linkspopulistische Kommentare?
      41 21 Melden
    • Sepp1212 25.06.2018 14:15
      Highlight Was hast du denn diesbezülich schon geleistet?
      32 11 Melden
    • Groovy 25.06.2018 15:17
      Highlight Ich bewundere deine Einstellung <...>
      5 19 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 25.06.2018 16:49
      Highlight Es geht doch vielmehr darum was ich nicht getan habe. Ich habe beispielsweise nicht ausgegrenzt, nicht diskriminiert und nicht bevorteilt. Ausserdem besitze ich Empathie und kann unter einem solchen Artikel nicht Dinge schreiben wie:

      "Nö ich fühl mich gerade spitze."

      Was bringt es, wenn ich aufzähle was ich alles geleistet habe? Ihr glaubt es ohnehin nicht.

      Da zähle ich lieber auf was ihr nicht erreicht habt:

      Alles.

      PS lasst euch durch diese Formulierung nicht verwirren, das seid ihr schon genug.


      Roterriese das angefügte Bild ist nur für Sie.
      11 17 Melden
    • Roterriese 25.06.2018 17:12
      Highlight Also auf gut Deutsch: Ein linkspopulistischer Internettroll, der selber nichts gegen die Migrationskrise gemacht hat.
      18 9 Melden
    • durrrr 25.06.2018 17:28
      Highlight @Gutmensch
      Die Menschen machen sich ja gerade deshalb auf den Weg weil Europa (noch) nicht abgeschottet ist! Politik der offenen Grenzen fördert solche Dramen wie in diesem Artikel. Denk mal drüber nach....
      8 7 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 25.06.2018 18:24
      Highlight @Roterriese #NotMyNati

      Sie kennen mich nicht persönlich und gerade deswegen ist es vollkommen irrelevant diesbezüglich etwas zu schreiben. Ich kann lediglich über den Inhalt der Kommentare urteilen.

      Ob Sie denken, dass ich ein Troll bin ist genau so unwichtig wie die Herzchen und Blitze unter den Kommentaren.

      Was kümmert mich ein Herz auf Watson das nicht geklickt wurde, wenn anderswo wegen rechten Populisten ein echtes verstummt, das hätte gerettet werden können?

      Sie denken es ist eine Errungenschaft hier geboren worden zu sein, dabei ist es lediglich ein Privileg.







      5 5 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 25.06.2018 18:41
      Highlight @durrrr

      Und wenn wir alle Schotten dicht machen geht es ihnen besser? Sie sind ja nicht grundlos geflohen, weil die Reise so schön ist. Wer alle Hoffnung auf ein besseres Leben verliert, schliesst sich denen an die ein besseres versprechen. Egal wie unsinnig diese Versprechen auch sind. Menschen ohne Hoffnung explodieren überdurchschnittlich oft.

      Wir rauben ihnen das Land und die Schätze, nun wollen sie etwas davon zurück. Dumm für unsere Wohlstands Gesellschaft, aber nur gerecht.
      6 4 Melden
    • Fabio74 25.06.2018 19:08
      Highlight @durr: Immer noch falsch. Die Leute kommen weil sie dort wo sie sind keine Hoffnung haben.
      Du kannst 10km hohe Zäune bauen die Leute kommen. Solange ein Funken Hoffnung besteht, gehen LEute dorthin wo sie glauben Hoffnung zu finden.
      Die Welt ist komplexer als Türe zu und dann seh ich nichts mehr
      7 3 Melden
    • Fabio74 25.06.2018 19:09
      Highlight @riese:ICh glaubt nicht dass dein "Troll" dafür verantwortlich ist, dass die scheinheilige Schweiz Waffen liefert und Gelder der korrupten Regimes hortet, und auch nicht dafür, dass Steuersubstrat aus diesen Ländern abgezogen wird.
      Die Welt ist ein paar Dimensionen komplizierter
      4 4 Melden
  • aglio e olio 25.06.2018 12:44
    Highlight Der Artikel ist Pflichtlektüre für alle die meinen, man sollte jegliche im Mittelmeer aufgegriffenen Flüchtlinge direkt in das Land zurückbringen in dem sie eingewassert haben.
    37 54 Melden
    • John Carter 25.06.2018 15:27
      Highlight Alle in Europa Aufnehmen? Dann werden noch viel mehr kommen. 1.5 Mia. Menschen leben in Afrika. Bis 2050 sind es dann 3 Mia.

      Das sind viele arme Menschen die dann auch profitieren wollen.

      Und in Afghanistan, Pakistan, Indien, Burma mit den Rohingyas (400'000 ohne Heimat) gibt es noch mehr Menschen denen es schlecht geht - auch die möchten ins gelobte Land Eurpa kommen.

      Wenn die Afrikaner kommen können, dürfen die Asiaten auch kommen. Alles andere wäre ja unfair.
      28 12 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.06.2018 15:29
      Highlight Meinst du wirklich, es würde sich nur die Bohne was verbessern, wenn Europa unbesehen alle Flüchtlinge/Migranten aus dem Mittelmeer aufnimmt?
      Das Gegenteil wäre der Fall - mit Sicherheit.

      Man hat die Situation seit vielen Jahren einfach schleifen lassen und dazu noch Merkelsche Einladungen verschickt. Da wundert es wirklich nicht, dass wir jetzt eine Katastrophe haben, die eigentlich nur mit einem klaren Schnitt behoben werden kann. Die Gesetze anwenden, wie sie gedacht sind und die entsprechenden Länder massiv unter Druck setzen, endlich in ihrem Chaos Ordnung zu machen.
      27 12 Melden
    • aglio e olio 25.06.2018 16:31
      Highlight Rabbi, wenn du unsere Situation als Katastrophe beschreibst, wie nennst du dann deren Situation?

      "...klaren Schnitt behoben...Länder massiv unter Druck setzen...in ihrem Chaos Ordnung zu machen"

      Ist dir bewusst wie agressiv deine Worte sind?
      10 13 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.06.2018 17:10
      Highlight Mit Katastrophe meinte ich das was im Artikel beschrieben ist und zusätzlich die Flüchtlinge auf dem Meer und die Sklavenmärkte und die Situationen in den entsprechenden Ländern, die einfach nichts für ihre Leute tun.
      Gemessen damit ist das bei uns (noch) Pipifax.
      5 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.06.2018 17:15
      Highlight Es gibt Länder in Afrika, die einigermassen gut funktionieren. Aus denen gibt es kaum Flüchtlinge. Das zeigt doch, dass es auch anders gehen könnte.

      Wenn Europa unbegrenzt und unbesehen Flüchtlinge/Migranten aufnimmt, ist niemandem geholfen. Damit unterstützt man eher noch die betreffenden afrikanischen Regimes - neben vielen anderen unschönen Nebenwirkungen.
      9 3 Melden
    • John Carter 25.06.2018 18:54
      Highlight Scholl Latour machte mal die Aussage:

      Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wird selbst Kalkutta ...

      https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Scholl-Latour
      3 0 Melden
    • Fabio74 25.06.2018 19:11
      Highlight @yussuf und womit unter Druck setzen?
      Hören wir auf Steuern abzuziehen aus diesen Ländern. Hören wir auf Regimegelder nach Europa zu locken. Hören wir auf unsere Märkte abzuschotten von den Afrikanern aber verlangen die Zölle aufzuheben.
      Investieren wir in Bildung, in Perspektiven, helfen wir mit kleinen Projekten eine nachhaltige Landwirtschaft aufzubauen
      Hören wir auf unseren Elektroschrott billigst dort unten zu entsorgen.
      4 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 26.06.2018 10:01
      Highlight Fabio
      Alles nette Ideen. Nur müssen nicht wir in Bildung, etc. investieren, sondern diese Länder. Wenn wir das tun, geht es unweigerlich schief. Das zeigt die Erfahrung bei vielen solcher Projekte.
      Dass Geld von den Regimes nach Europa, oder sonst wohin fliesst, kann man kaum verhindern. Immerhin ist es bei einem Regimewechsel doch oft so, dass die Gelder blockiert werden und wieder ins Land zurück fliessen. Der Punkt ist, dass man unterbindet, dass Regimes auf eigene Kasse wirtschaften können. Da braucht es schon ein wenig diplomatisches Geschick um das erreichen zu können.
      0 1 Melden
  • Posersalami 25.06.2018 12:30
    Highlight Relativierende Hass-Kommentare in 3..2..1..

    --------------

    Meine Damen und Herren, das ist die Realität! Europa lässt lieber 10 tausende von Menschen elendig vor den Toren verrecken, anstatt sich etwas zu strecken. Die Toten im Mittelmeer sind nur die Spitze des Eisbergs. Ob so viel Bigotterie fällt es mir gerade schwer, mein Mittagessen drinnen zu behalten.
    106 114 Melden
    • ThomasHiller 25.06.2018 12:41
      Highlight 1) - Ja, grundsätzlich will ich dir gerne Recht geben.
      Es stellt sich aber die Frage, ob die Welt besser wird, wenn wir allem Elden abhelfen. Es helfen nicht unsere guten Worte oder guten Taten, die Menschen müssen ihre Probleme auch vor angehen. Das ist im Umgang mit Diktatoren schwer, und gerade in Afrika gibt es viele von ihnen.
      Wenn wir aber nicht endlose Züge an Flüchtlingen produzieren wollen, müssten wir selbst vor Ort eingreifen - und genau das wollen ja genau die nicht, die jetzt meinen, wir müßten die VErantwortung übernehmen.
      41 9 Melden
    • ThomasHiller 25.06.2018 12:46
      Highlight 2) - Es ist vielleicht nicht schön zu sagen, daß ist nicht unser Problem.
      Es sind aber Länder, die ihre eigenen Entscheidungen treffen. Ein Blick in die neuere Geschichte zeigt aber auch, daß es sich zunehmend mehr Länder nicht gefallen lassen, wenn wir - quasi von oben herab - moralisieren und ihnen erzählen, wie sie es machen sollen.
      Bei allem Elend ist es also politisch manchmal besser, andere ihre eigene Verantwortung (die Länder wie die Flüchtlinge) tragen zu lassen.

      Wie gesagt, wäre die Welt besser, hättest du uneingeschränkt recht und das Problem bestünde nicht.
      42 12 Melden
    • Groovy 25.06.2018 12:51
      Highlight Muss ich mich jetzt schuldig fühlen?
      Sollten die afrikanischen Staaten nicht mal dafür sorgen, dass es gar nicht so weit kommt? Geld ist genug vorhanden, aber ungerecht verteilt... Afrika wird nicht gerettet, indem alle zu uns kommen. Bigotterie gibt es auch bei vielen anderen Themen. Kein Grund sein MIttagessen gleich loszuwerden...
      66 19 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 25.06.2018 12:55
      Highlight Nun, dank der Sahara, dem Mittelmeer, und ihren semi bis nichtdemokratischen Anrainern kann die EU die Drecksarbeit in der Migrationspolitik an andere Staaten und Mutter Natur outsourcen. (Und ja, das ist bewusst so zynisch geschrieben).
      Diese Menschen zahlen den Preis dafür, dass wir in Europa seit Jahren ein emotionsgesteurt Migrationspolitik betreiben, die Ziellos zwischen Härte und Güte schwankt.
      Ich verdeutliche die Probleme in der Migrations/Asyl politik immer an drei Beispielen:
      22 13 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 25.06.2018 12:59
      Highlight 1. Was ist Asyl, was Migration. Wenn sie in Armut lehben und nach Europa gehen sind sie Migrant, wenn die Armut in ihrem Land zu Bürgerkrieg führt zwischen zwei Ethnien, sind sie Flüchtling, dabei haben sie in der ersten Situation nur Proaktiv gehandelt.
      2. Die beliebten Schwächsten der Schwachen die es zu schützen gilt (gerne und oft von Pfister verwended, passt gut in den kath). Niemand der es nach Euopa schafft gehört zu den Schwächsten der Schwachen. Diese währen die geistig wie körperlich Behinderten Kinder einer ethnischen Minderheit, diese und ihre Familien müsste man Ausfliegen.
      24 10 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 25.06.2018 13:03
      Highlight Daraus leitet sich ab, wollen wir wirklich den Schwächsten helfen oder denjenige, bei denen wir zumindest die Hoffnunf haben können, dass eine Mehrheit nach einigen Jahren selbstständig leben kann? Das sich die Politik des Herbstes 2015 finanziell nicht lohnt, sondern ein akt der Humanität war, ist heute klar.
      3: Eine Europäische Lösung müsste die Vortstellungen von verschiedensten Staaten unter einen Deckel bringen, die ganz unterschiedliche "Identitäten" und auch erfahrungen mit Migration haben, ohne einen Machtblock, der Druck aufbauen kann, geht da nichts und dieser fehlt.
      18 3 Melden
    • El diablo 25.06.2018 13:09
      Highlight Entschuldige, aber wo haben wir genau die Verantwortung für Menschen, die von Algerien nach Niger flüchten? Europa kann wegen seines Wohlstandes an vielen Orten helfen, aber wir sind nicht für alle Leidenden dieser Welt verantwortlich. Ein bisschen Selbstverantwortung muss man diesen Ländern geben.
      53 27 Melden
    • Genital Motors 25.06.2018 13:18
      Highlight Relativierende Hass-Kommentare in 3..2..1..

      Mimimii :D
      22 85 Melden
    • Andi Amo 25.06.2018 13:53
      Highlight Jaja Europa ist Schuld. Ich und meine Nachbarn und mein Land soll an den ganzen Tragödien Schuld sein. Nicht die Schlepper, die Millionen mit dem Elend verdienen. Nicht die internationalen Konzerne aus den USA oder die chinesischen Staatsbetriebe, die Afrika ausbeuten. Nicht die afrikanischen Machthaber, die eine Bevölkerungsexplosion zulassen und sich am Schluss wundern, wenn bei 7 oder 10 Kindern pro Familie nicht Arbeit für jeden da ist. Die Europäischen Mittelstand Steuerzahler sollen das also Ihrer Meinung nach alles ausbaden, was vorher ganz viele andere schon falsch gemacht haben?
      28 11 Melden
    • NaSkivaL 25.06.2018 14:57
      Highlight Ich hab's satt, dass im Katastrophen- und Verlustfall von Europa gesprochen wird. Aber wenn es um die Verteilung des Reichtums geht, stehen nur noch die Firmen und Bonzen da. Volk kriegt grad genug, um keinen Aufstand zu machen.

      Ich schliesse mich 100% dem an, was Matti_St gesagt hat! Sprechen wir über das Verursacherprinzip und räumen dort durch. Nicht beim bösen Europa! Sondern bei den narzisstischen und psychopathischen Planetenzerstörern und deren als Politiker getarnten Lakaien.
      19 4 Melden
    • Markus Hofstetter 25.06.2018 15:06
      Highlight Europa lässt dann aber auch wieder Flüchtlinge hinein und sorgt damit, dass noch mehr Leute Hoffnung kriegen und mit Schlauchbooten eine gefährliche Reise auf sich nehmen.

      Ja, ich weiss, man könnte sie auch direkt holen. Doch dafür sind es einfach zu viele.
      9 4 Melden
    • Domino 25.06.2018 15:07
      Highlight Afrika hat einen Geburtenüberschuss von 80‘000 pro Tag...
      16 6 Melden
    • Fabio74 25.06.2018 19:12
      Highlight @domino: DEm ist so und solange die Bildung der Frau keine Beachtung findet geht es so weiter.
      2 0 Melden
  • happygoalone 25.06.2018 12:15
    Highlight Die erste Welt wird sich irgendwann verantworten müssen. Wir haben alles und wenn wir wenig haben, haben wir immer noch viel. Wie kann man helfen?
    85 190 Melden
    • Schmirinskis 25.06.2018 15:46
      Highlight Wie kann man den Kommentar von spam.0815 blitzen? Danke für dein Engagement 💚
      2 11 Melden
  • Micha Schläpfer 25.06.2018 12:10
    Highlight 😢☝️❤! und gleichzeitig sieht man Senegal an der WM jubeln, alles so unwirklich, verstörend. Einfach in der Wüste ausgesetzt....
    40 30 Melden
    • Posersalami 25.06.2018 12:35
      Highlight Was hat denn der Senegal mit der Praxis in Algerien zu tun? Die beiden Länder trennen doch mindestens 2000km!
      33 10 Melden
    • Ichiban 25.06.2018 13:04
      Highlight Diesen kommentar verstehe ich jetzt nicht ganz. Senegal wird hier nicht als flüchtlingsland genannt. Soll die weltmeisterschaft den erst welt ländern vorbehalten sein? Mit etwas mehr solidarität konnten sogar diese flüchtlinge wieder jubeln.
      27 5 Melden
  • Matti_St 25.06.2018 11:37
    Highlight Es wird Zeit, nicht nur die Kosten der Flüchtlinge aufzuzeigen. Jetzt muss mal die Gewinne der europäischen Firmen durch die Korruption und Ausbeutung in Afrika aufgelistet werden. Und dann können wir über unser Verursacherprinzip sprechen.
    197 199 Melden
    • Andi Amo 25.06.2018 13:48
      Highlight Als ob nur europaische Unternehmen (nicht Nationen und auch nicht Heinz und Kunz) Geschäfte in Afrika machen würde. Erkundige dich doch mal wie die USA und vor allem Chinesische Staatsbetriebe mittlerweile Afrika ausbeuten!!!
      Wieso nehmen die eigentlich keine afrikanischen Flüchtlinge auf? Wieso immer nur Europa?
      Und dann reden wir doch bitte auch endlich mal über die astronomischen Geburtenraten in Afrika. Ist es vielleicht mit ein Grund, dass viele in Afrika arbeitslos sind, wenn jede Familie um die 7-12 Kinder hat? Einfach auch mal bitte diese Fakten miteinkalkulieren. Danke.
      47 13 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 25.06.2018 14:12
      Highlight @Andi Amo

      Sollen sie etwa mit ihren Schlauchbooten nach Asien oder Amerika fahren?

      Ja es gibt nebst den Europären auch andere die Afrika ausbeuten. Macht das unser Handeln jetzt irgendwie besser?

      Das Fehlen jeglicher sozialer Sicherheiten bringt Menschen dazu dass ihre Kinder für ihre Sicherheit direkt aufkommen müssen. Sprich: Viele Kinder viel Sicherheit. Ausserdem ist die Kindersterblichkeit hoch und die Geburtenrate liegt knapp unter 5 und nicht wie sie sagen bei 7-12.

      Ich habe die Faktoren mit einkalkuliert und komme zum Ergebnis, dass wir echte Europäer sehr überheblich sind.
      16 19 Melden
    • Matti_St 25.06.2018 15:02
      Highlight Klar die anderen... Echt jetzt?

      Irgendjemand muss anfangen. Und Europa sollte das schnell machen. Und wieso? Nirgendwo ist Afrika näher als zu Europa. Wenn es Europa schafft, einen Marshallplan zu erarbeiten, der wirklich allen nutzt, werden sich die Chinesen und Amis anpassen müssen.

      Zu den Grossfamilien... Wieso hatten wir vor 70 Jahren auch so viele Kinder? Ach ja, die Sterblichkeitsrate war viel höher. Und mit abnehmender Sterblichkeitsrate, werden auch in Afrika die Geburten zurückgehen. Das passiert nicht sofort, aber in Generationen. Wie auch bei uns.
      14 8 Melden
    • Fabio74 25.06.2018 19:14
      Highlight @andi amo: Weil zwischen Afrika und den USA TAusende Kilometer Wasser ist? Europa sollte einen Marshallplan schaffen und zusammen was erreichen.
      MAn hat einiges gemacht. Aber es fehlt noch vieles
      3 0 Melden
    • Andi Amo 25.06.2018 21:34
      Highlight @Linksgrün-versiffter Gutmensch;
      Genau diese gefährliche Überfahrt würde doch dafür sprechen, dass die Migranten andere, auf dem Landweg erreichbare Zufluchtsorte aufsuchen müssten. Das tun sie aber nicht. Wieso? Weil Europa immer noch viel zu fest mit einer besseren Zukunft und vor allem mit offenen Soziallsystemen lockt! Und wenn man vom Verursacherprinzip spricht, muss man auch alle Verursacher miteinbeziehen und nicht nur von uns Europäern eine alleinige Verpflichtung einfordern. Und für das Fehlen jeglicher sozialer Sicherheiten sind in allererster Linie die Machthaber verantwortlich!
      0 0 Melden
    • Andi Amo 25.06.2018 21:40
      Highlight Ich finde es überheblich und realitätsfremd, wenn verblendete Menschen im kleinen Europa das Gefühl haben, wir könnten die ganze Welt retten! Denen sage ich immer, bitte schaut auf die Weltkarte, vergleicht das kleine Europa mit Afrika und der arabischen Welt und dann stellt die Bevölkerungszahlen gegeneinander und vor allem – schaut die Bevölkerungsentwicklungen der nächsten Jahrzehnte an! Und dann gebt mir eine realistische Einschätzung, wieviele Migranten Europa überhaupt ertragen würde, ohne die eigene Identität komplett zu verlieren. Bitte Leute, schauts euch an und wacht endlich auf!
      1 1 Melden
    • Fabio74 25.06.2018 22:18
      Highlight @andi amo 1. Nach Europa kommen ca 14% aller FLüchtlinge, sprich der weit aus grösste Teil sind Binnenflüchtlinge in Afrika. Es gibt in den ärmsten Ländern riesige Flüchtlingslager.
      2. Keiner sagt Europa muss die Welt retten, aber Europa hat Mitverantwortung Hilfe zu leisten in Afrika. Themen Korruption bekämpfen, keine Waffen mehr liefern, nachhaltige PRojekte finanzieren und unterstützen, aufhören Steuersubstrat abzuziehen etc usw
      1 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 25.06.2018 22:27
      Highlight @Andi Amo

      Aiaiai, was hatte ich schon Angst "die eigene Identität komplett zu verlieren", aber dann habe ich gemerkt, dass diese in mir ist und von niemandem Verändert wird, ausser von mir selbst.

      Knapp 70 Millionen sind Weltweit auf der Flucht. Europa hat über 740 Millionen Einwohner. Angenommen wir würden alle bei uns aufnehmen. Wäre jeder 10 ein Migrant. Aiaiai was habe ich Angst, wirklich gfürchig.

      Ausserdem, was habt ihr solche Angst eure Herkunft zu verlieren, seid ihr so vergesslich? Oder vergessen es gar die anderen für euch und ihr habt gar nie eine Identität bessesen?
      0 2 Melden
    • Andi Amo 25.06.2018 22:49
      Highlight @Linksgrün-versiffter Gutmensch

      Ziemlich schwach von Ihnen, dass Sie jetzt persönlich werden müssen! Obwohl Sie mich 0 kennen. Sind Ihnen schon die Argumente ausgegangen???

      Gehen Sie doch mal in einen städtischen Kindergarten. Wenn von allen Kindern nur noch gerade eins oder zwei schweizer Eltern, einen schweizer Namen hat und schweizerdeutsch spricht,ist es doch nur eine Frage der Zeit,bis die ursprüngliche Sprache, die hiesige Mentalität und Kultur und auch der Gemeinschaftssinn verloren geht. Und das will ich nicht! Ab einem gewissen Prozent an Migranten stirbt die einheimische Kultur aus
      1 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 25.06.2018 23:47
      Highlight @Andi Amo

      Ich entschuldige mich, falls Sie sich angegriffen gefühlt haben. Das war nicht meine Absicht. Ich wollte lediglich zum Denken anregen und nicht verletzen.

      Es ist aber nunmal so, dass niemand ausser uns, unsere Kultur vergessen kann. Wenn es geschieht sind wir selbst schuld, nicht jene die gekommen sind.
      0 2 Melden
    • Andi Amo 26.06.2018 18:36
      Highlight @Linksgrün-versiffter Gutmensch

      Die schweizerischen Kinder und deren Kinder werden (hoffentlich) die hiesige Kultur und Mentalität noch lange bewahren, denn sie sind es in meinen Augen auf jeden Fall wert. Ich finde viel Eigenschaften, die die Schweiz ausmachen, sehr schön und erhaltenswert!

      Aber was denken Sie, wie lange wird sich an die Schweiz und die hiesigen Verhältnisse angepasst und nicht umgekehrt, wenn in städtischen Kindergärten nur noch zwei Kinder aus der Schweiz stammen? Oder gar keines mehr? Wer pflegt dann ein Schweizerdeutsch oder unsere Umgangsformen, wer feiert unsere 1/2
      0 0 Melden
    • Andi Amo 26.06.2018 18:44
      Highlight 2/2 Traditionen, wenn praktisch alle Kinder aus anderen Ländern und Kulturen stammen und Ihre Wurzeln hier haben? Gehen Sie mal in einen Kindergarten in gewissen Stadtkreisen, sie werden Klassen finden, wo kein Kind mehr schweizer Eltern hat und kaum eines Deutsch spricht, geschweige denn Schweizerdeutsch. Wer soll denn da noch unsere Kultur weitertragen? Ich sage nicht, die Flüchtlinge oder Migranten sind Schuld - wir sind Schuld, dass wir dies so zulassen. Und daraus leitet sich meine politische Einstellung zur Einwanderung eins zu eins ab, auf Misständen wie diesen. Weil diese uns einholen!
      0 0 Melden
    • Matti_St 26.06.2018 19:05
      Highlight Siehst du Andi, das ist der grosse Unterschied zwischen uns. Ich mag es, wenn viele Kulturen zusammentreffen und auch neue entstehen. Aber auch ohne Zuwanderung entwickeln wir uns immer weiter. In der Kunst, Sprache, Technologie usw. Ich halte es für wichtiger, wenn ich den gegenüber verstehe anstatt Angst zu haben, dass das Schweizerdeutsch verschwindet. Wird es so oder so.
      Ich sehe das so. Nach deiner Meinung würden wir noch an Felswände malen, das Feuer mit uns mittragen und Werkzeuge aus Stein herstellen.
      1 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 26.06.2018 20:14
      Highlight @Andi Amo

      Sind jetzt auch noch die Einwanderer schuld an der heroische Eidgenosse eine tiefe Geburtenrate hat? Es hält uns niemand davon ab 15 Kinder zu zeugen.

      Es liegt an uns diese Kinder und auch unsere Schweizerdeutsch zu lehren. Eltern aus Syrien oder Eritrea können das ja nicht, woher auch, es spricht ja kaum jemand mit ihnen. Wie wäre es Trudi Gerster mässig den Stadtpark zu rocken? Wenn man keine Zeit aufbringt um die angeprangerten Missstände zu beheben (nicht auf Sie bezogen, sondern generell) ändert sich weder die Situation noch die Zukunft. Einfach eigentlich.
      0 1 Melden
  • Olmabrotwurst 25.06.2018 11:32
    Highlight Das ist wirklich krank in der Wüste am Tag 50°C in der nacht -25°C im Schnitt das überlebt doch kein Mensch ohne richtige Versorgung
    48 19 Melden
  • pun 25.06.2018 11:27
    Highlight Nicht, dass das ein besonders neues Phänomen wäre, Emmanuel Mbolela schildert diese Taktik zum Beispiel bereits 2014 in seinem Buch über seine Flucht, die sechs Jahre dauerte. Aber jetzt kann niemand mehr sagen, sie hätten davon nichts gewusst. Genauso von den Sklavenmärkten in Libyen. Es ist eine verdammte Schande und so unglaublich traurig, dass die Tränen gleich mittrocknen.
    128 133 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 25.06.2018 13:24
      Highlight Unendlich traurig und grausam, wie wir mit unseren Mitmenschen verfahren.

      Hier ein Link zu NZZ-Bericht über das Buch „Mein Weg vom Kongo nach Europa“ von Emmanuel Mbolela:

      https://www.nzz.ch/zuerich/den-stimmlosen-eine-stimme-geben-1.18405562
      14 12 Melden
    • Genital Motors 25.06.2018 13:33
      Highlight Mein Humor ist so trocken, da gibts keine nassen Tränen.
      13 44 Melden
    • Fabio74 25.06.2018 19:15
      Highlight @genital wer nur Verachtung für Menschen hat, dem fehlts an jeder Art Verstand, Anstand und Moral... aber nichts neues im Westen
      3 2 Melden
    • Genital Motors 25.06.2018 21:49
      Highlight Sorry aber ich helfe li3ber schweizern in der schweiz. Da wäg ich halt ab. Und ich weiss dass meine hilfe ankommt
      2 2 Melden

Migranten in Italien: Hass, Hetze und Gewalt

In Italien häufen sich die Attacken auf Menschen mit dunkler Haut. Der Staatspräsident spricht von «Barbarei», Kirchenmänner von «Rassismus» – die Regierung hält Berichte dazu für erfundenen «Unsinn».

Er habe «nur die Waffe ausprobieren» wollen, sagte der frühere Senatsangestellte zu den schrecklichen Ereignissen an jenem 17. Juli in Rom. Der Mann hatte auf ein 13 Monate altes Baby gefeuert, das Kind einer Roma-Familie wurde verletzt. Es sind Fälle wie diese, die Italien in diesem Sommer bewegen – und für eine heftige Rassismusdebatte gesorgt haben.

Seit Wochen schon werden in dem Land Migranten attackiert, vor allem solche mit schwarzer Haut. Es sind längst nicht nur Beleidigungen. Immer …

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