International
Migration

120 Migranten im Mittelmeer in Seenot

120 Migranten im Mittelmeer in Seenot

24.11.2018, 11:1524.11.2018, 15:11

Rund 120 Migranten sind nach Angaben einer Hilfsorganisation im Mittelmeer in grösster Seenot. Ihr Schlauchboot laufe vor der libyschen Küste voll Wasser; mehrere Menschen seien angeblich bereits ertrunken, schrieb die Organisation Mediterranea Saving Humans am späten Freitagabend auf Twitter.

Man habe sowohl die Seenotrettungsleitstelle in Rom als auch die libysche Küstenwache informiert. Es gebe aber keine Antwort aus Libyen.

Die Organisation betreibt eine Beobachtermission auf dem Mittelmeer, ihr haben sich auch die deutsche NGO Sea Watch und die spanische Proactiva Open Arms angeschlossen. Das eigene Schiff sei Stunden entfernt, teilte Mediterranea mit.

Seit die italienische Regierung keine Rettungsschiffe privater Organisationen mehr in die Häfen des Landes lässt, kommen kaum noch Migranten in Italien an. Italien will, dass die libysche Küstenwache die Menschen wieder zurück in das Bürgerkriegsland bringt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Malis Verteidigungsminister nach Angriff von Dschihadisten tot
Der Verteidigungsminister von Mali, Sadio Camara, ist nach koordinierten Angriffen von Dschihadisten und Tuareg-Rebellen auf Einrichtungen des Militärs und der Regierung ums Leben gekommen.
Ein Militärsprecher gab am Abend im staatlichen Fernsehen den Tod Camaras bekannt. Nach den Angriffen am Samstag waren auf sozialen Medien Bilder der ausgebrannten Residenz des Generals verbreitet worden, über sein Schicksal herrschte jedoch bis zur offiziellen Todesnachricht Ungewissheit.
Zur Story