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Dramatische Rettungsaktion auf den Philippinen – Super-Taifun tötet 25 Menschen

16.09.18, 05:24 16.09.18, 07:30


Durch den Super-Taifun «Mangkhut» sind am Samstag auf den Philippinen nach Angaben des Katastrophenschutzes mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Behörden mitteilten, starben die meisten Menschen durch Erdrutsche in der Region Cordillera.

Die Erdrutsche wurden durch den Sturm und die mit ihm einhergehenden heftigen Regenfälle ausgelöst. Der Sturm war mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde über die Nordspitze des südostasiatischen Landes hinweggezogen und hatte eine Schneise der Verwüstung gezogen.

Sehr viel Glück hatte der Mann im nachstehenden Video. Es gelang ihm, sich an einem Baum festzuklammern. Gemäss CNN konnte er aus den reissenden Wassermassen gerettet werden.

Am Sonntag zog der Sturm weiter in Richtung Hongkong und die chinesische Küste. Die Spitzengeschwindigkeiten von «Mangkhut» überstiegen jene von Hurrikan «Florence», der in den USA bereits 13 Menschen das Leben gekostet hat.

Höchste Alarmstufe in China

Das nationale chinesische Wetteramt gab am Sonntag die höchste Taifun-Alarmstufe aus und warnte davor, dass «Mangkhut» der bisher stärkste Taifun werden könnte, der in diesem Jahr auf die chinesische Küste trifft.

Der Wirbelsturm wird voraussichtlich ab Sonntagnachmittag oder am Abend mit voller Wucht die Südküste erreichen. Zehntausende Menschen wurden in Sicherheit gebracht und Schiffe zurück in die Häfen beordert.

Hier trifft der Super-Taifun auf das chinesische Festland. 

Auch die Millionenmetropole Hongkong bereitete sich am Sonntag auf den kompletten Stillstand vor und rief die höchste Taifun-Warnstufe der Stadt aus. Fernsehsender zeigten Bilder von starken Regenfällen, die sich über der Stadt entluden.

Casinos in Macau schliessen

Hunderte Flüge wurden gestrichen, der Nahverkehr eingeschränkt und Bewohner aus tief liegenden Gebieten in Sicherheit gebracht. Das Wetteramt warnte vor Sturmfluten und Überschwemmungen, die noch schwerere Verwüstungen anrichten könnten als Taifun «Hato» im vergangenen Jahr, für den Hongkong zuletzt die höchste Warnstufe ausgegeben hatte.

Hier fliegen Gegenstände in einem Fitness-Center durcheinander. 

Auch die für ihre Casinos- und Luxushotels bekannte Stadt Macau bereitete sich auf den Taifun vor. In der Stadt waren durch «Hato» – dem schlimmsten Taifun seit 50 Jahren – mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Behörden ordneten am Samstagabend die Schliessung der Casinos der Stadt an. (sda/reu/dpa/vom)

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