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epa07155239 Members of Jordan Civil Defense rescue team search for a missing girl in Madaba Governorate, around 50km south west of Amman, 10 November 2018. Jordan on 09 November was hit by thunderstorms which led to heavy rains and flash floods in some areas. According to local media news, some three thousand tourists were safely evacuated from the Petra site, while civil defense personnel was working near Madaba and other parts to clear the roads. All security and rescue services are on alert. 11 people died according to the Government Spokeswoman Jumana Ghunaimat.  EPA/ANDRE PAIN

Ein Retter sucht am Samstag in Madaba, 50 km von Amman, nach einem vermissten Mädchen.  Bild: EPA/EPA

Mindestens elf Tote bei Überflutungen in Jordanien



Bei schweren Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen in Jordanien sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Betroffen war auch die antike Felsenstadt Petra, dort mussten nach Angaben des Zivilschutzes mehr als 3700 Touristen in Sicherheit gebracht werden.

In Teilen des Unesco-Welterbes und seiner Umgebung stand das Wasser bis zu vier Meter hoch, wie das Staatsfernsehen am Samstag berichtete.

Die Unwetter trafen am Freitag vor allem den Süden des Landes. Fünf Tote gab es in Madaba, drei Menschen starben in Dabaa südlich von Amman. Ein weiteres Opfer wurde aus Maan gemeldet. Unter den Toten sei auch ein Rettungshelfer, sagte ein Sprecher des Zivilschutzes.

In Madaba suchten die Rettungskräfte nach zwei Mädchen, die vermutlich von den Fluten mitgerissen wurden, wie ein Sprecher des Zivilschutzes im Fernsehen sagte. Die Rettungskräfte setzten demnach Helikopter und gepanzerte Fahrzeuge ein, um Menschen aus den Wassermassen zu retten und nach Vermissten zu suchen.

Nach heftigen Regenfällen in Dabaa wurde die Autobahn, die durch die Wüste in den Süden des Landes führt, in beide Richtungen gesperrt. Das Bildungsministerium ordnete für Samstag die Schliessung aller Schulen an.

Erst vor etwa zwei Wochen waren bei schweren Unwettern im Westen Jordaniens 21 Menschen ums Leben gekommen - darunter zahlreiche Schüler, die auf der Rückfahrt von einem Ausflug in die Region am Toten Meer gewesen waren. Die Wassermassen rissen ihren Schulbus sowie mehrere Spaziergänger mit sich. Nach der Katastrophe waren der Bildungs- und der Tourismusminister zurückgetreten. (kün/sda/afp/dpa)

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