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Boko Haram verschleppt 22 Mädchen und Frauen 



Die Islamistengruppe Boko Haram hat im Nordosten Nigerias 22 Mädchen und Frauen in ihre Gewalt gebracht. Bei einer ersten Attacke am Donnerstag hätten die Dschihadisten in dem Dorf Pulka nahe der Grenze zu Kamerun 18 Mädchen verschleppt. 

Police disrupt a rally by the #BringBackOurGirls campaign, which is protesting in Nigeria's capital Abuja to mark 1,000 days since over 200 schoolgirls were kidnapped from their secondary school in Chibok by Islamist sect Boko Haram, Nigeria January 8, 2017. REUTERS/Afolabi Sotunde

Im Januar erinnerten Demonstranten in der Hauptstadt Abuja daran, dass 200 entführte Schulmädchen sich bereits seit 1000 Tagen in der Gewalt der islamistischen Terrormiliz befinden.      Bild: AFOLABI SOTUNDE/REUTERS

Dabei hätten die Kämpfer zunächst 14 junge Frauen im Alter von 17 Jahren und jünger entführt, während die anderen Dorfbewohner geflohen seien, sagte ein örtlicher Stammesvertreter der Nachrichtenagentur AFP am Freitag am Telefon. Auf der Flucht seien vier weitere Mädchen in die Hände der Islamisten gefallen.

Ein weiterer Dorfbewohner bestätigte die Angaben. Vermutlich würden die Entführten als Ehefrauen für die Boko-Haram-Kämpfer enden.

Bei einem zweiten Angriff am Ortseingang von Dumba am Tschadsee töteten die Islamisten einen Hirten, der sich geweigert hatte, Schutzgeld zu zahlen, wie ein Mitglied einer Miliz sagte. Die Dschihadisten hätten 50 Tiere des Hirten erschossen und vier Frauen aus seiner Familie sowie den Rest der Herde verschleppt. 

Boko Haram kämpft seit Jahren für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im mehrheitlich muslimischen Nordosten Nigerias. Mindestens 20'000 Menschen wurden in dem Konflikt bisher getötet, 2,6 Millionen Menschen wurden durch die Gewalt in die Flucht getrieben. 2014 weiteten die Boko-Haram-Kämpfer ihre Angriffe auf die Nachbarländer Kamerun, Niger und Tschad aus. (sda/afp)

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dorfne 01.04.2017 17:15
    Highlight Highlight Und wieder stell ich mir die Frage: Wie werden die vielen Moslems längerfristig die Stellung der Frau in Europa verändern?
  • dorfne 01.04.2017 17:11
    Highlight Highlight Religionen sind die Feigenblätter, hinter denen man reine Machtgier zu verstecken sucht. Die ersten.Opfer der Machtausübung sind immer Frauen und Kinder, oder allgemein Menschen, denen sich diese Hasserfüllten überlegen fühlen.
  • Angelo C. 01.04.2017 14:03
    Highlight Highlight Wenn man die unsäglichen Praktiken sog. religiös-fundamentalistischer Fanatiker und Mörderbanden des IS, Boko Haram und ähnlichen islamistischen Kriminellen beurteilen will, muss man letztlich - ob es Einem passt oder nicht - diese Steinzeitreligion und ihr "heiliges Buch" zurate ziehen.

    Eine reine Interpretationsfrage? Denke ich nur bedingt....

    Denn wo mehrfach nachzulesen ist, wie man am zweckmässigsten mit "Ungläubigen" und dem weiblichen Geschlecht umgeht, muss sich letztlich gerade daran messen lassen. Keine Frage!

    Die Kinder- und Frauenschänder in Nigeria & der IS gehören ausmerzt!

  • smarties 01.04.2017 08:03
    Highlight Highlight ... mir fehlen die Worte um meinen Zorn und Ohnmacht auszudrücken ...
  • rodolofo 01.04.2017 08:01
    Highlight Highlight Die Vergewaltigung von Frauen und von dem "Weiblichen" ganz allgemein, welches in allen Menschen vorhanden ist, kann als die "verdeckte Agenda" des Islamismus, aber auch der neu aufflammenden Christlich- und Jüdisch geprägten "Rechtsnationalen Inquisitionen" bezeichnet werden!
    Alle drei Patriarchalen Duotheistischen Weltreligionen (mit Gott und Teufel) führen einen scheinbaren Kulturkampf, in dem vor allem Frauen zwischen die Fronten geraten und versklavt werden von Rambo-Machos, die sich mal als Terroristen und mal als beschützende Soldaten ausgeben...
    Göttin Natur, bewahre uns vor ihnen!
    • Linus Luchs 01.04.2017 08:38
      Highlight Highlight Bin mit allem einverstanden, nur das Stoßgebet verstehe ich nicht. "Göttin Natur"? Ich denke, was uns den religiösen Fundamentalismus fern halten kann, sind Aufklärung, Bildung, Kunst... - all das, was den Menschen kraft seines Geistes vom Tier unterscheidet.
    • rodolofo 01.04.2017 09:00
      Highlight Highlight @ Linus Luchs
      Danke für die Ergänzung!
      Ja, eigentlich wollte ich sagen:
      "Göttin Natur" und Wissenschaft, gepriesen und mit Öffentlichen Mitteln gut versorgt Ihr solltet sein!"
    • LaPaillade #BringBackHansi 01.04.2017 10:41
      Highlight Highlight @Aron: Gibt genug solcher Beispiele. Google kennst du sicherlich auch, oder?
      Nigeria, Bakassi Boys beispielsweise. Weiter Uganda, Kongo, Zentralafrikanische Republik.
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