International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05832244 (FILE) - An undated file photo released by the North Korean Central News Agency (KCNA), the state news agency of North Korea, shows an 'underwater test-fire of strategic submarine ballistic missile' conducted at an undisclosed location in North Korea (reissued 06 March 2017). According to reports quoting South Korea's military, North Korea has test-fired multiple missiles on 06 March 2017, from a missile base located in Tongchang-ri region, near the border with China. It was not immediately known the exact number or type of missiles being fired. The projectiles reportedly flew some 1,000 km towards the Sea of Japan, the South Korean military added. Japanese Prime Minister Shinzo Abe commented the incident saying that three of four ballistic missiles landed in Japanese exclusive economic zone (EEZ), media said. North Korea is under tough UN sanctions following its recent nuclear and missile tests at a moment of great tension in the Korean peninsula.  EPA/KCNA   EDITORIAL USE ONLY

Ein von Nordkorea veröffentlichtes Bild soll den Abschuss einer Rakete zeigen. Ort und Datum sind unbekannt. Bild: EPA/KCNA

Nordkorea schiesst mehrere Raketen ins Japanische Meer 



Nordkorea hat am Montagmorgen nach übereinstimmenden südkoreanischen und japanischen Angaben Raketen ins Meer abgefeuert. Das Verteidigungsministerium in Seoul sprach von «mehreren» Raketen mit einer Reichweite von «rund 1000 Kilometern».

Südkorea und die USA analysierten derzeit die ihnen vorliegenden Daten, teilte die Behörde mit. Kurz zuvor hatte Seoul von einem «nicht identifizierten Geschoss» gesprochen, dass Nordkorea von der Provinz Nord-Pjongan aus nach Osten ins Japanische Meer abgefeuert habe.

Aus Kreisen des Verteidigungsministerium hiess es, es könnte sich um eine Langstreckenrakete handeln, die auch das US-Festland erreichen könnte. Nordkorea hat eine Reihe von Tests mit Raketen durchgeführt, die immer weiter fliegen können. Ziel ist es, eine atomare Langstreckenrakete herzustellen, die das US-Festland erreichen kann.

Wirtschaftszone Japans erreicht

Nach Angaben des japanischen Regierungschefs Shinzo Abe landeten drei nordkoreanische Raketen in einer von Japan kontrollierten Seezone vor der Küste des Landes. Insgesamt habe Nordkorea «fast zeitgleich vier ballistische Raketen abgefeuert», von denen drei die sogenannte Ausschliessliche Wirtschaftszone Japans im Japanischen Meer erreicht hätten. Pjöngjang hatte bereits bei früheren Raketentests die japanische Seewirtschaftszone erreicht.

Pjöngjang hatte erst Mitte Februar nach eigenen Angaben «erfolgreich» eine Mittelstreckenrakete getestet. Der UNO-Sicherheitsrat verurteilte den Raketentest einstimmig als «ernsthafte Verletzung» von UNO-Resolutionen.

Nordkorea hatte im vergangenen Jahr mit zwei Atomwaffentests und einer Reihe von Raketentests die Weltgemeinschaft provoziert. Pjöngjang verstiess damit gegen mehrere Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats. Seit dem ersten Atomwaffentest Nordkoreas 2006 beschloss der Sicherheitsrat sechs Sanktionsrunden gegen das Land. (sda/afp/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

BAG meldet 437 neue Fälle

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fcsg 06.03.2017 06:19
    Highlight Highlight Ich befürchte, dass Japan und die USA nicht mehr lange zuschauen werden.
    • Charlie B. 06.03.2017 08:49
      Highlight Highlight Wenns dann mal richtig täscht ja. Das würde ernsthafte Folgen haben. Sanktionen kümmern die einen Scheiss.
    • Der müde Joe 06.03.2017 09:04
      Highlight Highlight Keine Panik! Das ist wieder mal nur ein bisschen Machtdemonstration. Die USA und Japan können sich einen Krieg gegen Nordkorea gar nicht leisten.

Nach Eskalation im Mittelmeer: Erdogan bereit für Verhandlungen im Erdgas-Konflikt

Im Erdgas-Konflikt mit Griechenland um Gebiete im östlichen Mittelmeer hat sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan offen für Verhandlungen gezeigt.

In einer Video-Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch sagte Erdogan nach Angaben des türkischen Präsidialamts, die Differenzen könnten durch Verhandlungen gelöst werden. Voraussetzung sei jedoch ein «konstruktiver und fairer Ansatz».

Von deutscher Seite wurden zum Inhalt des Gesprächs keine genaueren Angaben gemacht. Ein Regierungssprecher in Berlin sagte am Abend lediglich, Themen seien die Lage im östlichen Mittelmeer und die Situation in Libyen gewesen. Deutschland hat …

Artikel lesen
Link zum Artikel