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Nordkorea

Nordkorea will an den Olympischen Spielen in Tokio und Peking teilnehmen

Nordkorea will an den Olympischen Spielen in Tokio und Peking teilnehmen

31.03.2018, 07:1231.03.2018, 08:27

Nordkorea will an den Olympischen Spielen in Tokio und Peking teilnehmen. Dies sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Thomas Bach. Bach traf sich in Nordkorea unter anderem mit Machthaber Kim Jon Un.

«Sie haben uns gesagt, dass sie definitiv» an den Spielen teilnehmen wollten, sagte Bach am Samstag bei der Ankunft in Peking nach seiner Rückkehr aus Pjöngjang.

Der Chef des IOC hatte sich seit Donnerstag zu dreitägigen Gesprächen in Nordkorea aufgehalten. Dabei war er am Freitag auch mit Machthaber Kim zusammengekommen. Das Gespräch mit Kim bezeichnete er als «offen und fruchtbar».

Thomas Bach und Kim Jong Un am Freitag

In this photo provided by the North Korean government on Saturday, March 31, 2018, North Korean leader Kim Jong Un, center right, walks with International Olympic Committee President Thomas Bach, cent ...
Bild: AP/KCNA via KNS

Nordkorea hatte sich bereits im Februar an den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang beteiligt. Bei der Eröffnungsfeier marschierten die Sportler der verfeindeten koreanischen Staaten gemeinsam unter der Einheitsflagge ins Stadion ein, beim Frauenhockey traten beide Länder mit einem gemeinsamen Team auf.

Die Spiele trugen zu einer rasanten Entspannung der Lage auf der koreanischen Halbinsel bei. Beide Staaten vereinbarten inzwischen für den 27. April ein historisches Gipfeltreffen zwischen Kim und Südkoreas Staatschef Moon Jae In im Grenzort Panmunjom. Bis Ende Mai soll es auch ein Treffen zwischen Kim und US-Präsident Trump geben.

Die nächsten Olympischen Sommerspiele finden 2020 in Tokio statt. Zwei Jahre später wollen die Nordkoreaner mit einer Delegation auch an die Winterspiele nach Peking reisen. (meg/sda/afp)

Nordkoreas «Armee der Schönen» bei Olympia 2018

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Nordkoreas «Armee der Schönen» bei Olympia 2018
Die nordkoreanische «Armee der Schönen» bei den Shorttrack-Wettbewerben.
quelle: ap/ap / julie jacobson
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