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Nordkorea hat offenbar sein Atomtestgelände gesprengt



Nordkorea hat sein Atomtestgelände Punggye Ri unbrauchbar gemacht. Das berichteten ausländische Journalisten, die am Donnerstag bei der von Pjöngjang angekündigten Zerstörung des Testgeländes dabei sein durften.

«Es gab eine riesige Explosion», berichtete Tom Cheshire vom Sender Sky News. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldete, es habe über den Tag hinweg eine ganze Reihe von Explosionen gegeben.

This May 23, 2018 satellite image provided by DigitalGlobe shows the nuclear test site in Punggye-ri, North Korea.  A group of foreign journalists departed by train Wednesday to watch the dismantling of North Korea’s nuclear test site after eight reporters from South Korea received last-minute permission to join them. (DigitalGlobe via AP)This May 23, 2018 satellite image provided by DigitalGlobe shows the nuclear test site in Punggye-ri, North Korea.  A group of foreign journalists departed by train Wednesday to watch the dismantling of North Korea’s nuclear test site after eight reporters from South Korea received last-minute permission to join them. (DigitalGlobe via AP)This May 23, 2018 satellite image provided by DigitalGlobe shows the nuclear test site in Punggye-ri, North Korea.  A group of foreign journalists departed by train Wednesday to watch the dismantling of North Korea’s nuclear test site after eight reporters from South Korea received last-minute permission to join them. (DigitalGlobe via AP)This May 23, 2018 satellite image provided by DigitalGlobe shows the nuclear test site in Punggye-ri, North Korea.  A group of foreign journalists departed by train Wednesday to watch the dismantling of North Korea’s nuclear test site after eight reporters from South Korea received last-minute permission to join them. (DigitalGlobe via AP)

Das Atomtestgelände Punggye Ri auf einer Statellitenaufnahme vom 23. Mai 2018. Bild: AP/©2018 DigitalGlobe, a Maxar company

Der US-Sender CBS berichtete, einer seiner Korrespondenten sei vor Ort Zeuge mehrerer Explosionen geworden. Nordkorea habe mitgeteilt, dass die Anlage im Nordosten des Landes zerstört worden sei.

Als Zeichen der Bereitschaft zu einer Deeskalation hatte Pjöngjang die Zerstörung des Atomtestgeländes im Nordosten des Landes für diese Woche angekündigt. Die nordkoreanische Führung hatte ungeachtet der zuletzt von der US-Regierung geäusserten Zweifel an einem Gipfeltreffen mit Nordkorea daran festgehalten.

Journalisten im Sonderzug

Am Mittwoch hatte Nordkorea mehreren Journalisten die Einreise erlaubt, damit sie über den Abbruch berichten können. Ein Sonderzug brachte die in Wonsan wartenden Journalisten in die abgelegene Bergregion um das Testgelände. «Es geht los», twitterte Michael Greenfield vom britischen Sender Sky News. Es wurde mit einer Fahrtzeit von etwa zwölf Stunden gerechnet.

Pjöngjang hatte die Zerstörung als eine Geste des guten Willens vor dem für Mitte Juni geplanten Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bezeichnet. Experten sind geteilter Ansicht bei der Frage, ob die Zerstörung der Anlage tatsächlich ein Zeichen des guten Willens von Seiten Nordkoreas ist. Skeptikern zufolge hat das Gelände mit den dort vollzogenen Atomtests ohnehin bereits das Ende seiner Lebensdauer erreicht.

FILE- In this combination of file photos, U.S. President Donald Trump, left, in the Oval Office of the White House in Washington on May 16, 2018,  and North Korean leader Kim Jong Un in a meeting with South Korean leader Moon Jae-in in Panmunjom, South Korea, on April 27, 2018. Foreign journalists will get the chance to journey deep into the mountains of North Korea this week to observe the closing of the country’s Punggye-ri nuclear test site, a much-touted display of goodwill ahead of leader Kim Jong Un’s planned summit with President Donald Trump in June, 2018. (AP Photo/Evan Vucci, Korea Summit Press Pool via AP,  File)

US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sollen sich am 12. Juni in Singapur treffen.   Bild: AP/AP, Korea Summit Press Pool

US-Präsident Donald Trump hatte Pjöngjang umfangreiche Sicherheiten in Aussicht gestellt, sollte ein erfolgreiches Atomabkommen zwischen beiden Seiten zustande kommen. Am Dienstag stellte Trump jedoch den Termin für sein geplantes Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un am 12. Juni in Singapur in Frage. Die USA bestehen auf einem kompletten Abbau des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms.(sda/afp/dpa)

Kim Jong Uns joggende Bodyguards in Südkorea

Video: watson/nico franzoni

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