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Papst eröffnet Krisengipfel im Vatikan – wie kann sexueller Missbrauch verhindert werden?



epa07384646 Pope Francis (C) arrives for the opening of a global child protection summit on the sex abuse crisis within the Catholic Church, at the Vatican, Vatican City, 21 February 2019. Pope Francis has set aside three and a half days to convince Catholic bishops to tackle pedophilia within the church in a bid to contain a scandal that reaches across Chile, Germany and the United States.  EPA/VINCENZO PINTO / POOL

Papst Franziskus bei der Eröffnung des Krisengipfels. Bild: EPA/ANSA / POOL

Auf Einladung von Papst Franziskus beraten die katholischen Bischöfe seit Donnerstagmorgen über Konsequenzen aus den Missbrauchsskandalen der katholischen Kirche.

Papst Franziskus verspricht sich von dem Krisengipfel eine Schärfung des Bewusstseins von Bischöfen für das Thema sexueller Missbrauch und die Verständigung auf ein Regelwerk für den Umgang damit. Teilnehmer der viertägigen Konferenz sind die Vorsitzenden von mehr als 110 Bischofskonferenzen aus aller Welt. Zudem sollen Experten und Opfer zu Wort kommen.

Franziskus hatte angesichts der Skandale, die die katholische Kirche weltweit tief erschüttert haben, eine «Null-Toleranz»-Haltung gegenüber Missbrauch versprochen. Wenige Tage vor der Konferenz setzte er ein Zeichen, indem er den amerikanischen Ex-Kardinal Theodore McCarrick nach Missbrauchsvorwürfen aus dem Klerikerstand entliess.

epa07384635 Pope Francis (top, R) greets clergymen during the opening of a global child protection summit for reflections on the sex abuse crisis within the Catholic Church, at the Vatican, 21 February 2019. Pope Francis hosts a summit to convince Catholic bishops to tackle paedophilia in a bid to contain a scandal which hit an already beleaguered Church again in 2018, from Chile to Germany and the United States.  EPA/VINCENZO PINTO / POOL

Papst Franziskus bei der Eröffnung des Krisengipfels. Bild: EPA/ANSA POOL

«Dieses Übel überwinden»

Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, erhofft sich von der im Vatikan stattfindenden Missbrauchskonferenz einen «Schub» für die katholische Kirche. Es müsse von den Begegnungen im Vatikan in den kommenden Tagen ein Impuls in die Gesellschaft ausgehen, dass die Kirche den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen nicht dulde, sagte Marx unmittelbar vor Beginn der Konferenz im Vatikan vor Journalisten.

Es gehe jetzt darum, «dieses Übel zu überwinden», sagte Marx. Dafür würden die im Vatikan tagenden Teilnehmer alles tun. «Ich hoffe, ich glaube auch, dass hier etwas geschieht, was für die gesamte Weltgesellschaft von Bedeutung ist.» (sda/afp)

Papst Franziskus in den Emiraten

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25 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
pamayer
21.02.2019 14:11registriert January 2016
ZÖLIBAT ABSCHAFFEN.
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Purscht
21.02.2019 12:36registriert October 2017
Sind wir mal gespannt auf das Resultat. Erwarten kann man von dieser Kirche ja nicht viel. Schlussendlich sind es wieder die Schwulen und die Frauen die schuld sind an den Missbräuchen aber nicht das System.
255
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Jawolaufensiedenn
21.02.2019 11:46registriert March 2017
Erlöse uns von dem Übel des Kirchenrechts. Es regelt unter anderem Straftaten von Klerikern kirchenintern, d.h. die Kirchen verhandeln und urteilen unabhängig über Missbrauchsfälle durch ihre Priester. Und das schlimmste was ihnen passieren kann, ist das sie ihr Amt verlieren. Bisher regelt die Kirche solche Vergehen meist mit der Versetzung an einen anderen Ort. Dort geht es dann mit dem Missbrauch munter weiter. Solche Vergehen gehören vor ein staatliches Gericht!
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