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Saudi Crown Prince, Mohammed bin Salman, attends the second day of Future Investment Initiative conference, in Riyadh, Saudi Arabia, Wednesday, Oct. 24, 2018. Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman will address the summit on Wednesday, his first such comments since the killing earlier this month of Washington Post columnist Jamal Khashoggi at the Saudi Consulate in Istanbul. (AP Photo/Amr Nabil)

Human Rights Watch (HRW) will Mohammed bin Salman verhaften lassen.  Bild: AP/AP

Saudischer Kronprinz angezeigt – wird er in Buenos Aires verhaftet?



Eine Menschenrechtsorganisation hat Anzeige in Argentinien gegen den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman erstattet. Der Prinz solle wegen der Folterung und Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi beim G20-Gipfel in Buenos Aires verhaftet werden.

Dies beantragte Human Rights Watch (HRW) am Montag bei einem Bundesgericht der argentinischen Hauptstadt.

Vertreter der mächtigsten Industrie- und Schwellenländer kommen am 30. November und 1. Dezember in Buenos Aires zu ihrem Gipfel zusammen. Mohammed bin Salman wird Saudi-Arabien an dem Treffen vertreten.

Die Chronologie des Falls Khashoggi:

Der Richter Ariel Lijo wies die Staatsanwaltschaft an, zu bestimmen, ob die Tötung Khashoggis im saudischen Konsulat in Istanbul in Buenos Aires geahndet werden könne, wie die Zeitung «Clarín» am Montag berichtete. HRW zeigte den saudischen Kronprinzen auch wegen mutmasslicher Kriegsverbrechen im Jemen-Konflikt an.

Argentinien habe das Universalitätsprinzip bei Folterungen und Kriegsverbrechen anerkannt, hiess es in einer Mitteilung von HRW. Nach diesem Prinzip könne die Justiz Verbrechen dieser Art unabhängig vom Tatort und der Staatsbürgerschaft von Opfern oder Tätern verfolgen.

Saudi-Arabien hat die Tötung des im US-Exil lebenden Journalisten und Regimekritikers zugegeben. Es hat aber Hinweise auf eine Verwicklung des Kronprinzen in den Fall zurückgewiesen. (sda/dpa)

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Fall Khashoggi – Ein Mord mit politischen Konzequenzen:

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gummibär 27.11.2018 12:45
    Highlight Highlight Wir werden live miterleben dürfen, wie Politiker ihm freundlich die Hand schütteln .....und sich auf dem Gruppenphoto um ihn scharen.
  • Avalon 27.11.2018 08:40
    Highlight Highlight So toll! Auch wenn Argentinien leider recht korrupt ist, es zeigt diesem ruchlosen Prinzen, dass er in der westlichen Welt nicht einfach kann wie er will, dass seine Taten (Aufträge) Folgen haben. Mehr davon!
  • Nik G. 27.11.2018 07:49
    Highlight Highlight Mmh man könnte ja ein Zeichen setzen und sie aus dem UNO Menschenrechtsrat werfen. Ah Nein besser nicht sonst werden die Frauenrechte wieder eingeschränkt...
  • DocShi 27.11.2018 07:31
    Highlight Highlight Hahaha, selten so gelacht. Als ob das je passieren würde.
    Vorher sehen Politiker ein dass ihre Gier den normalen Menschen schadet. Vorher wird der Kapitalismus eingeschränkt und Jesus kommt wieder um uns zurechtzuweisen und auf den rechten Weg zurück zu bringen.
    • RhabarBär 27.11.2018 08:01
      Highlight Highlight Das denke ich auch. Vorher werden Schweine noch fliegen lernen und auch das Sandmännchen wird kommen, um uns Gutenachtgeschichten zu erzählen.
    • Herren 27.11.2018 08:43
      Highlight Highlight Jesús Navas vom FC Sevilla? Ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten; er ist ein starker Mittelfeldspieler, aber ob er die Menschheit retten wird, ist höchst fraglich.
    • Yamamoto 27.11.2018 08:55
      Highlight Highlight Da hast du leider recht, aber wenn ich es einem Land zutraue, dann Argentinien. Was solche Dinge anbelangt, haben sie mehr Eier als alle anderen Länder. Von denen könnte sich auch die Schweiz noch etwas abschneiden. ;)
      So hat Argentinien gegen mehrere Verbrecher des Franco-Regimes Anklage erhoben und dies obwohl sie wussten, dass es zu massiven diplomatischen Schwierigkeiten mit Spanien führen wird.
  • Raphael Stein 27.11.2018 06:58
    Highlight Highlight Ups, das wär mal was neues.

    Einer der Elite der sich verantworten müsste.
    Von denen laufen noch eine Menge frei rum.
  • irgendwie so: 27.11.2018 06:55
    Highlight Highlight Das wäre ein ganz großes Zeichen, wenn er verhaftet würde (schon nur wegen Jemen...), aber ich denke, in dem Fall wird er gar nicht mehr nach Argentinien fliegen.
    • roger_dodger 27.11.2018 07:04
      Highlight Highlight Wird er wohl nicht und dann gibt es ja (leider) immer noch die Trumpfkarte diplomatische Immunität.
    • Loeffel 27.11.2018 07:13
      Highlight Highlight Fliegt er nicht, ist das auch schon ein grosser Teilerfolg und eine Demütigung für MbS
    • Lamino 420 27.11.2018 08:43
      Highlight Highlight Alle Länder sollten es machen.
  • Knety 27.11.2018 06:32
    Highlight Highlight 👍

Uno-Expertin: Mord an Khashoggi von Vertretern Saudi-Arabiens «geplant und ausgeführt»

Die Uno-Sonderberichterstatterin Agnès Callamard hat Vertreter Riads für den Mord an dem saudiarabischen Journalisten Jamal Khashoggi verantwortlich gemacht. Sie habe Beweise gesammelt, wonach Khashoggi das Opfer einer «brutalen und vorsätzlichen Tötung» geworden sei.

Diese sei «geplant und ausgeführt (worden) von Vertretern des saudiarabischen Staates». Das erklärte die Uno-Sonderberichterstatterin für aussergerichtliche Hinrichtungen, Agnès Callamard, am Donnerstag nach einem Besuch in …

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