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Schweizer «IS»-Anhänger in Syrien festgehalten



epaselect epa06755964 Syrian soldiers patrol at the Yarmouk Camp district in south Damascus, Syria, 22 May 2018. Media reports state the Syrian government of Bashar al-Assad on 21 May recaptured the last area of Damascus under opposition control and took full control of the capital for the first time since the outbreak of the civil war in 2011, after groups of Islamic State (IS) fighters holed up in an area of south Damascus, including the Palestinian refugee camp Yarmouk, were bussed out.  EPA/YOUSSEF BADAWI

Bild: EPA/EPA

Schweizer «IS»-Anhänger werden in Syrien festgehalten. Das EDA bestätigte am Freitag den Sachverhalt, ohne nähere Angaben zu machen. Konsularischer Schutz könne den Personen nicht geboten werden.

Dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) sei bekannt, dass «einzelne Schweizer Staatsangehörige, die sich früher im Gebiet des ‹Islamischen Staates› aufhielten, in Syrien festgehalten werden», hiess es auf Anfrage der Agentur Keystone-SDA.

Angaben von Tamedia/Newsnet und der Nachrichtensendung «10vor10» des Schweizer Fernsehens SRF vom Freitag, wonach drei Schweizerinnen und ein Kind in kurdischer Haft seien, konnte das EDA hingegen nicht bestätigen, aus «Gründen des Daten- und Persönlichkeitsschutzes».

Konsularischen Schutz könne die Schweiz in diesem Fall nicht leisten. Die Möglichkeit, konsularischen Schutz zu leisten, hänge vom Land ab. In Syrien sei dies nicht möglich, erklärte das EDA. Wer die Reisewarnung für Syrien missachte, für den könne kein Schutz gewährt werden, ergänzt das EDA.

Der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) verzeichnete bisher insgesamt 93 Fälle von dschihadistisch motivierten Reisenden aus der Schweiz, die in Konfliktgebieten waren oder sich noch immer dort befinden. 79 davon begaben sich nach Syrien und in den Irak. 32 Personen seien gestorben, davon 26 bestätigt, wie der VBS-Homepage zu entnehmen ist. (sda)

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