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Schweizer «IS»-Anhänger in Syrien festgehalten

29.06.18, 17:42


epaselect epa06755964 Syrian soldiers patrol at the Yarmouk Camp district in south Damascus, Syria, 22 May 2018. Media reports state the Syrian government of Bashar al-Assad on 21 May recaptured the last area of Damascus under opposition control and took full control of the capital for the first time since the outbreak of the civil war in 2011, after groups of Islamic State (IS) fighters holed up in an area of south Damascus, including the Palestinian refugee camp Yarmouk, were bussed out.  EPA/YOUSSEF BADAWI

Bild: EPA/EPA

Schweizer «IS»-Anhänger werden in Syrien festgehalten. Das EDA bestätigte am Freitag den Sachverhalt, ohne nähere Angaben zu machen. Konsularischer Schutz könne den Personen nicht geboten werden.

Dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) sei bekannt, dass «einzelne Schweizer Staatsangehörige, die sich früher im Gebiet des ‹Islamischen Staates› aufhielten, in Syrien festgehalten werden», hiess es auf Anfrage der Agentur Keystone-SDA.

Angaben von Tamedia/Newsnet und der Nachrichtensendung «10vor10» des Schweizer Fernsehens SRF vom Freitag, wonach drei Schweizerinnen und ein Kind in kurdischer Haft seien, konnte das EDA hingegen nicht bestätigen, aus «Gründen des Daten- und Persönlichkeitsschutzes».

Konsularischen Schutz könne die Schweiz in diesem Fall nicht leisten. Die Möglichkeit, konsularischen Schutz zu leisten, hänge vom Land ab. In Syrien sei dies nicht möglich, erklärte das EDA. Wer die Reisewarnung für Syrien missachte, für den könne kein Schutz gewährt werden, ergänzt das EDA.

Der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) verzeichnete bisher insgesamt 93 Fälle von dschihadistisch motivierten Reisenden aus der Schweiz, die in Konfliktgebieten waren oder sich noch immer dort befinden. 79 davon begaben sich nach Syrien und in den Irak. 32 Personen seien gestorben, davon 26 bestätigt, wie der VBS-Homepage zu entnehmen ist. (sda)

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18
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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 30.06.2018 10:17
    Highlight Mitgegangen, mitgefangen...
    32 0 Melden
  • speaker33 29.06.2018 22:11
    Highlight Da stehts schwarz auf weiss.
    36 0 Melden
  • Cillit Bang 29.06.2018 22:05
    Highlight Die können gerne dort bleiben, brauchen wir hier nicht. War ihre Entscheidung dort hinzugehen, jetzt sind sie auf die Welt gekommen.
    65 0 Melden
  • DieFeuerlilie 29.06.2018 20:37
    Highlight Hmm.. bin ich nun ein schlechter Mensch, weil bei mir kein Mitleid aufkommen mag mit diesen “Schweizer «IS»-Anhängern“?
    85 0 Melden
    • Gähn 30.06.2018 09:08
      Highlight Ich habe mir viele, wirklich viele Gedanken darüber gemacht und mit viele Menschen darüber gesprochen.
      Nein, man ist kein schlechter Mensch wenn man mit diesen krawallbubis und Schönwetterislamisten kein Mitleid hat. Sie wollten Blut vergießen und taten es. Doch jetzt wo ihr Traum geplatzt ist, wollen sie plötzlich aufgewacht sein wollen Schutz durch einen Staat den sie abgelehnt hatten.
      32 0 Melden
  • reaper54 29.06.2018 20:35
    Highlight Hoffentlich werden sie ihrer gerechten Strafe zugeführt und kommen nie mehr in die Schweiz.
    55 1 Melden
    • mogad 30.06.2018 09:58
      Highlight Werden sie aber. Die Menschenrechte! Die in laufende Kameras schluchzenden Mütter.
      Da müssen wir doch, unsere humanitäre Tradition!
      10 15 Melden
    • reaper54 30.06.2018 10:31
      Highlight Es ist weder ein Menschenrecht noch ein Grundrecht in seinem Wunschland verurteilt zu werden.
      Jeder der sich Daesh anschloss soll auch nach Syrischem/Irakischem Recht dafür büssen.
      Die Pässe dieser Personen sollte man ohnehin sperren und jeder der sich für Daesh einsetzt gehört ausgebürgert.
      32 2 Melden
  • namib 29.06.2018 18:27
    Highlight Wäre ja noch schöner, wenn die Schweiz Dschihad-Reisenden konsularischen Schutz bieten würde.
    Die Schweiz soll sich stattdessen lieber für syrische Flüchtlinge einsetzen.
    73 4 Melden
  • axantas 29.06.2018 18:01
    Highlight Ich bin ein sehr emphatischer Zeitgenosse, in diesem Fall fehlt mir aber jegliche Empathie.

    Vor der Abreise wollten sie uns noch weggebombt haben - jetzt sollen wir ihnen helfen?

    Als menschlich denkende Gesellschaftsform werden wir uns sicher für sie einsetzen, wenn es möglich ist. Das ist eigentlich auch gut.

    Aber - ehrlich gesagt - es ist mir egal, was mit denen passiert.
    123 2 Melden
    • Ichiban 29.06.2018 22:50
      Highlight Gilt deine aussage für jeden krieg? Das heisst mit kriegsgefangene darf man alles machen? Auch für sie gelten menschenrechte
      11 57 Melden
    • TanookiStormtrooper 29.06.2018 22:55
      Highlight Die Volljährigen, die aus eigenem Antrieb in den "heiligen Krieg" ziehen wollten interessieren mich auch nicht wirklich. Wenn da aber minderjährige mitgenommen wurden, die ja nichts dafür können, ist die ganze Sache schon sehr tragisch. Da müsste man schon für das Wohl der Kinder sorgen. Mit den Eltern im Knast sitzen, wie es dem Artikel nach klingt, ist eine Unmöglichkeit.
      32 9 Melden
    • T13 29.06.2018 23:09
      Highlight Denen soll ruhig da der "prozess" gemacht werden.
      Selber schuld.
      18 0 Melden
    • MitchMossad 30.06.2018 00:41
      Highlight Ist tragisch, ja! Und in Gaza passiert das jeden Tag... Solche Individuen haben jegliches Recht verspielt!
      10 4 Melden
    • axantas 30.06.2018 11:05
      Highlight @Ichiban: Es handelt sich bei den Erwachsenen nicht um Kriegsgefangene, sondern um verachtenswerte Individuen, die andere schlicht ausradieren woll(t)en und schlimmste Gräuletaten zu verantworten haben. Dass sie als Frauen ihren Islam-Schlächtern nachreisten befreit sie nicht von Schuld. Sie hatten die Wahl. Nun ist es halt schief gelaufen...

      Ihnen ist der Prozess zu machen - Hilfe aus ihrer verhassten Heimat sollten sie bitte nicht erwarten.

      Deren Kinder sind allerdings in der Tat Opfer.
      17 0 Melden
    • Ichiban 30.06.2018 15:17
      Highlight Haben die frauen denn gekämpft? Oder waren sie einfach mit kämpfern verheiratet? Genügt das schon um sie zu verurteilen?
      1 16 Melden
    • axantas 30.06.2018 16:52
      Highlight Du schaffst es nicht, dass ich mich auf die Seite dieser Frauen schlage. Sie sind da hingereist und waren sich im Klaren darüber, das sie in einen extrem üblen Krieg ziehen mit ihrem holden islamistischen Gatten.

      ...und jetzt bitte nicht als Nächstes das Argument, dass man sie dazu gezwungen hat.
      14 0 Melden
    • Gähn 01.07.2018 09:59
      Highlight @Ichiban
      Stichwort "weisse Witwen"
      So weh es mir tut, so etwas zu schreiben, mir ist es egal, wieso die Leute in den Jihad zogen. Sie wollten Blut sehen und vergießen.
      Also sollen die Leute über ihr Schicksal befinden, deren Blut sie vergossen haben.
      Mir ist es egal, ob gewisse euphorisch nach Syrien gingen und dort durch die kranke Grausamkeit ihrer Idole schockiert wurden, sie wussten dass dort Krieg herrscht. Geführt von religiösen Fanatiker, die ausschließlich ihre eigene Ansicht akzeptieren. Nein, Mitleid habe ich keines. Nur mit all den unschuldigen, die dort starben.
      3 0 Melden

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