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epa07377546 Revelers attend the 'Volta, Alice' celebrations before Rio Carnival, in Rio de Janeiro, Brazil, 17 February 2019. The Carnival in Rio de Janeiro runs from 02 to 09 March 2019.  EPA/ANTONIO LACERDA

In Südamerika wird viel mehr gelacht als in der Schweiz, wie hier am Karneval in Rio. Bild: EPA/EFE

World Emotion Report: Warum die Menschen in Südamerika glücklicher sind als in der Schweiz

Krieg, Armut und Ungerechtigkeit: Die Welt war noch nie so traurig und wütend wie heute. Das ist die Quintessenz der neuesten Publikation des Analyseunternehmens Gallup. Doch es gibt auch Good-News.



Faktoren wie des Bruttoinlandprodukt können zwar aussagen, wie es um die Wirtschaft eines Landes steht. Nicht jedoch, ob die Bevölkerung auch glücklich ist. Diese Lücke versucht das Statistikunternehmen Gallup seit 15 Jahren mit dem jährlichen Global Emotion Report zu füllen.

Dafür wurden 151'000 erwachsene Personen in 140 Ländern befragt. Das Ergebnis: Die Emotionen Trauer, Wut und Angst sind weltweit auf einem neuen Rekordhoch.

Index

Der Index für die negativen Gefühle ist 2018 erneut auf dem Rekordhoch von 2017 geblieben. Bild: Gallup

Doch es gibt auch gute Neuigkeiten. So hat der gefühlte Stress 2018 im Vergleich zum Vorjahr leicht abgenommen und positive Emotionen wie Freude oder Vergnügen haben ebenfalls wieder zugenommen. Dieser Wert ist jedoch über die letzten 15 Jahre eher stabil geblieben.

Allgemeiner Index:

Positive Index

Bild: Gallup

Die Länder mit den meisten positiven Gefühlen:

  1. Paraguay
  2. Panama
  3. Guatemala
  4. Mexiko
  5. El Salvador

Die Länder mit den meisten negativen Gefühlen:

  1. Tschad
  2. Niger
  3. Sierra Leone
  4. Irak
  5. Iran

Die skandinavischen Länder, die Schweiz und Westeuropa belegen auch in dieser Rangliste hohe Plätze. Sie werden allerdings in fast allen Belangen von Südamerika überboten. Wie ist das möglich?

Jon Clifton, Chef von Gallup, meint dazu: «Wenn man glaubt, Glück wird dadurch definiert, wie Menschen ihr Leben beurteilen, dann sind die Schweizer die glücklichsten. Wenn es aber darum geht, wie die Menschen ihr Glück durch Erfahrungen wie Lachen erleben, dann sind die Südamerikaner die glücklichsten.»

Allein mit Wohlstand ist Glück also noch nicht ausreichend erklärt. Auch der Glücksforscher Mathias Binswanger wies in einem Interview mit watson daraufhin: «Es gibt auf der Welt viele Menschen, für die ist das Nicht-Vorhandensein des Geldes der Stressfaktor. In der Schweiz gibt es aber zunehmend mehr Menschen, die wegen des Geldes gestresst sind.»

Schlechter steht es um die verschiedenen Krisengebiete, zum Beispiel Tschad. «Der schlechte Index des Landes zeigt zumindest teilweise den Effekt der Gewalt, der Vertreibung und des Kollaps von grundlegender Infrastruktur in Teilen von Tschad auf die Emotionen der Bevölkerung», schreibt Gallup in ihrem Bericht.

Wie die Ranglisten in den erfragten fünf positiven und fünf negativen Emotionen aussehen und wie die Schweiz im Vergleich abgeschnitten hat, siehst du hier:

Die Vorgehensweise:

Gallup befragte in 140 verschiedenen Ländern über 150'000 Personen. Dafür wurden die Personen telefonisch, schriftlich oder persönlich befragt. Dabei wurde spezifisch nach gefühlten Emotionen und Erlebnissen des Vortages gefragt. Zum Beispiel: Haben Sie sich gestern ausgeruht gefühlt? Haben Sie gestern oft gelacht? Haben Sie gestern physische Schmerzen empfunden? Die Ergebnisse wurden schliesslich von Analytikern ausgewertet und grafisch dargestellt.

gallup, methodology

Wut

Wut

Bild: Gallup

Top-Länder:

  1. Estland (6%)
  2. Finnland (7%)
  3. Singapur (7%)
  4. Mauritius (8%)
  5. Mexiko (8%)

27. Platz: Schweiz (13%)

Flop-Länder:

  1. Armenien (45%)
  2. Irak (44%)
  3. Palästina (43%)
  4. Iran (43%)
  5. Marokko (41%)

Lesebeispiel: Estland belegt in dieser Rangliste den besten Platz, weil nur 6 Prozent der Befragten angaben, am Tag zuvor Wut empfunden zu haben. Armenien belegt den letzten Platz, weil 45 Prozent der Befragten am Tag zuvor wütend waren. In der Schweiz waren es 13 Prozent.

Traurigkeit

Trauer

Bild: Gallup

Top-Länder:

  1. Taiwan (5%)
  2. Singapur (7%)
  3. Kosovo (9%)
  4. Schweden (12%)
  5. China (12%)

22. Platz: Schweiz (17%)

Flop-Länder:

  1. Tschad (54%)
  2. Niger (49%)
  3. Liberia (47%)
  4. Sierra Leone (46%)
  5. Iran (45%)

Stress

Stress

Bild: Gallop

Top-Länder:

  1. Turkmenistan (10%)
  2. Indonesien (13%)
  3. Kasachstan (13%)
  4. Kyrgyzstan (13%)
  5. Usbekistan (13%)

30. Platz: Schweiz (28%)

Flop-Länder:

  1. Griechenland (59%)
  2. Philippinen (58%)
  3. Tansania (57%)
  4. USA (55%)
  5. Sri Lanka (55%)

Angst

Angst

Bild: Gallup

Top-Länder:

  1. Taiwan (12%)
  2. Kyrgyzstan (18%)
  3. Kasachstan (19%)
  4. Singapur (19%)
  5. Usbekistan (20%)

20. Platz: Schweiz (27%)

Flop-Länder:

  1. Mosambik (63%)
  2. Tschad (61%)
  3. Benin (60%)
  4. Portugal (59%)
  5. Iran (59%)

Physische Schmerzen

Schmerzen

Bild: Gallup

Top-Länder:

  1. Vietnam (14%)
  2. Zypern (15%)
  3. Polen (15%)
  4. Taiwan (15%)
  5. Schweden (17%)

11. Platz: Schweiz (21%)

Flop-Länder:

  1. Tschad (66%)
  2. Sierra Leone (62%)
  3. Irak (56%)
  4. Gambia (56%)
  5. Benin (55%)

Freude

Gelacht

Bild: Gallup

Top-Länder:

  1. Nigeria (91%)
  2. Sri Lanka (90%)
  3. Indonesien (90%)
  4. El Salvador (90%)
  5. Paraguay (89%)

55. Platz: Schweiz (78%)

Flop-Länder:

  1. Afghanistan (36%)
  2. Weissrussland (41%)
  3. Zypern (41%)
  4. Türkei (41%)
  5. Libanon (44%)

Ruhe

Ausgeruht

Bild: Gallup

Top-Länder:

  1. Mongolei (86%)
  2. Indonesien (85%)
  3. Usbekistan (85%)
  4. Vietnam (85%)
  5. China (84%)

24. Platz: Schweiz (74%)

Flop-Länder:

  1. Kuwait (28%)
  2. Jemen (44%)
  3. Armenien (45%)
  4. Palästina (50%)
  5. Weissrussland (51%)

Vergnügen

Enjoyment

Bild: Gallup

Top-Länder:

  1. Paraguay (91%)
  2. Mexiko (88%)
  3. Panama (87%)
  4. Niederlande (87%)
  5. Dänemark (87%)

30. Platz: Schweiz (80%)

Flop-Länder:

  1. Sierra Leone (41%)
  2. Weissrussland (42%)
  3. Litauen (43%)
  4. Ägypten (44%)
  5. Türkei (44%)

Respekt erfahren

Respect

Bild: Gallup

Top-Länder:

  1. Ecuador (97%)
  2. Paraguay (97%)
  3. Uruguay (97%)
  4. Usbekistan (97%)
  5. Argentinien (96%)

18. Platz: Schweiz (95%)

Flop-Länder:

  1. Afghanistan (48%)
  2. Laos (58%)
  3. Litauen (61%)
  4. Nepal (65%)
  5. Äthiopien (65%)

Etwas gelernt

Learned

Bild: Gallup

Top-Länder:

  1. El Salvador (75%)
  2. Panama (75%)
  3. Guatemala (73%)
  4. Senegal (73%)
  5. Niger (72%)

16. Platz: Schweiz (68%)

Flop-Länder:

  1. Bangladesch (22%)
  2. Zypern (23%)
  3. Ägypten (24%)
  4. Türkei (26%)
  5. Mongolei (26%)

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Video: srf

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nausicaä 27.04.2019 15:33
    Highlight Highlight Ich weiss ja nicht, zumindest bei mir wirft solch eine Umfrage mehr Fragen auf, als dass sie irgendwas zu beantworten vermag...
  • Warumdennnicht? 27.04.2019 12:48
    Highlight Highlight Der Schweizer hatt wohl Angst, davor sich den kleinen Zeh zu stossen oder dass die Bahn nicht pünktlich kommt. In den anderen Ländern haben sie Angst zu sterben.

    Meiner Meinung nach überhaupt nicht vergleichbar.
    • Spooky 28.04.2019 04:35
      Highlight Highlight @Warumdennnicht?

      Auch Schweizer haben Angst zu sterben.
  • Forest 27.04.2019 12:42
    Highlight Highlight Ich war schon in vielen Ländern und es ist tatsächlich so. Hier in der Schweiz jagen wir der Erfindung aus dem 19ten Jahrhundert hinterher: "der Karriere". Hier definieren sich die Menschen über Auto, Status, Wohnung, teure Kleidung oder teure Smartphone die man sich "hart" erarbeitet hat. Ich habe den Eindruck das unsere Lebensqualität im Vergleich zu früher sogar gesunken ist. Obwohl man in anderen Länder einen tieferen Standard hat ist man trotzdem glücklich und macht das beste aus dieser Situation. Glück ist nicht Besitz oder Status, Glück ist wenn man sein Glück teilen kann.
  • Triumvir 27.04.2019 09:39
    Highlight Highlight Das zeigt mal wieder klar auf, dass uns Geld alleine, einfach nicht glücklich macht. Es gibt so viel wichtigeres im Leben...ganz ohne Geld kann man aber leider auch nicht glücklich sein und werden...Ich bin trotzdem dankbar, im besten Land der Welt geboren zu sein und leben zu können! Es hat schon gute Gründe, weshalb ich im Ausland immer wieder positive Reaktionen erhalte, wenn ich erzähle, dass ich Schweizer bin...
  • who cares? 27.04.2019 08:55
    Highlight Highlight Gestern war ich zu einem Zeitpunkt wütend und traurig wegen meinem Freund, mal war ich gestresst und ängstlich, weil ich meinen Zug erwischen sollte, ich hatte physische Schmerzen (habe mich verbrannt), aber empfand auch Freude und Vegnügen als ich meine Freunde sah. Gleichzeitig habe ich gestern Respekt erfahren und etwas gelernt. Und zur Ruhe kam ich abends als ich mit meinem Mitbewohner noch ein bisschen TV geschaut habe.

    Wie das Leben halt ist :)
  • Gubbe 27.04.2019 08:36
    Highlight Highlight Nach meinem Jahr in Südamerika war ich auch froh, am Morgen wieder aufgewacht und lebend zu sein. Es ist bei vielen der Fatalismus, der sie am Lachen und Fröhlichsein hält.
  • rodolofo 27.04.2019 07:18
    Highlight Highlight Das stimmt überein mit den Erfahrungen eines Freundes, der nach Südamerika ausgewandert ist, in die Anden-Region an der Argentinisch-Bolivianischen Grenze.
    Er kommt jeweils in den Sommermonaten zurück in die Schweiz, weil der Winter in den Anden sehr hart sei und er sich das in seinem Alter nicht mehr zumuten könne.
    Alles hat also wieder einmal einen Haken, und dieser Haken nennt sich auch im glücklichen Südamerika "Väterchen Frost"...
  • Spooky 27.04.2019 05:39
    Highlight Highlight "Die Welt war noch nie so traurig und wütend wie heute."

    Zum Glück bin ich nicht die Welt.
  • Narzyss 27.04.2019 01:58
    Highlight Highlight "Krieg, Armut und Ungerechtigkeit: Die Welt war noch nie so traurig und wütend wie heute."

    1. Ist bezweifle ich das die Menschen während z.B. dem zweiten Weltkrieg glücklicher waren.

    2. Ist die Aussage einfach unwissenschaftlich, da keinerlei Vergleichsdaten von vor 100/200/300/400/ Jahren usw. vorhanden sind. Wenn überhaupt müsste es heissen, dass die Menschen nach diesem Index in den letzten 15 Jahren noch nie so unglücklich waren.

    3. Dürften alleine die Sprachunterschiede und damit verschiedenen Interpretationen von Fragen zu entscheidenden Verzerrungen führen.

  • Ökonometriker 26.04.2019 23:51
    Highlight Highlight Und wie misst man das? Etwa mit Fragebögen in unterschiedlichen Sprachen und unterschiedlichen kulturellen Kontexten, sodass dasselbe Wort unterschiedliche Konnotationen haben kann?

    Hier Kreuzvergleiche über verschiedene Länder und Kulturen anzustellen ist gelinde gesagt sehr gewagt. Die subjektive Wahrnehmung objektiv zu messen ist extrem schwierig, um nicht zu sagen unmöglich. Die menschliche Wahrnehmung, Interpretation und Kommunikation ist zu vielschichtig um sie auf ein eindimensionales Kontinuum zu reduzieren. Besonders, wenn dieses nachher noch mit anderen Emotionen verrechnet wird.
    • Team Insomnia 27.04.2019 02:52
      Highlight Highlight Konnotationen🤓
      Ich hab keine Ahnung was das bedeutet, aber das Wort hört sich voll Laser an😂👍
  • Klaus07 26.04.2019 23:26
    Highlight Highlight Die Länder mit den meisten positiven Gefühlen:
    Paraguay (9,3)
    Panama (9,7)
    Guatemala (27,3)
    Mexiko (19,3)
    El Salvador (82,8)
    Schweiz (0,5)

    In Klammer Anzahl Schusswaffenopfer pro 100000 Einwohner.

    Wie passt das zusammen? Glücklicher aber Tot?
    • Coffeetime 27.04.2019 11:55
      Highlight Highlight Sind glücklich, weil noch am Leben....
    • Klaus07 27.04.2019 12:18
      Highlight Highlight Kann man glücklich sein, wenn die Chance erschossen zu werden so hoch ist? Eder ist das Glücklichsein eine Art Zweckoptimismus?
  • Natürlich 26.04.2019 23:18
    Highlight Highlight Spannend!
  • moedesty 26.04.2019 22:50
    Highlight Highlight weil sie nicht arbeiten. 😂
  • Sgt.Pepper 26.04.2019 21:53
    Highlight Highlight Die müssen nicht jeden Tag über Roger Köppel lesen...
  • Maya Eldorado 26.04.2019 21:47
    Highlight Highlight Das ist eine Manie der heutigen Zeit, auf jeden Fall zumindestens in der westlichen Welt.
    Warum muss alles gemessen gewogen und verglichen und bewertet werden. Lasst uns doch einfach leben.
    Zum Glück sind die Menschen an den unterschieldichen Orten der Erde verschieden. Nur so gibt es dem Leben die richtige Würze.
    • Gender Bender 27.04.2019 07:07
      Highlight Highlight @Maya: Galileo Galilei hat mal gemeint: "Wir messen die Welt und was wir nicht messen können, das machen wir messbar". Man sollte im allgemeinen vorsichtig sein wenn jemand eine Studie raushaut die qualitative und quantitative Merkmale vermengt.
    • aglio e olio 27.04.2019 19:59
      Highlight Highlight "Wer misst, misst Mist."
      Alte Technikerweisheit
    • Maya Eldorado 27.04.2019 21:43
      Highlight Highlight @Hanswurscht Fritz
      Ist Dir das denn wichtig, zu wissen ob Du mehr besitzt als die anderen?
  • swisskiss 26.04.2019 21:23
    Highlight Highlight Da lese ich den Artikel, gehe nach draussen, eine Zigi rauchen, friere an den Ranzen und frage mich , wieso sich solch eine Frage überhaupt stellen kann....
    • H. L. 27.04.2019 11:55
      Highlight Highlight Bitte? Der letztjährige Dauersommer war eine Qual und schlug aufs Gemüt. Gruss, ein Südamerikaner.
  • a-minoro 26.04.2019 21:18
    Highlight Highlight Gutes Titelbild! ;-)
  • sunshineZH 26.04.2019 21:14
    Highlight Highlight Logisch die müssen auch nicht die ganze Zeit über den Klimaschwindel lesen 😉
    • lilas 27.04.2019 07:05
      Highlight Highlight Logisch, die müssen sich nicht die ganze Zeit über Klimaleugner ärgern
  • Wentin 26.04.2019 21:12
    Highlight Highlight Naja, 150'000 Menschen von 8 Milliarden... Das wird wohl nicht wirklich repräsentativ sein diese Umfrage/Studie.
    • Klebeband 26.04.2019 23:44
      Highlight Highlight Doch
    • Gender Bender 27.04.2019 07:09
      Highlight Highlight @wenti: repräsentativ bedeutet in diesem Zusammenhang einfach nur randomisiert. Will heissem; alle Daten wurden total zufällig erhoben.
  • zeromaster80 26.04.2019 20:42
    Highlight Highlight So glücklich, dass sie fliehen. 😂
  • G. Schmidt 26.04.2019 20:05
    Highlight Highlight Noch nie von diesem Report gehört, daher nehme ich dies nicht wirklich für bare Münzen...

    So wie ich in Lateinamerika kenne, wird eher “im Moment gelebt”, während westliche Länder vorausplanen...
    • no-Name 27.04.2019 08:40
      Highlight Highlight ....und das führt dazu den report nicht ernst zu nehmen? Für mich ist das ein klares signal!

      Gschider glücklech u arm als mit alzheimer im heim ne million uf der site
    • Coffeetime 27.04.2019 12:07
      Highlight Highlight Den Report gibt es schon seit 2006...
    • aglio e olio 27.04.2019 20:04
      Highlight Highlight Ohne dies jetzt auf diesen Report zu münzen, behaupte ich mal, dass die eine mustergültige Definition für "aktive Lernresistenz" ist.
      😉

5 Punkte, die zeigen, wie es um die psychische Gesundheit in der Schweiz steht

Knapp ein Fünftel der Schweizer Bevölkerung leidet an einer oder mehreren psychischen Erkrankungen. Das kann von Ess- über Angststörungen bis zu Depression reichen. Ein Überblick.

Letzte Woche teilte das Bundesamt für Statistik Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2017 mit. Stress und psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz haben demnach 2017 zugenommen. 21 Prozent der Erwerbstätigen litten bei der Arbeit sehr oft unter Stress. 2012 waren es noch 18 Prozent.

Zugenommen haben die psychosozialen Risiken generell. Fast die Hälfte (49%) der gestressten Personen fühlen sich emotional erschöpft, was das Burn-out-Risiko erhöht.

Dies sind Vorboten von psychischen …

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