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Turkey's President Recep Tayyip Erdogan addresses his supporters during a meeting in Istanbul, Monday, March 27, 2017. Turkey hold a referendum on April 16 to expand the powers of the Turkish presidency.(Yasin Bulbul/Presidential Press Service, Pool Photo via AP)

Recep Tayyip Erdogan richtet am Montagabend in Istanbul scharfe Worte an die Adresse der Schweiz. Bild: AP/Pool Presidential Press Service

Erdogan attackiert die Schweiz: «Schande über euch!» 



Der Streit um das «Kill-Erdogan-Plakat» wird zur Chefsache. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan machte der Schweiz am Montagabend vor seinen Anhängern in Istanbul schwere Vorwürfe, wie blick.ch schreibt.

Demnach richtete er folgende Worte an die Schweiz: «Vor Euren Augen drohen sie dem Präsidenten eines Staates offen mit dem Tod und Ihr unterstützt sie auch noch. Schande über Euch!»

Erdogan hatte sich bereits am Wochenende über das Plakat empört und die Demonstration als «Versammlung von Terroristen» bezeichnet. Wegen des Vorfalls bestellte die türkische Regierung den Schweizer Botschafter in Ankara ins Aussenministerium ein.

An der Kundgebung vom Samstag in Bern hatten mehrere tausend Menschen für Frieden, Freiheit und Demokratie in der Türkei demonstriert. Zu sehen war dabei auch ein Transparent mit einem Porträt von Staatschef Recep Tayyip Erdogan sowie einer auf ihn gerichteten Pistole. Darunter stand übersetzt: «Töte Erdogan mit seinen eigenen Waffen».

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Wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu nun am Montag verlauten liess, ermittelt die Istanbuler Staatsanwaltschaft wegen «Mitgliedschaft in einer Terrororganisation», «Beleidigung des Präsidenten» und «Propaganda für eine Terrororganisation».

Die türkischen Behörden könnten im Rahmen ihrer Strafuntersuchung wegen des Plakats die Schweiz um Rechtshilfe ersuchen, sagte Folco Galli, Informationschef des Bundesamtes für Justiz (BJ), am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Grundlage der Zusammenarbeit sei das Europäische Rechtshilfeübereinkommen, das beide Staaten ratifiziert hätten.

Bereits am Sonntag hatte die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland wegen des Plakats ein Verfahren wegen öffentlichen Aufrufs zu Verbrechen oder Gewalttätigkeit eröffnet. Es handle sich um ein Offizialdelikt, sagte Dominik Jäggi, Sprecher der Berner Kantonspolizei, am Montag. Eine Strafanzeige wegen der Kundgebung plant auch die Stadt Bern.

Stimmabgabe für Referendum gestartet

Das Verhältnis zwischen der Schweiz und der Türkei ist vor dem Verfassungsreferendum gespannt. Die Schweizer Behörden hatten zuletzt ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Spionage gegen Mitglieder der türkischen Gemeinde eingeleitet.

Die Türken entscheiden am 16. April in einer umstrittenen Volksabstimmung über die Einführung eines Präsidialsystems. Erdogan würde durch die Verfassungsreform weitreichende Vollmachten bekommen.

In der Schweiz, Österreich, Deutschland, Belgien, Dänemark begann die Stimmabgabe der im Ausland lebenden wahlberechtigten Türken bereits am Montag. In einigen Staaten beginnt die Abstimmung in den Auslandsvertretungen später.

Urnen in Bern, Zürich und Genf

Hierzulande stehen in den drei diplomatischen Missionen der Türkei in der Schweiz Urnen für die Abstimmung bereit. Ihre Stimme abgeben können Türkinnen und Türken bis zum 9. April in der Botschaft in Bern sowie in den beiden Generalkonsulaten in Zürich und Genf.

Vor der türkischen Botschaft in Bern ist die Durchfahrt bis zu diesem Datum tagsüber für den Verkehr aus «Sicherheitsgründen» gesperrt, wie Polizeisprecher Jäggi sagte. Die Berner Kantonspolizei beobachte die Lage rund um die Botschaft laufend.

Auch das türkische Konsulat in Zürich wird nach Angaben von Marco Cortesi, Sprecher der Zürcher Stadtpolizei, permanent bewacht. Bis zum 9. April würden mehrere zehntausend Menschen aus verschiedenen Regionen und dem grenznahen Ausland erwartet.

Etwa 130'000 Personen türkischer Herkunft leben in der Schweiz, rund 95'200 sind wahlberechtigt. Fast die Hälfte der knapp drei Millionen registrierten wahlberechtigten Türken im Ausland leben in Deutschland. (cma/sda/dpa/afp)

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104Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • redeye70 28.03.2017 20:28
    Highlight Highlight Wenn dieses türkische Wahltheater endlich vorbei ist, hoffe ich auf eine adäquate Antwort Europas auf dieses unsägliche Gebaren. Dieses abgehobene Bürschchen am Bosporus braucht dringend mal eine Lektion in Sachen Anstand und Respekt. Hoffentlich haben unsere Regierungen die Eier dazu.
  • demokrit 28.03.2017 14:43
    Highlight Highlight Ich finde das Plakat lässt noch viel zu grossen interpretativen Spielraum. Beim Diktator mit dem Schnauzer gab es 39 dokumentierte Attentate und man würde sich heute nur wünschen, eines davon wäre erfolgreich gewesen. Nennt mich zynisch: Aber je schneller jemand Erdogans Lichtlein löscht, desto besser für die Welt. Man muss das utilitaristisch sehen.
    • Firefly 28.03.2017 16:49
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, jeder Diktator der in den letzten 30 Jahren ging oder gegangen wurde, hinterliess ein noch grösseres Chaos. Ich möchte mir nicht ausmalen was eine im Chaos versinkende Türkei für Europa bedeuten würde.

      Von dem her ist es wohl angebrachter darüber nachzudenken wie man Erdogan die Zähne ziehen kann... und vor allem sollte man es vermeiden ihm in die Hände zu spielen.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 28.03.2017 20:59
      Highlight Highlight Demokrits Gewaltphantasien.
      Weder zynisch.
      Noch utilaristisch.
      Nur typisch
      demokritisch.
  • Pasch 28.03.2017 13:56
    Highlight Highlight Sanktionen gegen die Türkei, man hat anderen Staaten schon für weniger was aufgebrummt...
    • Hayek1902 28.03.2017 17:48
      Highlight Highlight Sanktionen sind mist, die Schaden nur allen und nutzen nur ganz wenigen. Dem einzigen, dem dies helfen würde, wäre der Sultan selbst.
  • meglo 28.03.2017 13:44
    Highlight Highlight Das Plakat war schon deshalb dummdreist, weil es dem türkischen Machthaber Gelegenheit gibt sich als Opfer darzustellen. So gelingt es Erdogan, vom eigentlichen Problem abzulenken und das ist er selbst. Faschistische Methoden sind ihm vorzuwerfen. Schlimm genug, dass er sich mit der seinem Referendum zum Diktator der Türkei aufschwingen will. Undemokratisch wird die Sache zudem damit, dass er dieses Ziel mit völlig unlauteren Methoden erreichen will: Was ist denn das für eine lausige politische Farce, wenn nur ein JA gefahrlos möglich ist und NEIN-Stimmende zu Terroristen erklärt werden.
    • redeye70 28.03.2017 20:30
      Highlight Highlight Linksradikale sind eben diesselben Dumpfbacken wie diejenigen ganz rechts aussen. Da gibt es kaum Unterschiede. Weder im Denken noch im Handeln.
  • Goldfish 28.03.2017 13:05
    Highlight Highlight Es würde mich nicht überraschen, wenn Erdogans Propaganda-Apparat hinter diesem Plakat steckt.
  • alessandro 28.03.2017 11:41
    Highlight Highlight Ich finde es an der Zeit, die monetären Hintergedanken im Bezug auf internationale Geschäftsbeziehungen ein wenig in den Hintergrund ziehen zu lassen. Es ist Zeit für ein aufrichtiges Statement an die ganze Welt, dass gerade ein neutrales und freies Land wie die Schweiz sich zu den Entwicklungen in der Türkei äussert. Man darf sich aussenpolitisch auch mal Eier wachsen lassen.
    Neutralität heisst pro Menschenrechte, pro Humanismus, pro Völkerverständigung.
    • sansibar 28.03.2017 13:03
      Highlight Highlight Stimme dir zu, würde das Gepolter und Getöse von Herrn E. aber auch nicht so dramatisch nehmen wie einige nun tun, der lenkt in erster Linie von den eigentlichen Problemen ab nämlich dass sein tolles Referundum auf der Kippe steht und er unabhängig vom Resultat +/- das halbe Land gegen sich hat!
  • sherpa 28.03.2017 10:50
    Highlight Highlight Lasst ihn doch wettern was das Zeugs von sich gibt , nützt eh nichts, und wenn blamiert er sich ja selbst mit seinen Anschuldigen an den Rest der Welt. Irgendwann werden auch die cleveren Türken merken, dass sie auf dem falschen Dampfer sitze.
  • Olmabrotwurst 28.03.2017 10:16
    Highlight Highlight Wisst ihr was lustig ist es gibt hier Schweizer die Erdogan mit SVP vergleichen, seit ihr komplett bescheuert? Klar ist die SVP auch für mich nicht die beste Partei ( SP übrigends auch nicht, haben ja noch mehr Parteien) aber sie ist immer noch besser als Erdogan... e paar lüt händ eifach mol en satz heissi ohre verdient..
    • Walter Sahli 28.03.2017 11:11
      Highlight Highlight "e paar lüt händ eifach mol en satz heissi ohre verdient" - genau das sagt Erdogan auch! Gratuliere!
    • Olmabrotwurst 28.03.2017 12:15
      Highlight Highlight Jo sicher wemmo üssi parteie mit Erdogan verglicht scho... aber Meinigsfreiheit zehlt wohl do inne au nöd... ma nimmt was uss dä ussag usse trüllets ide luft und konteret gad mit em gliche satz... tztz
    • Hinkypunk 29.03.2017 13:24
      Highlight Highlight Von Meinungsfreiheit labern aber Menschen mit anderer Meinung einen Satz heissen Ohren wünschen xD
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 28.03.2017 09:50
    Highlight Highlight Erstmal ein "FY, Erdo" in die Türkei...
    Gibt es da eigentlich Wahlbeobachter? Ich traue dem kleinen Kalifen nicht.
    • Liselote Meier 28.03.2017 11:23
      Highlight Highlight Die OSZE entsendet Wahlbeobachter, aber dürfen nicht überall hin Südosten z.B. ist untersagt.

      Schon bei den Parlamentswahlen 2015 gab es Einschüchterungen und Wahlbeobachter wurden aus den Wahllokalen geschmissen.

  • Pletscher 28.03.2017 09:49
    Highlight Highlight Erdogan UND Trump müssen entfernt werden.
  • Pletscher 28.03.2017 09:48
    Highlight Highlight Shame on Erdogan himself! He is a TERRORIST
  • BeWi 28.03.2017 09:44
    Highlight Highlight Das war völlig unnötig und blöd dieses Plakat. Und wohl auch rechtlich untragbar. Es wäre wirklich mal an der Zeit, dass diesen Linksextremen Schwachköpfen mal der Meister gezeigt wird. Aber unser Justiz und die Politik ist wohl zu schwach dazu. Vielleicht nimmt es der Türkische Geheimdienst auf? Wer weiss... dann haben diese Schwachköpfe wohl die Hosen gestrichen voll.. aber keine Angst, Mami Sommaruga wird es schon wieder richten.. Wir haben uns nicht in den Wahlkampf einzumischen, das ist deren Sache. Auch wenn uns das Resultat ev. nicht gefällt.
    • alessandro 28.03.2017 11:36
      Highlight Highlight Der eine sperrt jegliche Journalisten und Oppositionelle ein, stampft jedes auch nur minimal kritische Medium ein, regt sich über öffentliche Demonstrationen und Meinungsäusserungen gegen und über ihn auf, ... Er ist sich aktuell so viel Macht am geben, dass er schlussendlich in diktatorischer Weise herrschen kann. Und du kommst mir mit dem Plakat.
      Geistige Verwirrung scheint allgegenwärtig.
    • BeWi 28.03.2017 12:00
      Highlight Highlight Geht gar nicht um Erdogan, ich mag den Typen auch nicht und wäre super wenn er abgewählt wird. Aber man darf doch nicht jemanden in einer Demo zum Töten eines Politikers aufrufen! Es gibt Grenzen. Wenn das die Türken in der Türkei machen, ok. Aber sicher nicht solche Wirrköpfe in Bern von der Reitschule..
    • A7-903 28.03.2017 12:05
      Highlight Highlight Bewi, du hast den Artikel und andere darüber aber schon gelesen, ja? Die Staatsanwaltschaft ermittelt ja schon seit auftauchen von Fotos des Plakates. Wir leben aber zum Glück in einem Rechtsstaat wo zuerst ermittelt wird, dann angeklagt (falls zulässig), und erst dann ein urteil gefällt wird.

      Nicht so wie in der Türkei zur zeit wo einfach mal ohne anklage oder Ermittlungen Leute weggesperrt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Tom 28.03.2017 09:32
    Highlight Highlight Was muss ich jetzt machen? Wie kann ich der Schande ausweichen? Wann kommt sie?
    • Majoras Maske 28.03.2017 10:56
      Highlight Highlight Wenn's an der Tür klingelt, einfach nicht öffnen. Irgendwann wird die Schande zurück an den Absender geschickt.
    • Gähn on the rocks 28.03.2017 11:10
      Highlight Highlight die solltest du wahrhaftig spüren und des nachts nicht mehr schlafen können!!
      irgendetwas machst du falsch;-)
  • Olaf! 28.03.2017 09:11
    Highlight Highlight Schande über mich? Wo kann ich den jetzt wegen Majestätsbeleidigung anzeigen?
  • Pokefan 28.03.2017 09:07
    Highlight Highlight Ach Erdi, halt die Klappe.
  • dechloisu 28.03.2017 08:45
    Highlight Highlight Dieser Spruxh "Kill Erdogan, with his own weapons" wird jetzt natürlich auch völlig falsch interpretiert.
    Eine schöne Steivorlage für jeden Populisten.
    Jeder sollte gemerkt haben dass dies kein aufruf zum Mord ist, sondern nach dem deutschen Sprichwort " Schlage Erdogan mit seinen eigenen Waffen" kommt.
    Und damit ist logischerweise nicht der Tod von Erdogan gefordert, sondern seine Politische "eliminierung".
    • Bits_and_More 28.03.2017 10:13
      Highlight Highlight Die Macher dieses Plakat waren sich der Reaktion mit Sicherheit bewusst. Dieses Plakat ist genauso populistisch wie die Antworten darauf.
      Schade das es in der heutigen Zeit solche populistischen Aussagen die grösste Aufmerksamkeit kriegen.
    • Luca Brasi 28.03.2017 10:21
      Highlight Highlight Naja, dann hätte man aber auch "beat Erdogan with his own weapons" schreiben können statt "kill".
      Zudem ist da noch ein Bild einer Knarre, die auf Erdogan gerichtet ist. Weiss nicht, ob man das alles mit einem Sprichwort legitimieren kann.
    • amore 28.03.2017 10:26
      Highlight Highlight Dann ist die Pistole aber völlig überflüssig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linus Luchs 28.03.2017 08:28
    Highlight Highlight Was Erdogan tut, ist von A bis Z als Abstimmungskampf zu verstehen. Bei seinen Tiraden, egal, ob gegen Deutschland, Holland oder die Schweiz, sind nicht die Deutschen, die Holländer oder die Schweizer das Zielpublikum, sondern die wahlberechtigten Türken in den betreffenden Ländern. Er will sein Image als Demokratiefeind ins Gegenteil kehren, indem er bei jeder Gelegenheit sagt: Dort sind die Bösen, in Deutschland, Holland und in der Schweiz, aber wir, das heisst ICH, ich bin der Gute. Darum sagt Ja zum Präsidialsystem! Dieses Kill-Plakat war ein Geschenk für seine Propaganda.
    • demokrit 28.03.2017 10:38
      Highlight Highlight Gut beobachtet, er will die Opfermentalität bewirtschaften. Die Falle dieser Pöbelstrategie schlägt so oder so zu. Aber die Niederländer haben wenigstens Rückgrat bewiesen und ihre Werte souverän verteidigt: Burkhalter hat dem verzogenen Kind erst noch die Schokolade in die Hand gedrückt.
    • demokrit 28.03.2017 14:34
      Highlight Highlight Ich wüsste nicht, was das mit links oder rechts zu tun hat. Die Schweiz ist ein souveränes Land und Herr Burkhalter hätte gefälligst als Volksvertreter zu agieren, statt in vorauseilendem Gehorsam Diktatoren seine Mithilfe anzubiedern. Die Niederländer und Österreicher haben mehr Format und Respekt vor dem Stimmbürger gezeigt, die zu über 90% keinen fremden Wahlkampf auf ihrem Territorium wünschen. Das nennt sich Demokratie. Neutral ist dieser Wahlkampf ohnehin nicht, wenn die andere Hälfte der Bevölkerung hinter schwedischen Gardinen sitzt.
  • Spi 28.03.2017 08:14
    Highlight Highlight Erdower?
  • BRO 28.03.2017 08:08
    Highlight Highlight Die Medien heizen die Sache ja richtig ein. Weiter sooo. Oder woher weiss er um die Sache so bescheid?
  • Der Rückbauer 28.03.2017 08:07
    Highlight Highlight All jene Leser hier, die politische Aktivitäten in der Schweiz, welche aber einen ausländischen Staat betreffen, unterstützen, und weiter noch Aufrufe in der Schweiz zur Ermordung ausländischer Politiker gut finden, sollten sich mal die Konsequenzen überlegen. Konkret spielen sie Erdogan in die Hände, und wenn das Referendum angenommen wird, ist das mit ein Grund. Abgesehen davon, dass solche Aufrufe nicht zur Schweiz passen. Die abstossenden SVP-Plakate lassen grüssen.
  • Butzdi 28.03.2017 07:48
    Highlight Highlight Die totalitären Machtmenschen haben scheinbar alle etwas dünne Haut. Trump drüben und dieser hier. Das wirkliche Problem sind aber nicht Leute wie Trump und Erdogan - solche isolationistischen Nationalisten gabs schon immer. Das Problem sind Leute von der Strasse, die diesen Unsinn unterstützen und ihnen Stimmen geben. 3 Sachen verhindern solche Menschen: Bildung, Säkularismus und freie Presse. Leider ist das in den meisten Fällen das, was direkt angegriffen und untergraben wird.
    • Slavoj Žižek 28.03.2017 09:10
      Highlight Highlight Was du schreibst klingt zwar schlau, trifft aber auf vielen Ebenen einfach nicht zu.
    • meglo 28.03.2017 13:03
      Highlight Highlight @was ist das für 1 life:
      Wir warten gespannt auf deine Begründung, die zweifellos noch viel schlauer klingen wird.
    • nilly 28.03.2017 14:22
      Highlight Highlight Leider musste ich oft feststellen das Bildung allein doch nicht vor dummen Entscheidungen bewahrt. Viele Gebildete Menschen reden so erschreckend viel dummes!
  • Scrj1945 28.03.2017 07:37
    Highlight Highlight Die schweiz sollte der türkei bei den ermittlungen wegen präsidenten beleidigung nicht helfen. Ist ja schon genug offensichtlich das er die meinungsfreiheit mit füssen tritt.
    • HansDampf_CH 28.03.2017 08:01
      Highlight Highlight Ja aber unsere Regierung kuscheln gerne es geht um Aufträge für Schweizer Firmen... #feigeregierung
    • alessandro 28.03.2017 11:43
      Highlight Highlight Es ist immer Geld. Man freut sich ab absoluten Gewinnen, egal wie fest man die eh schon vorgeschobene Fassadenmoral mit den Füssen tritt.
  • Wehrli 28.03.2017 07:36
    Highlight Highlight Öch dröhe där Schweisz! Ein Zsiegenmilchembargo!
    Förti lustig!
  • fischbrot 28.03.2017 07:32
    Highlight Highlight https://g.co/kgs/y5QPgh
  • Töfflifahrer 28.03.2017 07:25
    Highlight Highlight Bitte, Erdogan, halt einfach mal die Klappe, ok!
    Das Plakat ging zu weit und die Staatsanwaltschaft untersucht dies nun. Der Sultan liefert sich in Sachen Dummschwätzen wohl ein Rennen mit Trump, nur, ich kann beiden nicht mehr zuhören.
    • Caturix 28.03.2017 08:16
      Highlight Highlight Nein das Plakat ging nicht zu weit und die Staatsanwaltschaft lässt nur die Hosen runter.
    • sintho 28.03.2017 09:21
      Highlight Highlight Klar ging das zu weit. Stachelt die Unterstützer von Erdogan nur weiter an und giesst öl ins feuer mit so ungeschickten aktionen, dann wird er die wahl dann tatsächlich gewinnen :/
    • Ricco Speutz 28.03.2017 10:27
      Highlight Highlight Es ging zu weit. Punkt.
      Wäre wirklich das deutsche Sprichwort "Schlag ihn mit seinen eigenen Waffen" gemeint gewesen, kann sogar ein "Sprachbanause" wie ich es in "beat him, with his own weapons" übersetzen.

      Das "Kill" wurde ganz bewusst und mit Absicht gewählt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Majoras Maske 28.03.2017 07:21
    Highlight Highlight Der Tagi berichtet, dass viele Nein stimmende Türken aus Angst vor Bespitzelung nicht zur Urne gehen wollen. Wenn sich die Nein-Stimmer schon in der Schweiz fürchten, wie wird das erst in der türkischen Provinz sein?
    • Töfflifahrer 28.03.2017 07:50
      Highlight Highlight Ach, ich gehe mal davon aus, dass das Ergebnis eh schon feststeht.
  • Trubalix 28.03.2017 07:18
    Highlight Highlight Ach Erdi, wer nicht nach deiner pfeiffe tanzt, der wird attackiert oder eliminiert. Wie vor 80 jahren, gabs auch schon einer mit grössenwahn. Seine mitläufer in europa, bitte koffer packen und one way to ankera. Ich war nicht in bern, gehe nicht zu diesen leuten essen oder einkaufen. Und er knallt uns ALLE in gleichen topf? Lächerlich dieser typ. Inkl unser didier burkhalter. Allen einen sonnigen tag wünsch ich euch
  • Slavoj Žižek 28.03.2017 07:14
    Highlight Highlight kt
    User Image
  • mbr72 28.03.2017 07:12
    Highlight Highlight @erdowahn: *gaaanz-laaanges-gedehntes-gähn!!*
    • Gohts? 28.03.2017 20:24
      Highlight Highlight Erdo-gäääääääääääähn...

      Etwa so?
  • Hugo Wottaupott 28.03.2017 07:10
    Highlight Highlight dattlähacker not amused.
  • pd90 28.03.2017 07:03
    Highlight Highlight Einfach mal alle Schweizer Bankkonten dieses Diktators einfrieren lassen... dann fängt er wahrscheinlich sofort an zu heulen
  • Goon (Zeuge Del Curtos) 28.03.2017 07:02
    Highlight Highlight Ziege gefällt dies
  • nilly 28.03.2017 06:52
    Highlight Highlight Ich hab seine rede kurz gehört in türk. Fernseher und da hat er gegen die Schweiz wortwörtlich gesagt:" Faschisten seit ihr Faschisten!!!!" Darauf hat die Menge applaudiert. Hhmm wieso sind wir jetzt alle Faschisten?
    • Wehrli 28.03.2017 08:20
      Highlight Highlight Wenn die Menge applaudiert, wird es stimmen. Fakt.
    • Hanjo 28.03.2017 09:12
      Highlight Highlight Aber von ihm ist dies doch ein Kompliment, bedeutet ja, dass wir seine Kollegen sein sollen...
  • giguu 28.03.2017 06:50
    Highlight Highlight nehmts nicht all zu persönlich... er meint es nicht ernst. eher braucht er momentan ein feindbild europa, damit er wählerstimmen kriegt... alles schall und rauch...
  • christof.artho 28.03.2017 06:35
    Highlight Highlight Erdogan ist nun wahrlich "kein guter Mensch" - um es mal schweizerisch neutral zu formulieren. Aber ein Plakat zur Gewaltverherrlichung geht definitiv zu weit. So begibt man sich auf dasselbe Niveau wie diejenigen, gegen die man demonstriert. Gewalt löst keine Gewalt.
    • HansDampf_CH 28.03.2017 06:56
      Highlight Highlight Gewalt ist das was er tut. Gewalt ruft immer Gewalt hervor.
      Ich finde es legitim wenn sich seine Opfer gegen ihn wehren...
      Die Amerikanische Unabhängigkeit wäre ohne Gewalt nie gegangen. Kurden sind Freiheitskämpfer keine Terroristen
    • Scaros_2 28.03.2017 07:06
      Highlight Highlight Das Plakat ging ja nicht um Gewaltverherrlichung sondern das man Symbolhaft Erdogan mit den eigenen Waffen tötet. Das ist wie mit dem Gedicht von Böhnermann. Wenn du eine einzelne passage liesst dann ist es eine Beleidigung und ansonsten satiere.

      Aber so was verstehen die meisten Menschen schlicht nicht.
    • Bär73 28.03.2017 07:35
      Highlight Highlight So sind die Linken eben 😠
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chääschueche 28.03.2017 06:32
    Highlight Highlight Erdogan so: mimimi
    • Wehrli 28.03.2017 08:34
      Highlight Highlight Richtig: Auf den Plakaten sollte riesige stehen: Erdogan: Mimimimimimimimi
    • Digichr 28.03.2017 09:19
      Highlight Highlight Falsch: Auf Türkisch heisst es Mümümümümü
    • Pasch 28.03.2017 10:12
      Highlight Highlight Im Fall Erdi wohl eher MehMehMeh
  • The Writer Formerly Known as Peter 28.03.2017 06:31
    Highlight Highlight Fragt sich einfach, wer dieser Mensch mit euch meint? Ich war weder in Bern, noch bin ich Türke. Diesen Erdowahn halte ich aber für sehr gefährlich und werde ganz bestimmt nicht mehr in die Türkei fahren, solange dieser Diktator an der Macht ist. Schade!
  • pioter 28.03.2017 06:30
    Highlight Highlight Und wie ist das mit der Meinungsfreiheit? Die Politiker werden, dem Ausland gegenüber, immer mehr zu Duckmäusern. Aber das eigene Volk immer mehr würgen und auspressen!?!
    • Walter Sahli 28.03.2017 09:26
      Highlight Highlight Mir ein Rätsel warum so ein dumpfer Wutbürgerkommentar nach Schema "Die Regierung schaut immer nur für die anderen, aber nie für das eigene Volch!" so viele Herzen kriegt!
    • alessandro 28.03.2017 11:52
      Highlight Highlight Ein Missverständnis. Ich ging beim ersten Mal lesen davon aus, dass Erdogan gemeint ist, welcher sein Volk würgt und auspresst. Die erste Hälfte des Kommentars unterschreibe ich auch.
  • Grundi72 28.03.2017 06:22
    Highlight Highlight Da habt ihr Linken dem Herrn Erdogan wieder eine nette Steilvorlage gegeben. Man könnte fast meinen, das Ganze sei inszeniert!

    Geht besser Häuser besetzen, eins go kiffen, nichts tun und Sozialgelder abholen. Es schadet Erdogan imfall mehr wenn ihr zu Hause bleibt..
    • Findolfin 28.03.2017 07:27
      Highlight Highlight Schubladendenken vom Feinsten ...
    • Midnight 28.03.2017 07:41
      Highlight Highlight Und wieso genau sind die pöhsen Linken jetzt wieder Schuld an dieser Situation? So nebenbei entspricht ihr Bild von politisch eher links eingestellten Personen so gar nicht der Realität!
    • alessandro 28.03.2017 11:55
      Highlight Highlight Ist schon toll, dass man sich heutzutage im Internet so dermassen degradieren kann. Würde jemand dies als deine Aussage veröffentlichen, hättest wohl gute Chancen dies rechtlich zu verbieten. Aber wenn du es selbst schreibst...
  • ohjaja! 28.03.2017 06:14
    Highlight Highlight Und wie genau unterstützen wir diese unüberlegte plakataktion, erdi??
    You alternative facts you... Chill Erdogan 👶🏽
  • Oban 28.03.2017 06:07
    Highlight Highlight Und wir werden wie üblich kuschen und uns mehrfach entschuldigen statt Ziegen Erdi die Stirn zu bieten.
    Es würde wohl einige Massnahmen geben die ihm im Geldbeutel wehtun würden, liegt sicher noch einges an Geld aus seinen kruden Geschäften das man einfrieren kann auf unseren Banken.
    • Anam.Cara 28.03.2017 07:15
      Highlight Highlight Oban: Gegen die Urheber des Plakats wirde ein Strafverfahren eingeleitet und Erdogans Geld wird nicht eingefroren oder angetastet.
      Das ist nicht kuschen.
      Sondern Rechtsstaat. Kennsch...?
    • Gigle 28.03.2017 08:33
      Highlight Highlight Komm, hör doch auf mit diesem Rechtsstaat gelaber. Wenn die Türkei sich nicht über das Plakat beklagt hätte, gäbe es jetzt auch keine Anzeige. Das Problem ist nicht, dass in einem Rechtsstaat so etwas rechtlich verfolgt wird, sondern wie es in diesem Fall dazu kam. Nur auf Grund Druck vom Sultan persönlich oder seinen Lakaien.
  • trio 28.03.2017 05:54
    Highlight Highlight Wie kann man als Staatsoberhaupt nur so dünnhäutig sein? Der hat doch vollkommen den Sinn für die Realität verloren.
    • ohjaja! 28.03.2017 07:27
      Highlight Highlight Erdotrumputin lässt grüssen :-P
    • Töfflifahrer 28.03.2017 07:28
      Highlight Highlight Das ist eben so bei selbst ernannten Allmächtigen.
    • Scrj1945 28.03.2017 07:38
      Highlight Highlight Ist anscheinend im moment in. Es gibt immer mehr von denen
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