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Schwedens Sonderweg: «Die Leute scheinen zu glauben, das hier sei ein Eishockeyspiel»

Schweden verzichtet auf weitreichende Einschränkungen in der Coronakrise. Die Vergleichszahlen sind beunruhigend, die Experten sich uneinig. Nur eines scheint sicher: Dieser Weg wird (auch) kein leichter sein.



epa08371645 People queue to buy ice cream while enjoying  the beautiful spring weather amid the ongoing coronavirus COVID-19 pandemic at Norr Malarstrand street in central Stockholm, Sweden, 19 April 2020. Countries around the world are taking increased measures to stem the widespread of the SARS-CoV-2 coronavirus which causes the COVID-19 disease.  EPA/FREDRIK SANDBERG  SWEDEN OUT

Keine «Social Distancing»-Massnahmen in Schweden: Im Zentrum Stockholms geniesst man den Frühling. Bild: EPA

In Stockholm ist es seit einigen Tagen ähnlich sonnig wie in der Schweiz. Und doch gibt es einen Unterschied. Am Wochenende waren Strassencafés und Parks in der schwedischen Hauptstadt gut gefüllt mit Besuchenden – etwas, von dem man in anderen europäischen Metropolen wie London, Paris und Madrid derzeit nur träumen kann. Trotz der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus geniessen die Schweden deutlich mehr Freiheiten.

Der schwedische Sonderweg in der Coronakrise hat in mehreren Ländern Verwirrung ausgelöst. Vielerorts und nicht zuletzt bei den Nachbarn in Dänemark und Norwegen fragt man sich, ob die Schweden wissentlich und offenen Auges in die Katastrophe laufen – oder sich ihre Strategie am Ende auszahlen wird.

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Die Entwicklung der Fallzahlen in Schweden verglichen mit anderen Ländern (Stand: 16. April 2020). quelle: twitter

Keine strikten Massnahmen

Anders als in den anderen skandinavischen Ländern und in weiten Teilen Europas greift die schwedische Regierung nicht mit äusserst strikten Massnahmen wie der Schliessung von Schulen und Restaurants in den Alltag ihrer Bürger ein. Den Menschen wird lediglich ans Herz gelegt, Abstand zu halten und zu Hause zu bleiben, wenn sie krank sind. Cafés und Lokale, Friseure, Einkaufszentren und Fitnessstudios sind weiter geöffnet. Auch in den Kindergärten und Grundschulen bis zur neunten Klasse herrscht reger Betrieb.

Kristina Lundgren versucht, sich an die Empfehlungen zu halten. Sie ist weit über 80, und ihrer Altersgruppe rät die Regierung ausdrücklich, enge Kontakte zu anderen Menschen meiden. In ihrem Wohnblock in Stockholm lebt sie mit älteren Menschen und Studierenden. Ihr wöchentlicher Kaffeeklatsch und die Kinovorführung wurden abgesagt, und wenn Lundgren im Freien auf Nachbarinnen trifft, hält sie zwei Meter Abstand. «Wir müssen uns an die Regeln halten», sagt sie. Ihre Cousine sei kürzlich infolge der Lungenkrankheit Covid-19 verstorben. Doch für die jungen Leute im Haus scheint das nicht relevant. «Ich merke, dass die trotz der Empfehlungen der Gesundheitsbehörde noch Freunde einladen.»

Mehr Infizierte als im restlichen Skandinavien

Dass das soziale Leben – zumindest bei den Jungen – weiter floriert, hat seinen Preis. In Schweden wurden weitaus mehr Infizierte mit dem Coronavirus registriert als in den anderen nordischen Ländern, bis Dienstagvormittag starben 1'580 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung. Zum Vergleich: In Dänemark gab es bisher rund 360 Todesfälle, in Norwegen rund 180. Beide Länder haben jeweils halb so viele Einwohnerinnen und Einwohner wie Schweden.

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Anzahl Patienten pro Tag, die einen Intensivpflegeplatz benötigen – mit Berücksichtigung der Einwohnerzahl: Schweden als Ausreisser. quelle: twitter

Ungeachtet der hohen Zahlen vertrauen Schwedens Regierung und Gesundheitsbehörde auf den Staatsepidemiologen Anders Tegnell. Er steht symbolhaft für den schwedischen Sonderweg. Von Schul- und Grenzschliessungen hält er nichts, auch sonst ist seine Strategie eine andere als die, die fast alle anderen in Europa gewählt haben. «Wir glauben, wir erreichen mit Freiwilligkeit genauso viel wie andere Länder mit Restriktionen», sagte Tegnell am Montag. Es sei wenig wahrscheinlich, dass Schweden die Richtung ändere.

epa08373156 Anders Tegnell, state epidemiologist of Sweden's Public Health Authority speaks to the media after the authorities' daily press meeting in Stockholm, Sweden, 04 April 2020. Countries around the world take measures to stem the widespread of the SARS-CoV-2 coronavirus which causes the Covid-19 disease.  EPA/ALI LORESTANI  SWEDEN OUT

Anders Tegnell, Symbol des schwedischen Sonderwegs, glaubt an die Freiwilligkeit der Bevölkerung. Bild: EPA

Die Zahlen der vergangenen Tage scheinen seine Theorie zu bestätigen. Am Freitag sprach Karin Tegmark Wisell von der Gesundheitsbehörde von einem Abwärtstrend bei der Zahl der Toten. «Es gibt immer noch eine grosse Anzahl von Verstorbenen pro Tag, aber wir sehen keinen Anstieg, sondern eine Verlangsamung.»

«Wir in Schweden glauben, wir sind besser als die anderen und müssen nicht auf die WHO hören. Das ist dumm.»

Bo Lundbäck, Epidemiologe

Diese Sicht teilen andere nicht. Knapp 2'000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die schwedische Regierung zuletzt in einem Brief zum Umdenken aufgefordert.

Unter ihnen ist Bo Lundbäck, Professor für klinische Epidemiologie von Lungenerkrankungen in Göteborg. Er hält die hohen Todeszahlen für inakzeptabel und den Preis, den Schweden im Corona-Kampf bezahlt, für zu hoch. «Ich sehe nicht, dass Schweden eine konkrete Strategie verfolgt, und ich sehe auch keinen Trend», sagt er im Gespräch mit der Deutsche Presse-Agentur. «Die Richtlinien sind viel zu vage und die Menschen sind verwirrt.»

Schweden gegen den Rest der Welt

Dass die Kneipen und Einkaufszentren in Stockholm am Wochenende voll waren, zeige, dass die Botschaft nicht richtig angekommen sei. «Die Leute scheinen zu glauben, das hier sei ein Eishockeyspiel: Schweden gegen den Rest der Welt.» Dabei würden täglich immer noch Hunderte neue Ansteckungen registriert. Lundbäck fordert deshalb die Schliessung aller Schulen und einen besseren Schutz des Personals in den Altersheimen. «Wir in Schweden glauben, wir sind besser als die anderen und müssen nicht auf die WHO hören. Das ist dumm.»

«Schwedens Weg muss nicht falsch sein.»

Claus Wendt

An Staatsepidemiologe Tegnell prallt die Kritik ab. Er geht davon aus, dass Schweden sich in einer anderen Phase als seine Nachbarn befinde und deshalb höhere Zahlen habe. Immer wieder spricht er von Herdenimmunität - das heisst, die Verbreitung des Virus wird gestoppt, weil immer mehr Menschen dagegen immun sind, sei es, weil sie die Krankheit überwunden haben oder geimpft wurden.

People eat ice cream at an outdoor cafe as others pass by in central Stockholm, Sweden, Monday April 20, 2020 during the coronavirus (COVID-19) outbreak. (Ali Lorestani/TT via AP)

In anderen skandinavischen Ländern gelten strenge «Social Distancing»-Massnahmen. Nicht so in Schweden: Flaniermeile im Zentrum Stockholms. Bild: AP

Tegnell rechnet damit, schon im Mai Anzeichen für eine Immunität in Stockholm erkennen zu können. Er beruft sich dabei auf mathematische Modelle.

«Schwedens Weg muss nicht falsch sein», meint Claus Wendt von der Uni Siegen, der die Hintergründe des schwedischen Sonderwegs analysiert hat. Das Land habe gute Voraussetzungen, der Pandemie zu begegnen. Die Schweden seien allgemein bei guter Gesundheit, es gebe wenig Armut und soziale Ungleichheit und die Gesundheitsdaten der Menschen seien erfasst. «Ein ähnliches Datenniveau, um die Entwicklung und Ausbreitung von Krankheiten im Zeitverlauf zu erfassen, ist für Deutschland nicht erhältlich», so Wendt.

Dass Schweden seine gute Ausgangsposition genutzt hat, ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich. In Norwegen und Dänemark hat man die Verbreitung des Virus nicht nur abgebremst, sondern unterdrückt – mit so grossem Erfolg, dass die Schulen, Kindergärten, Friseure und Zahnärzte zumindest teils wieder öffnen können.

Ein Weg ohne Ziel

Unklar ist jedoch weiter, wohin der Weg der Schweden genau führen soll: Wenn Herdenimmunität das Ziel ist, dann ist das Land ein Stück weiter. Die Schweden könnten einer zweiten Viruswelle entkommen, Norwegen, Dänemark und Deutschland riskieren, ihr Land wieder schliessen zu müssen, wenn sie nicht gewappnet sind.

Für den Lungenspezialisten Lundbäck wäre eine solche neue Welle trotz allem aber das bessere Szenario. «Wir wissen nicht genug über eine mögliche Immunität», sagt er. «Aber wir wissen, dass wir im Herbst Medikamente zur Verfügung haben, die gegen das Virus helfen.» Das Wichtigste sei, so viele wie möglich zu testen. Immerhin ist er da einig mit Tegnell und der Regierung: Sie hat vor wenigen Tagen das Ziel angegeben, deutlich mehr Menschen testen zu lassen. (adi/sda/dpa)

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325Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Toni.Stark 23.04.2020 09:37
    Highlight Highlight Wir werden sehen. Wichtiger ist warum wir in der Schweiz nicht viel mehr testen! Es ist zum Teil skandalös was gerade geschieht. Und ja Schutzmasken würden helfen!
  • emils 23.04.2020 06:48
    Highlight Highlight Die Todesstatistik ist weitgehend ohne Aussagekraft, nutzt eigentlich nur um Panik zu erzeugen. Es ist unklar wie viele Menschen insgesamt infiziert sind. Es ist unklar wie viele Intensivbehandlung von vornherein ablehnen. Es ist unklar wie viele durch Beatmung "gesunden", aber so schwere Schäden davon tragen, dass sie kurze Zeit später daran versterben, damit aber aus der Statistik fallen. Es ist unklar wie viele nicht wegen dem Virus sterben, sondern mit dem Virus etc.....
  • emils 23.04.2020 06:44
    Highlight Highlight Ist doch logisch, dass es anfangs mehr Tote geben wird, als wenn man die Ausbreitung verhindert. Dafür ist man am schnellsten durch die Epidemie durch, wenn die Herdenimmunität erreicht ist. Anders sterben Menschen nur zeitversetzt über einen längeren Zeitraum. Was ist am Ende besser? Je länger die Epidemie dauert, desto mehr Menschen sterben aufgrund der Situation auch vermehrt an anderen Erkrankungen, die nicht in der Coronavirus-Statistik erfasst werden.
  • Cocalero 22.04.2020 16:26
    Highlight Highlight Sehr gut 👍
    Die anderen zögern es weiter in die länge.
  • Nik G. 22.04.2020 08:29
    Highlight Highlight Naja schlussendlich ist es nur eine ethische Frage. Lassen wir wissentlich einen Teil der Bevölkerung sterben (tendenziell Alte) oder schützen wir sie? Auch wenn es niemand hören will aber bei solchen Ausbrüchen ist es natürlich gesehen einfach Survival of the fittest.
    • Christian Künzi 22.04.2020 10:54
      Highlight Highlight Schlussendlich haben ja die "Alten" ihre Schuldigkeit getan, haben die Infrastruktur, das Bildungswesen und die Grundlage für den aktuellen Wohlstand geschaffen. Warum Dankbarkeit? Lohnt sich nicht - eine grausame Idee - die Alten werden die Sozialsysteme, das Gesundheitswesen nicht mehr belasten - füllen die Friedhöfe und schon ist das Problem gelöst.
    • Neruda 22.04.2020 13:57
      Highlight Highlight @Christian Künzi: Ja und die Umwelt vergiftet, danke liebe Alten!
      Man kann es sich auch einfach machen 🙈
  • Nathalie Vogt 22.04.2020 07:54
    Highlight Highlight Bravo Schweden:-)
  • GoldjungeKrater 22.04.2020 06:33
    Highlight Highlight Es zeigt sich bereits jetzt, dass Schweden den richtigen Weg gegangen ist. Kein Vorwurf an unsere Regierung, aber für das nächste Mal haben wir alle viel dazu gelernt!
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 22.04.2020 03:50
    Highlight Highlight «Ich merke, dass die trotz der Empfehlungen der Gesundheitsbehörde noch Freunde einladen.»

    Ist Frau Lundgren in der Schweiz? Falls nicht, erkenne ich keinen Unterschied zum Verhalten in der Schweiz.
  • blueberry muffin 22.04.2020 00:22
    Highlight Highlight Gibts nicht schon indikatoren das die Antikoerper schon nach ein paar Wochen zurueck gehen?

    In diesem Fall macht Schweden hier eine ziemlich sinnlose Uebung.
    • Rabbi Jussuf 22.04.2020 13:01
      Highlight Highlight Die Antikörperstests gibt es erst seit ein paar Tagen. Wie also soll man wissen, wann die Antikörper zurückgehen?
  • Varanasi 21.04.2020 22:42
    Highlight Highlight Ich sehe das so:
    Wenn ein Land wie China, bei dem es, Achtung Zynismus, nicht so sehr auf ein Menschenleben ankommt, dem Wirtschaftwachstum über alles geht, das zudem schon Erfahrung hat im Umgang mit SARS Viren hat, eine ganze Gegend unter 2 monatiger Quaratäne stellt, dann ist die Kacke am Dampfen.
    Warum sollten die das sonst machen? Nie und nimmer würde China die Wirtschaft für ein paar zusätzliche "Grippetote" opfern. Vor allem, warum setzen sie nicht auf Herdenimmunität? Deshalb bin ich überzeugt, dass man es ähnlich handhaben sollte wie in China und nicht wie Schweden.

    • Markus97 22.04.2020 01:24
      Highlight Highlight Jeder geht immer davon aus, dass jeder Politiker rational (vielleicht manchmal kaltherzige aber immer rationale) Entscheidungen trifft. Aber wir sind alles Menschen. Wenn ein Epidemiologe einen wichtigen, chinesischen Parteifunktionär überzeugt hat, kann das schon einen Einfluss haben. Chinesische Politiker wissen genausowenig wie westliche ob der Wissenschsftler völlig übertreibt, oder ob da was dran ist. Der einzige Unterschied wäre vermutlich, dass bei einem Fehler die Konsequenzen für den chinesischen Wissenschaftler weitaus höher wären....
    • jellyshoot 22.04.2020 07:21
      Highlight Highlight Weil China mit Wuhan ein Exempel statuiert hat, damit alle westlichen Regierungen nicht den Finger heben und „böses China“ schreien ...

      Wer die Zahlen aus China glaubt, kann vor so viel Naivität nicht mehr geholfen werden.
    • Morgenbrot 22.04.2020 07:45
      Highlight Highlight Das Problem ist halt, dass wir dieses Virus nicht mehr loswerden. Um es einzudämmen hat China viel zu spät reagiert, vergiss das nicht.
      D.h. wiederum, dass wir damit leben müssen.
      Und hier stellt sich die Frage, wie wir das tun. Mit ständigem Abriegeln über Monate? Das macht bei der geringen Mortalität weder Sinn noch ist es Verhältnismässig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roro Hobbyrocker 21.04.2020 22:15
    Highlight Highlight Bitte hört auf die Zahlen miteinander zu Vergleichen, weil es einfach keinen Sinn macht. Ich glaube das Ziel von jedem Land muss sein, dass das Gesundheitssystem nicht zusammenbricht. Somit können die Strategien für jedes Land total unterschiedlich sein. Wir müssen einfach realistisch sein. Bis die Impfung da ist, dauert sicher bis Herbst. Solange muss jedes Land, Region oder Stadt schauen wie sie soweit kommen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 22.04.2020 03:58
      Highlight Highlight Damit du die Leute hier nicht verwirrst: Herbst 2021. Frühestens. Wenn überhaupt.
    • Morgenbrot 22.04.2020 07:54
      Highlight Highlight Bis Herbst? Dann würden so ziemlich alle Schritte, die einen Impfstoff sicher machen, wegfallen. Und selbst wenn es länger dauert, ist nicht sicher, dass sich das Virus unterdessen nicht verändert und der Impfstoff seine Wirkung bis dahin verfehlt.
      Ich kenne niemanden, der sich impfen lassen würde. Und nein, das sind alles andere als schwurbelige Impfgegner! Eher Realisten, die den neusten Studien vertrauen und sich ab der Berichterstattung nur noch ungläubig und verständnisslos die Augen reiben.
    • Gonzolino_2017 22.04.2020 08:14
      Highlight Highlight Jein, gebe Dir im Grundsatz recht, Vergleiche sind schwierig! Aber Tote lügen nicht, die liegen auf dem Tisch und können gezählt werden - unabhängig von der Anzahl Getesteten! Und wenn in einem Land die Todesfälle explodieren, sagt das doch einiges über die wirklich vorhandene Infektionsrate aus ... damit ist es eine Frage der Zeit, wie lange die Bevölkerung noch bereit ist, diesen hohen Preis zu zahlen ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 21.04.2020 21:58
    Highlight Highlight Schaun mer ma...
  • In vino veritas 21.04.2020 21:41
    Highlight Highlight Grandios, liebe Schweden, NICHT. Schon jetzt ist Schweden massiv schlimmer dran als andere skandinavische Länder (sogar schlimmer als die Schweiz, welche direkt an die Hotspots grenzt). Was will man erreichen? Eine Durchseuchung? Stand heute sind 0,0015% infiziert, 1'700 tot. Davon abgesehen häufen sich Berichte von jungen, sportlichen Männern mit Langzeitschäden. Aber wenn ich eines in Schweden gelernt habe, dann das die Regierung sagen könnte: ,,springt von der Brücke in den Tod" und 80 % der Schweden würden springen. Vertrauen ist gut, gesunder Menschenverstand ist aber besser.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 22.04.2020 04:04
      Highlight Highlight "Junge, sportliche Männer" sind nicht selten Raucher. Und manchmal übertreiben es einige von ihnen mit dem Sport, was dem Körper gar nicht so gut tut, wie man meinen könnte. Nur so als faktengerechte Anmerkung.

      Seis drum: Du sprichst von Langzeitschäden?! Nach knapp vier Monaten, die das Virus nun herumtreibt? Langzeitschäden kann man nach Jahren als solche bezeichnen, aber nicht nach maximal vier Monaten. Von einer Häufung solcher Berichte ist mir indes nichts aufgefallen und wenn, dann sind sie ohne Anhaltspunkte über deren Lebensumstände auch völlig wertlos.
    • solani 22.04.2020 13:53
      Highlight Highlight @Antinatalist: Wenn die Lunge massiv geschädigt wird, dann sind das Langzeitschäden..
      Und jeder hat irgendein "Gesundheitsdefizit". Da könnte man JEDEN schweren Corona-Fall relativieren...
      Führst du ein perfekt gesundes Leben?..
  • HerbertKappel 21.04.2020 20:50
    Highlight Highlight Heute 158 Tote in Schweden und fast 550 Neuerkrankte !

    Wir Menschen sind Kämpfer und haben mit Pazifismus nichts am Hut .

    Das was die Schweden machen ist gegen unsere Natur und das wird sich rächen !

    Keiner weiß was der Virus im Körper angestellt hat , schon jetzt sprechen viele von Lungenerkrankungen in Massen !!!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 22.04.2020 04:08
      Highlight Highlight In Schweden ging's später los, als in der Schweiz. Vor zwei Wochen sahen die Zahlen hier auch noch so aus. Bis man letzte Woche von 6500 Tests auf 2500 reduzierte. Noch ist nicht aller Tage Abend. Die Schweiz muss erst noch beweisen, dass die Lockerungen nicht voreilig kamen und der Koch keinen fatalen Fehler gemacht hat, als er sagte, Kinder könnten nicht angesteckt werden und seien keine Überträger.
    • Morgenbrot 22.04.2020 08:00
      Highlight Highlight Eigentlich verbreitet nur Drosten solche Horrobotschaften. Die Mehrzahl der Ärzte, insbesondere Pneumologen, sagen etwas ganz anderes. Es wird Zeit auf die Schwarmintelligenz zu hören und nicht nur auf zwei bis drei Institutionen mit ihren prominenten Gesichtern. Nichts von dem, was sie prophezeit haben, ist eingetreten. WHO und RKI widersprechen sich laufend selbst. Ich wundere mich, dass denen so viel Vertrauen geschenkt wird, wenn sie bis anhin doch nur wilde Hochrechnungen mit falschen Zahlen verbreitet haben. Das Ganze ist absurd.
  • CalibriLight 21.04.2020 19:59
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass der schwedische Weg für Schweden das Richtige ist und drücke ihnen die Daumen. In einem so dünn besiedelten Land ohne vorherige "Corona-Nester" mag das wohl aufgehen.
    Jetzt sollten nur noch die Todeszahlen weniger stark anwachsen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 22.04.2020 04:11
      Highlight Highlight In Schweden sind die Städte weitaus dichter besiedelt, als in der Schweiz. Die überwiegende Mehrheit lebt in Städten, die eine höhere Einwohnerdichte als Zürich haben. Den Mythos vom dünn besiedelten Land kannst du dir an den Hut stecken.
    • CalibriLight 22.04.2020 11:47
      Highlight Highlight Vorab mal: Ich habe keinen Hut.
      In einigen Städten in Schweden ist die Einwohnerdichte allerdings vergleichbar mit der unseren - ich streue also Asche auf mein hutloses Haupt.
      Trotzdem bin ich der Auffassung, dass ohne "Corona-Nester" und eher abseits von globalen Menschenströmen, mit einer abgesehen von einigen Städten dünnbesiedelten Land ein schwedischer Weg gangbarer ist als bei uns.
    • Neruda 22.04.2020 14:09
      Highlight Highlight Stockholm ist ein einziges Corona-Nest! Etwa die Hälfte aller Fälle wurden in Stockholm gezählt.
  • Chaoz 21.04.2020 18:36
    Highlight Highlight Das Schwedensolo darf keinen Erfolg haben, sonst ist's ne Ohrfeige für den Rest der Welt!
    • Kruk 21.04.2020 20:48
      Highlight Highlight Schweden ist nicht das einzige Land welches Geschäfte und Restaurants nicht geschlossen hat...

      Nein es wäre keine Ohrfeige, weil schlecht vergleichbar und Erfolg sieht anders aus, das können sie schon gar nicht mehr haben...
    • Morgenbrot 22.04.2020 08:09
      Highlight Highlight Den Erfolg misst man am Ende des Weges, nicht auf halber Strecke. ☝️
    • Neruda 22.04.2020 14:10
      Highlight Highlight Weissrussland hat, glaub ich, auch noch alles offen 😂
  • Meierli 21.04.2020 18:18
    Highlight Highlight Nichts anderes als eine Wette auf etwas, was bis jetzt nicht mal bestätigt ist, eine anhaltende Immunität. Es gibt dafür bis jetzt keinen wissenschaftlichen Beleg.
  • Juliet Bravo 21.04.2020 17:52
    Highlight Highlight Hoffen wir, es kommt überall gut! Um eine Bilanz zu ziehen ist es sicher noch zu früh.
    Offenbar hat Schweden gestern den bislang höchsten Anstieg an Todesfällen innerhalb eines Tages seit Beginn des Corona-Ausbruchs verzeichnet (185).
    • Juliet Bravo 21.04.2020 21:08
      Highlight Highlight Ach ja: wir hatten an den schlimmsten Tagen ca. 70.
  • Nume no eis, bitteee! 21.04.2020 17:38
    Highlight Highlight Schweden befindet sich aufgrund des eigenen Vorgehens in einer ganz anderen Phase als z.B. die Schweiz. Die Zahlen können deshalb erst sehr viel später, frühestens nachdem bei uns die zweite Welle durch ist, verglichen werden. Und bitte dann ein gesamtgesellschaftlicher Vergleich nicht nur die Zahlen in direktem Zusammenhang mit Corona sondern auch die Auswirkungen der Massnahmen. Ich denke eine Schweiz kann sehr viel Massnahmen verkraften, schwächere Volkswirtschaften werden unterm Strich (nicht nur wirtschaftlich sondern auch im Gesundheitswesen) wegen der Massnahmen schlechter hervorgehen.
  • Neruda 21.04.2020 17:13
    Highlight Highlight Ein Problem in Schweden sind die schlecht vorbereiteten und ausgerüsteten Altersheime. Man liest berichte, wo Pflegerinnen ohne Schutz arbeiten mussten. Das treibt die Todeszahl sicher auch noch in die Höhe. Beim Abstand klappt es leider nicht überall. Da würde ich mir klare Vorgaben von den Behörden wünschen. Aber die Schweden wollen um's verrecken nicht klare Regeln erlassen, egal um was es geht 🙈😁 Weiss nicht, warum die so Schiss vor klaren Anweisungen haben 😄
    • b4n4n4j03 21.04.2020 22:50
      Highlight Highlight Zu; „Weiss nicht, warum die so Schiss vor klaren Anweisungen haben.“
      Weil der Staat auf die Mündigkeit der Bürger setzt.
      Ich persönlich finde die Aussage Schiss vor klaren Anweisungen, etwas bedenklich. Solidarität und strikte Befehlsgehorsamkeit sind für mich immer noch zweierlei. Anweisungen befolgen schmeckt ein wenig nach Diktatur...
  • Hipster mit Leggins 21.04.2020 17:05
    Highlight Highlight Es ist gerade in, Schweden in die Pfanne zu hauen. Dazu zwei Bemerkungen: Erstens, so wie in der Schweiz zeigt Schweden erst seit kurzem eine Sterblichkeit, die leicht über jener vom Hitzesommer 17 und der Grippewelle 15 liegt. Es ist zu früh für eine Bilanz. Entscheidend ist, wie die nächsten Wellen aussehen. Wenn es ein Immunität gibt (von der viele ausgehen) wird Schweden besser dastehen. Manchmal wundere ich mich, dass alle meinen wir hätten den richtigen Weg gefunden. Strikte Massnahmen, tiefe Sterberaten, tiefe IS-Belegung, aber hohe Ermüdung und wirtschaftliche Vollbremsung.
    • Eiswalzer 22.04.2020 00:24
      Highlight Highlight Es gibt leider viele, die jegliche Gegenmeinung als „unmenschlich“ oder „ultrarechts“ abtun. Das Argument, wir müssten bis zum Impfstoff (voraussichtlich kaum vor 2022) einen (Teil-)Lockdown fahren, wird schleichend zum neuen Ziel. Dass es viele Experten, Mediziner, etc. auch anders sehen, wird ignoriert. Im vermeintlichen Bemühen, jedes einzelne Leben zu retten. Dabei ist der treibende Faktor nur die kurzfristige Panik und Vollkaskogesellschaft. Übrigens wird auch der Bund garantiert nicht mehr als ein paar Monate Kurzarbeit bezahlen. Wie auch? Eine 2jährige Schockstarre ist UNMÖGLICH.
    • Morgenbrot 22.04.2020 08:18
      Highlight Highlight Es mehren sich die Stimmen der Vernunft und Weitsicht. Danke! 👍Bin ganz weit links und gegen diese absurden Massnahmen und den blinden Aktionismus.
      Offenbar wird hier meist emotional arumentiert. Dabei scheinen die Toten von Heute wichtiger zu sein, als jene von Morgen.
  • Kaspar Floigen 21.04.2020 16:45
    Highlight Highlight Sicher riskant, aber als so eine Art A/B-Test für Studien im Nachhinein sicher auch nicht schlecht, dass wir dann die Zahlen aus Schweden haben.
    • Mr. Spock 21.04.2020 17:50
      Highlight Highlight Sicher sehr tröstend für die Angehörigen...
  • ManuTI 21.04.2020 16:12
    Highlight Highlight Ich bin sehr davon überzeugt, dass der Schwedische Weg der richtige ist. Und ich hoffe schwer, dass es am Ende so sein wird. Das wären wichtige Erkenntnisse für eine nächste Pandemie - damit nicht jedes Mal die ganze Gesellschaft an die Wand gefahren wird deswegen.
    Ja, ich würde jetzt am liebsten nach Schweden ziehen. Geht aber wohl nicht so gut, man braucht zuerst einen Job usw... also warte ich mal brav ab, wie es bei uns weiter geht. Glücklich bin ich dabei nicht.
    • Neruda 21.04.2020 19:24
      Highlight Highlight Nur wegen dem Verhalten in der Coronapandemie würde ich nicht nach Schweden ziehen 😅 Du solltest auch noch mit dem Klima zurecht kommen und sozial sind sie halt schon distanzierter. Dazu sind sie ziemliche Paragraphenreiten, was es im Umgang mit Behörden und im Gesundheitswesen nicht immer do einfach macht 😉 Sie sind sehr auf individuelle Freiheiten aus, aber trotzdem soll der Staat von Geburt bis Tod alles organisiert haben. Einfach so als Gedankenanstoss 😊
    • öpfeli 21.04.2020 19:58
      Highlight Highlight naja, der Verlauf und die Folgen einer Pandemie hängt auch mit dem Virus zusammen. In meinen Augen gibt es nicht DEN Pandemie Plan.
    • Kruk 21.04.2020 21:03
      Highlight Highlight Anstecken kannst du dich doch auch hier😁
      Nein, das wären keine Erkenntnisse für eine nächste Pandemie, ist es etwas tödlicheres und gefährlicheres wäre dies dann ganz sicher der falsche Weg.
      Ist es etwas unbekanntes ist man besser ein bisschen vorsichtiger.
      Auch muss nicht unbedingt für jedes Land/Region die gleiche Strategie richtig sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erklärbart. 21.04.2020 16:00
    Highlight Highlight Wo sind die Vergleiche mit Italien, Spanien und der Schweiz? Warum vergleicht ihr mit Dänemark oder Polen?
    • Morgenbrot 22.04.2020 08:23
      Highlight Highlight Weil es im Sinne des Artikels ist Schwedens Weg als gefährlich darzustellen. Wo kämen wir denn hin, wenn wir realiatische Vergleiche geboten bekämen und einsehen müssten, dass unsere Strategie nichts taugt. 😉
  • Skeptischer Optimist 21.04.2020 15:52
    Highlight Highlight Die neue Vasa läuft unter Jubel der Bevölkerung aus.
  • Calimoerchen 21.04.2020 15:51
    Highlight Highlight Schweden ist flächenmässig mehr als 10 mal grösser als die Schweiz und hat 10,2 Mio Einwohner. Die Schweiz hat 8.5 Mio auf 41'000 km2. Schon mal durchdacht?
    Die Schweiz ist sehr dicht besiedelt und unter diesem Aspekt hat die Regierung absolut richtig reagiert! ein grosses Lob. Wir würden diese Verantwortung alle nicht tragen wollen.
    • Milhouse 21.04.2020 16:34
      Highlight Highlight Es ist aber nicht so, dass man in Schweden mit zwei Meter Abstand an riesigen Tischen sitzt, bloss weil sie genügend Platz für Riesentische hätten.
    • Cemsa 21.04.2020 16:34
      Highlight Highlight Bezüglich Massnahmen unserer Regierung stimme ich dir zu. Aber was die Bevölkerungsdichte Schwedens anbelangt, muss man auch beachten, dass der Grossteil der Menschen im Süden des Landes lebt. So hat z.B. Stockholm deutlich mehr Einwohner als jede Schweizer Stadt und selbst Göteborg ist grösser als Zürich...
    • Plan B 21.04.2020 16:40
      Highlight Highlight Grundsätzlich hast du Recht mit der Grösse. Doch musst du noch die Dichte von Stockholm, Malmö, Götheborg etc. mit Schweizer Städten vergleichen.
      Dies Städte sind durchaus auch dicht besiedelt. (Ich habe die Zahlen nicht nachgeschaut)

    Weitere Antworten anzeigen
  • Burkis 21.04.2020 15:49
    Highlight Highlight In der Schweiz beklagen sich bürgerliche Politiker und Lobbyisten mit grosser Unterstützung der Medien über schlechte Kommunikation, zögerliche und risikoarme Handlungen des Bundesrates. Dagegen feiern genau diese den schwedischen Weg als den einzig vernünftigen. Das aber schwedische Familien ihre Kinder aus Angst und Unsicherheit nicht mehr zur Schule schicken und die Wirtschaft genauso leidet wie im restlichen Europa, wird einfach übersehen.
    Heute findet man in grossen Tageszeitungen (z.B. TA) ganzseitige Inserate (SVP, Branchenverbände) mit der Aufforderung den „Lockdown“ sofort zu beenden
  • Walter Sahli 21.04.2020 15:47
    Highlight Highlight "Je grösser die Anzahl Viren pro Population, desto grösser die Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Mutation, welche das Virus noch aggressiver machen könnte. Also sollten wir sicher nicht aktiv mithelfen, die Anzahl Viren pro Population zu erhöhen.

    Je mehr Leute mit COVID-19 infiziert sind, desto wahrscheinlicher wird es, dass sich dieses Virus noch „besser“ an den Menschen adaptiert und noch desaströser wird. Es wird ja angenommen, dass das bereits einmal passiert ist. "
    Prof. Paul Robert Vogt

    Quelle: https://www.mittellaendische.ch/ 7. April 2020
    • Hipster mit Leggins 21.04.2020 17:07
      Highlight Highlight das ist BS. Jeder Medi-Student lernt relativ früh, dass ein Virus seine Wirt nicht töten will. So funktioniert Natur, dadurch würde er sich selbst ausrotten. Mutation zielen auf eine Optimierung des Umfelds...
    • Walter Sahli 21.04.2020 19:05
      Highlight Highlight Hipsterli, folge dem Link und lies, was der Prof. Vogt, seines Zeichens Herzchirurg (das ist imfall voll ein Mediziner, der sein Studium schon abgeschlossen hat) so schreibt. Der kommt dann heute auch noch im Club auf SRF...kannst ja vorher anrufen und ausrichten lassen, dass der Typ keine Ahnung hat. Aber vorher solltest Du noch darüber nachdenken, ob ein Virus tatsächlich ein Bewusstsein und einen Willen hat, nicht dass es noch peinlicher wird.
    • Maracuja 21.04.2020 19:43
      Highlight Highlight @Hipster mit Leggins: dass ein Virus seine Wirt nicht töten will ... Mutation zielen auf eine Optimierung des Umfelds

      Viren haben keinen Willen und Mutationen erfolgen nicht zielgerichtet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • thatvphissue 21.04.2020 15:44
    Highlight Highlight Jaja, die Schweden und Schwedinnen sind verantwortungsvoll etc., wir habens gehört. Schweden hat einen Mortalitätsexzess gemeldet (euromomo.eu, neueste Daten von KW14, wir sind jetzt in KW17) und vor ca. drei Wochen eine Aufholjagd bei den COVID-19 Toten pro Mio Einwohner gestartet und uns jetzt überholt.
    Die Vergleiche mit anderen skandinavischen Ländern sprechen Bände.
  • CaptainObvious 21.04.2020 15:43
    Highlight Highlight Ich finde es recht anmassend wie sich weite Teile der Bevölkerung über die Schwedische Herangehensweise auslassen.
    Man mag nicht einig sein, klar. Aber Schweden ist ein autonomes Land, welches selber entscheiden und handeln kann.
    Zusätzlich wird Schweden in diversen Bereichen immer wieder gerne als Beispiel für die Vorreiter-Rolle genommen und gelobt (Lohngleichheit, Gleichberechtigung, allgemein gesellschaftliche Themen).

    Wir Schweizer haben trotz umfangreicher Einschränkungen die nahezu gleiche Todesrate per Capita. Vielleicht ist Schwedens Weg also nicht so des Teufels wie hier dargestellt
    • Glenn Quagmire 21.04.2020 15:58
      Highlight Highlight Schweden hat keine Grenze (und Grenzgänger...) zu Norditalien. zudem ist es kein Transitland und hat keine wichtigen Hub. Daher sollte sie automatisch tiefer als die Schweiz sein.
    • Kruk 21.04.2020 16:57
      Highlight Highlight Ist Schweden nicht zeitlich hinterher?
    • Swen Goldpreis 21.04.2020 19:49
      Highlight Highlight Waas? Schweden hat kein Hub? Noch nie was von SAS gehört? Ja, Stockholms Flughafen ist mit 25 Millionen Passagieren ein bisschen kleiner als Zürich mit seinen 31 Millionen. Aber ob das nun wirklich der einscheidende Faktor ist?
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  • Mad Scientist 21.04.2020 15:36
    Highlight Highlight Vergleicht man die Zahlen aus Schweden mit denen aus Israel und Österreich, beide mit ähnlich vielen Fällen pro Mio. Einwohner, dann steht Schweden recht schlecht da, was die Todesopfer, die kritischen Fälle und die Zahl der Tests angeht. Die Strategie funktioniert, nur ist der Preis an Menschenleben dafür unnötig hoch. Auch bei denen, die davonkommen, sind bleibende Schäden zu befürchten: RAI News: https://tinyurl.com/y83dlko4
    Science: https://tinyurl.com/y8qtl9q6
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    • Stansted 22.04.2020 10:33
      Highlight Highlight "Fälle pro Mio. Einwohner" bedeutet "bekannte Fälle", hängt deshalb von der Teststrategie des jeweiligen Landes ab und kann folglich über die Länder hinweg nicht verglichen werden.
    • karl_e 22.04.2020 11:40
      Highlight Highlight Die Tabellen und Darstellungen die hier so gepostet werden, entzücken mich immer wieder. Ich frag mich jeweilen, wie man die meist winzige Schrift entziffern muss. Verzichtet bitte auf sinnloses Copy-Paste!
    • Mad Scientist 22.04.2020 17:45
      Highlight Highlight Stansted, richtig, und trotz weniger Tests hat Schweden mehr Tote und gleich viele bekannte Fälle wie die anderen beiden Ländern. Nicht direkt vergleichbar, auch da hast du recht, aber kann uns mal einen Eindruck geben von den Zahlen und Verhältnissen.
  • Platon 21.04.2020 15:34
    Highlight Highlight Ich glaube die Schweden haben als einzige eine ehrliche Regierung, die das Virus auch tatsächlich bekämpfen will. In allen Herren Länder wird so getan, als könnte man die Kurve abflachen und im Sommer sei dann irgendwann mal gut. Aber das ist komplette Augenwischerei! Mit so einer flachen Kurve sind wir das Virus erst los, wenn eine Impfung da ist und das dauert noch eine Eeeewigkeit. Keine Bevölkerung wird sich das bieten lassen, irgendwann ist die Geduld zu Ende und mann kann sich endlich der wahren Aufgabe widmen: Herdenimmunität und zwar so, dass nur die Gesunden infiziert werden.
    • lilie 21.04.2020 17:27
      Highlight Highlight @Platon: Herdenimmunität ist nur erreichbar, wenn die Immunität mindestens ein Jahr anhält. Auch eine Impfung macht nur dann Sinn.

      Die Dauer der Immunität ist aber noch nicht bekannt.

      Schwedens Weg ist daher brandgefährlich. Eine unkontrollierte Ausbreitung konnte nur deshalb verhindert werden, weil viele Schweden freiwillig Homeoffice und Homeschooling machen.

      Man muss dazu auch noch sagen, dass Schweden kein Notstandsgesetz kennt. Daher kann die Regierung nur Empfehlungen abgeben.
    • Mr. Spock 21.04.2020 18:02
      Highlight Highlight 2000 Wissenschaftler würden dir widersprechen...
    • Platon 21.04.2020 22:33
      Highlight Highlight Ihr habt ja schon nicht unrecht. Mein Problem ist einfach, dass keine der „Lockdown“-Regierungen bis jetzt einen Plan aufgezeigt hat, wie wir aus unserer Situation rauskommen. Länger als 2 Monate kannst du keine Bevölkerung zu Hause einsperren. Die Leute sind schon jetzt müde. Ein halbes Jahr lang auf Kurzarbeit umzustellen bringt enorme Kosten. Mit 20% der Wirtschaftsleistung könnte man viel mehr Leben retten, als ein paar Alten und chronisch Kranken ein weiteres Jahr zu schenken. Klingt jetzt super asozial, ich weiss, aber es ist nunmal unverhältnismässig.
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  • Varanasi 21.04.2020 15:32
    Highlight Highlight Ich habe den Artikel vom Spiegel schon ein paar mal verlinkt, weil ich ihn sehr informativ finde.
    Es ist nämlich nicht so, dass das Leben in Schweden weitergeht als zuvor.
    Ein Drittel der Schulkinder geht nicht zur Schule, die Hälfte der Leute im Grossraum Stockholm macht Homeoffice, die Bewegungsdaten an Bahnhöfen etc sind um 35% gesunken.
    Wir werden sehen was passiert.

    https://www.spiegel.de/politik/ausland/corona-krise-schwedens-sonderweg-a-19da0d16-c2ce-44ed-93f9-4be81b383c18
    • Burkis 21.04.2020 20:30
      Highlight Highlight Komischerweise wollen uns heute die grossen Verlagshäuser über diverse Medienkanäle davon überzeugen das der schwedische Weg besser ist und wir sofort den Lockdown beenden sollten.
      Zum Dank an die Medien für die Unterstützung dieser Strategie, hat die SVP und Branchenverbände in div. Zeitungen ganzseitige Inserate geschaltet und den Bundesrat öffentlich aufgefordert „Stopp den Lockdown“.
      Zufälle gibts...
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 22.04.2020 04:44
      Highlight Highlight Man kann schon jetzt getrost sagen, dass man mit den anstehenden Lockerungen die Massnahmen genau so gut hätte ganz bleiben lassen können. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

      https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-04/corona-lockerungen-massnahmen-ausgangsbeschraenkung-oeffnung-laeden-infektionsschutz
  • gulf 21.04.2020 15:30
    Highlight Highlight wie immer das in Schweden ausgeht, man darf nicht vergessen, dass:
    1. die Schweden auch nicht alles machen wie bisher.
    2. Schweden ganz klar davon profitiert, dass in Resteuropa alle rigorose Massnahmen getroffen haben.
    3. sich nicht sicher ust, ob das gut geht und dem entsprechend ein grosses Risiko eingegangen ist.
    4. Damit kalkuliert, dass im Falle einer Eskalation auf die Hilfe der Nachbarstaaten spekuliert.

    Die sind nicht so toll und souverän, wie es mancher nun sehen will.
  • Toerpe Zwerg 21.04.2020 15:25
    Highlight Highlight Das Wachstum der Neuinfektionen ist in Schweden gestoppt. 1300 Tote sind eine kleine Zahl. Es deutet aktuell mehr darauf hin, dass es Schweden besser macht als es Schweden schlechter macht.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 21.04.2020 15:36
      Highlight Highlight Wow echt jetzt Zwerg....Schweden hat keine Neuinfektionen mehr. Das wäre eine Sensation, nur stimmt das leider nicht .
      Auch deine Zahl von 1300 Toten stimmt leider nicht mehr. Aktuell sind es bereits 1765.
    • Marco86 21.04.2020 16:12
      Highlight Highlight @nadasagenwirjetzteinfachmal: Das Wachstum ist gestoppt, nicht die Neuinfektionen als absolute Zahl...
    • Toerpe Zwerg 21.04.2020 17:07
      Highlight Highlight Die Neuinfektionen sind auf konstantem Niveau, wachsen also nicht mehr. Lesen - verstehen - schreiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Altweibersommer 21.04.2020 15:11
    Highlight Highlight Grafik 1(7) scheint den Schweden recht zu geben. Darin ist ersichtlich, dass zwischen 5 und 5,5 gleichzeitigen Intensivpflegefällen offenbar der Peak erreicht wurde. Da diese Zahl deutlich unter der Kapazitätsgrenze liegt, scheint es als wurde der Verlauf lediglich beschleunigt, die Stabilität des Gesundgeitssystems jedoch gewährleistet ist.

    Das heisst selbstverständlich nicht, dass diese Taktik auch in anderen Ländern funktionieren würde.
  • Maracuja 21.04.2020 15:10
    Highlight Highlight Gerne wüsste ich, wie es in Schweden bzgl. Risikogruppen aussieht. Dürfen Personen mit Vorerkrankungen bei voller Lohnfortzahlung zu Hause bleiben oder sind die gezwungen beim russischen Herdenimmunitäts-Roulette mitzumachen?
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 21.04.2020 15:38
      Highlight Highlight Wer krank ist kann ohne Arztzeugnis 14 Tage zu Hause bleiben....
    • Maracuja 21.04.2020 16:14
      Highlight Highlight @nadasagenwir ...: Wer krank ist kann ohne Arztzeugnis 14 Tage zu Hause bleiben....

      Vorerkrankungen nicht Krankheit. Mit Bluthochdruck, Diabetes, div. Lungenkrankheiten kann man i.d.R. einer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Aktuell wird aber empfohlen, dass Personen mit solchen Vorerkrankungen zu Hause bleiben und zwar solange bis das Ansteckungsrisiko deutlich gesunken ist. DaS dauert bereits jetzt länger als 2 Wochen, da hätte ich gerne gewusst, wie es in Schweden bei den Betroffenen bzgl. Lohnfortzahlung und Kündigungsschutz aussieht.
    • Neruda 21.04.2020 17:08
      Highlight Highlight In Schweden ist der Kündigungsschutz generell viel besser als in der Schweiz und die Gewerkschaften einiges stärker als in der Schweiz, von dem her geh ich davon aus, dass die Leute eher auch gegen den Willer des Chefs zuhause bleiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sarkasmusdetektor 21.04.2020 15:07
    Highlight Highlight Ich hoffe, sie ziehen es durch. Möglich wäre ja, dass sie zwar jetzt viele Tote haben, dafür aber in ein paar Monaten keine mehr, während es sich in anderen Ländern noch Jahre hinzieht. Aber das werden wir erst hinterher wissen und auch nur, wenn die Schweden nicht mittendrin den Kurs ändern. Und wenn es schlecht herauskommt, wäre es zwar bitter für Schweden, aber zumindest hätte die Welt dann für die nächste Pandemie etwas gelernt.
  • Meinsch 21.04.2020 14:56
    Highlight Highlight Vielleicht wirken die Eindämmungsmassnahmen im Rest Europas auch auf die Zahlen von Schweden. Wer weiss. Das ist dann wie ein Impfgegner, der von den geimpften profitiert.
    • 97ProzentVonCH68000 21.04.2020 15:40
      Highlight Highlight Wenn man händeringend Argumente sucht, damit auf keinen Fall die eigene Meinung hinterfragt werden muss...
      Wir wissen nicht, ob Schweden den besseren Weg geht. Wenn sie aber am Ende relativ weniger Tote haben und schneller aus der Krise kommen, wird sich unser Weg als falsch erwiesen haben. Wenn.
    • weissauchnicht 21.04.2020 15:44
      Highlight Highlight Es scheint mir eher, dass sich Schweden gerade am Impfen ist, und ein paar unvermeidliche Nebenwirkungen der Impfung in Kauf nimmt, während wir als Impfgegner die Nebenwirkungen scheuen, und glauben, uns ein Leben lang vom Virus isolieren zu können.

    • Raber 21.04.2020 15:49
      Highlight Highlight Da die meisten Grenzen geschlossen sind in Europa,denke ich, deine Überlegung stimmt nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tanuki 21.04.2020 14:56
    Highlight Highlight Ging es bei unserem Lockdown nicht in erster Linie darum, dass möglichst wenig Menschen gleichzeitig in den Spital müssen? Das haben wir erreicht und nun können wir langsam und sehr vorsichtig den Weg zurück zur Normalität begehen. Ob die Schweden es besser gemacht haben.. vielleicht für Schweden, allerdings ist die Reise noch lange nicht fertig. Am Schluss geht es doch darum, dass möglichst wenig Leute sterben, weil wir keine Betten oder Beatmungsgeräte mehr haben.
    • Shlomo 21.04.2020 16:06
      Highlight Highlight Nein es geht beim Lockdown darum die Fallzahlen soweit runter zu bringen bis ein Tracing möglich ist. Und dies liegt bei den Neuinfektionen im zweistelligen Bereich.
    • Burkis 21.04.2020 16:07
      Highlight Highlight Schön und korrekt zusammengefasst! 👍
  • De-Saint-Ex 21.04.2020 14:37
    Highlight Highlight Fragt sich halt, ob das mit der „Herdenimmunität“ (sollte eigentlich Immunität aller noch gesunden und jungen heissen) wirklich klappen kann, basiert schliesslich alles auf mathematische „Modelle“, die ihrerseits auf eine höchstens mässige Anzahl Tests basieren. Was Schweden (die Regierung meine ich) da macht ist wie russisch Roulette... wenn man gewinnt hat es sich aufgrund des immens grossen Einsatzes sehr gelohnt... verliert man allerdings, dann.... nun, ich wünsche den Schweden auf alle Fälle und aufrichtig gutes Gelingen und viel Glück.
  • Lowend 21.04.2020 14:35
    Highlight Highlight Jeder Katastrophenfilm beginnt damit, dass die Regierung den Rat eines Wissenschaftlers ignoriert.

    Schwedens Regierung ignoriert den Rat der ganzen Weltgemeinschaft und wird dafür von den Neoliberalen und den Nationalisten gefeiert.

    Das einzige, was dabei übersehen wird ist der Umstand, dass sich grosse Teile der Schwedischen Bevölkerung völlig verängstigt zurückgezogen haben und dass trotz dieses Teilrückzugs der Menschen Schwedens Infektions- und Todeszahlen exponentiell ansteigen.
    • Gubbe 21.04.2020 14:56
      Highlight Highlight Lowend
      Schwedens Regierung ist Sozial, ob sie auch demokratisch ist, darüber streiten sie sich.
      Der Gegenpart sind die Schweden Demokraten. etwa eine Mischung aus FDP und SVP. Viele davon goutieren die SP-Führung überhaupt nicht, weil es keine ist. Es ist mehr ein 'laissez faire'. Besonders auf dem Land, haben sich viele zurück gezogen. Absolut richtig.
    • Dr. Unwichtig 21.04.2020 15:08
      Highlight Highlight Das ist schlicht und ergreifend falsch. Weder steigen die Fallzahlen exponentiell, noch wird der Rat von Wissenschaftlern ignoriert. Der Rat von Wissenschaftlern, die einen etwas anderen Weg als ein Teil ihrer Berufskollegen empfehlen, wird einfach höher gewichtet. Diese Stimmen gibt es im übrigen auch in anderen Ländern. Allerdings hat sich bei uns mittlerweile ein Narrativ etabliert, wonach die Anzahl der Fälle das einzig gültige Kriterium für Sinn oder Unsinn der Massnahmen zu sein scheint und nicht die Kapazität des Gesundheitswesens.
    • Chloetira 21.04.2020 15:10
      Highlight Highlight Sind Sie sich da sicher mit Ihren Angaben? Ich meinte eben gerade gelesen zu haben, dass die Anzahl der Hospitalisierungen in Schweden rückläufig seien. Haben Sie Quellen?
      In Schweden werden im übrigen scheinbar nur "Kranke" getestet, was die hohe Sterblichkeit etwas relativieren dürfte.
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  • Triumvir 21.04.2020 14:31
    Highlight Highlight Staatsepidemiologe Tegnell sollte man wegen vorsätzlicher Inkaufnahme von vielen unnötigen Toten anklagen und lebenslang einsperren. Ein möchtegern Wissenschaftler, der sich für schlauer als andere anderen Epidemiologen hält. Die Schweden würde ich jedenfalls in kein Land mehr einreisen lassen, ohne 14-tägige Zwangsquarantäne.
    • Varanasi 21.04.2020 15:14
      Highlight Highlight Wenn sie in Norwegen einreisen, müssen sie schon mal 14 Tage in Quarantäne. Finnland hat die Grenze nach Schweden ganz geschlossen.
    • zar_dule 21.04.2020 15:20
      Highlight Highlight Tegnel hat vor Ort Ebola bekämpft und ist ein Spezialist auf seinem Gebiet. Und es
      gibt auch andere Spezialisten, die seine Position halten. Es ist nicht so einheitlich wie auf Watson dargestellt.
    • Varanasi 21.04.2020 18:05
      Highlight Highlight @zar dule
      Welche Spezialisten?
      Auch in Schweden gibt es Gegenstimmen.
      Mehrere hochrangige Wissenschaftler haben bereits einen offenen Brief an die Regierung geschrieben und um Umdenken gebeten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pitsch Matter 21.04.2020 14:24
    Highlight Highlight Der Weg von Weissrussland ist radikaler, praktisch die einzige Fussballliga die noch spielt auf der Welt. Würde gerne richtige zahlen sehen von dort, wenn sie den stimmen.
  • Dynamischer-Muzzi 21.04.2020 14:22
    Highlight Highlight Die grosse Frage ist ja bisher, welche Spätfolgen COVID19 mit sich bringen wird.
    Dr. Frank Hartig hat bei 6 eigentlich sonst kerngesunden Corona-Opfern, welche allesamt sich zu Hause auskuriert haben und nach 5 Wochen völlig frei von Sympthomen waren, gravierende Schäden an den Lungen festgestellt. Man wird leider erst in 1-2 Jahren sehen, welches Ausmass COVID19 für die Menschheit wirklich hat. Genau sagen kann nun niemand, welche Strategie die Richtige ist. Diese Durchseuchung kann unter Umständen zu massiven Spätfolgen führen. Eins ist sicher, wir werden es irgendwann erfahren.
    • Pipikaka Man 21.04.2020 15:04
      Highlight Highlight Das Problem ist, das du hier Ausnahmefälle nimmst und glaubst es wird für die meisten oder einen grossen Teil der Fall sein, weil du glaubst man müsse alles schliessen für längere Zeit. Ich jedenfalls sehe die Schweden noch als gutes Beispiel dafür, das wenn die meisten das gleiche tun, dann muss es nicht das richtige sein. Der Schwarm ist nicht immer intelligent unterwegs.
    • Bosshard Matthias 21.04.2020 15:10
      Highlight Highlight Danke Dynamischer-Muzzi du hast es auf den Punkt gebracht.
      Das ist es was mich zur Vorsicht treibt und mir Kummer macht nicht der Virus an sich.
      Es gab da noch die Nachuntersuchungen an den 5 Profitauchern die C-krank waren und nun das selbe problem haben und nicht mehr tauchen dürfen bis die Lungen geheilt sind wen sie den heilen ..
    • Raber 21.04.2020 16:01
      Highlight Highlight Da müsstes du also gegen die geplanten Lockerungen sein. Weil die automatisch zu mehr Ansteckungen führen wird. Aber jetzt noch ein Jahr so weiter geht doch auch nicht. Ob es in Schweden in einem Jahr mehr Ansteckungen geben wird als hier ist fraglich. Sehr wahrscheinlich werden die anderen Länder,im Zuge der Lockerungen, wieder aufholen
  • Clank 21.04.2020 14:19
    Highlight Highlight Dass die Zahlen infizierten und Toten schneller wächst, ist doch absolut normal und auch Ziel der Strategie, oder nicht? Genauso werden die Zahlen in der Schweiz wieder steigen, sobald die Massnahmen gelockert werden.
    Das könnt ihr doch nicht allein als Referenz nehmen, um die Strategie zu bewerten. Der Einfluss auf der Wirtschaft (was genauso überlebenswichtig) blendet ihr völlig aus. Bleibt doch mal objektiv?
    Oder die Tatsache, dass viele Länder trotz schnellen härtesten Massnahmen, trotzdem hohe Zahlen haben, interessiert euch auch nicht. Wieso schreibt ihr nicht mal über Belgien?

    • Evan 21.04.2020 14:29
      Highlight Highlight "Dass die Zahlen infizierten und Toten schneller wächst, ist doch absolut normal und auch Ziel der Strategie"

      Solche Aussagen muss man sich auch mal erst auf der Zunge zergehen lassen. Tote sind nicht einfach nur irgendwelche Zahlen.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 21.04.2020 14:37
      Highlight Highlight Belgien hat etwa gleich viel Todesfälle je Einwohner wie Spanien , Italien und Frankreich . Was soll an Belgien speziell sein ?
    • Gindegg 21.04.2020 14:47
      Highlight Highlight @evan,
      doch, in diesem Fall schon!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Conflux 21.04.2020 14:16
    Highlight Highlight Ich finds sehr interessant dass wenigstens ein Land einen ganz anderen Weg wählt. So kann man dann die Ergebnisse vergleichen, wenn es dann vorüber ist. Ich bin aber froh, dass ich nicht an so einem Experiment teilnehmen muss.
  • Randalf 21.04.2020 14:15
    Highlight Highlight
    Na, dann schauen wir mal wie es kommt.
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  • iudex 21.04.2020 14:14
    Highlight Highlight Ach ja, in Grafiken gegossene Zahlen sind schon etwas schönes, gell.
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    • iudex 21.04.2020 21:16
      Highlight Highlight Für Desktop-User: gleiche Grafik wie oben von Watson, einfach Schweden mit der Schweiz (grün) ersetzt.
  • DeDanu 21.04.2020 14:13
    Highlight Highlight Die Herdenimmunitäts Theorie gleich am gesamten Land auszuprobieren ist schon sehr sehr optimistisch. Wenns scheitert bezahlen sehr viele mit ihrem Leben. Einzig positiver Aspekt wird sein, dass die Theorie mit dieser Aktion getestet wird und man nachher Gewissheit hat .
  • Clank 21.04.2020 14:13
    Highlight Highlight Immer wieder diese neidische, missgönnende, fast schon sadistische, schaden-freudige Blicke nach Schweden?
    Was soll das?
    Bekämpfen wir hier ein Virus oder bekämpfen wir Länder mit einer anderen Strategie.
    Schon unglaublich, wie wir alles was nicht dem Mainstream entspricht verurteilen.
    Ihr veröffentlicht hier einen Artikel, der null aussagt, über überfüllte Spitäler oder sonst was. Stattdessen redet ihr einfach von einer Opposition die vor Angst Unterschriften gesammelt. Die gibt es btw. in der Schweiz auch, einfach auf der anderen Seite.
    • Leckerbissen 21.04.2020 14:38
      Highlight Highlight Ich denke es ist eher egoistisch. In einer vernetzten Welt und vorallem Europa, sollte man sich miteinander abstimmen. Aber jetzt in der Krise sieht man sehr schön, wie der Schönwetterverein EU funktioniert. Missgunst spüre ich überhaupt nicht, denn ich habe verstanden, dass Gesundheit und Schutz unserer medizinischen Kapazitäten über Spass und Bier trinken steht. (Ich trink jetzt halt daheim)
    • Chloetira 21.04.2020 15:22
      Highlight Highlight @Leckerbissen
      Das finde ich eben gerade nicht. Es sollte mehr Länder geben, welche eine eigene Strategie fahren nur so werden wir in Zukunft Daten dazu haben, welche Massnahmen wie wirkungsvoll sind.
      Das Problem ist doch, wenn bei uns alles gut kommt wird es heissen die Massnahmen seien dafür verantwortlich gewesen. Aber an evidenzbasierten Daten wird es trotzdem fehlen.
      Ich möchte aber gerne wissen, ob die Massnahmen wirklich mehr Nutzen als Schaden mit sich bringen ansonsten ist es ein Blindflug.
  • Markus97 21.04.2020 14:11
    Highlight Highlight Ehrlich gesagt kommen mir gewisse Zweifel. Die momentanen Prognosen der verschiedenen Länder beruhen auf dreissig verschiedenen Modellrechnungen, alle sehr Mathematisch und mit grossen Annahmen die alles andere als gesichert sind. Momentan ist der Verlauf in fast allen Ländern milder als die vor ein paar Wochen genannten "Best Case" - Szenarien. Wie kann das sein? Sollte die statistische Unsicherheit nicht innerhalb, dieser "Best-Case-Szenarien" liegen? Zeigt das nicht, dass man sich eigentlich bereits verrechnet hat? Ich hoffe wirklich die Wissenschaftler wissen was sie da machen...
    • Mutzli 21.04.2020 14:56
      Highlight Highlight @Markus97
      Wie kommen Sie darauf, dass der Verlauf besser sei als in den Best Case Szenarien vor ein paar Wochen? Und Best Case unter welchen Umständen? Ohne Massnahmen?

      UK z.B. war Best Case nach Imperial College 20'000 Tote, das kriegen die nicht mehr hin, sind bereits jetzt bei ca. 16'500 Toten.

      Was Modelle für die Schweiz angeht, gabs z.B. am 10.3 hier auf Watson ja einen Artikel mit R. Neher von der Uni Basel.

      Dort wurde klar gesagt, dass es mehr Massnahmen für die Senkung der R0 braucht, was ja 3 Tage später auch passierte. Dort war Best Case OHNE Massnahmen z.B. der Peak im Juni.
    • zar_dule 21.04.2020 15:23
      Highlight Highlight Man hat sich massiv verrechnet in den ersten Modellen, aber da war das Zahlenmaterial halt noch schlecht. Das kann das Beste Modell nicht ausgleichen.
  • FrancoL 21.04.2020 14:10
    Highlight Highlight Wenn man über Schweden nachdenkt oder schreibt müsste eine Gesamtsicht mitbedachtet werden. Schweden ist ein Sonderfall in vielen Aspekten. Die Einreise; es reisen nur gerade mal knapp 10% ein, dh. Schweden muss nicht dicht machen, es wird von aussen einfach abgeschnitten. Die Entfernung von den Hotspots ist sehr gross, also auch ein ganz anderer Fall als zB die Schweiz.
    Und trotz diesen "Vorteilen" sterben mehr Schweden als als Schweizer am Corona-Virus.
    Zählt man zusammen so ist Schweden ein Sonderfall und nicht mit Mitteleuropa zu vergleichen.
    • darkgrey 21.04.2020 15:08
      Highlight Highlight Die Idee hinter dem Ganzen ist folgendes: Schlussendlich, nach 1-2 Jahren werden alle Länder etwa gleich viele Verluste haben. Einige mit schweren wirtschaftl. Schäden, dafür längere Dauer. Sie nehmen auch an, das bereits jetzt 50% der Schweden Immun sind. Die hohe Zahl an Toten kommen aus Altersheimen. Die haben dort Heime mit 100 und mehr Bewohnern. Fehler die sie zugeben. Nicht früh genug ein Besuchsverbot. Zudem sind Angestellte oft billige ausl. Arbeitskräfte die die Sprache schlecht sprechen und so die Vorgaben der Behörden nicht richtig mitkriegen.
    • Varanasi 21.04.2020 15:19
      Highlight Highlight Danke FrancoL
      Ich bin sicher, wenn die Schweden hier zwischen den Hotspots Lombardei, Elsass und Ischgl liegen würden, hätten sie gehandelt wie die Schweiz.
      Alles andere wäre grob fahrlässig gewesen.
      Man kann gut reden, wenn man am oberen Ende von Europa liegt und kaum Reiseverkehr hat. Dazu noch ziemlich dünn besiedelt ist.

    • 97ProzentVonCH68000 21.04.2020 15:43
      Highlight Highlight Wenn man händeringend Argumente sucht, damit auf keinen Fall die eigene Meinung hinterfragt werden muss...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Inspiration 21.04.2020 14:09
    Highlight Highlight Finde es spannend zu sehen, wie alle Welt jetzt isoliert auf Fall- und Todeszahlen von Covid Fällen schaut. Arbeitslosenzahlen, Verarmung, Selbstmordraten, Fälle mit Depressionen, Geschäftsschliessungen,...all diese sehr wichtigen Themen werden einfach aus der Rechnung gestrichen.
    • jalonik 21.04.2020 15:41
      Highlight Highlight genau!!
  • pun 21.04.2020 14:08
    Highlight Highlight Bin ich völlig daneben oder sind eure Statistik komplett falsch beschriftet?

    Bei der ersten steht "confirmed covid-19 deaths" und ihr schreibt "entwicklung der fallzahlen", bei der zweiten "patients in intensive care per day" und ihr schreibt "neuinfektionen pro Tag". So viel Englisch versteht doch jede*r, dass das nicht falsch übersetzt werden kann?
  • jalonik 21.04.2020 14:04
    Highlight Highlight Wie die Schweden das Handhaben, finde ich richtig! Nur dieser Weg ist natürlich und langfristig tragbar.
    • ChrisP.Bacon16 21.04.2020 14:26
      Highlight Highlight Wenn wir bezüglich der Natürlichkeit anfangen zu diskutieren, müssen wir unsere ganze Medizin überdenken. Ist es natürlich bei einer Krebserkrankung eine Chemotherapie einzusetzen? Ist es natürlich sich mittels einer Impfung (Grippe, Gelbfieber usw..) zu Immunisieren? Ich denke nicht.

      Ausserdem sind die bisherigen Masnahmen eigentlich recht natürlich, da wir bisher nur vermeiden grössere Personengruppen zu vermeiden.
    • AdiB 21.04.2020 18:49
      Highlight Highlight Hahaha..genau natürlichkeit. Ich empfehle das durchschnittalter der letzten 1000 jahre von jedem jahrhundert zu vergleichen. Auf natürliche weise und dem natürlichem weg, würdest du deine rente mit 65 nie erblicken.
  • Snowy 21.04.2020 14:03
    Highlight Highlight Dass die Schweden sich ganz normal weiter bewegen im öffentlichen Raum, ist schlicht nicht wahr.

    Dieses Socialmedia Posting ist von einer schwedischen Bekannten:
    Benutzer Bild
  • Snowy 21.04.2020 14:00
    Highlight Highlight Ich mochte die Schweden schon immer! 🇸🇪 👍
    • Varanasi 21.04.2020 17:06
      Highlight Highlight In deinem Fall wohl eher die Schwedinnen 😎
  • c_meier 21.04.2020 13:58
    Highlight Highlight hat Schweden auch Einreisesperren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • murrayB 21.04.2020 13:57
    Highlight Highlight Abgerechnet wird am Schluss...

    Eventuell haben die Schweden schon mehr Tote pro 1 Million Einwohner, haben aber nur einen geringen wirtschaftlichen Schaden...

    Schlussament geht es um die Frage wie viele Menschjahre gemäss Lebenserwartung ist uns das Coronavirus Wert?

    • Keller101 21.04.2020 14:30
      Highlight Highlight Super Ansicht, solange Dein Portemonnaie prall ist, sollen die andern doch krepieren.
    • murrayB 21.04.2020 15:00
      Highlight Highlight @Keller101 - Nein, das ist nicht meine Ansicht - aber es ist ein abwägen - und wenn man hier für 5 gerettete Lebensjahre 10 Millionen Gesamtkosten hat ist das für mich nicht im Verhältnis - dann ist es mir lieber, wenn in Afrika 10'000 Kinder mit diesen 10 Millionen eine Schulbildung erhalten!

      Oder 10'000 Bangladeschi anstatt nur 1 Mahlzeit am Tag wieder zwei Mahlzeiten am Tag sich leisten können...

      Viele sind sich gar nicht bewusst, welchen Schaden dieser Lockdown anrichtet und was wir dafür auf der anderen Seiten erhalten!

      Das zum Nachdenken...
    • Zugriff 21.04.2020 15:23
      Highlight Highlight Wow, @Keller101: Geht es dir jetzt besser, wenn du seine Aussage dermassen aus dem Kontext reisst und zuspitzst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mike Milligan 21.04.2020 13:55
    Highlight Highlight Ich lebte 2019 ein halbes Jahr in Schweden und bin froh nicht mehr im gedrängten Bus nach Stan zu fahren.
  • Hugo23 21.04.2020 13:55
    Highlight Highlight Könnte der beste Weg sein, den die Schweden da gehen. Es ist nicht immer am Besten, das zu machen, was alle anderen machen.
    Wer den besten Weg gewählt hat sehen wir jedoch erst hinterher in ca. 2 Jahren...
  • Stichelei 21.04.2020 13:53
    Highlight Highlight „. . . weil sie die Krankheit überwunden haben oder geimpft wurden“. Seit wann haben die Schweden einen Impfstoff? Watson! 🤦‍♂️
    • Shabaqa 21.04.2020 14:21
      Highlight Highlight In dieser Aussage wird nicht behauptet, es gäbe einen Impfstoff. Lies genauer!
    • Stichelei 21.04.2020 19:45
      Highlight Highlight ‚. . . oder geimpft wurden‘ . Ja womit willst du denn dann impfen, wenn nicht mit einem Impfstoff? Das können nur die Homöopathen 😉
    • Shabaqa 21.04.2020 21:47
      Highlight Highlight Du hast den Satz tatsächlich immer noch nicht verstanden?

      Herdenimmunität wird erreicht, wenn genug Menschen die Krankheit überwunden haben oder geimpft wurden. Das steht da. Der Satz ist eine Erklärung, was Herdenimmunität ist.

      Es steht nichts davon da, dass in Schweden jemand geimpft wurde oder geimpft werden soll.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dave1974 21.04.2020 13:52
    Highlight Highlight Bei jeder Strategie bleibt nur zu hoffen, dass sie am Ende möglichst optimal aufgeht.

    Ich denke, dass man nicht in jedem Land der Welt die gleichen Massnahmen treffen muss/soll/kann. Wir hier haben es sehr gut und können noch immer um die Ecke einkaufen gehen, während dem es in anderen Ländern ums nackte Überleben geht und zwar nicht wegen des Coronavirus selber, sondern - und das ganz sicher - wegen der Massnahmen wegen des Coronavirus.

    Leider wird man auch in diesem Fall erst nach der ganzen Geschichte schlauer sein.
  • Joe Smith 21.04.2020 13:46
    Highlight Highlight Die Schweden bilden nun die Kontrollgruppe, anhand derer später die verschiedenen Strategien beurteilt werden können. Vom Standpunkt der Forschung aus sollten wir ihnen dankbar sein.
    • Mr. Spock 21.04.2020 18:44
      Highlight Highlight Beurteilt ja, verglichen nein und kontrollgruppe halte ich ebenfalls für heikel... Dennoch aus wissenschaftlicher Perspektive definitiv interessante Daten.
  • Locutus70 21.04.2020 13:45
    Highlight Highlight Aktuell liegt Schweden mit seiner Strategie im Mittelfeld was die Todeszahlen angeht - das finde ich schon beachtlich.

    https://coronavirus.jhu.edu/data/mortality
    • FrancoL 21.04.2020 14:30
      Highlight Highlight Norwegen und Finnland liegen aber bei gleicher geographischen Situation, also weit ab den Hotspots und Massnahmen wesentlich besser.
      Man sollet immer gleiches mit gleichem vergleichen.
    • Triumvir 21.04.2020 14:34
      Highlight Highlight Ach was. Die werden wohl einfach nicht so viel testen, damit sie nicht wie grössten Deppen da stehen werden.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 21.04.2020 15:05
      Highlight Highlight Wenn ich Schweiz und Schweden vergleiche, gehe ich davon aus, dass Schweden halb so viel testet wie die Schweiz. Wenn ich Schweden mit Finnland vergleiche, dann sehe ich einfach 15 mal mehr Tote in Schweden.....
  • karl_e 21.04.2020 13:43
    Highlight Highlight Und wenn die Schweden recht hätten? Und alle anderen einfach so, auf Verdacht, immensen Schaden angerichtet haben?
    Man weiss es nicht.
    • elco 21.04.2020 14:19
      Highlight Highlight Doch, klar weiss man es...
    • FrancoL 21.04.2020 14:32
      Highlight Highlight Ja wenn man nicht Gleiches mit Gleichem vergleichen mag, dann weiss man es nicht. Hätte die Schweiz kein Lockdown, keine geschlossene Grenze zu Italien, dann möchte ich nicht hier wohnen.
      Die Massnahmen sind richtig und haben auch Sinn gemacht.
    • Saraina 21.04.2020 14:32
      Highlight Highlight Auf Verdacht hin würde ich das nicht nennen, wenn in der Lombardei die Toten nicht mehr innert nützlicher Frist abgeholt und bestattet werden können, die Kranken sterben wie die Fliegen, weil Ärzte und Infrastruktur völlig überlastet sind, und New York im Central Park Notspitäler errichtet. Nur um zwei Beispiele zu nennen. In England sterben täglich Ärzte an der Krankheit, und die Airforce hat eine Militärmaschine in die Türkei geschickt, um Druck zu machen, damit die Regierung dort dringend benötigtes Schutzmaterial für Spitäler endlich liefert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 21.04.2020 13:43
    Highlight Highlight Es ist gut, das wenigstens ein Land mal einen anderen Weg versucht. So kann man am Ende das alles mal besser einordnen.
    Gemessen daran, das sie keinen strickten Lockdown haben, liegen sie sehr gut.
    • dmark 21.04.2020 14:05
      Highlight Highlight Man darf aber dabei auch nicht vergessen, dass Schweden ausserhalb der Städte recht aufgelockert besiedelt ist.
    • Dr. Unwichtig 21.04.2020 14:06
      Highlight Highlight Auch die Schweiz - ebenfalls ohne weitreichenden Lockdown - liegt "sehr gut". Will heissen, zu keinem Zeitpunkt hat sich eine Überforderung des Gesundheitssystems auch nur angedeutet. DAS ist entscheidend, nicht die Anzahl an Fällen, die auf Grund von unterschiedlichen Testpraktiken ohnehin nur sehr bedingt verglichen werden können. Das gleiche gilt übrigens für Todesfälle. Ob ein Verstorbener an oder mit dem Virus gestorben ist, wird in vielen Fällen nicht untersucht, bzw. von Land zu Land unterschiedlich gehandhabt.
    • COVID-19 ist Evolution 21.04.2020 14:19
      Highlight Highlight Schweden versucht keinen anderen Weg. Schweden geht genau den erprobten Weg den wir alle bisher immer bei einer Virus-Epidemien gegangen sind.

      Der Rest der Länder inklusive Schweiz geht mit dem LockDown einen anderen, neuen Weg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • elco 21.04.2020 13:42
    Highlight Highlight Da werden uns die Experten und unsere Bundesräte in einigen Wochen einiges zu erklären haben.
    • who cares? 21.04.2020 14:30
      Highlight Highlight Warum? Schwedens Lage ist doch gar nicht vergleichbar. Die Schweiz liegt neben DEM Virenbrandherd Europas und zwar Norditalien. Zudem sind wir sehr dicht besiedelt. Auch sind uns die Alten und Kranken nicht egal. Und wir zählen konsequent die Corona-Toten.
  • H. Muster 21.04.2020 13:37
    Highlight Highlight Ich habe immer noch regen Kontakt mit meinen den meisten Kollegen.

    Biken, eine Runde Billard im Keller und Bier trinken. Meine Bar hat immer offen!😎🍻
    Bis jetzt hatte keiner meiner Kumpels, nicht mal einen Schnupfen!

    Schweden macht es richtig und wir werden Ende Jahr um unsere Wirtschaft heulen: «Ach hätten wir‘s doch wie die Schweden gemacht» *schnief*😪
    • FrancoL 21.04.2020 14:37
      Highlight Highlight Nein das werden wir definitiv nicht, wenn wir zB auch einmal nicht 2000km weit weg gucken sondern in der Nähe (Norditalien) die Situation betrachten.
      Vielleicht müsste Du mit Deinen Kumpels etwas Geographie büffeln und dann gleiches mit gleichem vergleichen.
    • Calimoerchen 21.04.2020 15:25
      Highlight Highlight Schön für deine Kumpels. Interessiert die Menschen, die jemanden verloren haben aber nicht.
    • passiver Überströmer 21.04.2020 16:16
      Highlight Highlight Die Schweiz liegt deutlich näher an Schweden als an Italien, mal abgesehen von der Distanz. Sehen sie sich doch mal die Infrastruktur unseres südlichen Nachbarn an. Die Leute verhungern in den Heimen und Spitälern.
  • Resche G 21.04.2020 13:35
    Highlight Highlight Hatte gerade ein Zaungespräch mit Nachtbarn welche verwandte in Schweden haben. Schweden ist nicht nur Stockholm und sehr viele Leute haben sich auch im Alltag eingeschränkt. Restaurants und kleine Geschäfte abseits der Stockholmer Flanier Meile haben auch sehr viel weniger Kundschaft und sind häufig geschlossen. Dies ohne Staatliche Hilfe. Anscheinend sind deshalb auch viele im Detailhandel und Gastgewerbe in Schweden nicht besser dran.

    Natürlich alles Hörensagen. Aber Schlussendlich gibt es nicht nur eine Lösung... Und ein kurzer Artikel zeigt häufig nicht die ganze Wahrheit.
    • FrancoL 21.04.2020 14:39
      Highlight Highlight Kann Deine Sicht nur stützen. Ein Teil meiner näheren Verwandtschaft lebt in Schweden, alles eher junge Menschen, aber so locker nehmen diese es auch nicht und die Wirtschaft kränkelt erst recht.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 21.04.2020 15:10
      Highlight Highlight Und das wird jetzt eben für KMU und Restaurant in Schweden echt hart. Die Regierung macht nichts und die Betriebe gehen vor die Hunde.
    • darkgrey 21.04.2020 15:14
      Highlight Highlight Aber sicher kann man sagen dass viel mehr Leute sich an Empfehlungen halten als in der Schweiz. Hier muss alles reguliert und verboten werden weil wir einfach zu viel Negativintelligenzbestien haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 21.04.2020 13:35
    Highlight Highlight Ich denke die Zukunft wird's zeigen. Wir wissen einfach nicht was letztendlich besser sein wird.
  • Dani S 21.04.2020 13:34
    Highlight Highlight Egal welche Variante, niemand weiss genau, ob Lockdown oder Durchseuchung der bessere Weg sind. Von dem her gesehen ist die schwedische Variante auf jeden Fall interessant und lehrreich für alle.
  • Hiker 21.04.2020 13:33
    Highlight Highlight Wahnsinnig was Schweden da riskiert. Nur um weiter eine Normalität leben zu wollen die es nicht mehr gibt. So vieles ist unklar, da ist es schon fast verbrecherisch ein solches Risiko mit tausenden Toten einzugehen. Dass der Weg falsch ist, zeichnet sich ja schon deutlich ab. Zum Glück lebe ich in der Schweiz und haben hierzulande keine Köppels und Röstis das sagen.
    • Locutus70 21.04.2020 13:54
      Highlight Highlight @Hiker - Pro 100000 Einwohner haben die Schweden etwas weniger Tote als die Schweiz

      https://coronavirus.jhu.edu/data/mortality
    • who cares? 21.04.2020 14:37
      Highlight Highlight @Locutus in den letzten Tagen holten sie aber mächtig aus. Meiner Meinung nach eine Frage der Zeit bis sie uns überholen. Oder vielleicht haben sie schon, da anscheinend nicht konsequent getestet wird. https://www.theguardian.com/world/2020/apr/19/anger-in-sweden-as-elderly-pay-price-for-coronavirus-strategy
    • Rundlauf 21.04.2020 14:38
      Highlight Highlight Zum Glück haben wir in der Schweiz trotz Lockdown soviel weniger Tote als die Schweden.

      Wer weiss schon wirklich, welche Massnahme im Endeffekt wie viel bringt? Das steht in den Sternen und wird nie bewiesen werden können, ausser man hat Zugang zu einem Paralleluniversum.

      Schweden hat einen Mittelweg gefunden, der etwas mehr Opfer in kauf nimmt, dafür aber Millionen von Menschen bedeutend mehr Freiheiten lässt. Und trotzdem kollabiert Schweden nicht. Ist doch schön für Schweden.

      Wer hat denn gesagt, dass Corona nur vorbei geht, wenn man leidet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • blueberry muffin 21.04.2020 13:29
    Highlight Highlight Nur sind Corona Viren keine Grippen Viren sondern erkaeltungsviren. Die Immunitaet haelt also moeglicherweise extrem kurz.
  • Sensei 21.04.2020 13:23
    Highlight Highlight Die einzige Frage, die sich stellt ist, ob das Gesundheitswesen am Anschlag ist? Das scheint nicht der Fall zu sein. Dann ist die schwedische Lösung sicher richtig. Überreagieren auf Grund eines Extremereignisses ist falsch.
  • Shlomo 21.04.2020 13:22
    Highlight Highlight Wenn wir grosszügig davon ausgehen, dass die Dunkelziffer in Schweden 100 Mal höher ist als die aktuellen Zahlen, dann sind bis jetzt sage und schreibe 7% immun. Dass heist es dauert noch 9 weitere Monate bis Herdenimmunität erreicht ist und es sterben dann total 15‘000 Leute. Top 👍 gut gemacht 🤦‍♂️
    • Hanuta 21.04.2020 14:42
      Highlight Highlight Kannst du mir bitte diese Rechnung erklären? Zur zeit hat es 15'000 bestätigter Fälle in Schweden bei einer Bevölkerung von 10 Millionen. D.h. zur Zeit sind 0.15% der Bevölkerung erkrankt, mit deiner Hochrechnung x100 wären das 15%.
    • karl_e 21.04.2020 15:16
      Highlight Highlight Und wie viele *Jahre* dauert es bei uns, in der Schweiz, bis die Herdenimmunität erreicht ist?
    • Shlomo 21.04.2020 15:39
      Highlight Highlight @karl: Ziel ist und war nie die Herdenimmunität. Die wird nie eintreffen. Auch in Schweden nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Citizen321 21.04.2020 13:22
    Highlight Highlight Solange das Gesundheitssystem in Schweden nicht an den Anschlag kommt, scheint mir der gewählte Weg absolut richtig zu sein!
  • Faktenchecker 21.04.2020 13:21
    Highlight Highlight Ich bin kein Verschwörungstheoretiker aber manchmal frage ich mich ob die WHO nicht evtl von China instrumentalisiert wurde um uns alle wirtschaftlich immens zu schaden damit China dann noch dominanter werden kann.
    Zum Glück sind wenigstens die Amerikaner dran die ganze Sache zu untersuchen.
    Wir Europäer kuschen ja nur wieder.
    Wenn am Ende Schweden Recht behalten sollte mit seiner Strategie wird es wohl schwerere politische Verwerfungen geben in Europa.
    • Seuli 21.04.2020 14:51
      Highlight Highlight Wenn ein Kommentar mit "Ich bin kein <Substantiv> aber" anfaengt, kann man getrost davon ausgehen, das besagter Kommentator ein <Substantiv> ist.
    • felixJongleur 21.04.2020 14:54
      Highlight Highlight Interessant dabei, dass Schweden die letzten Jahre dem politisch rechten Spektrum als mahnendes Beispiel diente für eine naive Flüchtlingspolitik. Nun müssen die Schweden als strahlendes Beispiel hinhalten. Was für verrückte Zeiten..
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 21.04.2020 15:16
      Highlight Highlight Doch, du bist ein Verschwörungsphantast.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gigi,Gigi 21.04.2020 13:20
    Highlight Highlight Der Ausdruck „alter Schwede“ wird verschwinden!
    • murrayB 21.04.2020 13:57
      Highlight Highlight Da hat wohl einer die Kristallkugel ;-)
    • Snowy 21.04.2020 14:00
      Highlight Highlight 😂😂😂
    • Team Insomnia 21.04.2020 14:02
      Highlight Highlight Ach du Heilige Maria Mutter Gottes😂😂

      Ist der fies😬👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 21.04.2020 13:19
    Highlight Highlight Ich bin glücklich und froh, dass ich mich nicht in Schweden aufhalten muss.
    • Locutus70 21.04.2020 13:44
      Highlight Highlight @MartinZH - Aktuell haben die Schweden 15.52 Tote pro 100000 Einwohner zu beklagen. In der Schweiz sind es 16.78 ^^
    • IchSageNichts 21.04.2020 14:01
      Highlight Highlight Ja bei 15000 Fällen mit weniger Test als die CH (28000). Heisst sie Toten in Schweden kommen noch.
    • Shlomo 21.04.2020 14:04
      Highlight Highlight @Locutus: Wohl gemerkt bei halb so vielen erkrankten. Ergo, ist die Chance an Covid zu sterben in Schweden doppelt so hoch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. Unwichtig 21.04.2020 13:16
    Highlight Highlight Fakten: 1. Die Fallzahlen in Schweden nahmen seit vollem Ausbruch der Pandemie zu keinem Zeitpunkt exponentiell zu. Seit 1. April pegeln sie sich bei rund 450/Tag ein. 2. Es gibt keinerlei Berichte oder Hinweise, dass das schwedische Gesundheitssystem bald an seine Grenzen stösst. Dies obwohl dort deutlich weniger Intensivbetten pro Einwohner zur Verfügung stehen, als z. B. in DE oder CH. 3. Die Todesfälle im Verhältnis zur Anzahl Einwohner entspricht ziemlich genau denen eines anderen Landes, dass das öffentliche Leben ebenfalls nicht massiv eingeschränkt hat: der Schweiz.
    • Shlomo 21.04.2020 14:21
      Highlight Highlight Meine Analysis-Vorlesung ist zwar schon eine Weile her aber die bis Mitte April war sie sicher exponentiell, evtl nich im Quadrat. Und die Entwicklung der Toten ist definitiv exponentiell.
    • Dr. Unwichtig 21.04.2020 15:15
      Highlight Highlight Shlomo: Die Daten sind online einsehbar. Falls du zumindest im Kern verstehst, was "exponentiell" bedeutet wird dir auffallen, dass deine Aussage schlicht und ergreifend Blödsinn ist. Es scheint mir, bezogen auf Covid-19 kann einfach nicht sein, was nicht sein darf...
    • Shlomo 21.04.2020 15:47
      Highlight Highlight @Dr: dann erklärs mir. Oder lieg ich falsch das es sich um die einfache Differentialgleichungen d(a)/dt=r • a(t) handelt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • schnittertod 21.04.2020 13:12
    Highlight Highlight Auch mir als Bürger fehlt eine klare Strategie der Schwedischen Regierung.
    Ich stelle jeden Tag fest, dass sich ein Teil der Bevölkerung noch immer nicht an die Anweisungen hält.
    Und: Schulen haben offen auch wenn Lehrpersonen/Schüler an Corona erkrankt sind. Tegnell sagt, dass man nicht ansteckend ist, wenn man keine Symptome hat. Man soll arbeiten gehen, auch wenn der Partner an Covid-19 erkrankt ist.
    Dies ist auf alle Fälle meine Realität...

    Und hier noch das aktuelle Mantra:
    Wir können das Licht am Ende des Tunnels sehen!
    • elco 21.04.2020 14:23
      Highlight Highlight Und was ist denn die klare Strategie der Schweiz?
    • Varanasi 21.04.2020 14:53
      Highlight Highlight Er sagt, dass man nicht ansteckend ist, wenn man keine Symptome hat?
      Uiuiui....
      Aber gut, ich habe mal über ihn gelesen, dass er in Afrika zu einem Ebolaausbruch geschickt wurde.
      Ebola ist aber anders. Es wird nur per Schmierinfektion übertragen und tötet den Wirt fast sofort. Man kann man allerdings die Ansteckungsketten besser verfolgen.
      Corona allerdings überträgt sich über Tröpfcheninfektion und ist dadurch viel ansteckender. Und wie erklärt er es, dass manche Menschen positiv sind und gar keine Symptome haben?
      Das ist fahrlässig, was er da erzählt.
  • Tschowanni 21.04.2020 13:11
    Highlight Highlight Es mag vielleicht kein leichter Weg sein, aber definitiv der schnellere
    • Shlomo 21.04.2020 14:22
      Highlight Highlight Hhhmm Herdenimmunität ist in Schweden auch frühestens nächstes Jahr erreicht.
  • Morgenbrot 21.04.2020 13:08
    Highlight Highlight Naja, sehen wirs mal so:
    Im Herbst haben die Schweden es hinter sich, ohne die Existenz tausender Bürger an die Wand zu fahren, was wiederum gesundheitliche Probleme und Tote mit sich bringen würde. Die "Kollateralschäden" sind aktuell zwar höher als bei allen anderen, aber eben auch zeitlich begrenzt.

    ....während der Rest der Welt in den kommenden Monaten vor einer zweiten oder gar dritten Welle steht und mit ihrer Lockdownstrategie uznählige Leben zerstört, während das Unausweichliche nur immer wieder hinausgezögert wird.

    Ich bin gespannt, welcher Weg am Ende der bessere war.
    • Shlomo 21.04.2020 14:22
      Highlight Highlight Moment, bis jetzt sind auch mit gutgemeinten Hochrechnungen unter 10% immun.
    • elco 21.04.2020 14:23
      Highlight Highlight Sie haben es bereits beschrieben...
    • Nevermind 21.04.2020 20:54
      Highlight Highlight Die "Kollateralschäden" haben keine Existenz die an die Wand gefahren wird? Interessant.
  • messanger 21.04.2020 13:06
    Highlight Highlight Die zweite Grafik ist falsch beschriftet. Das sind nicht die Neuinfektionen sondern die Personen auf der Intensivstation.
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 21.04.2020 13:04
    Highlight Highlight Ganz normal geht das Leben in Schweden auch nicht weiter, wenn man bedenkt, dass ca 1/3 der Schweden ihre Kinder nicht mehr in die Schule schicken.
    Und trotz allem hat Schweden aktuell 15 mal mehr Tote zu beklagen als das vergleichbare Finnland.
    • Tschowanni 21.04.2020 13:12
      Highlight Highlight Wieso vergleichen sie nicht mit dem vergleichbaren Land Schweiz?
    • Victor Paulsen 21.04.2020 13:41
      Highlight Highlight Alle gymnasien und unis sind bereirs geschlossen
    • karl_e 21.04.2020 13:44
      Highlight Highlight Aber weniger als andere Länder mit strikten Restriktionen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Mettler 21.04.2020 13:03
    Highlight Highlight Die Zahlen geben den Schweden absolut recht. Da wird sich auch nichts ändern. Sagen wieder die Zahlen.
    • FrancoL 21.04.2020 14:46
      Highlight Highlight Nein, nehme ich Finnland dann sagen die Zahlen nun gerade mal dass Schweden gar nicht recht hat.
      Betrachte ich die Distanz zu den Hotspots, ja dann liegen die schwedischen Zahlen auch nicht super in der Statistik.
    • Michael Mettler 21.04.2020 15:41
      Highlight Highlight FrancoL: Die Zahlen in Mehrzahl. Mal so eine Zahl vergleichen ist schlicht billig. Aber kann man machen.
    • FrancoL 21.04.2020 16:12
      Highlight Highlight Man kann die Zahlen auch in Mehrzahl setzen und ZB die Region Campagnen in Italien und Schweden vergleichen und stellt fest, dass Campanien weniger Coronafälle hat und auch weniger Tote als Schweden. Natürlich auch unter Berücksichtigung dass Campanien 6 Mio Einwohner hat und Schweden 10 Mio.
      Billig ist immer wieder andere Zahlen zu verwenden, billig ist es nicht mitberücksichtigen, dass Schweden weit weg ist von Hotspots, billig ist es nicht zu erwähnen, dass Schweden offene Grenzen hat, aber nur der Nahverkehr intakt ist.
  • Jagr 21.04.2020 13:02
    Highlight Highlight Der 1. Chart zeigt uns perfekt auf, was hier zur Zeit medial falsch läuft.

    Wohl bewusst steile Kurve gewählt, bewusst Länder zum Vergleich genommen, welche kleiner oder tiefe Ansteckungsraten haben.
    Nehmen wir die Schweiz dazu, sehen wir, dass die hiesigen Massnahmen nichts bringen.

    Es wird versucht ein totes Pferd durchs Ziel zu reiten. Wieso?
  • Horst-Rüdiger 21.04.2020 12:59
    Highlight Highlight Der schwedische Weg ist der einzig richtige Weg!
    Und hört mal auf mit diesen Todesopfern, das ist völlig irrelevant, da der Median bekanntlich bei 83 Jahren liegt.
    Wichtiger ist die Jahres-Mortalitätsrate. Und ich bin mir sicher, spätestens über 5 Jahre betrachtet wird Schweden sogar eine tiefere haben als seine Nachbarländer.
    Und zum reichsten Land Europas emporsteigen.
    Ich weiss nicht woher Tegnell seine Kraft gegen all diese Hysteriker nimmt, aber diese Mann hat das Potential zu einem ganz grossen Helden unserer Zeit zu werden!
    • FrancoL 21.04.2020 14:49
      Highlight Highlight Kennst Du Schweden? Also ich meine nicht auf der Geographiekarte, sondern als Land, als Wirtschaftsraum?
      Nun ich habe da einen nicht schlechten Bezug, da ein Teil meiner Verwandtschaft dort lebt, arbeitet, Unternehmungen führt.
      Und diese Verwandten und Bekannten würden Deine Sicht kaum unterstützen.
      Hysteriker? Hast Du eine Profilierungsneurose? oder bist Du ein Kollege von Roger Köppel.
    • Horst-Rüdiger 21.04.2020 17:48
      Highlight Highlight @FrancoL: Ja ein bisschen kenne ich dieses Land schon und meine Erfahrungen decken sich eigentlich mit deiner. Und das ist ja gerade das ungerechte: Viele dieser Leute schätzen nicht mal dieses Privileg und unsereins wird dank Koch, Weinbauer, Klavierspielerin und Co. zukünftig Dreck essen
  • NathanBiel 21.04.2020 12:59
    Highlight Highlight Ich hätte den schwedischen Weg kombiniert mit Lockdown für Risikogruppen. Ist die Herdenimmunität mal da, sind auch die Risikogruppen geschützt und die Wirtschaft nicht ruiniert.
    • karl_e 21.04.2020 15:24
      Highlight Highlight Warum wollt ihr unbedingt die sog. Risikogruppen lockdownen? Weil ihr dann keine Alten mehr sehen müsst?
  • Spi 21.04.2020 12:58
    Highlight Highlight Feedback zur 2. Grafik: Patients in intensive care per day ist nicht Anzahl Neuinfektionen pro Tag, sondern die Anzahl Erkrankter in Intensivpflege. Wenn die Kapazität ausreicht, ist das an sich kein Problem.
  • Zyniker haben es leichter 21.04.2020 12:54
    Highlight Highlight Kann man bitte mal die Todeszahlen inkl. anderer Todesfälle ausweisen und dann ein Jahresvergleich anstellen? Kann man natürlich nicht so tolle Schockgrafiken machen aber es gäbe ein ziemlich gutes Bild.
    • messanger 21.04.2020 14:41
      Highlight Highlight Meine selbstgemachte Grafik. Die Todesrate für Covid-19 war vor ein paar Wochen so hoch wie für Krebs oder Herz-Kreislauf (30-40% aller Todefälle)

      Ohne Massnahmen wären diese Zahlen wahrscheinlich weiter gestiegen.
      Benutzer Bild
  • Decke 21.04.2020 12:50
    Highlight Highlight Mutig, mutig, wir werden sehen.
    • Lowend 21.04.2020 12:59
      Highlight Highlight Mit Menschenleben spielen nennen Sie mutig? In was für einer empathielosen Welt leben Sie?
    • elco 21.04.2020 13:18
      Highlight Highlight Vernünfitg, vernünftig, wie wir sehen.
    • Stefano82 21.04.2020 14:09
      Highlight Highlight Was die Schweiz macht, ist ein Experiment ohne Aufsicht auf Erfolg. 2 Welle kommt bestimmt. Schweden macht es zu 1000 % richtig.
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Kommentar

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