International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Isla Mayor (wikipedia)

Keine heile Welt in Isla Mayor. Bild: Wikipedia

Drogenschmuggel: Die halbe Polizei einer spanischen Kleinstadt verhaftet



Isla Mayor steht unter Schock: Vier der acht Polizisten, die in der unweit von Sevilla gelegenen andalusischen Kleinstadt arbeiten, sind festgenommen worden. Sie stehen im Verdacht, sich an einem gross angelegtem Drogenschmuggel beteiligt zu haben.

Dass die Hälfte der Guardia Civil-Beamten kriminell sei, bringe seinem 6000 Einwohner zählenden Ort negative Schlagzeilen, klagte Bürgermeister Juan Molero im Radiosender Cadena Ser.

Die vier Polizisten sollen Teil einer Bande sein, die im grossen Stil Haschisch aus Marokko über die Strasse von Gibraltar und den Fluss Guadalquivir nach Spanien schmuggelte. Um nicht aufzufallen, setzten sie für den Schmuggel aufblasbare Schnellboote ein.

Isla mayor (wikipedia)

Dass die Hälfte der Guardia Civil-Beamten kriminell sei, bringe seinem 6000 Einwohner zählenden Ort negative Schlagzeilen, klagte der Bürgermeister im Lokalradio. Bild: Wikipedia

«Drogen-Fluss» Guadalquivir

Die Ordnungshüter wurden laut den Ermittlern bereits am Montag mit zwei weiteren Verdächtigen festgenommen. Neben den Schnellbooten beschlagnahmte die Polizei 50 Ballen mit Haschisch, mehrere Fahrzeuge, von denen einige als gestohlen gemeldet waren, sowie mehrere Jet-Skis. Den Festgenommenen droht nun eine Anklage wegen Drogenschmuggels, Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Bestechung und Verletzung ihrer Dienstpflicht.

Wegen seiner Nähe zu Marokko, einem der grössten Haschisch-Produzenten, gilt Spanien als wichtigstes Einfallstor für die Droge. Im Jahr 2015 beschlagnahmten spanische Polizisten rund 100 Tonnen Hasch, den Grossteil davon in Andalusien.

Besonders beliebt ist die Sumpfgegend um Isla Mayor mit ihren vielen Versteckmöglichkeiten. Die spanische Zeitung «El País» bezeichnet den Guadalquivir deshalb auch als «Drogen-Fluss». (whr/sda/afp)

Aktuelle Polizeibilder: 

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Dow Jones klettert über historische Marke

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Waffendeals im Darknet: Ex-Mitarbeiter der Schwyzer Polizei angeklagt

Ein ehemaliger ziviler Mitarbeiter der Kantonspolizei Schwyz muss sich vor dem Bundesstrafgericht verantworten. Die Bundesanwaltschaft hat Anklage eingereicht, unter anderem wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Waffengesetz und Verletzung des Amtsgeheimnisses.

Der 57-jährige Beschuldigte war als Leiter Logistik bei der Kantonspolizei Schwyz tätig. Diese reichte Ende März 2018 Strafanzeige gegen ihn ein wegen ungetreuer Amtsführung im Zusammenhang mit Munitions- und Materialbestellungen.

Wie …

Artikel lesen
Link zum Artikel