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In this Dec. 29, 2017, photo, a man walks by the official emblem of the 2018 Pyeongchang Olympic Winter Games, in downtown Seoul, South Korea. North Korean leader Kim Jong Un said Monday the United States should be aware that his country's nuclear forces are now a reality, not a threat. But he also struck a conciliatory tone in his New Year's address, wishing success for the Winter Olympics set to begin in the South in February and suggesting the North may send a delegation to participate. (AP Photo/Lee Jin-man)

Nordkorea will eine Delegation an die olympischen Spiele schicken, die im Februar in Südkorea stattfinden. Bild: AP/AP

Gespräche angesetzt! Kim will an die Winter-Olympiade – und Südkorea reicht die Hand



Bringt Olympia Nord- und Südkorea wieder zusammen? Seoul hat Pjöngjang wegen der bevorstehenden Olympischen Winterspiele in Südkorea Gespräche auf «hoher diplomatischer Ebene» angeboten. Diese könnten bereits am 9. Januar stattfinden.

Dabei könne über eine mögliche Beteiligung Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen im Februar im südkoreanischen Pyeongchang gesprochen werden, aber auch über andere Themen zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen.

«Die Nachricht ist wie ein Neujahrsgeschenk. Das wird ein historischer Moment für beide Nationen.»

OK-Chef Olympia 2018

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hatte bereits in seiner Neujahrsansprache erklärt, dass sich die Beziehung zwischen Nord- und Südkorea verbessern müsse und nannte ebenfalls die bald beginnenden Spiele in Pyeongchang.

In this Dec. 23, 2017, photo distributed on Dec. 24, 2017, by the North Korean government, North Korean leader Kim Jong Un speaks during the conference of cell chairpersons of the ruling party in Pyongyang. North Korea on Sunday, Dec. 24,  called the latest U.N. sanctions to target the country

Kim Jong un.  Bild: AP/KCNA via KNS

«Wir sind zur Entsendung unserer Delegation bereit»

«Ich hoffe sehr, dass die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang erfolgreich durchgeführt werden», erklärte Kim fünfeinhalb Wochen vor Beginn der Spiele vom 9. bis 25. Februar in Pyeongchang, das rund 80 Kilometer südlich der Grenze liegt. «Wir sind bereit, die notwendigen Massnahmen zu ergreifen, einschliesslich der Entsendung unserer Delegation. Zu diesem Zweck könnten sich die Behörden von Nord und Süd in naher Zukunft treffen», sagte Kim.

IOC begrüsst Gesprächsabsicht

Das Internationale Olympische Komitee hat die Absicht der Regierungen von Nord- und Südkorea begrüsst, direkte Gespräche über die Teilnahme von Athleten aus Nordkorea an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang zu beginnen. Dies teilte das IOC am Dienstag mit.

Auch das IOC wolle die Gespräche mit dem Nationalen Olympischen Komitee Nordkoreas fortsetzen, «um eine solche Teilnahme zu ermöglichen». Deshalb werde das IOC die Einladung für eine Delegation des nordkoreanischen NOK offen halten und «die endgültige Entscheidung zu gegebener Zeit treffen», hiess es.

Als einzige nordkoreanische Athleten haben sich bisher die Paarläufer Ryom Tae-Ok/Kim Ju-Sik im Eiskunstlauf für die Spiele qualifiziert. Obwohl sie nicht fristgerecht für Pyeongchang gemeldet wurden, will das IOC für das Paar die Teilnahme ermöglichen.

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel hatten zuletzt weiter zugenommen. Nordkorea treibt seine atomare Aufrüstung voran und richtet immer wieder Drohungen gegen Südkorea und die USA. Im September testete das international isolierte Land eine Wasserstoffbombe. Ende November brüstete sich Nordkorea mit dem Test einer Interkontinentalrakete und erklärte, das gesamte US-Festland liege nun in Reichweite nordkoreanischer Raketen.

(amü/sda/afp/ap)

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