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epa06576635 A participant waves a Russian national flag takes part in a pre-election rally of Russian president Vladimir Putin at Luzhniki stadium in Moscow, Russia, 03 March 2018. Presidential elections in Russia are scheduled on 18 March with Vladimir Putin running for his fourth presidential term.  EPA/YURI KOCHETKOV

Der deutsche Nachrichtendienst sieht Bedrohungen für Fussball-WM in Russland.  Bild: EPA/EPA

Will der IS Fussballstars hinrichten? Deutschland warnt vor Terror bei Russland-WM



Das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) geht bei der Fussball-Weltmeisterschaft in Russland von einer hohen Gefahr vor allem durch radikale Islamisten aus. So verbreitete der IS Collagen von angeblich geplanten Hinrichtungen von Fussballstars.

Das berichtet die «Bild»-Zeitung vom Dienstag unter Berufung auf ein vertrauliches Papier des BKA. In dem sogenannten Gefährdungslagebild heisse es, dass sowohl die islamistischen Strukturen in Teilen des Landes, als auch die hohe Zahl an russischstämmigen IS-Kämpfern für eine besondere Gefährdungslage sorgen würden.

Dem BKA-Papier zufolge thematisiere die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) seit Mitte Oktober 2017 zunehmend die WM 2018. So seien Collagen verbreitet worden, die eine angebliche Hinrichtung von Fussballstars zeigten oder andeuteten.

Gewaltbereite Fanszene

Die BKA-Ermittler halten laut «Bild» ausserdem fest, dass Teile der russischen Fanszene für ihre Gewaltbereitschaft und Rassismus bekannt seien. Bereits im Frühjahr 2017 hätten russische Hooligans ein «Festival der Gewalt» angekündigt. Mit der Anreise einer grösseren Anzahl ausländischer Hooligans rechnen die Ermittler demnach nicht. Sowohl die unattraktive Auslosung, als auch die Gesetzesverschärfungen in Russland würde viele Hooligans abschrecken.

A man is apprehended by French police in downtown Marseille, France, Friday, June 10, 2016.  Some minor scuffles on Friday and the brief clashes late Thursday revived bitter memories of days of bloody fighting in this Mediterranean port city between England hooligans, Tunisia fans and locals of North African origin during the World Cup in 1998, and raised fears of more violence ahead of Saturday's European Championship match between England and Russia at the Stade Velodrome. (AP Photo/Darko Bandic)

Bei der Euro 2016 gab es schwere Krawallen zwischen englischen und russischen Hooligans.  Bild: AP/AP

Brutale Angriffe russischer Hooligans auf englische Fans bei der Fussball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich hatten in ganz Europa Entsetzen ausgelöst. Bei den blutigen Strassenschlachten in der Hafenstadt Marseille waren 35 Menschen, die meisten von ihnen England-Fans, verletzt worden. Einer von ihnen schwebte stundenlang in Lebensgefahr. Es waren die schwersten Ausschreitungen im internationalen Fussball seit der WM 1998.

Die Fussball-WM in Russland beginnt am 14. Juni und dauert einen Monat. Vorgesehen sind 64 Spiele. Für die Teilnahme haben sich 32 Nationen qualifiziert, darunter auch die Schweiz. (sda/afp)

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