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Nepal verbietet Solo-Besteigungen des Mount Everest

IMAGE DISTRIBUTED FOR MAMMUT - In this image released on Sunday, May 22, 2016, Swiss mountain sports specialist Mammut created a new milestone in virtual mountaineering as two Nepalese mountain guides ...
Der höchste Berg der Welt darf nicht mehr alleine bestiegen werden. Bild: AP Images/Mammut

Ab sofort nicht mehr alleine: Nepal verbietet Solo-Besteigungen des Mount Everest

30.12.2017, 17:0030.12.2017, 17:03

Die Regierung von Nepal hat einem Medienbericht zufolge Solo-Besteigungen der Berge des Himalaya-Staates verboten. Ziel der neuen Vorschriften sei es, Unglücke und Todesfälle zu vermeiden.

Das berichtete die BBC am Samstag unter Berufung auf die Tourismusbehörde des Landes. Demnach darf von nepalesischer Seite her auch kein Bergsteiger mehr allein auf den Mount Everest. Der höchste Berg der Welt liegt auf der Grenze zwischen Nepal und dem von China verwalteten Tibet.

Nach den neuen Vorschriften müssen ausländische Bergsteiger zudem einen einheimischen Führer bei ihrer Besteigung dabeihaben. Die Behörden hoffen darauf, so mehr Arbeitsmöglichkeiten für nepalesische Bergführer zu schaffen, wie es weiter hiess.

Zudem dürfen blinde und doppelt amputierte Bergsteiger Nepals Berge nicht mehr besteigen. Der blinde österreichische Extremsportler Andy Holzer hatte den 8848 Meter hohen Gipfel des Mount Everest in diesem Jahr als zweiter Blinder bezwungen.

Insgesamt gab es in der diesjährigen Klettersaison am Everest mindestens neun Tote. Ende April kam der Schweizer Extrembergsteiger Ueli Steck in der Region ums Leben. (sda/dpa)

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2 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Muggle
30.12.2017 18:22registriert März 2016
Kann ich absolut nachvollziehen, dass die Nepalesen nicht Lust haben, ständig irgendwelche Egomanen zu bergen...
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Zum Kommentar
2
Der uralte Grund, warum man in England links fährt
In Deutschland gilt es auf dem rechten Streifen zu fahren. In Grossbritannien fährt man jedoch bekanntlich auf der anderen Seite. Weshalb ist das so?
Dass der Verkehr nach rechts ausgerichtet ist, stellt in vielen Ländern die Norm dar. Umso merkwürdiger scheint es, wenn plötzlich alles andersherum verläuft. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist Grossbritannien. Tatsächlich ist der Linksverkehr aber auch in einigen anderen Staaten verbreitet. Der Grund dafür findet sich in der Geschichte. Wir erklären, was dahintersteckt.
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