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Syrien und Russland fliegen neue Luftangriffe in Südsyrien

05.07.18, 05:07 05.07.18, 13:40


Nach dem Scheitern der Gespräche mit Rebellen im Süden Syriens haben die syrischen Regierungstruppen und ihr Verbündeter Russland nach Angaben von Aktivisten die Region erneut aus der Luft bombardiert. Mehrere Gebiete seien bombardiert worden.

Wie die in Grossbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Mittwoch mitteilte, waren es die ersten Angriffe seit vier Tagen. Die Organisation stützt sich auf ein Netzwerk von Aktivisten vor Ort.

Zuvor waren Verhandlungen zwischen den Rebellen und Vertretern Russlands über einen Abzug der oppositionellen Kämpfer aus ihren verbliebenen Gebieten vorerst gescheitert. Die Rebellen weigerten sich nach eigenen Angaben, auf die Forderung Moskaus einzugehen, ihre schweren Waffen auf einen Schlag abzugeben.

Sicherheitsrat berät am Donnerstag

Russland hatte den Rebellen zuvor ein Ultimatum gestellt. Die Oppositionskämpfer sollten demnach kapitulieren und ihre Gebiete an die syrische Regierung übergeben. Andernfalls drohten weitere Angriffe.

Die syrische Armee geht seit dem 19. Juni mit Unterstützung russischer Kampfflugzeuge in einer grossen Offensive gegen Rebellen im Süden des Landes vor. Nach Uno-Angaben wurden seither zwischen 270'000 und 330'000 Menschen in die Flucht getrieben. Zugleich tritt Moskau als Vermittler zwischen den Rebellen und Damaskus auf. Am Donnerstag kommt der Uno-Sicherheitsrat zu einer Dringlichkeitssitzung zur Lage im Süden Syriens zusammen. (sda/afp)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Watcher 05.07.2018 09:38
    Highlight Warum haben die USA Rebellengruppen in Syrien aufgebaut und bewaffnet? Damit dann die NATO die Regierung stürzen kann? Eine Schande.
    13 5 Melden
  • pamayer 05.07.2018 08:51
    Highlight Aber die WM tangiert's nicht.

    Und mit den ertrinkenden Flüchtlingen hat es null und nix zu tun.

    Und Waffen aus Schweizer Produktion finden in Syrien keine Verwendung. Ehrensache.
    11 3 Melden
  • rodolofo 05.07.2018 08:25
    Highlight Dass "Gespräche" mit Leuten von Putin und Assad gescheitert sind, wundert mich überhaupt nicht.
    "Gespräche" sind bei denen nämlich gleichbedeutend mit "Anweisungen aus dem Chef-Büro".
    Wer sich nicht als Sklave behandeln lassen will, der muss solche "Gespräche" abbrechen, mit allen Konsequenzen, die sich daraus ergeben.
    Wer die Freiheit liebt, brauchte schon immer einen langen Atem!
    Und heute, in der Zeit des schleichend zurückkehrenden Faschismus, gilt das erst recht...
    Venceremos!
    No passaran!
    Hasta la victoria final!
    8 11 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 05.07.2018 11:34
      Highlight Du greifst also Partei für die Terroristen & Kopfabschneider? Schau mal navh Aleppo oder Gouta. Wo die Bewohner zurück gekehrt sind, Kinder wieder in die Schulen können und die Christen sich wieder gefahrlos bewegen können, dank dem bösen Assad und den bösen Russen.
      9 2 Melden
    • rodolofo 05.07.2018 21:53
      Highlight Das ist eine "Stabilität" wie eine Geladene Bombe.
      Explodiert ist sie bereits.
      Und jetzt lädt sie sich neu auf...
      1 1 Melden
    • Dirk Leinher 07.07.2018 11:33
      Highlight Haben Sie den persönlch mit dem Herrn Putin und dem Herrn Assad gesprochen, dass Sie dies so genau zu wissen glauben? Oder nennen Sie mir doch eine Quelle die so ein Gespräch zeigt, damit ich auch Ihren Stand des Wissens erreichen kann.
      1 1 Melden
    • rodolofo 07.07.2018 13:10
      Highlight @ Dirk Leinher
      Tun Sie doch nicht so arglos und ahnungslos!
      Beispiele und You Tube - Filmchen, welche die Rolle von Putin als Ober-Pate und Assad als Unter-Pate (ähnlich Kadyrov in Tschetschenien) dokumentieren, gibt es en masse.
      Und dann muss man nur noch fähig sein 1 und 1 zusammenzuzählen.
      1 1 Melden

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