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IS spokesman and head of external operations Abu Muhammad al-Adnani is pictured in this undated handout photo, courtesy the U.S. Department of State.  U.S. Department of State/Handout via Reuters    ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. EDITORIAL USE ONLY

Nun bestätigt auch Washington seinen Tod: «IS»-Propagandachef Al-Adnani. Bild: HANDOUT/REUTERS

Pentagon bestätigt Tod von «IS»-Sprecher Al-Adnani



Das US-Verteidigungsministerium ist sich nun sicher, dass der Propagandachef der Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS), Abu Mohammed al-Adnani, tot ist. Der gegen Al-Adnani gerichtete Luftangriff vom 30. August habe seinen Zweck erfüllt.

Das teilte Pentagon-Sprecher Peter Cook am Montag mit. Die Terrormiliz hatte den Tod ihres Führungsmitgliedes noch am selben Tag bekannt gegeben. Russland beanspruchte den Luftangriff wenig später für sich. Auch die USA sagten, sie hätten Al-Adnani angegriffen, waren aber zurückhaltend mit einer Bestätigung des Todes.

Al-Adnani, der 1977 in der syrischen Provinz Idlib geboren wurde, war eines der Gründungsmitglieder des «IS». Nach der Eroberung grosser Gebiete in Syrien und Irak rief er im Juni 2014 in einer Audiobotschaft das «Kalifat» des «IS» aus und erklärte IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi zum Kalifen.

Direkt an Anschlagplanung beteiligt

Al-Adnani war als «IS»-Sprecher die Stimme der Terrororganisation. Er rief in Audiobotschaften Anhänger und Sympathisanten im Westen zu Anschlägen auf. Die Denkfabrik The Soufan Group bezeichnete ihn als zweithöchstes Mitglied der Miliz.

Nach Erkenntnissen westlicher Geheimdienste war al-Adnani auch direkt an der Planung von Anschlägen in Europa beteiligt, etwa in Paris, Brüssel und am Instanbuler Flughafen. Die USA hatten ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt. (sda/dpa/afp)

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