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16 Menschen sterben bei einem Raketenangriff auf eine Beerdigung in Syrien



Bei einem Raketenangriff der syrischen Regierung auf einen Friedhof sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 16 Teilnehmer einer Beerdigung getötet worden. Mehrere Menschen seien lebensgefährlich verletzt worden.

epa05802174 An injured man by an alleged sniper shots receives medical attention, in a field hospital at Rebel-held Barzeh, Syria, 18 February 2017. According to activists 12 people were killed and 33 injured after six surface-to-surface missiles and sniper shots at Barzeh and al-Qabun. The two towns are held by forces of the opposition and are under a ceasefire agreement with the Syrian regime.  EPA/STR

Nach dem Raketenangriff auf Kabun nahe der syrischen Hauptstadt liegt ein Verletzter in einem Spital. Bild: STR/EPA/KEYSTONE

Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, feuerte die Regierung sieben Raketen und weitere Geschosse auf den Friedhof in dem von Rebellen kontrollierten Bezirk Kabun in der Nähe der Hauptstadt Damaskus. Unter den Todesopfern seien zwei Frauen.

Die Regierung hatte 2014 mit den Rebellen eine Waffenruhe für Kabun vereinbart, aber die Gewalt nahm dort stetig zu. Inzwischen nehmen die Regierungstruppen das Gebiet regelmässig unter Beschuss.

Anfang der Proteste

Bei Angriffen der Regierung auf das letzte von Rebellen gehaltene Viertel der Stadt Homs, Waer, wurden nach Angaben der Beobachtungsstelle am Samstag drei Zivilisten getötet, darunter zwei junge Brüder.

Der Angriff ereignete sich in Kabun unweit von Damaskus. quelle: googlemaps

Homs galt zunächst als «Hauptstadt der Revolution», weil in der zentralsyrischen Stadt die Massenproteste gegen die syrische Regierung ihren Anfang nahmen. Doch nach zweijähriger Belagerung und Bombardierungen ergaben sich die Aufständischen in Homs im Jahr 2014. Seit dem Beginn des Syrien-Konflikts im Frühjahr 2011 wurden mehr als 310'000 Menschen getötet.

Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Grossbritannien berichtet regelmässig über die Kämpfe und deren Opfer. Die Angaben der Aktivisten, die aus einem Netzwerk von Informanten vor Ort stammen, können von unabhängiger Seite kaum überprüft werden. Sie erwiesen sich jedoch bisher als zuverlässig. (kad/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • blaubar 19.02.2017 02:16
    Highlight Highlight Wenn es so ist, tut mir das Leid! Die Urheber sollen zur Rechenschaft gezogen werden.

    Aber, wie ist es möglich, das Watson und andere aus solchen Quellen Informationen beziehen?

    Die "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte" ist ein Einmannbetrieb. Osama Suleiman ist ein ehemaliger Anti-Assad-Kämpfer, der u.a. 2011 die Brutkastenlüge verbreitete.

    Zitat Watson: "Sie [die Angaben von der Beob.stelle] erwiesen sich jedoch bisher als zuverlässig."

    Ah, ja?

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