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Lastwagen rast in Fussgängergruppe

Der Täter habe geschrien: «Das ist für Allah» – Augenzeugen berichten



Weniger als zwei Wochen nach dem Bombenanschlag von Manchester ist London erneut das Ziel eines Terroranschlags geworden. Vorläufige Bilanz: Sechs Tote, über 30 Verletzte. Augenzeugen berichten von schrecklichen Szenen: 

«Das war wie ein Amoklauf.» In der BBC schildern Passanten wie kaltblütig und brutal drei Terroristen auf der London Bridge auf ihre Opfer losgingen. Erst fuhren die Männer mit einem Lieferwagen in eine Passantengruppe. Dann seien die Täter ausgestiegen und hätten bereits verletzte Menschen geschlagen und mit Messern attackiert. Danach seien sie zu Bars und Restaurants in der Umgebung gelaufen und hätten gerufen: «Dies ist für Allah».

Ein Mann sagte zu BBC, der Lieferwagen sei im Zickzack-Kurs gefahren, «er hat versucht, so viele Menschen wie möglich zu erwischen».

«Der Wagen fuhr zickzack. Er hat versucht, so viele Leute wie möglich zu erwischen. »

Augenzeuge

Der Lieferwagen kam laut einer weiteren Augenzeugin am Geländer der Brücke zum Stehen. Anschliessend sei ein Mann mit einem Messer herausgekommen und in Richtung einer nahe gelegenen Bar gerannt. 

Weitere Zeugen standen vor einem Lebensmittelmarkt am Borough Market nahe der Brücke: «Wir haben Leute wegrennen sehen, und dann habe ich einen rot gekleideten Mann mit einer langen Klinge - schätzungsweise 30 Zentimeter lang – gesehen, der mehrmals auf einen Mann einstach», schilderte eine Person dem Sender BBC das Geschehen. Das Opfer sei zu Boden gesunken. «Dann haben wir drei Schüsse gehört und sind gerannt.» Die Attentäter von London haben nach Angaben eines Augenzeugen «auf jeden eingestochen». Ein Mädchen hätten sie wohl zehn Mal mit dem Messer attackiert. «Ich konnte nichts machen», so der Mann. 

«Der Täter hat geschrien: ‹Das ist für Allah›»

Augenzeuge

CNN zufolge drangen im Bereich Borough Market zwei Männer in ein Restaurant ein und stachen einer Kellnerin in den Hals und einem Mann in den Rücken.

«Das war wie ein Amoklauf», zitierte der britische Nachrichtensender BBC in der Nacht zum Sonntag einen Zeugen. Anschliessend seien die Täter zu Bars und Restaurants in der Umgebung gelaufen und hätten gerufen: «Dies ist für Allah».

Dritter Anschlag in weniger als drei Monaten

Es ist bereits der dritte Anschlag in Grossbritannien binnen weniger als drei Monaten. Ende März war der mutmasslich islamistische Attentäter Khalid Masood auf der Westminster Bridge im Zentrum Londons mit seinem Auto in eine Gruppe von Passanten gerast, vier Menschen starben. Vor dem Parlament erstach Masood dann einen Polizisten, ehe er selbst erschossen wurde. Der IS reklamierte die Tat für sich.

Am 22. Mai hatte sich der Selbstmordattentäter Salman Abedi am Ende eines Konzertes von US-Popstar Ariana Grande in Manchester in die Luft gesprengt und 22 Menschen mit in den Tod gerissen. 116 Menschen wurden verletzt. Unter den Opfern waren viele Jugendliche und Kinder. Grande sollte am Sonntag zusammen mit anderen Pop-Grössen ein Benefizkonzert zugunsten der Opfer geben. (amü/sda/dpa/afp/reu)

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(amü/sda/dpa)

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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • RETO1 04.06.2017 19:18
    Highlight Highlight der Westen hat die massenhafte Einwanderung von Moslems nicht verhindert
    Diese Versäumnis hat sich jetzt in London gerrächt, wie schon in der Vergangenheit und wird garantiert unsere Zukunft prägen
    • Fischra 05.06.2017 12:59
      Highlight Highlight Was hat jetzt Einwanderung mit Terror zu tun? So wie man Verbrecher findet soll man auch Terroristen finden und unschädlich machen und nicht wie ein Opfer über die Einwanderung welche letztlich nichts mit Terror zu tun hat klagen. Null Toleranz gegen Terroristen und nicht gegen Einwanderer.
    • RETO1 05.06.2017 17:48
      Highlight Highlight die Zuwanderung von Moslems hat allerdings sehr viel mit dem heutigen Terrorismus zu tun
    • Fischra 05.06.2017 18:19
      Highlight Highlight Aha. Also dann müssen Sie mir dies aber erklären. Anscheinend geht es ja um die "Verbrechen" welche der Westen in den Arabischen Ländern vollzogen hat.
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 04.06.2017 14:08
    Highlight Highlight Allah würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, dass er von solchen @#¦#°#@ repräsentiert wird.
    • ElendesPack 04.06.2017 14:43
      Highlight Highlight Ist Allah tot?
    • Spooky 04.06.2017 19:56
      Highlight Highlight @ElendesPack
      Allah hat noch gar nie gelebt, also kann er auch nicht tot sein 😂

      Cheerio 😁

  • Gender Bender 04.06.2017 12:53
    Highlight Highlight Die "extremen" Moslems wollen euch den Kopf abschneiden. Die "moderaten" wollen dass die extremen euch den Kopf abschneiden.
    • Saraina 04.06.2017 13:38
      Highlight Highlight Nein, den Moderaten wird von den Extremisten auch der Kopf abgeschnitten. Trotzdem werden immer wieder Extremisten in Staaten des Mittleren Ostens und Nordafrika von westlichen Regierungen mit Geld und Waffen unterstützt.

      Als der IS nach Syrien vordrang, wurden als Erstes die moderaten Gelehrten und Imame umgebracht oder vertrieben. Vor wenigen Monaten machte sich der IS im Sinai die Mühe, einen über Hundertjährigen zu köpfen.
    • Gender Bender 04.06.2017 15:03
      Highlight Highlight @Saraina. Aha!
    • atomschlaf 04.06.2017 16:02
      Highlight Highlight @Saraina: "Nein, den Moderaten wird von den Extremisten auch der Kopf abgeschnitten."

      Stimmt leider. In Oldenburg wurde z.B. am Mittwoch ein Syrer von einem Landsmann abgestochen, vermutlich weil er während des Ramadan tagsüber ein Eis ass.
      http://bit.ly/2rT8ZJT

      Anderseits gibt es "Moderate", die insgeheim den islamistischen Terror gutheissen.
      Wir sollten uns vielleich mal überlegen, wie man halbwegs zuverlässig die wirklich Moderaten von den Pseudo-Moderaten und den Extremisten unterscheiden kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fischra 04.06.2017 11:37
    Highlight Highlight Jetzt schreien sie nicht mehr. Mausetot für nichts diese dummen möchtegern Terroristen.
  • Marc A. 04.06.2017 10:52
    Highlight Highlight Untätigkeit, falsche political correctness getarnt als "Toleranz" und ein fataler Satz aus Deutschland als Ursprung haben uns in diese Situation gebracht. Die Konsequenzen - innenpolitische Unruhen, ein sich beschleunigtes Wegbrechen
    Des Mittelstandes durch die Kosten und mehr Überwachung.
    • Oban 04.06.2017 12:08
      Highlight Highlight Genau das ist es nicht, die meisten Terroristen der vergangenen Anschläge sind schon länger in dem Land. Gerade England und Frankreich hat es jetzt mit einer Generation Migrantenkinder zu tun, die keine Perspektive hat. Deren Eltern für ein besseres Leben ausgewandert sind und ihre Kinder sich in ihrer langeweile Allah zuwenden.
      Du kannst auch gut mal in der Schweiz einer Gruppe von 15-20 Jährigen im Zug zuhören, wenn ihre unrealistischen Träume von fetten Autos, viel Geld ohne Arbeit und willigen Frauen platzen und sie merken das es nicht mal zum Fabrikarbeiter wie beim Vater langt, dann...
    • Gender Bender 04.06.2017 12:50
      Highlight Highlight Viele Menschen haben wenig Perspektiven und wenige dieser Menschen machen viel Terror.
    • Saraina 04.06.2017 13:40
      Highlight Highlight Der Satz von Merkel hat nicht einen einzigen Flüchtling mehr nach Grossbritannien gebracht. Es gibt keine offene Grenze zwischen Europa und GB.
  • dorfne 04.06.2017 09:43
    Highlight Highlight Herzliches Beileid an Freunde und Angehörige und baldige Genesung für die Verletzten! Allgemein gefragt: wie lange dauert es, bis es wieder heisst, die Täter seien der Polizei bekannt gewesen? Der Rechtsstaat verbietet präventive Verurteilungen. Ich finde, wenn eine 70%ige Gefahr besteht, dass einer zur Tat schreitet, nimmt man ein 70%iges Risiko für die Bevölkerung bewusst in Kauf! Nat. werden auch Anschläge verhindert, aber das Wohl der Gefährder steht offenbar über dem Wohl der Bevölkerung. Wenn was passiert nennt man das dann Kollateralschaden?
    • Samurai Gra 04.06.2017 13:33
      Highlight Highlight Das Problem ist halt, das wenn man Anfängt, Menschen zu Inhaftieren aufgrund eines Verdachts, das wiederum das öffnen der Büchse der Pandora ist. ☹

      Wie mans macht, es droht immer Scheisse hinten rauszukommen ☹
  • CASSIO 04.06.2017 09:21
    Highlight Highlight je länger je mehr werden die rufe kommen, die gesellschaft zu trennen. geert wilders hat bereits damit begonnen. wenn die muslime nicht endlich ordnung in ihren eigenen reihen schaffen, werden den forderungen wilders' taten folgen. und in einer solchen welt will ich nicht leben.
    • Turi 04.06.2017 13:37
      Highlight Highlight "je länger je mehr werden die rufe kommen, die gesellschaft zu trennen"
      haben die terroristen das gerufen?
  • fiodra 04.06.2017 09:10
    Highlight Highlight Warum bringen Sie immer die selben Nachrichten? Warum sind mehr oder weniger spektakuläre Augenzeugenberichte so wichtig? Damit wir uns in wohligem Gruseln suhlen und über die bösen, bösen Terroristen schimpfen können?

    Kurz, sind solche Berichte eine Form von Unterhaltung? Was für einen Nachrichtenwert haben sie abgesehen von der genüsslichen Zelebration des angeblich Sensationellen?

    Wem nützen solche Berichte? Terroristen und Werbekunden?
    • atomschlaf 04.06.2017 11:32
      Highlight Highlight @fiodra: Sie tragen hoffentlich entscheidend dazu bei, dass die träge Bevölkerung endlich aufwacht und von ihren Regierungen notwendige und vor allem zielgerichtete Massnahmen einfordert.
      Das heisst nicht noch mehr Totalüberwachung und Sicherheitsschikanen für die Gesamtbevölkerung sondern gezielte, effektive und rigorose Massnahmen gegen jene Bevölkerungsgruppen aus denen der Terror hervorgeht. Und zwar konsequent und ohne Humanitätsduselei.
    • fiodra 04.06.2017 12:02
      Highlight Highlight Solche Artikel fördern offensichtlich rechtsnationalistische Kommentare, wie ich bei der Durchsicht der bisherigen Stellungnahmen sehe. Vieleicht ist das der Zweck. Und da spricht man noch von linker Presse.
    • atomschlaf 04.06.2017 12:34
      Highlight Highlight Das was Du meinst ist nicht "rechtsnationalistisch" sondern gesunder Menschenverstand.
      Erkennt man allerdings erst, wenn man die politisch-korrekte Ideologiebrille ablegt.
      Probier's mal - du wirst staunen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Watson - die Weltwoche der SP 04.06.2017 09:09
    Highlight Highlight Hat natürlich wieder nichts mit dem Islam zu tun
  • Grundi72 04.06.2017 07:39
    Highlight Highlight "Ein Mädchen hätten sie wohl zehn Mal mit dem Messer attackiert."

    2 Milliarden gibt alleine die Schweiz für den Import der Terroristen pro Jahr aus. Für Kampfflugzeuge zum Schutz des Landes soll aber kein Geld vorhanden sein...

    Und die Empörung wegen Trumps Provokatiöndli wegen Klimaprotokoll ist 10x grösser als wenn Flüchtlinge Kinder auf offener Strasse abschlachten! Ich verstehe es einfach nicht!!!
    • karl_e 04.06.2017 12:38
      Highlight Highlight Willst du mit Kampfflugzeugen unser Land vor Terroristen schützen? Erklär mir das, bitte.
    • Grundi72 04.06.2017 13:27
      Highlight Highlight Es geht darum wo politisch Schwerpunkte gesetzt werden!

      Wenn die Moslems dann irgendwann ihr Ziel erreicht haben und Europa erobert und bekehrt haben... ja dann brauchen wir tatsächlich keine Flieger mehr.. Dann ist dann aber auch der CO2 Ausstoss den meisten nicht mehr sonderlich wichtig in einem solchen Europa..!!

  • URSS 04.06.2017 06:58
    Highlight Highlight Das lieben diese radikalen. Kindergeburtstage wegbomben, 10 x auf ein wehrloses Mädchen einstechen, oder eine Kellnerin attackieren...
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