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Erste Hinrichtung in Thailand seit neun Jahren



In Thailand ist zum ersten Mal seit knapp neun Jahren die Todesstrafe vollstreckt worden. Der 26-jährige Theerasak Longji sei per Giftspritze hingerichtet worden, teilte die thailändische Strafvollzugsbehörde am Dienstag mit.

Der Mann war wegen Mordes an einem 17-jährigen Jungen im Jahr 2012 zum Tode verurteilt worden. Zuletzt waren im August 2009 zwei Männer hingerichtet worden. Amnesty International protestierte gegen die Vollstreckung.

Nach Angaben von Behördenchef Naras Savestanan war es die siebte Hinrichtung per Giftspritze, seit diese Methode in Thailand 2003 eingeführt worden war. Zuvor waren zum Tode Verurteilte von einem Erschiessungskommando exekutiert worden.

«Wir hoffen, dass diese Hinrichtung all denen, die schwere Verbrechen planen, als Exempel dient», sagte Savestanan. Amnesty-International-Aktivisten kündigten für Dienstag eine Demonstration an. «Das ist eine bedauerliche Verletzung des Rechts auf Leben», sagte die Thailand-Vertreterin der Organisation, Katherine Gerson. (sda/dpa)

Korrektur: In einer ersten Version dieser Agenturmeldung hiess es, der Mann sei 2002 verurteilt worden. Damals war er erst 10 Jahre alt.

Im US-Bundesstaat Arkansas werden 7 Männer hingerichtet

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Video: srf

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Usualsuspect82 19.06.2018 14:47
    Highlight Highlight Setzt sich den Amnesty auch für die Familie des ermordeten ein? Recht auf Leben? Wer einem Menschen das Leben nimmt, der soll mit seinem Leben dafür büssen. Simple as that. Nix Steinzeit nix Mittelalter. Sollte jemand nicht dieser Meinung sein, soll er seine Weltansicht einmal der Opferfamilie vom 4-fachmord in Rupperswil erklären.
    • Hans Jürg 19.06.2018 16:22
      Highlight Highlight Wer gegen die Todesstrafe ist, ist nicht für Mord.
      User Image
    • Hartmann Stahlberg 19.06.2018 16:29
      Highlight Highlight "Wer einem Menschen das Leben nimmt, der soll mit seinem Leben dafür büssen."

      Nein. Ich finde, wenn die Beschuldigten noch so etwas wie Mitgefühl und folglich Reue empfinden können, sollen sie bis zu ihrem Tod hinter Gittern einen zermürbenden Kampf mit ihrem Gewissen führen, der sie in den Wahnsinn treibt.
      Das nenne ich Strafe.
    • Fabio74 20.06.2018 16:35
      Highlight Highlight Gehts nicht noch niveauloser?
  • Bits_and_More 19.06.2018 08:07
    Highlight Highlight Der Mord geschah 2012 und nicht 2002, 2002 ist der Täter gerade mal 10 Lajre alt gewesen.
  • zappeli 19.06.2018 07:22
    Highlight Highlight War der Mörder wirklich 10 Jahre alt zum Zeitpunkt der Tat? Der Hingerichtete war 26. Er wurde für einen Mord im Jahr 2002 verurteil, also vor 16 Jahren. 26-16=10.
  • Madison Pierce 19.06.2018 07:14
    Highlight Highlight Verurteilen die Thailänder tatsächlich 10-Jährige zum Tode oder stimmen die Jahreszahlen nicht?
  • Fabio74 19.06.2018 06:52
    Highlight Highlight Dunkelstes Mittelalter um nicht zu sagen Steinzeit
    • Knäckebrot 20.06.2018 12:14
      Highlight Highlight Fabio ich verstehe dich. Hatte noch nie eine Phase im Leben, in der ich für die Todesstrafe war.

      Wohne z.Z. in einem Land, wo es viele philippinische Gastarbeiter hat. Sprach mit vielen über Duterte und erstaunlicherweise waren die meisten froh um ihn. Sie sagen mir, dass sie es so satt haben, ständig Schwestern, Töchter, vergewaltigt zu haben und nichts passiert. Angehörige werden Drogensüchtig gemacht und nichts passiert. Und was Frauen in Thailand alles für Dreck durchmachen müssen.
      Bin immer noch gegen die Todesstrafe. Aber wer bin ich, ihnen reinzureden? Ich verstehe nun ihren Frust.
    • Fabio74 20.06.2018 16:38
      Highlight Highlight @knäckebrot Ein Mensch mit eigener Meinung. Und als solcher gilt es die Stimme zu erheben.
      Schweigen ist feige

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