International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Rettung der Thai-Kicker ist alles andere als einfach – so könnte es klappen

In Thailand sind ein zwölfköpfiges Junior-Fussballteam und ihr Trainer nach neun Tagen in einer überfluteten Höhle lebend gefunden worden. Die Bergung gestaltet sich allerdings kompliziert. 



Die Freude bei den Helfern und Angehörigen war grenzenlos, als die 13 Vermissten am Montagabend in den Höhlen entdeckt wurden. Wenn auch in schwachem Zustand, den Umständen entsprechend ging es allen gut.

Mit dem Rettungsteam ist auch ein Arzt zu den Jungen vorgedrungen. Ihnen seien Medikamente und Energiedrinks gegeben worden. Zudem erhielten sie Nahrung für vier Monate.

Gedrückt war die Stimmung bereits wieder am Dienstag. Denn: Die 12 Jugendlichen und ihr Fussballtrainer befinden sich noch nicht in Sicherheit. Experten gehen davon aus, dass sich die Gruppe etwa zwei Kilometer vom Höhleneingang und in bis zu 1000 Meter Tiefe befinde, zitiert CNN Helfer vor Ort.

Pumpen führen zwar ununterbrochen Wasser aus den Höhlen ab. Aber die Gefahr, dass die Höhle wegen dem andauernden Regen geflutet wird, besteht weiterhin.

Wie kommt man da wieder heil raus? Experten sprechen von zwei Optionen. 

Möglichkeit Nr. 1

Die 13 Personen verlassen die Höhle tauchend – aber das ist nicht ganz einfach. 

Erfahrene Taucher brauchten ganze neun Tage, um über enge Kanäle zum Fussballteam vorzustossen. Besonders schwierig ist die Orientierung. Das Schlammwasser ist teilweise pechschwarz und die Strömung sehr stark. 

«Cave diving is incredibly dangerous for people who are very experienced doing it.»

«Höhlentauchen ist (auch) äusserst gefährlich für Leute, die erfahren darin sind. Anmar mirza, tauchExperte

Hinzu kommt, dass wohl einige der Kinder nicht schwimmen können. Sich in totaler Finsternis mit Taucherausrüstung durch die gefluteten Höhlen zu zwängen, wäre wohl eher eine Notlösung, meint Experte Anmar Mirza zu CNN.

Video: srf

Möglichkeit Nr. 2

Warten, bis der Wasserspiegel sinkt.

Einiges deutet darauf hin, dass die Behörden und Retter diese Option vorziehen. Schliesslich reicht die ausgehändigte Nahrung für bis zu vier Monate. Allerdings bräuchten die Eingeschlossenen viel Geduld, denn die Regenzeit endet erst im Oktober. 

Warten birgt aber auch Gefahren. Durch heftige Regenfälle könnte der Wasserspiegel ansteigen – die 13 Personen hätten keine Fluchtmöglichkeit. Zudem wirkt sich ein Anstieg des Wasserstandes negativ auf die poröse Beschaffenheit des Gesteins aus. Die Höhle könnte einstürzen. (vom)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

BAG meldet 437 neue Fälle

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Trip ohne Destination: In Asien boomen gerade «Sightseeing»-Flüge

Weil die Einwohner von Singapur das Fliegen vermissen, bietet Singapore Airlines bald Flüge ohne eine bestimmte Destination an. Damit ist die Fluggesellschaft in Asien nicht alleine. Nun regt sich Kritik gegen die Sightseeing-Trips über den Wolken.

Der Weekendtrip nach Bali oder Bangkok ist für die knapp sechs Millionen Einwohner Singapurs derzeit tabu. Die sonst äusserst mobilen Bewohner des Stadtstaates können seit Corona kaum mehr reisen.

Nun schafft die durch die Pandemie arg gebeutelte Singapore Airlines Abhilfe. Sie will ab Oktober sogenannte «No-Destination-Flights» anbieten. Die mehrstündigen Rundflüge sollen den Passagieren zumindest ein bisschen Ferienfeeling zurückbringen, wie die lokale Straits Times berichtet. Offiziell …

Artikel lesen
Link zum Artikel