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Höhlen-Drama in Thailand: Bergung kann Monate dauern



Die seit mehr als einer Woche in einer Höhle in Thailand eingesperrten Jugendfussballer müssen weiter auf ihre Befreiung warten. «Wir müssen zu hundert Prozent sicher sein, dass sie gefahrlos herauskommen können.»

Dies sagte der Gouverneur der Provinz Chiang Rai, Narongsak Osotthanakorn, am Dienstagmorgen. Es sei keine Frist gesetzt worden, bis wann die Jugendlichen aus der Höhle gebracht würden.

Auf jeden Fall gehe es den Teenagern relativ gut, sagte er weiter. «Keiner der Jungs schwebt in Lebensgefahr. Die meisten haben kleinere Gesundheitsprobleme.» Ein Arzt sei zu den Jungen geschickt worden, um sie zu untersuchen. Ihnen seien Medikamente und Energiedrinks gegeben worden.

Zudem erhielten sie Nahrung für vier Monate sowie ein Tauch-Training, wie die thailändische Armee am Dienstag mitteilte.

Abgemagert und geschwächt

Die thailändischen Behörden hatten am Montagabend bekanntgegeben, dass die Teenager und ihr Trainer wohlauf entdeckt worden seien. In einem Video war zu sehen, wie die abgemagerten und geschwächten Kinder in der Höhle kauern.

Die ersten Bilder der 13 Vermissten:

Geplant sei, das Wasser aus der Höhle herauszupumpen und sie dann zu holen. Tagelang hatte eine Überflutung in den Gängen die Rettungskräfte von einem Vordringen abgehalten. Nach Regenfällen am Montag war der Wasserspiegel zuletzt sogar gestiegen.

Die zwölf Jungen im Alter von 11 bis 16 Jahren und ihr Fussballtrainer waren am 23. Juni nach einer Trainingseinheit in die Höhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non in der Provinz Chiang Rai eingestiegen. Offensichtlich war die Gruppe von einer Sturzflut überrascht worden und hatte sich vor dem ansteigenden Wasser immer tiefer in die Höhle gerettet. Details zum Hergang waren aber noch unklar. Die Eltern der Vermissten hatten tagelang vor der Höhle ausgeharrt. (sda/dpa/afp)

Um gerettet zu werden, müssen die Kinder tauchen lernen

Video: srf

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