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The Houses of Parliament are shown during Earth Hour in London, Britain March 19, 2016. REUTERS/Neil Hall

Das Parlaments-Gebäude in London während der «Earth Hour». 
Bild: NEIL HALL/REUTERS

Die grösste Umweltaktion der Welt: 7000 Städte schalten Licht aus für den Klimaschutz



Als Zeichen für den Klimaschutz ist am Samstagabend im Rahmen der «Earth Hour» in Städten in aller Welt das Licht ausgegangen. Am Pariser Eiffelturm, am Brandenburger Tor in Berlin oder am Opernhaus in Sydney wurde die Beleuchtung für eine Stunde ausgeschaltet.

Mit der Aktion, die bereits zum zehnten Mal stattfand, soll symbolisch Energie gespart werden. Jeweils um 20.30 Uhr ging in aller Welt für eine Stunde das Licht aus. Ihren Anfang genommen hat die Earth Hour in Sydney.

The Sydney Opera House can be seen after its lights were switched off for Earth Hour in Sydney, Australia, March 19, 2016.     REUTERS/David Gray

Das Opernhaus in Syndey für einmal kaum zu erkennen.
Bild: DAVID GRAY/REUTERS

Auch in der Schweiz sind die Lichter ausgeschaltet worden. Das Basler Münster, die Kapellbrücke in Luzern, das Kloster St. Gallen und die Fassaden der Zürcher Altstadt sind am Samstagabend für eine Stunde im Dunkel der Nacht verschwunden.

Zum zehnten Mal

Ihren Ursprung hatte die Aktion 2007 in Australien, initiiert von der Umweltorganisation WWF. Daher beginnt die jährliche Earth Hour auch in Sydney, wo Opernhaus und Harbourbrigde wieder pünktlich um 20.30 Uhr Ortszeit dunkel wurden. Doch immer mehr Länder beteiligen sich an der Aktion.

epa04146415 A composite image of the Cathedral of St. Nicholas in Fribourg, Cathedrale Saint-Nicolas de Fribourg, with the lights turned off to mark the annual Earth Hour in Fribourg, Switzerland, 29 March 2014. Earth Hour takes place worldwide at 8:30 p.m. local time and is a global call to turn off lights for 60 minutes in a bid to highlight the global climate change.  EPA/ANTHONY ANEX

Auch die Beleuchtung der Kathedrale Saint-Nicolas in Fribourg wurde ausgeschaltet.
Bild: EPA/KEYSTONE

Zur zehnten Ausgaben beteiligten sich gemäss Website von Earth Hour über 170 Länder und über 7000 Städte. Sie stand unter dem Motto: «Licht aus, Spot an für Klimaerfolge». Damit will der WWF auf das erfolgreiche Pariser Klimaabkommen und positive Trends hinweisen. Strom aus Wind und Sonne sei in manchen Ländern bereits günstiger als Strom aus fossilen Quellen.

Solche Fortschritte würden Mut machen. Es brauche jedoch noch mehr Klimaschutz. «Jedes Zehntelgrad weniger Erwärmung hilft, katastrophale Folgen des Klimawandels zu mindern», betont Thomas Vellacot, CEO des WWF Schweiz, in einem Communiqué.

Auch Private löschen das Licht

Keine andere Umweltaktion ist so weltumspannend. In New York löscht das Empire State Building seine Lichter und in Indien bleibt der Taj Mahal unbeleuchtet. Auch der Kreml in Moskau war mit von der Partie. In London wurden die Lichter unter anderem an der Tower Bridge, an Parlament und Buckingham Palast sowie im Nobelkaufhaus Harrods ausgeschaltet.

Doch nicht nur Wahrzeichen werden dunkel, auch Millionen von Privaten und Unternehmen löschen gemäss WWF für die Aktion die Lichter. (cma/sda)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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    Alle Leser-Kommentare
  • HansDampf_CH 20.03.2016 06:59
    Highlight Highlight der grösste Schwachsinn der Welt. Tut richtig etwas anstatt so einen scheiss...
  • manhunt 20.03.2016 04:56
    Highlight Highlight und jetzt? wollt ihr nen orden dafür?
  • HerQles 20.03.2016 01:13
    Highlight Highlight Ich habe die Bildschirmhelligkeit meines Smartphones etwas runtergedreht
  • Randen 20.03.2016 00:33
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